Moskitos in Rosenheim ausgeschieden

In diesem Jahr beenden die Wohnbau Moskitos die Saison im Achtelfinale der Playoffs. Das Team vom Westbahnhof unterlag erneut knapp, aber am Ende doch klar in drei Spielen den Starbulls Rosenheim, denn auch das dritte Spiel der Serie ging im emilo Stadion in Rosenheim am Ende mit 3:2 an die Starbulls. 

Das Spiel begann sehr intensiv, auch weil Julian Airich direkt in der 1. Spielminute die Moskitos in Führung schoss. Mit der Rückhand schlenzte der Essener Stürmer die Scheibe ins Tor. Direkt im Gegenzug die Chance für die Starbulls, Witala scheiterte aber. Thomas Richter störte seinen Gegenspieler allerdings so vehement, dass er zwei Minuten erhielt, doch die Rosenheimer konnten diese Strafzeit nicht nutzen. Wie schon in den ersten beiden Spielen ging es rauf und runter, beide Teams hatten ihre Chancen. Nach gut 10 Minuten der erste größere Aufreger im emilo Stadion, doch die Szene sah spektakulärer aus als sie am Ende war. Und wieder schlug der Alptraum der Moskitos zu, Witala an der Bande mit der Eroberung der Scheibe, zog dann unbedrängt direkt vor das Essener Tor und schob die Scheibe um Cerveny herum in die lange Ecke. Doch die Moskitos schlugen zurück, Lemmer von rechts ins Rosenheimer Drittel und der Pass auf Zuravlev war perfekt. Thomas Zuravlev mit dem langen Schläger zur erneuten Führung für die Moskitos Essen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.

Zunächst standen im Mittelabschnitt die Torhüter im Fokus, beide hatten gute Chancen des Gegners zu entschärfen, beide machten einen perfekten Job. Rauf und runter, Visier hoch und den Kampf angenommen, die Moskitos hatten die Serie noch nicht hergeschenkt. So ging es im 2. Drittel immer wieder hin und her. Knapp neun Minuten waren noch zu spielen, Richter in höchster Not, nahm die zwei Minuten Strafzeit und die Starbulls hatten wieder Überzahl. Arthur Lemmer dann mit der nächsten Strafzeit, wieder hatten die Rosenheimer für zwei Minuten die Chance. Genutzt haben sie sie nicht.

Wilde Szene dann zu Beginn der letzten 20 Minuten, die Starbulls mussten liefern, wollten sie die Serie für sich entscheiden. Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts hatten die Rosenheimer die große Chance doch Patrik Cerveny blieb der Turm in der Schlacht. Und die Starbulls wollten die Serie entscheiden, wieder und wieder hielt Patrik Cerveny sein Team im Spiel. Und wieder konnten die Moskitos den Sack nicht zumachen, Grözinger mit der Topchance an den Pfosten und fast im Gegenzug der Ausgleich. Dann fiel er, der Ausgleich, Baindl stand viel zu frei und haute ihn zum 2:2 einfach rein. Drei Minuten später war es dann passiert, Michael Fröhlich traf zum 3:2 rechts oben ins Eck. Die Moskitos steckten nie auf, doch der Ausgleich wollte einfach nicht mehr fallen und damit sind die Moskitos bereits in der 1. Runde ausgeschieden.

Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Wir waren lange 2:1 vorne, dann zwei unnötige individuelle Fehler die zu Gegentoren führten und wir haben aus unseren Chancen wiedermal kein entsprechendes Kapital geschlagen. Die Mannschaft hat jedenfalls bis zum Ende alles gegeben und das Spiel war bis zum Ende offen. Im Endeffekt müssen dann Spitzenspieler den Unterschied machen, der Import Chase Witala von Rosenheim macht alleine 6 Tore in der Serie und unsere beiden Imports zusammen ein einziges Tor, darüber hinaus ist Nicholas Miglio leider nur durch dumme Strafminuten aufgefallen und hat sich die ganze Serie über, wie vorausgesagt und vor der Serie deutlich angemahnt, von Rosenheim provozieren lassen. Das hat Rosenheim natürlich voll in die Karten gespielt. Auch unfassbar wie sich die Schiedsrichter heute von der Kulisse haben beeinflussen lassen, von den Rosenheimer Fans absolut legitim, sie haben ihr Team überragend unterstützt, vom Schiedsrichter war es ganz schwach. Für mich auch vollkommen unverständlich, dass für solche brisanten Spiele, keine höherklassigen Schiedsrichter eingesetzt werden, von denen in den Play-Offs doch einige frei sind. Es darf einfach nicht sein, dass man sich das ganze Spiel über mit dem Schiedsrichter beschäftigen muss. Im Vergleich war Rosenheim wie erwartet individuell deutlich besser besetzt als wir und eigentlich auch wesentlich besser als der vierte Platz nach der Hauptrunde, wo sie noch unter ihren Möglichkeiten geblieben sind."

Tore: 0:1 (0:22) Airich (Holzmann, Gauch) 1:1 (12:13) Witala (Baindl, Höller) 1:2 (14:30) Zuravlev (Lemmer, Miglio) 2:2 (47:43) Baindl (Höller, Witala) 3:2 (50:46) Fröhlich (Krumpe, Slanina) – Strafen: Rosenheim: 14 + jeweils 10 Minuten gegen: Draxinger, Frosch, Pauker – Essen: 14 – Schiedsrichter: Harrer, Daniel (T. Schwenk – M. Wölzmüller) – Zuschauer: 2.442

Foto: Sascha Lamozik / FEE

Rosenheim holt sich in Essen den Matchball

Die Starbulls Rosenheim haben nach dem knappen 3:2 Sieg in der Overtime am Freitag auch am Essener Westbahnhof gewonnen. 1:5 hieß es am Ende und die Oberbayern haben damit am Dienstag auf heimischen Eis Matchball. 

Die Starbulls begannen gut, wollten das Spiel am liebsten früh entscheiden. Wie schon öfter zu sehen, brauchten die Moskitos ein bisschen um ins Spiel zu finden. Doch mit zunehmender Spieldauer gelang den Spielern um Kapitän Stephan Kreuzmann das dann doch. In der 10. Spielminute dann aber die Führung für die Gäste, Robin Slanina hinter dem Tor von Cerveny, findet vor dem Tor seinen Mitspieler Michael Fröhlich und die Gäste gehen in Führung. Drei Minuten später gar das 0:2, wieder ist Robin Slanina beteiligt. Der Ex-Moskito zieht von links ins Drittel der Moskitos und vollendet dann auch noch zum zweiten Rosenheimer Treffer. Die Moskitos fighteten, doch so richtig viel lief nicht zusammen. Einen Abpraller von der Bande hinter dem Tor nutzte Julian Airich dann zum Anschlusstreffer für die Moskitos. Kurz vor Ende des Drittels schlugen die Gäste aber erneut zu und stellten den alten Abstand wieder her. Manuel Neumann traf aus der Entfernung zum 1:3.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Moskitos noch einmal das Blatt zu wenden. Einem Pfostenschuss von Lars Grözinger folgte eine Großchance von Marcel Pfänder. Das Ergebnis blieb leider bestehen. Die Gäste gnadenlos effektiv, auch immer wacher als die Moskitos. Das Team von Cheftrainer Frank Gentges kam immer irgendwie zu spät. Sicher erspielte sich die Mannschaft Chancen, hatte am Ende 47 zu 24 Schüsse aufs Tor, doch die Gäste gnadenlos mit ihrer Chancenverwertung. Und so ging es mit 1:3 in die letzten 20 Minuten.

Wenn die knapp 2.400 Zuschauer gehofft hatten, die Moskitos könnten das Spiel noch einmal drehen, so machte Chase Witala diese Hoffnung schnell zunichte. Der Kanadier in Diensten der Rosenheimer, der schon am Freitag alle drei Tore gegen die Moskitos erzielt hatte, brachte den Sieg am Ende für seine Starbulls nach Hause. In der 44. Spielminute nutzte Witala eine Überzahl seiner Starbulls um den vierten Rosenheimer Treffer zu erzielen. In der 54. Spielminute machte Witala dann endgültig den Sack zu, wieder Überzahl Rosenheim. Der Kanadier konnte recht unbedrängt durch das Essener Verteidigungsdrittel kurven und auch Patrik Cerveny hatte am Ende das Nachsehen.

Damit haben die Rosenheimer am kommenden Dienstag (19:30 Uhr – emilo Stadion) die Chance die Serie für sich zu entscheiden und ins Viertelfinale der Playoffs einzuziehen. Für das Team vom Westbahnhof bleibt es wie schon in der kompletten Saison, zu viele ungenutzte Chancen, zu leicht verschenkte Spiele, zu wenige Torchancen, die konsequent genutzt wurden.

Tore: 0:1 (9:24) Fröhlich (Slanina, Bucheli) 0:2 (12:56) Slanina (Pauker, Linden) 1:2 (15:29) Airich (Pfänder, Holzmann, PP1) 1:3 (17:17) Neumann (Höller) 1:4 (43:40) Witala (Fröhlich, Höller, PP1) 1:5 (53:16) Witala (Fröhlich, Neumann, PP1) – Strafen: Essen: 8 – Rosenheim: 14 + 10 Krumpe – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (G. Van – N. Verbrüggen) – Zuschauer: 2.372

Fotos: Uwe Schmitz

Public Viewing im VIP-Raum

Jetzt sind wir mittendrin – in der geilsten Zeit des Jahres! Was für ein tolles Spiel gestern – und morgen soll die Luft am Westbahnhof mal so richtig brennen! Bully ist um 18.30 Uhr – Eishalle Essen-West.

Dienstag müssen die Cracks von Frank Gentges aber auf jeden Fall nochmal nach Rosenheim – um 19.30 Uhr ist Bully bei den Starbulls. Wir werden ein Public Viewing im VIP-Raum der Moskitos veranstalten. Für dieses Event gibt es morgen, beim Spiel gegen Rosenheim, kostenlose Tickets am Fanshop der Moskitos Essen in der Eishalle (Pro Person, ein Ticket). Die Tickets sind vorerst auf 60 Stück limitiert, da wir auch unseren Sponsoren die Möglichkeit geben wollen, das Spiel zu sehen. Sollte das Sponsorenkontingent nicht vollständig ausgenutzt werden, gehen Montagabend weitere Tickets an die Fans - dazu folgen dann noch weitere Infos, wenn es soweit ist.

Einlass am Dienstag ist um 19 Uhr - es wird Speisen und Getränke zu günstigen Preisen im VIP Raum geben.

Also - morgen beim Heimspiel der Wohnbau Moskitos gegen die Rosenheim Starbulls, ab 17.30 Uhr – kostenlose Tickets für das Public Viewing am Fanshop in der Eishalle.

#diegeilstezeitdesjahres

Moskitos Essen unterliegen mit starkem Spiel

Erstes Playoff Spiel in Rosenheim geht in der Overtime an die Hausherren 

Die Wohnbau Moskitos haben das erste Playoff Achtelfinalspiel in Rosenheim knapp in der Overtime verloren. Nach starkem Spiel und zweimaliger Führung im emilo Stadion traf Rosenheims Chase Witala in der 77. Spielminute zum Sieg. 

Die Starbulls kamen gut aus der Kabine, die Richtung auf das Tor von Patrik Cerveny war erst mal klar. Gut vier Minuten waren gespielt, da hatte Manuel Neumann die gute Chance, doch Cerveny mit dem Schoner. Direkt im Gegenzug die Moskitos, aber Steinhauer ebenfalls auf dem Posten. Direkt im Anschluss Überzahl für die Moskitos, es brachte gute Chancen, doch ein Tor fiel nicht. Die Starbulls in dieser Phase zunächst optisch stärker, doch ein wenig drehte es sich. Lemmer mit zwei starken Chancen und auch Thomas Zuravlev hatte die Führung für die Moskitos auf dem Schläger, es blieb weiterhin beim 0:0. Beide Teams hatten so ihre Topchancen, jedoch waren beide Abwehrreihen und auch beide Torhüter auf dem Posten. Kurz vor der ersten Pause die Chance für Moritz Israel, Rosenheim vertändelt die Scheibe, doch Israel kann Steinhauer auch nicht überwinden. Sekunden vor dem Ende die Rosenheimer noch einmal mit starkem Spiel und den Chancen doch es blieb beim 0:0.

Das 2. Drittel begann aus Essener Sicht mit einer starken Chance durch Aaron McLeod, doch Steinhauer war mit dem Schoner zur Stelle. Dann erneute Überzahl für die Moskitos, zunächst hatten die Rosenheimer einen kleinen Break, doch die Moskitos klärten schnell und kamen ihrerseits in die Aufstellung. Über die Bande kam der Pass zu Lars Grözinger am linken Pfosten und im Slot stand Julian Lautenschlager ganz alleine, hämmerte den Rückpass in die Maschen. Direkt nach der Führung Beinstellen gegen Thomas Richter, die Starbulls hatten gute Chancen doch Cerveny blieb Herr der Lage. Nach gut der Hälfte des Spiels erhielt Nicholas Miglio eine Strafzeit, eine richtig gute Chance produzierten die Oberbayern, doch Cerveny erneut überragend. Die Starbulls blieben am Drücker und die Moskitos leisteten sich auch kurz vor dem Ende des Drittels eine erneute Strafzeit. Jedoch blieb auch diese Strafzeit bis zur Pause ungenutzt von den heimischen Rosenheimern.

Mit der knappen Führung im Rücken starteten die Wohnbau Moskitos in die letzten 20 Minuten. Und das Drittel startete mit einer Strafe gegen Nicholas Miglio, dem an der Bande ein Ellbogencheck gegen seinen Gegenspieler vorgeworfen wurde. Die Starbulls witterten ihre Chance und gaben richtig Gas, setzten die Moskitos unter Druck und kamen erneut zu guten Chancen. Wieder hielt Patrik Cerveny sein Team im Spiel und auch diese Chance wurde seitens der Rosenheimer vertan. Dann musste ein Rosenheimer auf die Bank und die Moskitos hatten starke Möglichkeiten, auch diese Strafzeit ungenutzt. Das Spiel auf des Messers Schneide und nach 50 Minuten, erneute Strafe gegen Rosenheim, Lukas Steinhauer hält. Direkt in der Folge dann die Starbulls mit dem Tor, perfekt serviert, haute Witala die Scheibe aus dem Halbfeld an Cerveny vorbei. Doch dann passierte es, wieder die Chance für Rosenheim und diese nutzen die Oberbayern zum Ausgleich. Doch de Moskitos steckten nicht auf und knapp vier Minuten vor dem Ende die erneute Führung wie aus dem Nichts. Aaron McLeod vollendete zum 1:2. 90 Minuten dauerte es, dann schlug Rosenheim zurück, Querpass durch den Slot und Witala vollendete zum 2:2. In den letzten Minuten ging bei beiden Teams das Visier hoch, Süd Vier und Nord Fünf mussten in die Verlängerung.

2.813 Zuschauer sahen ähnlich wie in der regulären Spielzeit gut startende Rosenheimer, doch auch die Moskitos hatten durchaus ihre Möglichkeiten. 20 Minuten Verlängerung, jede Mannschaft mit fünf Feldspielern, so liefen die letzten Minuten an. Aaron McLeod mit der Rückhand, wieder Steinhauer, so ging es weiter. Die nächste Chance bekamen die Starbulls, Yannis Walch leistete sich eine Strafzeit. Chase Witalla machte am Ende den Unterschied, nach Rückstand brachte er die Starbulls in die Verlängerung und in der Verlängerung schoss er sein Team mit einem schönen Solo zum ersten Sieg der Runde.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges in seinem Statement: "Das Spiel war hochklassige, intensiv und sehr gut anzuschauen. Wir hatten durchaus Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Zwei klare Konzentrationsfehler wo wir nicht in letzter Konsequenz am Mann waren haben uns den Sieg gekostet. Stellt man beide Teams jetzt nach Spiel 1 gegenüber muss man klar feststellen, dass Rosenheim um einiges mehr Qualität hat. Aber das wussten wir auch schon vorher, wir müssen jetzt weiter unsere Chancen suchen und wenn sich eine Chance bietet müssen wir sie auch nutzen."

Tore: 0:1 (23:50) Lautenschlager (Grözinger, Airich, PP1) 1:1 (52:05) Witala (Höller, Baindl) 1:2 (56:06) McLeod (Miglio, Strodel) 2:2 (57:37) Witala (Neumann, Draxinger) 3:2 (76:48) Witala (Neumann, Draxniger) – Strafen: Rosenheim: 12 – Essen: 16 – Schiedsrichter: Singer, Alexander (P. Kretschmer – J. Römer) – Zuschauer: 2.813

Fotos: Sascha Lamozik - FEE

Der Cheftrainer im Interview

Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges im Interview.

Herr Gentges, Gratulation zur erneuten direkten Qualifikation für die Play-Offs. Wie zufrieden sind Sie mit der Hauptrunde?

Vielen Dank, mit der Hauptrunde bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Mit der aktuellen Mannschaft 86 Punkte zu holen und die direkte Play-Off-Qualifikation zu erreichen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Wir haben zwar für unser Budget und unsere Möglichkeiten den bestmöglichen Kader zusammengestellt, aber diese Mannschaft hat nicht die Qualität der Top-Teams wie zum Beispiel der beiden Hannoveraner Teams, die personell enorm aufgerüstet haben. Dass die Oberliga von der Altersstruktur immer älter und von der Gehaltsstruktur immer teurer wird, ist kein Geheimnis, somit kann man mit gleichem oder sogar geringerem Etat in der Folgesaison das Niveau kaum halten und schon gar nicht verbessern. Unser Preis-Leistungs-Verhältnis ist jedenfalls mehr als ausgereizt. 

Sportlich haben Sie die Moskitos aber kontinuierlich weiterentwickelt…

Wir machen hier im sportlichen Bereich Jahr für Jahr das absolut Optimale aus den zur Verfügung stehenden Mitteln, das ist Fakt und das das Preis-Leistungsverhältnis bei uns auch absolut ausgereizt ist, ist auch Fakt. Man sollte nicht die Vergangenheit der Moskitos vergessen und vergessen wo man herkommt und wenn die Moskitos in den nächsten Jahren irgendwo dort stehen wo wir in den letzten Jahren kontinuierlich sind, dann ist es für die Moskitos eine optimale Situation. Die Oberliga wird immer professioneller, besser und teurer und wenn die Moskitos da mithalten wollen, bedarf es auch im wirtschaftlichen Bereich einer klaren Steigerung. Und wenn wir Konkurrenz zu den absoluten Top-Teams sein wollen, dann brauchen wir einfach auch das entsprechende Geld. Gehen Sie mal ganz fest davon aus, dass ich mit den gleichen Voraussetzungen der Top-Teams ganz oben mit den Moskitos stehen würde. Mir ist inzwischen vollkommen klar warum es um den Essener Sport wirtschaftlich so bestellt ist wie in der aktuellen Situation. Neben der guten Zuschauerentwicklung muss sich der Verein jetzt auch beim Sponsoring gut entwickeln.

Die Fans sind jedenfalls glücklich, dass ihre Moskitos wieder einmal vor den Revier-Nachbarn aus Herne und Duisburg gelandet sind. Wie wichtig ist Ihnen das?

Selbstverständlich sind mir die Belange der Fans und Zuschauer extrem wichtig. Es freut mich natürlich, wenn die Fans über die Nummer 1 im Pott glücklich sind, aber wichtig ist es für mich nur, weil es für unsere Fans wichtig ist und ich respektiere natürlich ihre Wertigkeit. Derbys sind immer emotionaler als andere Spiele, aber da werden auch nur drei Punkte vergeben. Die Saison besteht nicht nur aus Derbys und wir müssen auch andere Teams hinter uns lassen als die Revier-Nachbarn.

Die Moskitos stellen mit Tilburg die beste Defensive der Liga und auch das beste Unterzahlspiel der Liga, eine großartige Bilanz.

Und das mit der jüngsten Abwehr, Torwart Patrik Cerveny (21 Jahre), Marcel Pfänder (22 Jahre), Thomas Gauch (20 Jahre), Fabio Frick (19 Jahre), Leon Fern (21 Jahre), Raphael Grünholz (21 Jahre), Yannis Walch (23 Jahre) und dazu die beiden Routiniers Stephan Kreuzmann und Thomas Richter. Das ist eine großartige Bilanz und eine Auszeichnung für die gesamte Mannschaft, nicht nur für die Torhüter und Verteidiger

In der Offensive bemängeln Sie dagegen fast kontinuierlich die unzureichende Chancenverwertung.

Eishockey ist und bleibt ein Statistik-Sport und die oftmals fehlende Finalität in der Offensive war deutlich. Wir haben viel zu wenig aus unseren erspielten Chancen gemacht und auch von der blauen Linie, insbesondere im Powerplay, kam viel zu wenig Finalität. Auch von den Imports muss man in den entscheidenden Momenten mehr erwarten dürfen. Es ist auch deutlich zu sehen, dass von Stürmern aus Teams im unteren Tabellendrittel, die dort eine entsprechende Scorerbilanz hatten, nach ihren Wechseln in Spitzenteams viel zu wenig kommt. Dort hatten sie unglaublich viel Eiszeit und eine unbekannte +/- Statistik (!!), in Spitzenteams können sie die Quote dann absolut nicht mehr liefern, das ist eine andere Welt. Wenn Spitzenteams gegeneinander spielen bringen beide Teams eine wesentlich höhere Qualität aufs Eis, als wenn sie dann gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel spielen. Entsprechende Finalität ist nun mal eine Kunst und Künstler müssen nun mal entsprechend entlohnt werden, Geld schießt Tore, dabei bleibt’s, vorausgesetzt man weiß das Geld entsprechend einzusetzen.

Die Schiedsrichter-Leistungen sind in dieser Saison nicht nur augenscheinlich noch mal schlechter als in der Vorsaison und es wurde auch in allen Ligen massiv darüber diskutiert.

Darüber braucht man nicht diskutieren, das ist Fakt, aber man darf die Leistungen der Schiedsrichter nicht verallgemeinern, es gibt auch einige, die ihren Aufgaben gewachsen sind. Die Problemfälle müssen endlich beim Namen genannt und bei der Aufarbeitung kontinuierlich mit Bildmaterial ihrer Leistung konfrontieren werden. Es darf nicht sein, dass Schiedsrichter Spiele entscheiden, aber das ist bedenklicher Weise immer öfter der Fall, das schafft eine gewisse Ohnmacht bei den Protagonisten und mittlerweile eine auch eine gewisse Hoffnungslosigkeit, weil es immer schlimmer wird.

Laut Statuten werden die Oberliga Play-Offs im 3-Mann-System gepfiffen und die Regionalliga Play-Offs im 4-Mann-System. Läuft da nicht irgendwas falsch?

Nicht nur irgendwas sondern einiges, aber da müssen Sie den DEB und die Personen fragen, die diese Dinge absegnen. Wir Fachleute im sportlichen Bereich entscheiden das nicht. Auch bezüglich der Schiedsrichter im Süden bin ich von mehreren Seiten aus der Süd-Liga schon massiv vorgewarnt worden, warten wir es mal ab.

Kommen wir zu den anstehenden Play-Offs. Die Moskitos treffen auf den Traditionsclub Starbulls Rosenheim, was können bzw. wollen Sie dazu sagen?

Die Starbulls Rosenheim wollen mit aller Macht in die DEL 2, dementsprechend haben sie den Kader zusammengestellt und darüber hinaus nochmals mehrfach verbessert, auch das Umfeld lässt die Zielsetzung DEL 2 problemlos zu. Damit ist über die Rollenverteilung mit Rosenheim als Favorit und den Moskitos als Außenseiter alles gesagt.

Fühlen Sie sich mit der Rollenverteilung wohl und sehen Sie trotzdem eine Chance?

Natürlich würde ich mich mit einer anderen Rollenverteilung wohler fühlen, aber das ist in diesem Fall unrealistisch. Chancen sehe ich immer und die müssen die Jungs auch sehen, jedenfalls werden wir bestmöglich vorbereitet sein. Letzte Saison haben wir auch den EV Landshut ausgeschaltet, da hatten wir aber auch eine andere Mannschaft. Jetzt freuen wir uns alle auf die Play-Offs, die Jungs müssen mental 100% bereit sein, alle raus hauen und dann werden wir sehen ….. 

Die Oberliga-Süd absolviert am Wochenende ihre beiden letzten Hauptrunden-Spiele, die Moskitos haben dagegen auf Grund der direkten Play-Off -Qualifikation und der Pree-Play-Offs in der Oberliga-Nord am Wochenende spielfrei. Sehen Sie das als Vor- oder Nachteil?

Sehen Sie, das ist der nächste Punkt, der eigentlich nicht fair geregelt ist, denn als erstes sehe ich das als Wettbewerbsverzerrung, wenn zwei Ligen, die in den Play-Offs aufeinander treffen, nicht zeitgleich ihre Hauptrunde beenden. Mir persönlich erschließt sich auch nicht, warum man nach 48 Spieltagen in der Oberliga-Nord noch Pree-Play-Offs braucht, nach 48 Spieltagen sollte doch eine faire Tabellenkonstellation entstanden sein. In der finalen Saisonphase wäre ich natürlich wesentlich lieber im Rhythmus geblieben, als ein spielfreies Wochenende zu haben.

Den Moskitos fehlten nach 48 Spieltagen nur 2 Punkte auf Platz 4 was Heimrecht bedeutet hätte. Sie sagten auch dass dies im Bereich des Machbaren gelegen hätte. Ist das Heimrecht generell ein Vorteil?

Es lag absolut im Bereich des Machbaren, es zeigt aber auch deutlich, dass meine Einschätzung zu Saisonbeginn absolut richtig war, dass hinter den Top-3 bis Platz 10 alles sehr eng wird. Wenn man viele und enthusiastische Fans hat, die die Mannschaft nach vorne peitschen und auch der Schiedsrichter sich davon beeinflussen lässt, ist das Heimrecht natürlich ein Vorteil, ansonsten nicht. Rosenheim erfüllt diese Voraussetzungen, das ist unbestritten. Wir brauchen jetzt auch dringend die volle Unterstützung von unseren Rängen.

Reisen die Moskitos einen Tag vorher an und trainieren noch mal vor Ort?

Das wäre der normale professionelle Fall, aber dafür haben wir keine finanziellen Mittel. Wir fahren morgens um 6.00 Uhr los, steigen aus dem Bus, spielen, fahren danach wieder nach Hause und werden gegen 8.00 Uhr am nächsten Morgen in Essen ankommen. Das ist unser normaler Rhythmus, das machen wir immer so, egal wie weit die Fahrt ist und so haben wir den EV Landshut letzte Saison auch geschlagen, Voraussetzung ist natürlich ein entsprechender Bus.

Wer ist Ihr Aufstiegs-Favorit?

Ohne die Verletzung von Verteidiger Dennis Schütt wären das klar die Hannover Scorpions, es bleibt abzuwarten wie sie diesen Ausfall kompensieren können. Dahinter sehe ich die Hannover Indians wenn sie ihren Lauf beibehalten können und den EV Landshut. Abhängig davon ist natürlich, welchen Favoriten die Tilburg Trappers vorher raus kicken.

Viele prangern an, dass eine Finale mit den beiden Tabellenersten der Oberliga-Nord und -Süd der absolute Worst Case wäre, weil Tilburg nicht aufsteigen darf und Peiting nicht aufsteigen will. Wie beurteilen Sie die Situation?

Das ist ein weiterer Punkt, der mehr als bedenklich ist, aber mich interessiert nur der Sport und ich bin mir sicher, dass beide Teams ins Finale und dieses auch gewinnen wollen. Alles andere müssen Sie den DEB fragen, der schafft ja schließlich diese Gegebenheiten.

Wie ist der aktuelle personelle Stand?

Bis auf den Langzeitverletzten Stürmer Carsten Gosdeck sind wir komplett. Es gibt zwar aktuell zwei angeschlagene Spieler, aber die medizinische Abteilung meint das bis Freitag hin zu bekommen. Stürmer Julian Lautenschlager ist direkt nach dem Saisonende der Iserlohn Roosters mit Förderlizenz zu uns gewechselt. Dazu haben wir ja kurz vor Transferschluss noch Torhüter Torsten Schmitt, der nur noch im Hobby-Bereich spielt und früher schon mal in Essen war, als Absicherung hinter unseren beiden Stamm-Torhütern verpflichtet.

Es war zu hören, dass Sie einen jungen Trainer der bei Ihnen hospitieren will, mit in die Play-Off-Vorbereitung nehmen.

Das ist richtig, Daniel Benske, der zuletzt in der Regionalliga in Neuwied tätig war, wird bei mir in der Play-Off-Vorbereitung und auch in den Spielen hospitieren. Für ihn wird es eine sehr gute und lehrreiche Zeit und auch für mich ist es nicht uninteressant. Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich, einem jungen deutschen Trainer damit zu helfen.

Herr Gentges, wir wünschen Ihnen und den Moskitos viel Erfolg für die anstehenden Play-Offs und vielen Dank für das Interview.

Vielen Dank und natürlich gern geschehen.

Foto: Sascha Lamozik

Die „heißeste Phase“ der Saison beginnt gegen Rosenheim

Wenn am Freitag um 19:30 Uhr im emilo Stadion in Rosenheim die Scheibe aufs Eis fällt, hat sie begonnen, die heißeste Phase des Jahres für die Wohnbau Moskitos Essen. Denn die Stechmücken müssen zum Start in die diesjährigen Oberliga Playoffs zunächst zum Tabellenvierten der abgelaufenen Hauptrunde der Oberliga Süd. Zwei Punkte fehlen den Moskitos, um mit dem Heimrecht starten zu können. So muss das Team zunächst auswärts antreten und hat dann direkt eine ganz weite Strecke zu bewältigen, denn bis zum Spielort des ersten Spiels sind es etwa 700 km. 

Der Gegner, gegen den die Playoffs starten, ist im deutschen Eishockey schon als Schwergewicht zu bezeichnen. Langjähriges Mitglied der verschiedenen ersten Ligen im deutschen Eishockey, haben die Bayern immer starke Mannschaften auf dem Eis gehabt. In den 1980 er Jahren wurden die Rosenheimer drei Mal Deutscher Meister. Diverse andere Titel gesellen sich zu diesen Erfolgen um den Verein in Bayern. Spieler wie Manfred Ahne, Dieter Hegen, aber auch Ernst Höfner, Jaroslav Pouzar, Franz Reindl und Hans Zach kreuzten auf Rosenheimer Eis ihre Schläger mit den Gegnern.

Die Starbulls haben hohe Ziele, DEL 2 darf es sein, hörte man aus Bayern. Ob das Team von Cheftrainer Manuel Kofler dazu das Zeug hat wird man in den Spielen gegen die Moskitos sicherlich sehen können. In der Meisterrunde der Oberliga Süd hagelte es aber auch deutliche Niederlagen gegen Regensburg, auch die Selber Wölfe konnten zwei Mal gegen die Starbulls gewinnen. Beim Kader der Starbulls trifft man auch auf Spieler, die im Westen der Republik aktiv waren, Manuel Neumann in Dortmund und Duisburg, Dusan Frosch hat für Köln und Iserlohn DEL gespielt, dann lange Jahre in Bad Nauheim. Tom Pauker war gar mal für ein Spiel als Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim am Westbahnhof und dann ist da noch Robin Slanina, der die Moskitos in der aktuellen Saison nach 10 Spielen Richtung Rosenheim verließ.

Der Start in die Playoffs wird für die Wohnbau Moskitos sicherlich ein schweres Spiel, denn im heimischen emilo Stadion, welches 4.750 Zuschauer fasst, wird es nicht gerade leer und leise sein. Vielleicht schafft es das Team der Moskitos ja, unbeeindruckt von der Kulisse, eine gute Ausgangsposition für das am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen West) stattfindende Rückspiel zu erreichen. Denn auch am Sonntag wird es sicherlich voll werden, im Stadion am Essener Westbahnhof. Und das Team braucht für das Rückspiel jede Unterstützung, die die Mannschaft von den Rängen bekommen kann. Dass das möglich ist hat man in der Saison am Westbahnhof für einige Spiele sehen können, auch am Essener Westbahnhof war für ein paar Spiele wieder dieser laute, volle, Westbahnhof. Die Moskitos wollen es wieder voll und laut, denn die nächste Runde zu erreichen wäre ein Ziel.

Personell hat Cheftrainer Frank Gentges bereits signalisiert, dass bis auf Carsten Gosdeck wohl alle Mann an Board sind. Die besten Voraussetzungen also, um mit einem starken Essener Publikum den zwar schweren, aber auch nicht unmöglichen Weg ins Viertelfinale der Oberliga Playoffs schaffen zu können. Im Achtelfinale, in der diejenige Mannschaft eine Runde weiterkommt, die als erste drei Siege erringen konnte, geht es nach dem Spiel am kommenden Freitag, 15.03. und am Sonntag, 17.03. am Westbahnhof, direkt am Dienstag, 19.03. weiter. Die Termine für mögliche weitere Spiele wären Freitag, 22.03. um 20 Uhr am Essener Westbahnhof und ein mögliches fünftes Spiel würde am Sonntag, 24.03. um 17 Uhr in Rosenheim stattfinden.

Foto: Jubel nach einem Playoff-Sieg vom 11.03.2018 gegen Landshut - Fotograf: Sascha Lamozik

Trikotversteigerung

Die Hauptrunde ist erfolgreich beendet worden – nun geht der Blick Richtung Playoffs. Die getragenen Trikots der Mannschaft werden dieses Jahr wieder versteigert. Damit jeder eine Chance hat, die begehrten Gameworn-Jerseys zu ersteigern, teilen wir die Versteigerung in 2 Teile. Zuerst kann online geboten werden (hier handelt es sich um eine blinde Versteigerung) – ihr schickt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Diese Mail muss neben dem Gebot (in Euro, ohne Centstellen bitte), Euren vollständigen Namen und Eure Adresse enthalten (nur vollständige Daten nehmen an der Auktion teil). Das höchste Onlinegebot für das jeweilige Trikot, ist automatisch das Startgebot für den zweiten Teil, die Versteigerung vor Ort – diese wird nach dem ersten Playoffheimspiel gegen Rosenheim, auf der Sitzplatztribüne stattfinden. Sollte dort kein höheres Gebot abgegeben werden, gehört das Trikot dem „Onlinebieter“.

Treffpunkt für die Versteigerung vor Ort ist 15 Minuten nach dem Spiel in Block B und C auf der Sitzplatztribüne (jeder kann mitmachen!).

Das letzte Onlinegebot kann am Samstag, den 16.03.2019 bis 18 Uhr abgegeben werden. Gebote die danach eintreffen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Der Höchstbietende je Trikot kann nach der Auktion selber auswählen, ob es das Heim- (lila) oder das Auswärtstrikot (weiß) sein soll – es steht jeweils nur ein Trikot je Spieler zur Verfügung.

Natürlich gibt es dieses Jahr auch wieder die Möglichkeit das Trikot signieren zu lassen und ein Echtheitszertifikat zu bekommen.

Ein Versand der Trikots ist gegen Aufpreis (Versandkosten) möglich.

Folgende Trikots können ersteigert werden:

#5      KREUZMANN Stephan
#6      JUNG Maximilian
#8      STRODEL Nicolas
#10    FERN Léon
#12    GRÜNHOLZ Raphael
#13    GAUCH Thomas
#14    MC LEOD Aaron
#18    RICHTER Thomas
#19    LAUTENSCHLAGER Julian
#20    PFEIFER Valentin Tobias
#24    FRICK Fabio
#26    ISRAEL Moritz
#29    LEMMER Arthur
#30    WENDLER Christian
#64    CERVENY Patrik
#67    AIRICH Julian
#69    WALCH Yannis
#77    BAPPERT Tom-Eric
#87    ZURAVLEV Thomas
#88    PFÄNDER Marcel
#89    GERARTZ Andre
#93    GRÖZINGER Lars
#96    BEHRENS René Marc
#97    GOSDECK Carsten

#9      "ohne Namen"
#11    "ohne Namen"
#33    "ohne Namen"
#41    "ohne Namen"
#44    "ohne Namen"
#66    "ohne Namen"
#90    "ohne Namen"
#1      "ohne Namen"

Das Trikot von Veit Holzmann steht auf persönlichen Wunsch nicht zur Verfügung – wir bitten hier um Verständnis.

Wir wünschen Euch viel Erfolg und Spaß beim Bieten.

 

Moskitos Essen verlängern den Vertrag mit Thomas Richter

Die Wohnbau Moskitos haben den Vertrag mit Routinier und Verteidiger Thomas Richter um eine weitere Saison verlängert. Der gebürtige Penzberger, der mit Unterbrechungen damit in seine siebte Saison am Essener Westbahnhof geht, ist mittlerweile in der Oberliga als Verteidiger etabliert. Früher einmal Stürmer gelernt, dann aus der Not zum Defender umgeformt steht er bei den Moskitos seinen Mann auf dem Eis. 180 cm und 85 kg bringt der Verteidiger mit, er wurde am 26. Januar 1983 in Penzberg (Bayern) geboren, hält den Schläger rechts und wird auch in der kommenden Saison wieder das Trikot mit der Rückennummer #18 tragen. Die Moskitos Essen sind so eine Art Dauerbrenner im sportlichen Leben von Thomas Richter, 2005 kam er als Stürmer von den SERC Wild Wings an den Essener Westbahnhof und blieb drei Spielzeiten. Lausitzer Füchse und Mighty Dogs Schweinfurt, waren seine Ziele danach, und dann für ein Jahr wieder Essen. Dortmund, Herne Hamm, und 2014/2015 stand er wieder auf Essener Eis. Drei Spielzeiten am Herner Gysenberg folgten, bevor Thomas Richter 2018 wieder für die Moskitos auflief. 

Sein Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement zur Vertragsverlängerung: "Bei Thomas ist die Umfunktionierung vom Stürmer zum Verteidiger absolut positiv gelungen. Thomas spielt einen routinierten und abgeklärten Verteidiger-Part mit sehr geringer Fehlerquote im Defensivbereich und gutem Aufbauspiel, dazu hat er entsprechende Qualitäten im Über- und Unterzahl-Spiel. Wenn er in der nächsten Saison diese Leistungen erneut abruft, wovon ich natürlich fest ausgehe, bin ich sehr zufrieden mit ihm.“ 

Die Moskitos heißen Thomas weiterhin Willkommen am Essener Westbahnhof und wir wünschen Dir eine erfolgreiche neue Saison.

Unterdessen hat sich Carsten Gosdeck entschieden in Zukunft als Trainer zu arbeiten. Carsten Gosdeck wird sich dem ESC Kempten anschließen und dort als Headcoach arbeiten. Die Moskitos bedanken sich bei Carsten und wünschen für seinen weiteren Weg alles Gute.

Fotos: Sascha Lamozik

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