6:3- Auswärtserfolg an der Ostsee bei den Piranhas

Mit einem Sieg im Gepäck auf dem Rückweg konnten die Moskitos die weiteste Reise innerhalb der Liga antreten.

Personell fehlte lediglich Daniel Willaschek, der seinen Daumenbruch noch auskurieren muss. Aaron McLeod hatte tags zuvor noch grünes Licht von den Ärzten erhalten und war erstmals nach seiner im Freundschaftsspiel bei den Selber Wölfen am 14.09.2019 erlittenen Verletzung dabei.

Leon Frensel hütete heute erstmals in einem Meisterschaftsspiel von Beginn an das Gehäuse der Moskitos und zunächst sah es gar nicht gut aus für die Jungs von Coach Larry Suarez. Schon nach einer Minute und achtzehn Sekunden schlug es das erste Mal hinter Frensel ein. Kurka war der Schütze zum 1:0 für Rostock. Die Moskitos fanden nicht so richtig ins Spiel und die logische Konsequenz war in der 15.Minute das 2:0 für die Heimmannschaft. Beck traf auf Vorlage von Pauker und Gerstung für Rostock. In Minute 18 konnten die Moskitos endlich etwas zählbares auf die Anzeigetafel der Eishalle in Rostock bringen. Aaron McLeod war es, der, von Richter und Airich bedient, den Anschlusstreffer zum 2:1 für Essen erzielen konnte.

Nach dem 1. Wechsel der Seiten begannen die Moskitos in Überzahl, da Weist noch eine Strafe aus dem ersten Drittel absitzen musste. Leider war man hier zu sorglos und unachtsam, so dass Koopmann in Unterzahl in der 22.Minute auf 3:1 für Rostock stellen konnte. Mit Ablauf der Strafe gegen Rostock war es Saccomani, der zum 3:2 für die Moskitos einnetzen konnte und das Signal für die beste Phase im Essener Spiel gab. Nun nahm man Schneider im Rostocker Tor unter Beschuss und in der 30.Minute ein Doppelschlag, der zur 3:4- Führung für die Moskitos führte. Zunächst war es Pfeifer mit dem 3:3- Ausgleich und nur 23 Sekunden später Huebscher, der die Weichen auf Sieg für Essen stellte.

In der 34.Minute erhöhte Holzmann auf 3:5 für Essen. Mit diesem Ergebnis ging es in die zweite Pause. Rostock wechselte den Goalie, für Schneider stand nun Urbisch im letzten Drittel im Tor der Hausherren. Die Piranhas nun bemüht, auf ein Tor heranzukommen, eine Strafe für die Moskitos gegen Kraus wurde ohne Folgen überstanden und in der 50.Minute machten die Essener den Sack zu, als Julian Airich die Führung auf 3:6 ausbauen konnte.

Alle weiteren Versuche seitens Rostock waren erfolglos, so dass die drei Punkte bei den Moskitos blieben, die somit den Kontakt zum Tabellenmittelfeld nicht verlieren. Am Sonntag nun das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt, Beginn ist wie gewohnt um 18:30 Uhr.

Statistik:
Zuschauer: 707
Strafen: Rostock 10 Min. , Essen 10 Min.
Schüsse: Rostock 36, Essen 31

Zweimal gegen Tabellennachbarn

Wichtige Aufgaben für diie Moskitos. Die Wohnbau Moskitos stehen am Wochenende zwei direkten Konkurrenten im unteren Tabellenmittelfeld gegenüber. Erst reist der ESC-Tross zum Auswärtsspiel nach Rostock (Freitag, 20 Uhr), am Sonntag gastieren die TecArt BlackDragons Erfurt am Westbahnhof.

Einen Tabellenplatz und zwei Punkte über den Moskitos stehen die Piranhas aus Rostock. Im Duell an der Ostsee haben die Moskitos noch eine Rechnung zu begleichen: Im Hinspiel führte der ESC lange Zeit, kassierte dann aber im letzten Drittel den Ausgleich und unterlag schließlich nach Penaltyschießen mit 1:2.

Am vergangenen Wochenende feierten die Essener einen 3:2-Derbysieg vor Saison-Rekordkulisse gegen den EV Duisburg. Allerdings gingen sie im darauffolgenden
Aufeinandertreffen mit den Saale Bulls in Halle leer aus (1:4).

Rostock hingegen kassierte zuletzt vier Niederlagen in Serie (4:5 n. O./Krefeld, 1:3/Duisburg, 3:9/Scorpions, 0:4/Tilburg). Unter der Woche reagierten die Piranhas und verpflichteten den US-amerikanisch stämmigen Verteidiger Tyler Brower vom Deggendorfer SC aus der Oberliga Süd.

Nach zwei nervenaufreibenden Erfolgen gegen die Hannover Scorpions und Duisburg peilen die Moskitos am Sonntag den dritten Heimsieg in Folge an - und hoffen auf eine ähnlich stimmungsvolle Kulisse wie zuletzt.

Zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf die BlackDragons aus Erfurt, die einen Tabellenplatz hinter den Moskitos lauern. Im ersten Duell der Saison setzte sich der ESC souverän mit 5:1 auf fremden Eis gegen die Drachen durch.

Am vergangenen Spieltag unterlag Erfurt mit 1:7 gegen den EV Duisburg, doch die vorigen Ergebnisse sollten für die Mücken Warnung genug sein: Da setzte der EHC ein dickes Ausrufezeichen mit drei Siegen in Serie - unter anderem gegen Tilburg und die Hannover Scorpions.

In den Partien am Wochenende muss der ESC nach wie vor auf Aaron McLeod (Fußbruch) und Daniel Willaschek (Handverletzung) verzichten.

Das sagt Chefcoach Larry Suarez: „Uns stehen zwei schwierige Aufgaben bevor, das wissen wir spätestens seit dem Hinspiel. Erfurt war da ein deutlich stärkerer Gegner als es das 5:1 vermuten lässt. Das hat auch Erfurts Sieg gegen Tilburg gezeigt. Rostock ist ein gefährliches Team mit guter individueller Klasse. Wir werden alles geben und dann hoffentlich die Punkte einfahren.“

1:4- Niederlage bei den Saale Bulls aus Halle

Wie schon das Hinspiel am Essener Westbahnhof verloren die Moskitos die Partie bei den Saale Bulls aus Halle mit 1:4. Schon fünf Spiele lang hatte man nicht in Halle gewinnen können, auch in Partie sechs gab es dieses Mal nichts zu holen. Neben den bekannten Ausfällen fehlten zusätzlich noch Lamers und natürlich die Förderlizenzspieler der DEG, die wieder für ihren Verein im Einsatz waren. Somit standen nur 15 Feldspieler und 2 Torleute zur Verfügung. Trotz einer Verzögerung durch einen Busdefekt und dem damit verbundenen um zehn Minuten verspäteten Spielbeginn waren die Moskitos zu Beginn gut in der Partie und hielten dem Anfangsdruck der Bulls stand.

Selbst kam man zu einigen Gelegenheiten, z.B. durch Grözinger. Erst nach ca. 10 Minuten Spielzeit kam Halle besser ins Spiel und konnte durch Francis, der einen Alleingang zum 1:0 (11.) verwerten konnte, in Führung gehen. Die einzige Strafe gegen Essen im ersten Drittel nutzte Halle erneut durch Francis im Rebound nach einem Schlagschuss zum 2:0 (19.).

Im zweiten Durchgang blieben die Moskitos kampfstark, stabil in der Defensive, aber leider auch ungefährlich vor dem Tor der Heimmannschaft, so dass es ohne weitere Tore mit einer Zwei-Tore-Führung für die Bulls ins letzte Drittel ging. 

Der Schlussabschnitt brachte das schnelle 3:0 (43.) für Halle, da es Eigentore beim Eishockey nicht gibt, wurde der Treffer Stas gutgeschrieben. Kurzzeitig keimte Hoffnung auf, als Kreuzmann in der 50.Minute in Überzahl den Treffer zum 3:1 für die Moskitos erzielen konnte. Anschließend besaß Grözinger noch eine gute Einschusschance auf den Anschlusstreffer, Heatley war es jedoch in der 55.Minute, der einen Schlagschuss zur 4:1- Führung und damit zur Entscheidung für Halle abfälschen konnte. Gut drei Minuten vor dem Ende bekamen die Moskitos einen Penalty zugesprochen, doch Marc Zajic scheiterte an der Latte des von Weidekamp gehüteten Tores.

Leider keine Auswärtspunkte für die Moskitos, die am kommenden Wochenende zunächst wieder vor einer weiten Reise nach Rostock stehen, wo sie am Freitag, den 22.11.2019 um 20:00 Uhr auf die dort beheimateten Piranhas treffen. Am kommenden Sonntag steht das Heimspiel gegen die Tec Art Black Dragons Erfurt an. Erstes Bully ist um 18:30 Uhr am heimischen Westbahnhof.

Statistik:
Zuschauer: 1080
Strafen: Halle 10 Min. Essen 8 Min.
Schüssen: Halle 36, Essen 27

Hildebrand verlängert - Dreschmann verlässt die Moskitos

Nach vielen Ausfällen und Verletzungen können die Wohnbau Moskitos nun positive Neuigkeiten zur Personalsituation vermelden: Niklas Hildebrand wird mindestens bis zum kommenden Frühjahr am Westbahnhof spielen. Der ESC hat den ursprünglich bis zum Ende des Jahres laufenden Vertrag mit dem Offensivspieler bis zum Saisonende verlängert.
 
Der 24-Jährige gehört bei den Moskitos zu den Leistungsträgern und kommt bislang auf fünf Tore und neun Vorlagen in 15 Einsätzen. Hildebrand wechselte im Sommer von den Icefighters Leipzig nach Essen, wo er bereits zwischen 2015 und 2017 am Schläger war. In seiner Premierensaison wurde der in Mannheim, Frankfurt und Köln ausgebildete Hildebrand zum Oberliga-Rookie des Jahres gewählt.
 
Derweil wurde der Vertrag mit Tim Dreschmann in beidseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der 24-Jährige spielte seit Saisonbeginn am Westbahnhof und kam in der laufenden Spielzeit auf 13 Einsätze für den ESC. Dabei gelangen ihm drei Assists.
 
Die Moskitos bedanken sich bei Tim Dreschmann und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg alles Gute und viel Erfolg.
 
Man ist bereits auf der Suche nach Ersatz für Tim und hofft bald, eine Nachverpflichtung bekannt geben zu können.

Knapper 3:2- Erfolg im Derby gegen die Füchse Duisburg

1907 Zuschauer, davon gut 250 Gästefans, verliehen dem ersten Derby der Saison am Essener Westbahnhof einen würdigen Rahmen und keiner, der gekommen war, dürfte den Heimweg unzufrieden angetreten sein. Ein tolles Spiel mit guter Stimmung auf den Rängen auf beiden Seiten.

Gekommen war auch nahezu die Hälfte des Teams, welches in der Saison 1994/95 das Premierenjahr für die Moskitos auf dem Eis spielte. 25 Jahre später waren sie der Einladung des Vereins gefolgt und ob z.B. Bodo Müller-Boenigk, Robert Schelewski oder Kapitän Carsten Zink, auch sie alle erlebten für sich und mit den Moskitos einen tollen Revivalabend nach langer Zeit.

Verstärkt wurden die Moskitos durch U20-Nationaltorwart Hendrik Hane und die Förderlizenzspieler Lorer, Volkmann und Wächtershäuser von der Düsseldorfer EG, so dass man wieder mit vier Reihen agieren konnte. Aaron McLeod konnte noch nicht wieder zum Schläger greifen, ebenso waren Willaschek und Dreschmann nicht dabei. 

Das Spiel begann temporeich auf beiden Seiten mit leichten Vorteilen für die Moskitos, beide Torhüter standen von Beginn an im Brennpunkt, Schiedsrichter Naust hatte eine großzügige, aber auch konsequente Linie und so gab es im ersten Drittel viele Torchancen und nur wenige Unterbrechungen. In der 16.Minute wurde der starke Marc Zajic sehr schön von Valentin Pfeifer und Veit Holzmann freigespielt und tunnelte Christian Wendler im Tor der Füchse zum 1:0 für die Moskitos. Es blieb bei diesem einzigen Treffer im ersten Drittel.

In Periode 2 nun die Duisburger besser im Spiel und jetzt folgten auch die ersten Strafzeiten in einem weitestgehend fairen Spiel. Innerhalb von nur 11 Sekunden in Minute 31/32 zwei Strafen hintereinander für Duisburg gegen Spelleken und Müller, das folgende doppelte Überzahlspiel schien zunächst nicht von Erfolg gekrönt, doch einen Schlagschuss von Stephan Kreuzmann konnte Andrè Huebscher noch zur 2:0- Führung in der 34.Minute abfälschen. Nur zwei Minuten später war der Zwei-Tore-Vorsprung für die Moskitos dahin, als man Abercrombie ungehindert ins eigene Drittel ziehen ließ. Den Schuss konnte Hane im Tor noch abwehren, gegen den Nachschuss  von Verelst war er jedoch machtlos. Knappe Führung also weiterhin für die Moskitos nach dem zweiten Drittel und somit ging es im Schlussabschnitt spannend weiter.

Einen Schuss von Andrè Huebscher fälschte Lars Grözinger in der 43.Minute zur 3:1- Führung ab. Duisburg monierte hoher Stock bei der Aktion, doch Schiedsrichter Naust blieb auch nach Rücksprache mit seinen Linesman bei  seiner Entscheidung auf Tor für die Moskitos. Duisburg wirkte die kommenden Minuten sehr zerfahren und Essen hatte unter anderem in einer weiteren Überzahlsituation die Möglichkeiten, zu erhöhen, es blieb jedoch beim Zwei-Tore-Vorsprung. In der 53.Minute war Hendrik Hane zum zweiten Mal an diesem Abend geschlagen. Robin Slanina hatte von der blauen Linie geschossen und scheinbar war ein Essener Schläger noch im Weg, denn der Puck fand in einer kuriosen Flugbahn den Weg ins Essener Tor. Slanina hatte kurze Zeit später bei einem Alleingang die Möglichkeit, auf Unentschieden zu stellen, doch Hane konnte den Versuch erfolgreich parieren. Eine Strafzeit gegen Essen kurz vor dem Ende, eine Auszeit von Duisburg mit der folgenden zu erwartenden Herausnahme des Torwarts zu Gunsten eines sechsten Feldspielers, Essen nur noch in der Defensive, verteidigte mit vier gegen sechs Feldspielern das eigene Tor, doch auch den letzten Schuss der Duisburger zehn Sekunden vor dem Ende konnte Hane wegfischen und wurde nach dem Spiel zusammen mit Robin Slanina auf Duisburger Seite zum besten Spieler seines Teams gekürt.

In der anschließenden Pressekonferenz lobte Gästecoach Uli Egen das ausgezeichnete Spiel auf beiden Seiten und sah seine Mannschaft im zweiten und dritten Drittel gleichwertig. Lediglich ins erste Drittel habe man nicht so gut hereingefunden wie das Essener Team. Larry Suarez in seinem ersten Spiel als offizieller Cheftrainer konstatierte, Spaß am Spiel seiner Mannschaft gehabt zu haben und hob die harte Trainingsarbeit und die Art und Weise des Umgangs innerhalb des Teams hervor.

Am Sonntag müssen die Moskitos bei den Saale Bulls Halle antreten, die ihr Freitagspiel bei den Hannover Indians mit 3:4 gewannen und nach dem Trainerwechsel mit Ryan Foster als neuem Headcoach sicherlich vor eigenem Publikum erneut neue Impulse setzen wollen. Erstes Bully in Halle ist um 18:15 Uhr.

Statistik:
Zuschauer: 1907
Strafen: Essen 6 Min., Duisburg 10 Min.
Schüsse: Essen 38, Duisburg 41

Fotos: Uwe Schmitz

Erstes Heim-Derby: Moskitos empfangen formstarke Füchse

Derby gegen Duisburg, dann auf nach Halle.

Am Freitagabend (20 Uhr) begrüßen die Moskitos Essen den EV Duisburg zum ersten Heim-Derby der Saison am Westbahnhof. Zwei Tage darauf wartet eine hohe Auswärtshürde bei den Saale Bulls aus Halle auf den ESC (18.15 Uhr). Nach einwöchiger Deutschlandcup-Pause freuen sich die Moskitos zum 14. Spieltag auf ein Eishockey-Fest gegen den Revier-Rivalen EV Duisburg in der Eissporthalle West. Der Gegner ist in der Oberliga Nord die Mannschaft der Stunde - beziehungsweise der letzten Wochen.

Das sah beim letzten Aufeinandertreffen noch anders aus. Mit 6:2 triumphierten die Essener im Hinspiel Anfang Oktober bei den Füchsen. Für den EVD war es damals die fünfte Niederlage in Serie, er steckte tief in der Krise. Doch seitdem haben die Duisburger eine eindrucksvolle Serie hingelegt und alle folgenden acht Partien gewonnen. So sind sie bis auf den dritten Tabellenplatz vorgerückt. Der Höhepunkt dabei: Ein 9:2-Kantersieg gegen den Herner EV vor rund eineinhalb Wochen. Bester Scorer der Füchse ist Steven Deeg mit 16 Punkten (sieben Tore, neun Assists). Die Moskitos hingegen stehen auf Rang zehn. Doch auch die Essener gehen dank des wichtigen 5:4-Sieges nach Overtime gegen die Hannover Scorpions am vergangenen Freitag mit Rückenwind in das Duell.

Dass die Atmosphäre beim Derby ohnehin eine ganz besondere ist, gilt nicht als Neuigkeit. Am Freitag wird eine großzügige Spende eines Gönners für zusätzliches Gänsehaut-Feeling sorgen: 2 000 Knicklichter sollen den Westbahnhof leuchten lassen. Sebastian Lehmann kehrt nach Verletzung zurück. Dazu werden den Moskitos Förderlizenzspieler der Düsseldorfer EG zur Verfügung stehen, unter anderem Goalie Hendrick Hane. Neben Daniel Willaschek (Daumenbruch) ist auch ein Einsatz von Importspieler Aaron McLeod Weiterhin keine Option. Der Kanadier stand nach seinem Fußbruch in der Sommervorbereitung unter der Woche zwar erstmalig wieder auf dem Eis, wird aber noch Zeit benötigen, ehe er wettkampfbereit ist.

Sonntag steht zudem das Gastspiel bei den Saale Bulls auf dem Programm, die momentan mit vier Punkten Vorsprung einen Platz über den Moskitos stehen. Mit den Sonntag steht zudem das Auswärtsspiel bei den Saale Bulls auf dem Programm. Mit den Hallensern hat der ESC noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, das mit 1:4 verloren ging. Das sagt Chefcoach Larry Suarez: „Duisburg hat einen super Lauf und wird sicherlich noch sauer sein aufgrund des Hinspiel-Ergebnisses. Sie sind top besetzt und vor allem läuferisch eine sehr starke Mannschaft. Wir wollen versuchen, die Fans mit ins Boot zu holen und brennen auf das Derby.“ .

Larry Suarez ist neuer Chefcoach der Moskitos Essen

Nach der bedauerlichen Entscheidung des langjährigen Chefcoachs und Sportmanagers Frank Gentges, die Moskitos mit sofortiger Wirkung zu verlassen, steht bereits ein Nachfolger fest. Larry Suarez, der Frank Gentges bereits seit Anfang Oktober interimsweise vertreten hat, übernimmt mit sofortiger Wirkung das Amt des Cheftrainers. Der 55-jährige US-Amerikaner hat einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf Verlängerung für die Saison 2020/2021 unterzeichnet.

Larry Suarez stand bereits in den letzten neun Oberliga-Partien für den ESC an der Bande, nachdem sich Frank Gentges bei einem Trainingssturz verletzt hatte. Er ist zudem ein alter Bekannter am Westbahnhof: Nach seiner aktiven Karriere, in der er als Stürmer für mehrere deutsche Vereine auf dem Eis stand, war er zwischen 1998 und 2004 als Jugendtrainer für die Moskitos aktiv. Als Teil des Trainerteams trug Larry Suarez in der Spielzeit 2009/2010 einen wesentlichen Anteil am Aufstieg der Moskitos aus der Regionalliga in die Oberliga. Nach dem Ende seines Engagements in Essen trainierte der BLizenzinhaber unter anderem die Tilburg Trappers, die niederländische U18-Nationalmannschaft und die Eispiraten Crimmitschau.

Larry Suarez macht aus seiner Begeisterung für die Herausforderungen, die ihn in Essen erwarten, keinen Hehl: „Jeder der mich kennt, kennt meine Liebe zu den Moskitos. Ich bin glücklich, dass ich nach vielen Jahren wieder an den Westbahnhof zurückkehren kann und werde alles dafür tun, den Verein und die Mannschaft voranzubringen.“

„Wir freuen uns sehr, dass Larry Suarez sich entschlossen hat, sein ursprünglich als Interimslösung gedachtes Engagement bei den Moskitos in neuer Position als Cheftrainer fortzusetzen! Wir sind uns sicher, in Larry einen echten Sympathieträger als Trainer gefunden zu haben, der das Team mit seiner Erfahrung weiterbringen wird, gleichzeitig aber auch unser Konzept der Konsolidierung des Vereins und unsere Idee eines Neuaufbaus der Jugendarbeit in jeder Hinsicht unterstützt“, sagt Thomas Haver im Namen der Vereinsführung.

Frank Gentges beendet seine Arbeit bei den Moskitos Essen

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges ist zu Wochenbeginn an den Vorstand herangetreten und hat deutlich gemacht, dass er sein Engagement bei den Moskitos mit sofortiger Wirkung beenden wird. Dabei zog Herr Gentges eine Option in seinem Vertrag, die ihm diese Möglichkeit bei einem Wechsel außerhalb der Oberliga zusichert.

Für die Vereinsführung äußert sich Thomas Haver: „In den vergangenen Wochen, in denen Herr Gentges nach seinem Trainingsunfall Anfang Oktober an einer schweren Halswirbel-Verletzung laborierte, standen wir in ständigem Dialog. Dabei hat uns Herr Gentges als konsequenter und gradliniger Mensch bereits im Vorfeld seiner endgültigen Entscheidung seine Beweggründe, den Verein verlassen zu wollen, aufgezeigt. Wir haben selbstverständlich versucht, Frank Gentges davon zu überzeugen, den Weg der Wohnbau Moskitos weiter mit uns zu gehen. Dennoch können wir die nun getroffene Entscheidung nachvollziehen und müssen seinen Schritt akzeptieren.“

Frank Gentges: „Bei den Überlegungen, meine Zeit in Essen zu beenden, haben Angebote anderer Vereine ursprünglich keine Rolle gespielt. Mittlerweile steht für mich aber fest, dass ich nach meiner Genesung ein anderes Engagement annehmen möchte. Nachdem dieser Entschluss gefasst war, habe ich die Vereinsführung und die Mannschaft umgehend informiert. Sportlich kann ich auf fünfeinhalb hervorragende Jahre bei den Moskitos zurückblicken. Ich bedanke mich bei allen recht herzlich, die zu diesem Erfolg beigetragen haben. Natürlich wünsche ich den Jungs, dem Trainer, dem Betreuerstab sowie dem Verein und seinen Fans in jeder Hinsicht alles Gute und viel Erfolg.“

Wir bedanken uns bei Frank Gentges für fünfeinhalb erfolgreiche Jahre. In seiner Ära ist es ihm gelungen, aus den zur Verfügung stehenden Mitteln immer das Optimum herauszuholen. Damit hat er die Moskitos wieder auf die deutsche Eishockey-Landkarte gesetzt. Mit Frank Gentges stand bei den Moskitos ein absoluter Fachmann und Vollprofi an der Bande – aber auch abseits des Eises konnten wir uns auf ihn als einen ehrlichen, gradlinigen und loyalen Menschen in jeder Beziehung voll und ganz verlassen.

Die Moskitos bedauern den Entschluss ihres Cheftrainers und Sportmanagers und wünschen Frank Gentges alles erdenklich Gute auf seinem weiteren Weg. Er wird bei uns am Essener Westbahnhof auch in Zukunft ein gern gesehener und willkommener Gast sein.

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