Mannschaftsweihnachtsessen

Das diesjährige Mannschafts-Weihnachtsessen fand im Restaurant „Süsskind und Sauermann“ statt. Die aktuell Zweitplatzierten der Oberliga-Nord wurden vom Gastgeber und Moskito-Anhänger Norman Brazda ganz traditionell zu Weihnachtsgans mit Rotkohl, Klößen und Bratapfel eingeladen. Dort konnten es sich die Männer rund um Chefcoach Frank Gentges einmal richtig gut gehen lassen, sich vom Stress der letzten Wochen erholen und gemütlich die Vorweihnachtszeit feiern.

Coach Gentges und das gesamte Team bedankten sich mit einem signierten Trikot bei Norman Brazda für die Einladung – es hat allen super geschmeckt und richtig Spaß gemacht.

Das Restaurant Süsskind und Sauermann befindet sich im Südviertel, in der Witteringstr. 77 in Essen – ein Besuch lohnt sich allemal und ist sehr zu empfehlen.

Website: http://www.süsskindundsauermann.de/
Facebook: https://www.facebook.com/Süsskind-und-Sauermann-200607293659112/

 

Moskitos schlagen Scorpions und klettern auf Rang 2

Die Moskitos nach 5 Erfolgen, auch im direkten Verfolgerduell, hellwach. Die Jungs kamen raus und prüften Salvarani direkt, doch die Scorpions schlugen zurück, Bombis und Schnell wollten wissen ob Patrik Cerveny im Tor der Moskitos auch auf dem Posten war. Das erste Tor machten die Moskitos, Kreuzmann zu Holzmann, der zu Airich und er Stürmer traf erneut für die Wohnbau Moskitos. Lange sollte die Freude nicht halten, die Gäste mit mehr Druck. Patrik Cerveny war aber zunächst stets Herr der Lage, bis zur 14. Minute, da trafen die Gäste. Doch die Moskitos interessierte das nicht, zwei Minuten später eine schöne Stafette über Gerartz und Richter, der Abnehmer war Aaron McLeod, der versenkte.

Mit einer dünnen 2:1 Führung ging es für die Moskitos in die erste Pause, und die Gäste kamen mit viel Druck und Energie zurück auf die Eisfläche. Patrik Cerveny stand nun einige Zeit im Brennpunkt der wütenden Scorpions Angriffe. Doch der junge Essener Keeper hielt mit seinen Vorderleuten zusammen das Essener Gehäuse sauber. Mit zunehmender Spielzeit legten auch die Moskitos wieder mehr zu und kamen zu weiteren Chancen um das Ergebnis zu erhöhen. Doch auch bis zur zweiten Pause änderte sich nichts am Ergebnis. 

Spannende letzte 20 Minuten würden darüber entscheiden, wer den 2. Tabellenplatz für einige Tage innehat. Und die Fans der Moskitos mussten auch im letzten Drittel lange zittern, bevor der Dreier in trockenen Tüchern war. Immer wieder tauchten die Scorpions gefährlich vor dem Tor der Moskitos auf und prüften Patrik Cerveny. Doch der hatte wieder einmal einen Sahnetag erwischt und hielt seinen Kasten sauber. Mit einem Doppelschlag innerhalb von 72 Sekunden entschieden die Moskitos dann endgültig das Spiel und machten Platz 2 perfekt. Zunächst traf Marcel Pfänder in 58. Spielminute, André Gerartz machte den Sack dann endgültig zu.

Tore: 1:0 (11:50) Airich (Holzmann, Kreuzmann, PP1) 1:1 (13:41) Wilkins (Bombis, Schütt, PP1) 2:1 (15:00) McLeod (Gerartz, Richter, PP1) 3:1 (57:05) Pfänder (Miglio, Gerartz) 4:1 (58:17) Gerartz (McLeod, Kreuzmann, ENG) – Strafen: Essen: 4 – Scorpions: 18 – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (D. Borger – H. Van) – Zuschauer: 1.177

Fotos: Uwe Schmitz

Moskitos meistern die Hürde in Rostock

Die Serie hat gehalten, auch in der Eissporthalle an der Rostocker Schillingallee konnte das Team von Cheftrainer Frank Gentges am Ende verdient als Sieger vom Eis gehen. Damit kommt es am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen die Hannover Scorpions (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) zum direkten Verfolgerduell, denn mit einem Sieg könnten die Moskitos mit den Scorpions nach Punkten gleichziehen.

Das Spiel in Rostock begann ein wenig verhalten, beide Mannschaften tasteten sich zunächst ab und fuhren erste vorsichtige Angriffe. Wenn jedoch etwas in Tornähe kam, waren sowohl Patrik Cerveny im Essener Tor, wie auch Jakub Urbisch im Tor der Piranhas auf dem Posten. Bis zur 9. Spielminute, Rostock vertändelte in der eigenen Verteidigungszone den Puck, Julian Airich stand plötzlich ganz alleine vor Urbisch und ließ dem Rostocker Goalie keine Chance. Die Moskitos hatten auf ihre Chance gewartet und als diese kam, haben sie eiskalt zugeschlagen. Das Spiel wurde nun munterer, die Moskitos spielten das ganz souverän, doch Rostock war zu jeder Zeit gefährlich. Strafzeit dann gegen die Piranhas und zwei Sekunden vor dem Ablauf der 2. Treffer für die Moskitos. Nach einem schönen Spielzug stand Julian Airich plötzlich alleine vor dem leeren Tor, Urbisch lag schon in der anderen Ecke. Diese Chance ließ der Essener Stürmer sich nicht entgehen und schoss zum 2:0 ein.

Zwei Strafzeiten im 2. Drittel taten dem Spiel der Moskitos nicht gut. Zunächst musste Nicholas Miglio wegen eines Stockchecks raus, dann erwischte es Stephan Kreuzmann wegen Stockschlags. Und Rostock konnte die doppelte Überzahl nutzen, Andrej Teljukin traf zum Anschluss. Stephan Kreuzmann musste zu diesem Zeitpunkt immer noch weit über eine Minute sitzen, doch es blieb beim 1:2. Rostock hatte jetzt Feuer gefangen, hatte gemerkt, dass sie Möglichkeiten hatten und drückte auf den Ausgleich. Und dieser sollte fallen, einen Schuss von Viktor Beck konnte Cerveny nicht festhalten und wieder Teljukin stocherte die Scheibe irgendwie rein. Die Moskitos brauchten etwas, um sich von dem Schock zu erholen, doch wie schon öfter in den letzten Spielen brachte Nicholas Miglio die Moskitos wieder auf den richtigen Weg. Einen schönen Konter schloss er zur erneuten Führung ab. 

Den Schlussabschnitt eröffneten die Moskitos mit einem Paukenschlag, noch keine 2 Minuten waren im Schlussdrittel gespielt, da erhöhte Lars Grözinger auf 4:2. Doch die Piranhas machten im direkten Gegenzug deutlich, dass sie so damit nicht einverstanden waren, Maurice Becker nur 11 Sekunden später mit dem erneuten Anschlusstreffer. Die Moskitos waren nun darauf bedacht, das eigene Tor zu sichern und über gelegentliche Konter eventuell den Sack endgültig zuzumachen. Die Piranhas kamen zu einigen Chancen, ohne aber wirklich zwingend zu sein. So ging das Spiel mit dem knappen Vorsprung für die Wohnbau Moskitos in die Schlussphase. Piranhas Trainer Behncke nahm seine Auszeit und opferte Urbisch zugunsten eines sechsten Feldspielers, doch der Schuss sollte nach hinten losgehen. Aaron McLeod traf in der 59. Spielminute ins leere Rostocker Tor und machte den Sack endgültig zu.

Cheftrainer Frank Gentges sagte nach dem Spiel in seinem Statement: "Den Sieg rechne ich den Jungs bei dieser Schiedsrichter Leistung hoch an. Unfassbar welche unterschiedlichen Entscheidungen da getroffen wurden. Wir mussten das ganze Spiel über versuchen jeglichen Körperkontakt zu vermeiden. Es war unser 5. Sieg in Serie."

Tore: 0:1 (8:33) Airich 0:2 (15:13) Airich (Holzmann, Grözinger, PP1) 1:2 (24:27) Teljukin (Kurka, Beck, PP2) 2:2 (33:07) Teljukin (Beck, Becker) 2:3 (38:36) Miglio 2:4 (41:51) Grözinger (Pfänder, Airich) 3:4 (42:02) Becker (Kohlstrunk, Hartmann) 3:5 (58:14) McLeod (Pfänder, Gerartz) – Strafen: Rostock: 6 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Soguksu, A. (M. Huttenlocher – D. Tuchel) – Zuschauer: 705

Die Raketen zeigen Gesicht

Bereits seit dem 23. November hängt an der Hallendecke die Werbung der RealCore Group GmbH. Mancher hat sich vielleicht schon gefragt, welche Firma hinter dem lustigen Bild mit der Rakete steht.

Die RealCore Group ist ein IT-Dienstleister, welcher seit über 11 Jahren erfolgreich am Markt aktiv ist. 250 Kolleginnen und Kollegen an Standorten in Deutschland, Spanien, Slowenien und der Türkei entwickeln und betreiben hochmoderne, maßgeschneiderte IT-Lösungen auf Basis von SAP und Microsoft. Zu den Kunden gehört das Who-is-Who in den Bereichen Handel und Energiewirtschaft.

Die RealCore Group ist in den letzten Jahren beständig gewachsen. „Wesentliche Säulen des Wachstums bilden junge Kolleginnen und Kollegen, die bei uns optimal gefördert werden und frühzeitig Verantwortung unseren Kundenprojekten übernehmen können“, so Michael Thielecke, Geschäftsführer Vertrieb (Bildmitte). „Wir sehen uns in einer sozialen Verantwortung, aus diesem Grund bilden wir selbstverständlich gerne aus und bieten auch ein duales Studium an“ sagt Mike Böhnke, Geschäftsführer der RealCore Personal Services GmbH (Bild rechts). „Als Werkstudentin kann man sich mit modernsten Technologien, wie Künstliche Intelligenz, beschäftigen und wird vom Team hervorragend unterstützt. Individuelle Arbeitsmodelle ermöglichen es, Praxiserfahrung zu sammeln, ohne den Studienerfolg zu gefährden“, meint Lisa Hoffmann, Werkstudentin (Bild links).

Alle drei freuen sich auf viele neue Kolleginnen und Kollegen. Informationen zum Thema Arbeiten bei RealCore findet man unter www.karriere-bei-realcore.de.

Die RealCore Group und die Moskitos freuen sich auf eine gute Zusammenarbeit und eine erfolgreiche Saison.

 

Verfolgerduelle am Essener Westbahnhof

Denn auf Vefolgerduelle läuft es am kommenden Wochenende für die Wohnbau Moskitos hinaus. Zunächst muss das Team von Frank Gentges in den Bus, und das weit. Denn am Freitag um 20 Uhr gastieren Miglio, McLeod und Kollegen in Rostock. In der Eissporthalle an der Schillingallee hängen die Trauben eher hoch, doch nach der kleinen Serie, die das Team von Frank Gentges in den letzten Wochen erspielt hat, muss man sicher auch in Rostock antreten, mit der Maßgabe dort zu punkten. Am Sonntag geht es dann um die Reihenfolge nach Tilburg. Um 18:30 Uhr kommen die die Hannover Scorpions zu den Moskitos und beide Teams werden versuchen den Anschluss an die Spitze so gering wie möglich zu halten. 

Die Piranhas haben das Image der grauen Maus abgestreift und versuchen jedes Jahr im Rahmen ihrer Möglichkeiten gutes Hockey anzubieten. Das klappt in diesem Jahr ganz gut, 35 Punkte wurden schon gehamstert und das werden sicher noch mehr. Auffällig ist der kleine Kader der Piranhas, denn wenn alle fit sind gehen gerade drei Blöcke in die Startformation, was auf eine lange Saison gesehen sicher nicht viel ist. Michal Bezouska, Gregory Classen und Tomas Kurka heißen die Stürmer mit dem meisten Torhunger. Verfolgt werden sie in der internen Wertung von Verteidiger Andrej Teljukin und den Stürmern Constantin Koopmann und Viktor Beck. Hier gilt es also für die Defensive der Moskitos aufzupassen. Die Piranhas starteten fulminant mit vier Siegen in die aktuelle Spielzeit, wurden aber dann durch mehrere Niederlagen ein wenig durchgereicht. In den letzten Spielen punkten die Spieler um den ehemaligen Moskitos Verteidiger Werner Hartmann aber wieder regelmäßig.

Am Sonntag um 18:30 Uhr kommt es dann in der Eishalle Essen-West zum direkten Verfolgerduell. Platz Zwei belegen die Hannover Scorpions und sie haben jetzt noch sechs Punkte Vorsprung, da geht noch was! Denn wenn die Stechmücken an der Ostsee nicht untergehen, könnte es am Sonntag sogar schon um Platzverbesserungen gehen. Die Scorpions haben in den letzten Jahren einen kleinen, aber sehr feinen Kader aufgebaut. Torjäger Patrick Schmid blieb den Niedersachsen erhalten und führt auch mit 20 Treffern gleich wieder die interne Wertung der Scorpions an. Verfolgt wird er dabei von Björn Bombis und Mathew Wilkins, Christoph Koziol komplettiert das Quartett der torgefährlichsten Spieler der Skorpione. Sechs Niederlagen musste das Team von Trainer Dieter Reiss in dieser Saison erst hinnehmen. Dabei haben dann auch die Torhüter geholfen, denn mit Christoph Mathis haben die Hannoveraner einen ganz starken Goalie im Kasten. Unterstützt wird er dabei von Enrico Salvarani, der in seinen bisherigen Spielen gute Leistungen zeigen konnte. Es ist also angerichtet für ein Verfolgerduell am kommenden Sonntag, in der Hoffnung, dass es auch am Freitag mit der kleinen Serie weitergeht.

Foto: Aus dem Spiel gegen die Hannover Scorpions am 02.03.2018

Erfurt fast wieder Stolperstein für die Moskitos Essen

Nach der bitteren 3:6 Heimniederlage gegen die TecArt Black Dragons Erfurt am 21. Oktober in der Eissporthalle Essen-West war es auch beim 2:3 Sieg in Erfurt ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges. Bis 27 Sekunden vor dem Ende führten die Moskitos mit 2:1, mussten dann jedoch noch den Ausgleich hinnehmen. In der Overtime gab es zwei brenzlige Minuten zu überstehen, als Aaron McLeod auf die Strafbank musste, am Ende trafen Miglio und Gerartz im Penalty-Schießen und nahmen so zumindest 2 Punkte mit an den Westbahnhof. 

Das 1. Drittel war recht ausgeglichen, beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Eissportzentrum in Erfurt. Die Wohnbau Moskitos erwischten den besseren Start, was sich zwischenzeitlich auch im Ergebnis wiederspiegelte. Raphael Grünholz drückte aus ganz spitzem Winkel einen Schuss von Veit Holzmann über die Linie. Mit seinem ersten Saisontreffer brachte der Youngster die Wohnbau Moskitos in Erfurt in Führung. Aaron McLeod und Julian Airich hätten das Ergebnis noch besser gestalten können, zielten aber zu ungenau. Erfurt wurde stärker und belagerte in der Folge das Tor von Patrik Cerveny. Michal Vazan war es dann, der für den Ausgleich sorgte. Bis zur ersten Pause hatten beide Teams ihre Chancen, doch es blieb beim 1:1.

Noch 13 Sekunden Überzahl, so starteten die Moskitos in Abschnitt zwei und das mit einem Blitzstart. André Gerartz, der wieder an der Seite von Aaron McLeod und Nicholas Miglio spielte, traf auf blitzsauberes Zuspiel, eben dieser beiden zum 2:1 für die Wohnbau Moskitos nach 21 Sekunden. Nach diesem Treffer büßte die Begegnung jedoch an Qualität ein, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, ohne allerdings die richtig zwingenden Chancen erspielen zu können. Kurz nach dem Treffer musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden, einer der Linesmen lag am Boden und musste von Eis getragen werden. Die Wohnbau Moskitos zogen zum Ende des Drittels noch einmal das Tempo an, vor allem die Reihe um McLeod, Miglio und Gerartz hatten ihre Top-Chancen, Otte-Günzler, der Torhüter der Dragons hatte aber stets den richtigen Riecher und hielt seinen Kasten sauber. Mit der hauchdünnen Führung der Moskitos gingen beide Teams in die zweite Drittelpause.

Auch im vermeintlich letzten Spielabschnitt war es ausgeglichen, was Spielanteile und Torszenen betraf. Zunächst gaben die heimischen Dragons Gas und Patrik Cerveny im Tor der Wohnbau Moskitos musste einige Male Kopf und Kragen riskieren um den Ausgleich zu verhindern. Im Gegenzug war es aber die 1. Essener Reihe, die immer wieder im Drittel der Erfurter wirbelte und Otte-Günzler musste ebenfalls auf der Hut sein. Auch die Reihe um Lemmer, Holzmann und Grünholz brachte immer wieder Gefahr vor das Tor der Dragons, Treffer wollten aber keine fallen. Bis eben 27 Sekunden vor dem Ende, Erfurt hatte längst den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers geopfert und vom Bully weg dann der Ausgleich. In der Overtime gab es für die Moskitos die erwähnten 2 Strafminuten gegen Aaron McLeod zu überstehen. Im Penalty-Schießen traf dann der 2. Essener Schütze, Nicholas Miglio. Erfurt glich ebenfalls mit dem 2. Penalty noch einmal aus, doch André Gerartz machte mit seinem Penalty endgültig den Sack zu.

Cheftrainer Frank Gentges nach dem Spiel in seinem Statement: "Es war ein starkes Spiel von uns gegen einen starken Gegner der einen sehr guten Tag erwischt hatte. In der regulären Spielzeit hatten wir genügend Chancen für einen drei-Punkte Sieg. Unserer Chancenverwertung und ein unglückliches Bully inclusiv einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichters 27 Sekunden vor Schluss, haben uns leider einen Punkt gekostet. Mit zwei Siegen und zwei starken Spielen am Wochenende können wir aber sehr zufrieden sein."

Tore: 0:1 (7:09) Grünholz (Holzmann, Lemmer) 1:1 (9:29) Vazan (Sochan, Ziolkowski, PP1) 1:2 (20:21) Gerartz (Miglio, McLeod) 2:2 (59:33) Schüpping (Fiedler, Ziolkowski) 2:3 (65:00) Geratz (Penalty) – Strafen: Erfurt: 10 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Ratz, D. (M. Berg – j. Meyer) – Zuschauer: 435

Fotos. Moskitos Essen

Moskitos Essen machen kurzen Prozess mit Leipzig

In den Pressekonferenzen nach den Spielen der Wohnbau Moskitos gehört das erste Wort immer dem Gästetrainer. So auch am Freitag, nach dem 6:0 (4:0, 2:0, 0:0) Sieg der Wohnbau Moskitos gegen die EXA Icefighters aus Leipzig. Sven Gerike brachte das Spiel schnell auf den Punkt: „Für mich ist die Pressekonferenz heute recht einfach, bevor wir groß die Scheibe berührt hatten, stand es 3:0. Wir sind nicht wirklich gut in des 1. Drittel gekommen, das hat jeder gesehen, da hatten wir uns etwas mehr vorgenommen“.

25 Sekunden gespielte Zeit standen auf der Uhr, da musste Benedict Roßberg im Tor der Gäste bereits hinter sich greifen. Nicholas Miglio hatte den ersten Angriff der Gäste förmlich gerochen, fing die Scheibe ab und stürmte seinerseits ins Leipziger Drittel. Sein harter, platzierter Schuss landete im langen Eck. Und es sollte so weitergehen. Strafzeit gegen Leon Lilik, die Moskitos setzen sich im Leipziger Drittel fest und aus ganz spitzem Winkel war es wieder Nicholas Miglio, der Roßberg zum zweiten Mal bezwang. 31 Sekunden nach dem 2. Treffer der Essener Moskitos setzte sich Arthur Lemmer schön durch bis auf die Torlinie, seinen klugen Rückpass lenkte Veit Holzmann in die Maschen. Gästetrainer Sven Gerike nahm erst Mal seine Auszeit. Ein gewisses Bemühen konnte man den Gästen in der Folge gar nicht absprechen, aber vieles was sie machten wirkte ohne den nötigen Druck dahinter, um zum Erfolg zu führen. Die Moskitos spielten aus der sicheren Führung heraus nun clever und lauerten auf weitere Chancen. Eine kam dann in der 14. Spielminute, Aaron McLeod zog auf seine unnachahmliche Art zu spielen von links in das Leipziger Drittel, Roßberg konnte seinen Schuss nur abprallen lassen und im Slot sagte André Gerartz Danke.

Mit 4:0 begannen beide Mannschaften dann also das Mitteldrittel. Benedict Roßberg hatte Feierabend gemacht, nahm auf der Bank Platz und seinen Platz im Gästetor füllte nur Mark Arnsberger aus. Doch auch Arnsberger sollte so seine Probleme bekommen. André Gerartz passte im eigenen Drittel auf, passte in die neutrale Zone zu wem, Nicholas Miglio war gestartet. Von halblinks zog der Stürmer auf Arnsberger zu und hämmerte die Scheibe in den rechten oberen Winkel. Ergebnistechnisch durfte Kapitän Stephan Kreuzmann den Schlusspunkt setzen. In der 29. Spielminute, die Wohnbau Moskitos in Überzahl, Kreuzmann zog ab und traf flach unten ins lange Eck.

In der Folge hatte das Spiel, das nie die ganz großen Höhepunkte hatte, eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Bis auf die Raufereien zwischen Grünholz und Lilik, sowie zwischen Grözinger und Virch, verwalteten die Moskitos den Vorsprung. Leipzig fehlten an diesem Abend die Mittel um Patrik Cerveny ernsthaft in Gefahr zu bringen, und wenn es zu Situationen vor dem Essener Tor kam, die gefährlich waren, so entsprang das eher dem Zufall.

Cheftrainer Frank Gentges war dann in der Pressekonferenz auch zufrieden mit seiner Mannschaft und dem Spiel: „Wenn man das Spiel Revue passieren lässt waren wir klar die bessere Mannschaft. In den letzten Spielen hat uns ausgezeichnet, dass wir immer gut aus der Kabine gekommen sind. Ich rede immer gerne über mein Lieblingsthema Finalität, heute hatten wir die drei Chancen und haben drei Tore gemacht. Doch man muss aufpassen, die Gäste nehmen Auszeit, da musst du nochmal aufpassen. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie das ganz souverän zu Ende gespielt hat, auch für unseren Keeper, der wieder einen Shutout hat“.

Tore: 1:0 (0:25) Miglio 2:0 (2:14) Miglio (McLeod, Kreuzmann, PP1) 3:0 (2:45) Holzmann (Lemmer, Grünholz) 4:0 (13:59) Gerartz (McLeod, Kreuzmann) 5:0 (24:13) Miglio (Gerartz, McLeod) 6:0 (28:11) Kreuzmann (Richter, Miglio, PP1) – Strafen: Essen: 14 + je 10 Grünholz und Grözinger – Leipzig: 20 + je 10 Lilik und Virch – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (C. van Grinsven – N. Verbruggen) – Zuschauer: 1.215

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Zwei offene Rechnungen bei den Wohnbau Moskitos

Nach dem sportlich tollen Wochenende mit den beiden Siegen gegen Herne und in Braunlage bei den Harzer Falken, geht es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges am kommenden Wochenende gegen zwei Mannschaften, mit denen man aus Essener Sicht noch offene Rechnungen hat. Beide Spiele gegen die kommenden zwei Gegner gingen in der ersten Runde der Saison jeweils verloren und vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stechmücken sich nun mühsam den 4. Tabellenplatz erobert haben, gilt es das am kommenden Wochenende besser zu machen.

Zunächst sieht man sich wieder am kommenden Freitag am Essener Westbahnhof, wenn um 20 Uhr die EXA Icefighters aus Leipzig in der Eisporthalle Essen West gastieren. Gepusht von Sponsor König Pilsener, der diesen Spieltag als ‚Sponsor oft he Day‘ unterstützt, wollen die Moskitos die 5:4 Niederlage aus dem Hinspiel sicherlich wett machen. Das Hinspiel lief aus Essener Sicht ein wenig kurios, nach einer 2:0 Führung im ‚Kohlrabizirkus‘ zur 1. Drittelpause ging es danach völlig dahin. Hildebrand, Velecky, Paavilainen und Raaf-Effertz mit zwei Treffern drehten den Rückstand in nur einem Drittel in eine satte Führung um. Zwar kamen die Wohnbau Moskitos im letzten Abschnitt noch einmal zurück, Treffer von Robin Slanina und Julian Airich konnten aber am Ende den Erfolg nicht mehr bringen. Alleine das sollte Motivation genug sein, um auf heimischem Eis auch ohne den langzeitverletzten Nico Strodel das Team aus Leipzig schlagen zu wollen. So richtig kommen die Spieler von Trainer Sven Gerike nämlich in dieser Saison auch nicht in Tritt, 28 Punkte und Platz 9 ist die Bilanz nach 20 gespielten Begegnungen. Ein alter Bekannter in Essen ist dann auch der Top-Stürmer der Gäste, Michal Velecky (27 Punkte) führt die interne Scorerwertung an, vor Florian Eichelkraut (26 Punkte) und Antti Paavilainen mit 25 Punkten. Man kann es nicht als Derby bezeichnen, aber mit der Leistung, die die Mannschaft von Frank Gentges in den letzten beiden Heimspielen gezeigt hat, dürften die Trauben für Leipzig am Freitag in Essen sehr hoch hängen. 

Zwei Heimniederlagen mussten die Wohnbau Moskitos in dieser Saison hinnehmen. Das 1:2 gegen Meister Tilburg zu Beginn der Saison kann man sicherlich noch akzeptieren, die schwache Leistung beim 3:6 gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt am 21. Oktober fiel da schon schwer ins Gewicht. Der letztjährige Stürmer der Wohnbau Moskitos, Christoph Ziolkowski hatte an diesem Tag einen guten Lauf und traf bei seinem ehemaligen Club am Westbahnhof gleich drei Mal. So hat das Team der Wohnbau Moskitos auch am kommenden Sonntag (16 Uhr, Eissportzentrum Erfurt) noch eine Rechnung mit dem Gegner offen. 21 Punkte aus 20 Spielen, das bedeutet Platz 11 für die Mannschaft aus der thüringischen Landeshauptstadt. Das sich Trainer Fred Carroll wahrscheinlich auch anders vorgestellt, doch sein Team konnte aus den letzten zehn Spielen nur zwei Siege für sich verbuchen. Reto Schüpping ist der treffsicherte Schütze bisher bei den Thüringern, mit 15 Toren und 10 Beihilfen führt er die interne Wertung an, vor Michal Vazan (14 Punkte), Felix Schümann (17 Punkte) und Verteidiger Robin Sochan, ebenfalls 17 Punkte. Der im Hinspiel am Westbahnhof so treffsichere Christoph Ziolkowski hat übrigens in den anderen 19 Spielen, die es nicht gegen die Moskitos ging, nur zwei Mal getroffen.

Es braucht also wieder zwei konzentrierte Leistungen der Wohnbau Moskitos, um am kommenden Wochenende den positiven Trend des letzten Wochenendes zu bestätigen. Auch ohne Nico Strodel, der an der Seite von Aaron McLeod und Nicholas Miglio wirklich gut eingeschlagen hatte, sollte das möglich sein. Vielleicht auch eine Chance für andere Spieler des Kaders?

Foto: Aus dem Spiel am 06.01.2017 gegen die Icefighters Leipzig am Westbahnhof

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