Moskitos und Robin Slanina trennen sich  

 

Die Wohnbau Moskitos und Stürmer Robin Slanina haben sich darauf geeinigt den bestehenden Vertrag in beiderseitigem Einvernehmen mit sofortiger Wirkung nicht weiter fortzusetzen. Bereits vor zwei Jahren stand der quirlige Stürmer in Diensten der Essener Moskitos und entwickelte sich in einem jungen Team im Laufe der Saison zu einem Leistungsträger. In der letzten Saison zog es Slanina zum Nachbarn nach Duisburg wo er auch einer der Top-Spieler war, bevor er zu Beginn dieser Saison wieder einen Vertrag am Westbahnhof unterschrieben hat. Doch in der laufenden Saison läuft es einfach nicht und die #71 hat regelrecht „die Seuche am Schläger“. Zwei Tore und drei Assists in zehn Spielen sind nicht der Anspruch, den Robin Slanina an sich selbst stellt und auch nicht der Anspruch, den Verein und Fans stellen.

Der 1. Vorsitzende Torsten Schumacher: "Wir brauchen Spieler, die sich wie in den letzten Jahren auch, für den Verein und die Mannschaft zerreißen, alles andere werden wir nicht tolerieren." Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Robin konnte leider nicht an die Leistung seiner damaligen Essener Zeit anknüpfen. Insbesondere in Bezug auf das Preis-/Leistungsverhältnis haben wir uns wesentlich mehr von ihm erhofft. Die Trennung lief in einem vollkommen fairen Rahmen ab. Er wird natürlich sofort einen neuen Verein finden und dort wünsche ich ihm alles Gute." Die Wohnbau Moskitos bedanken sich ganz herzlich bei Robin Slanina für all seine Leistungen und wünschen ihm für seine persönliche, sowie seine sportliche Zukunft alles Gute.

 

Welche Richtung schlagen die Moskitos ein?

Das vergangene Wochenende war für alle, die in Essen dem Eishockeysport bei den Moskitos zugetan sind, eine gewisse Herausforderung. Kann man vielleicht noch sagen, in Leipzig kann man knapp mit 5:4 verlieren, so ist der Umstand, in einem Drittel allein fünf Gegentreffer hinnehmen zu müssen, doch schon recht bedenklich. Vor heimischem Publikum setzte die Mannschaft aber noch einen drauf, indem sie gegen keineswegs übermächtige Erfurter mit 3:6 verloren hat. Chefcoach Frank Gentges sprach in der Pressekonferenz von zwei Lagern in der Mannschaft, von denen, die immer 110 % versuchen zu geben, und von einigen Spielern, die nicht bereit wären bis an die Grenze zu gehen. Doch ohne diesen Gang an die Grenze wird es nicht gelingen, in dieser engen Liga zu bestehen. 

Nun darf man gespannt sein, was die Mannschaft selbst aus dem Pleiten-Wochenende für sich mitgenommen hat. Einen Weckruf der besonderen Art sandten Kapitän Stephan Kreuzmann und Lars Grözinger bereits im Anschluss an das letzte Wochenende aus. Und dieser Aufforderung bedarf es sicher auch, denn am Freitag (20 Uhr – Ijssportcentrum Stappegoor) müssen die Moskitos zu einem Gegner, der sicherlich keiner zusätzlichen Motivation bedarf. Die Tilburg Trappers mussten erstmals seit längerer Zeit die Tabellenführung an die Hannover Indians abgeben. Auch wenn das Tabellenbild aufgrund der unterschiedlichen Anzahl an Spielen etwas schief ist, wird das Team von Bo Subr sicherlich auf heimischem Eis versuchen die Spitze zurück zu erobern. In den letzten Jahren konnten die Wohnbau Moskitos zwar auch in den Niederlanden immer mal überraschen und die Trappers ärgern, ob das aber in der jetzigen Situation rund um die Mannschaft möglich ist, muss man sicherlich zunächst bezweifeln. Nach zehn Spielen kann man vielleicht sagen, dass sich drei Spieler bei den Tilburgern leicht absetzen. Danny Stempher mit 11 Treffern und 9 Assists kommt ebenso wie Mitch Bruijsten mit sieben Treffern und 13 Beihilfen auf 20 Scorerpunkten. Der in Essen noch bekannte Nardo Nagtzaam steht den beiden in nichts nach, ebenfalls bereits 13 Assists und auch schon fünf Tore. Das Spiel in Tilburg wird also nach dem letzten Wochenende sicherlich ein ganz heißer Tanz.

Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) kann die Mannschaft der Wohnbau Moskitos dann vor eigenem Publikum versuchen Wiedergutmachung zu betreiben. Das wird allerdings ähnlich wie schon gegen Erfurt nicht so leicht, denn ein weiterer unbequemer Gegner kommt. Von der Ostseeküste reisen die Piranhas aus Rostock an den Westbahnhof und mit dabei die ehemaligen Essener Spieler Werner Hartmann, Dominik Patocka und Keeper Jan Dalgic. Die Raubfische sind perfekt in die Saison gekommen, vier Spiele, vier Siege gegen Teams wie Duisburg, Herne, Erfurt und Berlin. Danach jedoch kam auch an der Ostseeküste der große Bruch. Aus den folgenden sechs Begegnungen sprang gerade mal ein Overtime Erfolg gegen die Harzer Falken heraus. Alle anderen Spiele gingen verloren und die Piranhas wurden in der Tabelle bis auf Platz 9 durchgereicht. Mit 14 Punkten haben die Gäste allerdings identisch genauso viele Punkte wie die Wohnbau Moskitos, so dass es für beide Teams darum geht den jeweils anderen hinter sich zu lassen. Keine leichte Aufgabe für den Cheftrainer, aber auch keine leichte Aufgabe für die Mannschaft, Erfolge könnten hier helfen.

Foto: Vom Spiel am 24.11.2017 gegen die Piranhas aus Rostock

Moskitos mit verdienter Niederlage gegen Erfurt

Das war schon über weite Strecken bitter, was die 1.051 Zuschauer am Essener Westbahnhof gegen die TecArt Black Dragons von den heimischen Moskitos zu sehen bekamen. Vorne lief so gut wie gar nichts zusammen und hinten standen die Moskitos alles andere als sicher. Die Gäste aus Thüringen spielten das geschickt, warteten ab, lauerten auf die Fehler der Moskitos und die kamen. Dabei hatten die Moskitos zu Beginn durchaus die Chance dem Spiel die richtige Richtung zu geben. Zunächst scheiterten Carsten Gosdeck und Aaron McLeod am Erfurter Keeper Philipp Lehr. Dann spielten die Moskitos André Gerartz im Slot frei, doch auf der Anzeigetafel stand bei den Moskitos weiterhin die Null. Und die Black Dragons bekamen die Chance, auf die sie bis dahin gelauert hatten, Fehler der Moskitos im eigenen Drittel, Benjamin Arnold sagte Danke. 

Mit Beginn des 2. Drittel dann die große Chance auf den Ausgleich, die Moskitos hatten 5 gegen 3 Überzahl, doch das Manko der bisherigen Saison trat auch hier wieder zu Tage. Kein Treffer für die Moskitos. Nachdem Christian Wendler mit einer Großtat dann das 0:2 verhinderte, dann doch der Ausgleich. Im Powerplay zog Carsten Gosdeck von der blauen Linie ab und Julian Airich drückte die Scheibe letztlich über die Linie. Wer gedacht hatte, der Treffer gäbe der Mannschaft Sicherheit, der sah sich getäuscht. Es passte an diesem Abend überhaupt nichts bei den Wohnbau Moskitos. 37. Spielminute, da setzte sich Christoph Ziolkowski auf rechts schön durch, umspielte auch noch Wendler und die Gäste führten erneut. Doch damit nicht genug, nur 2 Minuten später der kluge Auftritt von Michal Vazan, der quer durch das Moskitos Drittel kurven konnte und den heranstürmenden Oliver Kämmerer in der Mitte perfekt bediente. Kämmerer hatte dann aus dieser Position, mit seinem Schwung keine Probleme die Scheibe zu versenken.

Im letzten Abschnitt gab es dann noch einmal ein munteres Scheiben schießen. Fast hätten es die Gäste den Moskitos vorgemacht, wie man 5 gegen 3 spielt, doch auch sie brachten in dieser Konstellation die Scheibe nicht an Wendler vorbei. Doch ganze 11 Sekunden war Marcel Pfänder zurück, da zog Christoph Ziolkowski trocken von halbrechts ab, wieder lag die Scheibe hinter Wendler. Und es sollte aus Essener Sicht noch bitterer werden, in der 55. Spielminute beschäftigte Reto Schüpping zwei Essener Verteidiger und haute die Scheibe dann auch noch oben rechts unter die Latte. Lars Grözinger umkurvte in Überzahl das Erfurter Tor und konnte noch einmal verkürzen, doch Christoph Ziolkowski machte in eigener Unterzahl, mit seinem dritten Treffer den Sack zu. Da war am Ende der Treffer von Viktor Lennartsson, der von rechts ins Erfurter Drittel zog und schließlich auch noch den Keeper umspielte, Kosmetik. Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Das was von den Rängen nachher kam war alles berechtigt, wir sind nicht Bayern München, wir sehen das anders, da bin ich 100% mit einverstanden. Auch wenn es schwer fällt stelle ich mich 100 % vor meine Mannschaft. Vor Wochen habe ich das bereits gesagt, wir haben dann den Kampf angenommen, wir haben Eier gezeigt und drei Spiele gewonnen. Heute war wieder ein kompletter Rückfall in die Zeit vor den drei Spielen“.

Tore: 0:1 (8:21) Arnold 1:1 (26:44) Airich (McLeod, Gosdeck, PP1) 1:2 (36:08) Ziolkowski (Kämmerer, Schüpping) 1:3 (38:07) Kämmerer (Vazan, Schüpping) 1:4 (49:17) Ziolkowski (Körner, PP1) 1:5 (54:09) Schüpping (Vazan) 2:5 (55:13) Grözinger (Lennartsson, Slanina, PP1) 2:6 (57:17) Ziolkowski (Weise, Hofmann, SH1) 3:6 (57:28) Lennartsson (Grözinger, Pfänder) – Strafen: Essen: 14 – Erfurt: 20 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (M. Jordan – P. Siebel) – Zuschauer: 1.051

Fotos: Foto 1 und 2: Uwe Schmitz - Foto 3 Sascha Lamozik / FEE

Moskitos gegen Erfurt ohne Vier

Spiel Zwei am Wochenende und die Wohnbau Moskitos empfangen am Abend die TecArt Black Dragons aus Erfurt (18:30 Uhr – Eissporthalle Essen-West) Nach der knappen und wahrscheinlich auch unnötigen Niederlage von Freitag bei den Leipzigern, müssen McLeod und Co. heute punkten. Sicherlich darf man die Gäste aus Thüringen nicht unterschätzen, allerdings muss heute ein Sieg her, will man nicht den Anschluss nach oben verlieren.

Leichter wird es für Cheftrainer Frank Gentges und seine Mannschaft nicht, denn Torhüter Patrik Cerveny wird nicht spielen, ihn plagt weiter eine Hüftverletzung. Wie bereits bekannt, fällt Thomas Gauch aufgrund seiner Schulterverletzung sowieso länger aus. Nach seiner Spieldauerstrafe vom Spiel in Leipzig wird auch Kapitän Stephan Kreuzmann nicht auflaufen, er ist für dieses Spiel gesperrt. Der Vierte im Bunde, der den Moskitos nicht helfen kann, ist Julian Lautenschlager. Er wird für die Iserlohn Roosters in der DEL auflaufen und damit nicht zur Verfügung stehen.

Foto: Aus dem Spiel vom 15.12.2017 gegen Erfurt

Moskitos holen Jung – Knappe Niederlage in Leipzig

Kurz vor dem Spiel bei den Icefighters Leipzig haben die Wohnbau Moskitos den 18-jährigen Verteidiger Maximilian Jung aus dem DNL Team des Kölner EC geholt. Der junge Verteidiger ist am 14. Januar 2000 in Wickede (Ruhr) geboren worden und begann das Spiel mit der Scheibe in Iserlohn. Von 2016 bis 2018 spielte er in der kanadischen HEOMAAA bei Green Midget, bevor für vier Spiele in Köln landete. Max Jung ist 180 cm groß, wiegt 85 kg und ist ausschließlich für die Moskitos spielberechtigt. Die Moskitos wünschen der neuen Nummer #6 viel Erfolg und alles Gute.

Bevor das Spiel jedoch beginnen konnte, musste eine neue Scheibe her, Robin Slanina hatte beim Warm-Up deren Bruchfestigkeit gecheckt und gewonnen. Im Tor begann bei den Moskitos Christian Wendler, Patrik Cerveny plagt derzeit eine Hüftverletzung. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen in den ersten 20 Minuten vor den beiden Torhütern Christian Wendler und Benedict Rossberg, die ganz großen Höhepunkte blieben jedoch aus. Dass es zur 1. Pause dann doch 2:0 für die Wohnbau Moskitos stand, hatte zwei Gründe. In doppelter Überzahl legte Kapitän Stephan Kreuzmann quer auf Carsten Gosdeck und dessen trockenen Schuss musste Rossberg passieren lassen. Gut eine Minute vor dem Ende, Leipzig gerade wieder komplett, da dachte Aaron McLeod er solle einfach mal abziehen, und wieder musste Rossberg hinter sich greifen.

Leipzig kam mit Mut aus der Kabine und dem Ex-Essener Niklas Hildebrand gelingt auch der Anschlusstreffer. Und die Icefighters machten weiter Druck, sahen sich aber auch immer wieder mit gefährlichen Aktionen der Wohnbau Moskitos konfrontiert. Der nächste Ex-Essener traf dann zum Ausgleich, Michal Velecky mit dem 2:2 nach 29 Minuten. Es schien ein wenig so, als hätten sich alle ehemaligen Essener Spieler an diesem Abend gegen ihren alten Club verschworen, denn Patrick Raaf-Effertz traf gut drei Minuten später sogar zur Führung für die Icefighters. Und es sollte in diesem 2. Drittel noch schlimmer kommen, zunächst kassierte Stephan Kreuzmann eine fünf plus Spieldauerstrafe für einen Check gegen Kopf- und Nackenbereich. Eben diese nutze Florian Eichelkraut zum 4:2. Und Patrick Raaf-Effertz haute dem Essener Keeper kurz vor dem Ende auch nochmal den Puck um die Ohren. Fünf Gegentore in einem Drittel, das war deutlich.

Spannend sollte es im letzten Drittel noch einmal werden, denn das Team von Cheftrainer Frank Gentges kam zurück. Fuhr Angriff um Angriff auf das Tor von Benedict Rossberg, doch der ehemalige Moskitos Keeper behielt die Oberhand. Bis zur 52. Spielminute, als Rossberg innerhalb einer Minute zwei Treffer von Slanina und Airich hinnehmen musste. Die Moskitos zogen in der Schlussphase das volle Programm, selbst die Herausnahme von Wendler brachte aber dieses Mal nicht den Erfolg. Am Ende hatte das 2. Drittel mit fünf Gegentoren den Moskitos wohl das Genick gebrochen.

Tore: 0:1 (16:55) Gosdeck (Kreuzmann, McLeod, PP2) 0:2 (18:51) McLeod (Kreuzmann, Airich) 1:2 (25:16) Hildebrand (Hofverberg, Miethke) 2:2 29:00) Velecky (Eichelkraut) 3:2 (32:45) Raaf-Effertz (Velecky) 4:2 (35:48) Paavilainen (Eichelkraut, Velecky, PP1) 5:2 (38:21) Raaf-Effertz (Veleky, Paavilainen, PP1) 5:3 (51:02) Slanina (Walch) 5:4 (51:32) Airich - Strafen: Leipzig: 10 - Essen: 4 plus 5 plus 20 Kreuzmann - Schiedsrichter: Fendt, Michael (M. Ritter – N. Bethke) – Zuschauer: 1.512

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Nun gilt es für die Moskitos nachzulegen

Fünf Tore im ewigen Derby an der Wedau und dann sechs in einem sehr intensiven Spiel gegen das Top-Team der Hannover Indians. Nach dem letzten Wochenende war man rund um den Essener Westbahnhof dann doch eher wieder zufrieden. Am Ende waren das fünf Punkte, die in der Tabelle den Platz Fünf in einem sehr engen Umfeld ausmachten. Nun gilt es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges, diese Tendenz am kommenden Wochenende zu bestätigen gegen zwei mehr als unangenehme Gegner.

Am Freitag reisen die Wohnbau Moskitos in den Kohlrabizirkus nach Leipzig. Vorbei die Zeiten, als die Icefighters im kleinen, engen und oft sehr lauten Zelt von Taucha ihre Heimspiele austrugen. Mit dem Start in die laufende Saison zogen die Leipziger in die neue Halle um, wo sie ab jetzt ihre Heimspiele austragen werden. Spielfrei konnten die Icefighters in die Saison starten, dann verlor das Team von Trainer Sven Gerike nacheinander die Spiele in Hamburg, in Herne und zuhause gegen die Indians, bevor es in Duisburg mit dem 3:1 Sieg den Befreiungsschlag gab. Das brachte Leipzig erstmal recht weit nach unten in der Tabelle, was ihnen heute noch ein wenig nachhängt. Dass die Mannschaft Qualität hat, zeigt vor allem der 3:2 Overtime Sieg in eben ihrer neuen Spielstätte gegen Meister Tilburg. Die Mannschaft der Leipziger hat in der Sommerpause ihr Gesicht nicht so umfangreich verändert, wie manch ein anderes Team der Liga. Im Tor ist der Ex-Moskito Benedict Rossberg geblieben, über den Altmeister in der Verteidigung, Esbjörn Hofverberg muss man wohl sowieso nicht mehr reden. Top-Scorer Michal Velecky blieb eine weitere Saison und auch Niklas Hildebrand trägt weiter das Team der Icefighters. Die Moskitos tun gut daran sich nicht vom aktuellen Tabellenplatz der Leipziger blenden zu lassen, sondern sollten am Freitag ab 20 Uhr hellwach sein.

Am Sonntag kommt dann wieder Besuch an den Westbahnhof (18:30 Uhr) Die TecArt Black Dragons reisen aus Erfurt an und fordern das Team um Kapitän Stephan Kreuzmann heraus. Auch die Gäste aus Erfurt hatten sich wahrscheinlich etwas mehr vom Saisonstart versprochen, denn auch sie liegen nur zwei Punkte vor Leipzig und wollen nach oben. Eine leichte Parallele gibt es zu Leipzig, denn Erfurt musste gleich im ersten Spiel gegen Tilburg ran, verlor prompt mit 3:6 und hatte dann spielfrei. Danach mussten sie sich stark startenden Rostockern geschlagen geben, bevor sie in Hamburg siegen konnten. Die Achterbahnfahrt ging mit einer Overtime Niederlage gegen Berlin weiter. Mit Tom Fiedler und Christoph Ziolkowski kommen zwei alte Bekannte, denn beide trugen in der letzten Saison noch das Trikot der Wohnbau Moskitos. Reto Schüpping wird auch noch wissen wie die Eissporthalle am Westbahnhof von innen aussieht und selbst Routinier Robin Sochan trug vor Jahren schon mal das Trikot in grün/lila.

Für die Moskitos zwei unangenehme Gegner, die man tunlichst nicht unterschätzen sollte. Denn beide Mannschaften sind sicherlich besser als ihr Tabellenplatz aussagt, und eng ist es allemal im Kampf um die oberen Plätze, da kann ein schlechteres Wochenende schnell wieder als Rückschlag gelten.

Foto: Vom 15.12.2017 aus dem Heimspiel gegen Erfurt

Cardio Fitness stellt hochwertige Ergometer zur Verfügung

Mit Cardio Fitness auf der Altendorfer Straße haben die Moskitos einen weiteren Partner gefunden, der sich um die direkte Fitness der 1. Mannschaft kümmert. Der Fachmarkt, der von den unterschiedlichsten Geräten über Nahrungsergänzungsmitteln bis zu umfangreichen Analysen alles rund um die Fitness anbietet, war in den letzten Tagen am Essener Westbahnhof. Filialleiter Timo Wuttke und Verkaufsberater Oliver Fünderich trafen sich dort mit Cheftrainer Frank Gentges, sowie den Spielern Stephan Kreuzmann und Lars Grözinger nicht nur um Fotos zu machen. Die Firma Cardio Fitness stellt der 1. Mannschaft der Moskitos ab sofort drei hochwertige Ergometer zur Verfügung. 

Im Fachmarkt in Essen kann man Fitnessgeräte vergleichen und verschiedene Geräte selbst testen. Auf einer großen Ausstellungsfläche bietet geschultes Fachpersonal die ideale Beratung für alle, die sich so ein Gerät selbst kaufen wollen. Sportgeräte Beratung bei den Fachleuten und alle Geräte stehen auch jederzeit zur Sofortmitnahme zur Verfügung.

Die Moskitos bedanken sich auch im Namen der Mannschaft recht herzlich für die Unterstützung.

Fotos: Cardio Fitness

Wohnbau Moskitos mit 5 Punkte-Wochenende

Fünf Punkte aus zwei Spielen, so lautet die erfolgreiche Bilanz der Wohnbau Moskitos Essen an diesem Wochenende. Erst ging man als Derbysieger mit 5:2 in Duisburg vom Eis und heute holte man in Overtime zwei verdiente Punkte gegen den zweitpalzierten der Oberliga-Nord, gegen die Hannover Indians.

Beide Spiele haben gezeigt, welches Potential in der Mannschaft steckt. Endlich wurde dies, zur Freude der Fans, auch geweckt und genutzt. Somit belegen die Essener, nach 8 Spielen, den 5 Tabellenplatz und haben guten Anschluß an die Tabellenspitze.

Leider müssen die Spielberichte von diesem Wochenende ausbleiben, da es unseren Pressesprecher und Spielberichtsschreiber, krankheitsbedingt, niedergestreckt hat. Wir wünschen ihm von dieser Stelle aus gute Besserung und hoffen, dass er bald wieder auf die Beine kommt. Ab kommender Woche gibt es dann auch wieder, in gewohnter Qualität, die Vor- und Spielberichte.

Statistiken der beiden Spiele:

EV Duisburg vs. Wohnbau Moskitos Essen - Endstand: 2:5 - Zuschauer: 1612 - Tore: 1:0 Tegkaev, 1:1 McLeod, 2:1 Tegkaev, 2:2 Grözinger, 2:3 Lautenschlager, 2:4 Airich, 2:5 Grözinger - Strafen: Duisburg 6, Essen 6

Wohnbau Moskitos Essen vs. Hannover Indians - Endstand: 6:4 n.V. - Zuschauer: 1130 - Tore: 0:1 Pfennings, 1:1 Airich, 2:1 Kreuzmann, 2:2 Norris, 3:2 Kreuzmann, 3:3 Weyrauch, 4:3 Fern, 4:4 Bacek, 4:5 Weyrauch, 5:5 Lautenschlager, 6:5 Gosdeck - Strafen: Essen 14, Hannover 24

Am Freitag geht es in den Kohlrabizirkus nach Leipzig, zu den IceFighters und Sonntag kommen die TecArt Black Dragons Erfurt an den Westbahnhof.

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