Alles auf Null - Niklas Hildebrand im Interview

Nach zwei Jahren in Leipzig ist Niklas Hildebrand an den Westbahnhof zurückgekehrt. Mit im Gepäck: Eine fast fertige Ausbildung und jede Menge Elan. Im Interview spricht der 24-Jährige Center über seine Ziele mit den Moskitos und äußert sich erstmals öffentlich zu seinem damaligen Abgang.

Niklas Hildebrand, schön, dass du nach zwei Jahren bei den Icefighters Leipzig künftig wieder am Westbahnhof spielst. Wie kam deine Rückkehr zustande?
Ich freue mich auch! Ursprünglich war geplant, dass ich in Leipzig bleibe. Dann hat es dort aber mit Arbeit und Eishockey nicht mehr so hingehauen. Deshalb habe ich meinen Vertrag schlussendlich nicht verlängert. Als das bekannt wurde, hatte mein Spieleragent Kontakt mit unserem Coach Frank Gentges und dann ging es eigentlich recht schnell. Ich habe Leipzig aber definitiv im Guten verlassen.

Eine lange Eingewöhnungszeit in dein neues, altes Umfeld hast du wahrscheinlich nicht gebraucht, oder?
Nein, ich kenne hier ja noch alles, von daher war das ganz entspannt. Nur das hin und her pendeln von Leipzig nach Essen und der Umzug waren ein wenig stressig. Abgesehen von der Mannschaft hat sich bei den Moskitos ja auch nicht allzu viel verändert. Die Abläufe sind organisierter geworden. Sonst ist mir in den ersten Tagen nicht viel aufgefallen, bis auf die neue LED-Tafel in der Halle (lacht).

Und in sportlicher Hinsicht? Als du kamst, war die Mannschaft ja schon einen knappen Monat im Training…
Am Anfang war es schon schwierig, direkt wieder reinzukommen, weil ich seit März nicht mehr auf dem Eis stand. Mittlerweile habe ich aber wieder Anschluss gefunden. Dabei hat mir das Team sehr geholfen. Ich wurde toll aufgenommen. Viele der Jungs kenne ich noch aus meiner ersten Zeit bei den Moskitos oder aus DNL-Zeiten in Köln.

Dein Wechsel nach Leipzig hat vor allem bei den Fans nicht für Jubelstürme gesorgt. Jetzt hättest du die Gelegenheit, die Dinge mal aus deiner Sicht zu schildern.
Damals war es so, dass ich mir fest vorgenommen hatte, eine Ausbildung zu machen. Als Eishockey-Spieler wird man schließlich kein Millionär. Und es gibt auch noch ein Leben nach der Karriere. Daher wollte ich auf jeden Fall etwas neben dem Sport machen und das hat Leipzig mir ermöglicht. Mein Abgang war nicht ganz glücklich, weil auch der Zeitpunkt nicht der beste war und es bei uns nicht so gut lief. Es hatte aber nichts mit dem Verein, dem Trainer oder der Mannschaft zu tun. Ich glaube, einige Fans haben das falsch verstanden. Glücklicherweise wurde ich bei den Testspielen zuletzt von den Zuschauern sehr gut aufgenommen, darüber habe ich mich sehr gefreut.

Und, wie lief es mit der Ausbildung?
Bis auf die schriftliche Abschlussprüfung habe ich alle Prüfungen erfolgreich bestanden. Wenn ich das geschafft habe, dann bin ich Fachinformatiker der Anwendungsentwicklung, kurz gesagt eine Art Programmierer für Webseiten. Es war aber eine sehr anstrengende Zeit, meistens mit Tagen von sieben Uhr morgens bis 22 oder 23 Uhr abends.

Das erste Heimspiel steigt ausgerechnet gegen deinen Ex-Klub Leipzig. Mit welchen Gefühlen blickst du auf die Partie?
Mit gemischten Gefühlen. Spiele gegen seinen alten Verein sind immer etwas besonderes. Ich freue mich, meine alten Kollegen zu sehen, mit denen ich eine super Zeit hatte und die mich besonders in der Anfangszeit super unterstützt haben.

Was nimmst du dir für die Saison vor?
Ich würde sehr gerne mal wieder Playoffs spielen. Mit Leipzig bin ich zuletzt ja leider in den Pre-Playoffs gegen Duisburg ausgeschieden. Aber der Weg dahin ist lang und es macht jetzt noch keinen Sinn, darüber nachzudenken. Ich bin gespannt, wie wir starten. Wir gehen auf jeden Fall mit einem guten Gefühl in die Saison.

Wir bedanken uns bei Niklas für dieses Interview und wünschen Ihm eine erfolgreiche Saison bei uns! Das nächste Heimspiel der Moskitos steigt am morgigen Sonntag, um 18.30 Uhr gegen seinen EX-Club, den EXA Icefighters Leipzig, in der Eissporthalle Essen-West.

Chefcoach Frank Gentges zum Stand der Vorbereitung

Der Saisonauftakt am Freitag bei den Tillburg Trappers steht unmittelbar bevor - Zeit für einige Fragen an unseren Chefcoach und Sportmanager Frank Gentges!

Die Vorbereitung lief aus Ergebnissicht - klammert man das Düsseldorf-Spiel aus - sehr gut. Deckt sich das mit Ihren Eindrücken aus Training und den Testspielen?
Mit der Vorbereitungsphase bin ich sehr zufrieden. Die Mannschaft hat sehr gut mitgezogen, wir haben uns stetig weiterentwickelt und  dementsprechend waren auch die Ergebnisse in den Vorbereitungsspielen sehr gut, mit sechs Siegen in Serie. Der Ausgang des Düsseldorfer Spiels war voraus zu sehen, wenn man als Oberligist, der gerade auf dem Eis ist, sein erstes Spiel gegen einen DEL-Ligisten macht, der schon fünf Spiele hinter sich hatte und in diesem Spiel noch auf Wiedergutmachung aus war.

Wie beurteilen Sie die Qualität des Kaders, der ihnen zur Verfügung steht.
Für mich ist der Kader leider absolut noch nicht vollendet, demzufolge kann ich keine finale Einschätzung abgeben. In erster Linie müssen wir dringend die zweite Import-Stelle besetzen, wo wir schon viel Zeit verloren haben. Der Verein hat ja schon signalisiert, dass hierfür externe Sponsoren benötigt werden, und ich habe noch kein "go". Des Weiteren würde der Mannschaft ein entsprechender Verteidiger extrem weiter helfen. Und dann bleibt abzuwarten ob und inwieweit wir auf Förderlizenz-Torhüter aus der DEL zurückgreifen können. Dass Marc Zajic aktuell von der Essener Behörde keinen deutschen Pass erhält, erschwert die Situation natürlich nochmals.

Im Sommer gab es mal wieder einen größeren Umburch. Was unterscheidet den jetzigen Kader im Vergleich zu dem in der Vorsaison?
Größere Umbrüche sind bei den Moskitos doch normal. Sobald die Spieler bei uns top Leistungen bringen und im Folgejahr auch dementsprechend verdienen wollen, sind die Moskitos doch raus aus den Verhandlungen. Vorausgesetzt, der Kader wird bestmöglich mit den letzten freien Plätzen vervollständigt, sind wir läuferisch und vom Tempo her besser als letzte Saison - und das war auch klar so beabsichtigt.

Welche Art von Eishockey soll im Optimalfall in dieser Saison von den Moskitos zu sehen sein?
Erfolgreiches, alles andere ist uninteressant.

Das Teilnehmerfeld der Oberliga hat sich etwas verändert. Wie schätzen Sie die Liga ein?
Die Liga wird von der Altersstruktur immer älter, von der Gehaltsstruktur somit auch immer teurer und das sportliche Niveau damit immer besser. Wer da nicht mitgehen kann, fällt unten raus, das ist der normale Lauf der Dinge, das haben Preußen Berlin und die Harzer Falken schon zu spüren bekommen und das werden nicht die letzten sein. Der Name "Ausbildungsliga" hat mit der Oberliga absolut nichts mehr zu tun, die Oberliga ist die älteste und teuerste dritte Liga der Welt. Meiner Meinung nach der vollkommen falsche Weg, andererseits produzieren wir derzeit viel zu wenig entsprechende Nachwuchsspieler, um einen anderen Weg zu gehen.

Haben Sie der Mannschaft intern ein Ziel vorgegeben?
Solange der Kader nicht final steht, kann und werde ich diesbezüglich keine Aussagen treffen, alleine eine nicht oder schlecht besetzte Import-Stelle oder eine nicht optimal besetzte Torhüterposition kann riesige Unterschiede machen.

Was wünschen Sie sich für die Saison?
Erstmal, dass der Kader vervollständigt werden kann und wir von Verletzungen und Erkrankungen größtenteils verschont bleiben - und dann schauen wir weiter.

Moskitos mit 6:1 Heim-Erfolg gegen Geleen

Nach dem 3:2-Erfolg am späten Samstag Abend in Geleen konnten die Moskitos auch das Rückspiel am Essener Westbahnhof am Sonntag mit 6:1 für sich entscheiden.

Ohne den verletzten Aaron McLeod begann man schwungvoll und deckte den niederländischen Torwart zu Beginn mit einigen Schüssen ein, die jedoch alle ohne zählbaren Erfolg blieben. Mit der ersten Strafe überhaupt gegen Veit Holzmann wegen hohen Stocks kamen die Microz Eaters Geleen zur 0:1-Führung durch einen Schlagschuss von Gyesbreghs in der 12.Minute.

Doch nur knapp zwei Zeigerumdrehungen später setzte der agile Valentin Pfeifer gekonnt Daniel Willaschek in Szene, der seinen ersten Saisontreffer für die Moskitos zum 1:1-Ausgleich erzielte (14.). In der 19. Minute der Führungstreffer für Essen, als Huebscher mit einem schönen Pass Saccomani bediente, der trocken zum 2:1 unter die Latte traf.

Im zweiten Drittel spielten fast nur noch die Moskitos, folgerichtig fielen die Treffer durch Kreuzmann in Überzahl (27.), Zajic im Nachschuss (32.) und Hildebrand (37.) zur komfortablen 5:1- Führung. Die einzige unschöne Szene des Spiels war ein Check von Gyesbreghs gegen Huebscher (38.), der mit dem Kopf gegen die Bande flog und mit einer Verletzung das Eis verlassen musste. Unverständlich die nur ausgesprochene Zwei-Minutenstrafe gegen Geleen, da hier der Schutz der Spieler klar im Vordergrund stehen muss.

Im letzten Drittel merkte man beiden Team das zweite Spiel innerhalb von noch nicht einmal 24 Stunden an und es passierte bis auf einen Alleingang in Unterzahl, den Niklas Hildebrand gewohnt gekonnt zum 6:1- Endstand verwandelte, nicht mehr viel.

Somit endet die Testspielreihe der Moskitos nach der Niederlage gegen das DEL-Team der Düsseldorfer EG mit sechs Siegen in Folge gegen Teams aus verschiedenen Ligen. Man ist vorbereitet für den Meisterschaftsauftakt!

Chefcoach Frank Gentges zog nach dem Spiel gegen Geelen dennoch ein zurückhaltendes Fazit: "Zum Abschluss der Vorbereitungsspiele hat die Mannschaft nochmals eine top Leistung gegen einen starken Gegner abgerufen. Diese Leistung und sechs Siege in Serie sollten entsprechendes Selbstvertrauen für die Punktspiele geben. Es bleibt abzuwarten, ob Andre Huebscher eine Gehirnerschütterung erlitten hat und damit für den Meisterschaftsbeginn ausfallen würde. Des Weiteren hat Marc Zajic trotz aller Bemühungen des Vereins leider immer noch keinen deutschen Pass, er wird uns zu Beginn der Meisterschaft somit nicht zur Verfügung stehen. Nach der schweren Verletzung von Import Aaron McLeod ist die umgehende Verpflichtung eines zweiten Import-Spielers nun vollkommen alternativlos, da es der Mannschaft ansonsten an offensiver Durchschlagskraft fehlen wird."

Am kommenden Freitag steht für die Moskitos die Fahrt ins niederländische Tilburg an. Sonntag, den 29.09.2019, dürfen die Fans sich dann um 18:30 Uhr auf den Heimauftakt gegen die EXA Icefighters Leipzig freuen.

Statistik:
Zuschauer: 557
Strafen: Essen 8 Min., Geleen 12 Min.
Schüsse: Essen 41, Geleen 28

Tore:
0:1 Gyesbreghs
1:1 Willaschek
2:1 Saccomani
3:1 Kreuzmann
4:1 Zajic
5:1 Hildebrand
6:1 Hildebrand

 

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Die Apotheke Neue Mitte unterstützt die Moskitos

Die Moskitos freuen sich, die Essener Apotheke Neue Mitte im Kreis der Sponsoren begrüßen zu dürfen! Seit 2008 ist das Ladenlokal im Herzen von Essen Haarzopf eine Anlaufstelle für Fragen rund um die Gesundheit – und das nicht zuletzt dank tollem Service und bester Beratung. Dass dabei Freundlichkeit und positive Ausstrahlung großgeschrieben werden, versteht sich von selbst! Die Apotheke Neue Mitte widmet sich vor allem dem Schwerpunkt "Schöner werden und schön bleiben" sowie der Fachberatung zum Thema Nahrungsergänzungsmitteln. Von letzterer sollen auch unsere Jungs auf dem Eis dauerhaft profitieren! Alle Kunden profitieren von dem schnellen Lieferservice, der gewährleistet, dass die Produkte 3 Stunden nach Bestelleingang bereits lieferbar sind.

Wir freuen uns über die Unterstützung und heißen die Apotheke Neue Mitte in der Moskitos-Familie herzlich willkommen!

Apotheke Neue Mitte

Fulerumer Str. 221
45149 Essen - Haarzopf

Tel. 0201 – 95977500
Fax 0201 - 95977529

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Jumbo Zoo und Happy Dog bleiben Partner der Moskitos

Es gibt eine weitere erfreuliche Mitteilung aus dem Bereich Sponsoring zu vermelden: Der langjährige Partner Jumbo Zoo wird zusammen mit dem Futtermittelhersteller Happy Dog die Moskitos ein weiteres Jahr unterstützen. Damit bleibt ein weiterer langjähriger Sponsor aus dem Essener Einzelhandel Teil der Moskitos Familie. „Seit meiner Kindheit bin ich Fan der Moskitos. Daher war es auch ein logischer Schritt, das Essener Eishockey nach Kräften zu fördern. Und ich freue mich immer, wenn ich in einem unserer Märkte in Essen oder Mülheim mit einem neu gewonnenen Kunden über das letzte Heimspiel fachsimpeln kann“, so Kirsten Siepmann, die als Geschäftsführerin dem Jumbo Zoo vorsteht. Das Essener Familienunternehmen bietet seit 65 Jahren eine breite Produktpalette an Tiernahrung und Zubehör und steht für ein hochwertiges Fachsortiment mit kompetenter Beratung.

Im Namen des Vereins bedankte sich Moskito-Stürmer Julian Airich #67 gemeinsam mit Sponsoren-Betreuer Uli Schmidt im Rahmen einer Trikot-Übergabe persönlich bei Kirsten Siepmann für die Unterstützung von Jumbo-Zoo und Happy Dog. Wir freuen uns nun alle auf die neue Saison!

 

Jumbo Zoo-Markt Essen

Natorpstraße 5-25
45139 Essen – Mitte
Tel. 0201 – 238173

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 09:30 - 20:00 Uhr
Sa 09:00 - 18:00 Uhr

Jumbo Zoo-Markt Mülheim

Am Förderturm 6
45472 Mülheim - Heißen
Tel. 0208 - 7821451

Öffnungszeiten:
Mo-Fr 09:30 - 20:00 Uhr
Sa 09:00 - 18:00 Uhr

 

5:3 in Selb - Moskitos bleiben auf Kurs

Vor knapp 900 Zuschauern behielten die Moskitos beim 5:3 Erfolg über die Wölfe aus Selb erneut die Oberhand.

Auswärtssieg bei den Wölfen aus SelbVon Beginn an entwickelte sich ein munteres Spiel, in dem die Moskitos zunächst konsequenter im Abschluss agierten als die Selber Wölfe. Der erste Treffer an diesem Abend gelang Grözinger, der die Scheibe durch Deskes „Hosenträger“ versenkte. Doch die Wölfe kombinierten gefällig und erarbeiteten sich gute Chancen zum Ausgleich, bevor erneut Grözinger die Moskito-Führung auf zwei Tore ausbauen konnte.

Im zweiten Spielabschnitt setzten die Wölfe die ersten Akzente. Gare hämmerte den Puck jedoch nur an die Latte. Später versuchte es McDonald, der drei- oder viermal an Beechs Schoner scheiterte. Mehr Glück hatte kurz darauf Schiener, der den Platz auf dem Eis – Spieler beider Mannschaften drückten die Strafbank – mit einem strammen Schuss zum Anschlusstreffer nutzte. In Überzahl – Klughardt hatte eine umstrittene Zeitstrafe aufgebrummt bekommen – stellte jedoch Richter den alten Abstand für die Moskitos wieder her. Die Wölfe drängten gegen Ende des zweiten Drittels auf den abermaligen Anschlusstreffer, doch zunächst blieb Beech Sieger gegen den durchgebrochenen Gare. Ondruschkas Schüsse in Überzahl wurden allesamt von Essener Spielern geblockt.

Auswärtssieg bei den Wölfen aus SelbIm letzten Spielabschnitt setzten die Wölfe anfangs in doppelter Überzahl alles daran, das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden. Doch erst in der 51. Minute konnte Schmidt die Scheibe für die Wölfe über die Linie bugsieren. Keine zwei Minuten später war es wiederum Schmidt, der den zwischenzeitlichen Ausgleich markierte. Als sich viele Zuschauer schon auf das Penaltyschießen eingestellt hatten, erzielte Saccomani die erneute Moskitos-Führung. Als die Wölfe ihren Goalie zugunsten eines sechsten Feldspielers zogen, machte Kreutzmann mit dem 3:5 den Deckel auf das Spiel.
 

Frank Gentges zeigte sich nach der Partie durchaus zufrieden: "Es war ein gutes Spiel, mit einer durchweg geschlossenen Mannschaftsleistung und einer nochmaligen Steigerung zum Heimspiel gegen Selb vor einer Woche."

Zwei weitere Vorbereitungsspiele haben die Moskitos noch auf dem Programm, bevor es am 27. September zuerst auswärts in Tilburg, am 29. September dann zuhause gegen die EXA Icefighters aus Leipzig endlich wieder um Ligapunkte geht:

Samstag, 21. September, 20.30 Uhr: Microz Eaters Geleen (Auswärts in den Niederlanden)
Sonntag, 22. September, 18.30 Uhr: Microz Eaters Geleen (Zuhause am Westbahnhof. Jetzt Tickets sichern!)

Statistik:
Zuschauer: 890
Strafen: Essen 8 Min., Selb 4 Min.

Tore:
4. Min. 0:1 Grözinger
13. Min. 0:2 Grözinger (Airich, Holzmann)
27. Min. 1:2 Schiener (Zimmermann, Böhringer; 4/4)
34. Min. 1:3 Richter (Lehmann, Holzmann; 5/4)
51. Min. 2:3 Schmidt (McDonald)
53. Min. 3:3 Schmidt (McDonald, Gare)
59. Min. 3:4 Saccomani (Leblanc, Grözinger)
60. Min. 3:5 Kreutzmann (Airich; eng)
 
Spielbericht: Uwe Dutkiewicz / Thomas Haver
Fotos: Mario Wiedel - Selber Wölfe

8:3 Testspielsieg gegen die Ratinger Ice Aliens

Vor 565 Zuschauern gelang den Moskitos ein 8:3- Erfolg über den Regionalligisten aus Ratingen.

Wie schon beim Spiel in Ratingen vor 14 Tagen waren die Moskitos optisch deutlich überlegen, jedoch konnte Ratingen immer wieder Nadelstiche setzen und die Fehler der Essener in Tore ummünzen. Alle drei Ratinger Treffer gingen auf das Konto der Brazda-Zwillinge: Tobias traf zwei Mal, Tim war ein Mal erfolgreich.

In ersten Drittel gingen die Moskitos durch Tim Dreschmann (3.) zunächst in Führung, danach der Ausgleich der Ratinger (9.). Peter LeBlanc mit einem verwandelten Penalty (13.) zum 2:1, noch nicht einmal eine Minute später der erneute Ausgleich für die Ice Aliens. In der 20.Minute besorgte Veit Holzmann mit dem 3:2 im Nachschuss den Pausenstand nach dem ersten Drittel.

Im zweiten Drittel besorgte Valentin Pfeifer das 4:2 (23.), doch Ratingen kam erneut heran (24.). Schließlich hatten die Moskitos offenbar genug von ihrem aufmüpfigen Gegner - zogen das Tempo merklich an und infolge dessen bis zur Drittelsirene uneinholbar auf 8:3 davon. McLeod (26.), Huebscher (32.), Airich (35.) und erneut Pfeifer 4,4 Sekunden vor dem Drittelende waren die Torschützen.

Im letzten Drittel bleib das Spiel ohne große Höhepunkte, Chancen auf eine Resultatverbesserung gab es gerade auf Essener Seite sicherlich, jedoch änderte sich am Spielstand nach 60 abgelaufenen Minuten nichts mehr. Felix Zerbe, der Ratinger Torwart, war wie schon im Hinspiel der Turm in der Schlacht und konnte von 83 Schüssen auf sein Tor immerhin 75 abwehren.

Frank Gentges nach dem Spiel: "Es war eine klare Angelegenheit. Über das gesamte Spiel hinweg waren wir in allen Bereichen klar überlegen. Ein starker Ratinger Torwart hat bei einem Schussverhältnis von 83:23 das Ergebnis noch in Grenzen gehalten."

Statistik:
Zuschauer: 565
Strafen: Essen 6 Min., Ratingen 18 Min.
Schüsse: Essen 83, Ratingen 23

Neben dem gestrigen sportlichen Erfolg freuen sich die Wohnbau Moskitos, einen weiteren Spieler für die neue Saison bekannt geben zu können: Niklas Hildebrand kehrt zurück an den Westbahnhof zurück! Er wird, wie auch in der Vergangenheit, die Trikotnummer #9 tragen. Wir heißen Niklas in Essen herzlichst willkommen und wünschen ihm eine verletzungsfreie und erfolgreiche Saison bei uns.

Spielbericht: Uli Schmidt - Fotos: Feenstaub Entertainment

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