Dreimal das große H für die Wohnbau Moskitos

Zunächst wünschen die Moskitos auch an dieser Stelle allen Fans, Freunden, Sponsoren, Pressevertretern, Spielern und Zuschauern mit ihren Familien alles Gute für 2019. Hamburg, Harzer Falken, Herne, so geht es im neuen Jahr weiter für die Wohnbau Moskitos. 

Gestartet wird das Jahr bereits am zweiten Tag des neuen Jahres mit einer Busfahrt an die Elbe, in die kleine Eishalle nach Farmsen. Um 20 Uhr warten die Hamburg Crocodiles auf das Team der Wohnbau Moskitos. Mit den Crocodiles reisen die Moskitos zu einem Verein, der vor wenigen Tagen mit einer Planinsolvenz an die Öffentlichkeit ging. Das Team von Trainer Jacek Plachta zeigte sich bisher jedoch unbeeindruckt von der schwierigen Situation. Vor allem der 6:2 Sieg zuletzt in der Eissporthalle am Pferdeturm bei den Hannover Indians verdient Beachtung, fünf Tore im ersten Drittel wollen bei den Indians erst mal geschossen werden. Die beiden Topscorer der Crocodiles, Josh Mitchell und Brad McGowan waren dabei sogar nur teilweise beteiligt. Beide haben jedoch vor einiger Zeit angekündigt nicht weiter in Hamburg spielen zu wollen. So wird man sehen wohin der Weg der Hansestädter führt. Für die Moskitos heißt es aber, die aktuelle Situation zu realisieren und am besten mit drei Punkten aus der Hansestadt Hamburg wieder den Heimweg anzutreten.

Am Freitag, 04.01. um 20 Uhr kommt es dann zu einem Spiel, wo Chefcoach Frank Gentges gerne schon mal warnt. Denn die Harzer Falken liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz, da kann es schon einmal an der nötigen Aufmerksamkeit auf dem Eis fehlen. Doch der Cheftrainer hat es bisher immer verstanden die Moskitos auch auf Teams aus dem unteren Tabellenfeld einzustellen. Bisher gab es für die Moskitos gegen die Falken zwei Siege, Anfang Oktober ein 6:2 auf heimischem Eis und am 02.12. siegten die Moskitos in Braunlage mit 8:1. Für die Tore im Team vom Wurmberg sind Artjom Kostyrev und Anton Louis Trattner zuständig. Kostyrev verbucht bisher 10 Tore, Trattner ist bei deren neun angekommen. Sicherlich gibt es mit Gregor Kubail, Erik Pipp und Dennis Gulda auch schon Spieler mit so einigen Assists, doch der Torjäger scheint den Harzern zu fehlen.

Und dann ist es wieder soweit, Zeit für ein Derby. Am Sonntag, den 06. Januar um 18:30 Uhr ist Anbully in Herne. Das ewig junge Derby dürfte auch im neuen Jahr wieder die Fans beider Lager antreiben in die Halle am Herner Gysenberg Park zu pilgern. In den bisherigen beiden Spielen gegen Herne gab es sowohl eine knappe 2:1 Niederlage in Herne, wie auch ein deutliches 6:1 am Essener Westbahnhof. Das Team von Gysenberg ist nicht leicht einzuschätzen, denn es gab im bisherigen Saisonverlauf sowohl überraschende Siege, sowie ebenso überraschende Niederlagen. In den letzten Wochen wurden die Herner bis auf Platz Acht der Tabelle verschoben, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass Nils Liesegang derzeit nicht spielt. Liesegang gehörte zusammen mit Brad Snetsinger und Dennis Thielsch sicherlich zu den gefährlichsten Angreifern. Allerdings hatte man in Herne sicherlich auch erwartet, dass man hinten besser stehen würden. Da soll nun Björn Linda helfen, den man kurzfristig nachverpflichtet hat. Alles in allem also wieder genug Interessantes für ein spannendes Spiel.

Foto: Aus dem Heimspiel der Moskitos gegen die Harzer Falken am 07.10.2018

Die Serie ist leider gerissen

Am Ende war die Niederlage wohl verdient, die Wohnbau Moskitos konnten in Hannover bei den Scorpions nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Daher musste das Essener Team am Ende gegen das Spitzenteam aus Hannover mit 5:2 eine Niederlage einstecken.

In den ersten Minuten musste man gar Schlimmes befürchten, doch erneut zeigte Patrik Cerveny was er kann und hielt die Moskitos im Spiel. So langsam kam das Team von Frank Gentges dann etwas besser ins Spiel und Christoph Mathis musste ebenfalls sein Können unter Beweis stellen. So ging es hin und her bis zur 11. Spielminute, Sachar Blank traf für die Hannover Scorpions zum 1:0. Die Scorpions hätten nach der Führung bereits nachlegen können, doch wieder war Cerveny stets da, wenn er gebraucht wurde. Kurz vor dem Drittelende dann einer der Lichtblicke des Spiels aus Essener Sicht. In Überzahl bedient Kapitän Stephan Kreuzmann Nicholas Miglio und der lässt sich die Chance nicht entgehen. 

Leider brachte der Ausgleich nur wenig Sicherheit in die Aktionen der Wohnbau Moskitos. Der zweite Abschnitt war noch keine drei Minuten gespielt da musste Patrik Cerveny erneut hinter sich greifen. Die Scorpions waren in dieser Phase die stärkere Mannschaft, ein ums andere Mal musste die Hintermannschaft der Moskitos sehr wach sein um nicht in höheren Rückstand zu geraten. Das klappte bis zur 30. Spielminute, Chad Niddery traf zum 3:1 für die Hannover Scorpions. Als Aaron McLeod knapp zwei Minuten später zum erneuten Anschluss traf, dachten die meisten Moskitos Fans, da geht noch was. Im Grunde machte Dennis Arnold aber in der 36. Spielminute für seine Scorpions den Sack zu, als er zum 4:2 traf.

Frank Gentges hatte in der zweiten Pause noch einmal versucht sein Team für den letzten Abschnitt zu pushen. Die Moskitos kamen auch gar nicht so schlecht in den letzten Abschnitt. Leider wurde es nicht wirklich etwas mit dem Zählbaren. Im Gegenteil, als Patrik Cerveny schon vom Eis war trafen die Scorpions noch einmal. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges nach dem Spiel: "Mit dem Ergebnis waren wir sehr gut bedient. Alles was uns die letzten Wochen ausgezeichnet hat war in den ersten beiden Dritteln nicht da. Einigen und damit meine ich nicht nur die Mannschaft, tut die Höhenluft nicht gut."

Tore: 1:0 (10:10) Blank (Koziol, Thomson) 1:1 (18:14) Miglio (Kreuzmann, PP1) 2:1 (22:50) Koziol (Blank, Arnold) 3:1 (29:20) Niddery (Bombis, Pantic) 3:2 (31:08) McLeod (Pfänder, Miglio) 4:2 (35:30) Arnold (Koziol, Thomson) 5:2 (59:12) Fischer (Niddery, Wilkins) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 6 – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (D. Kiefer – S. Quint) – Zuschauer: 1.463

Fotos: Feenstaub Entertainment

Wohnbau Moskitos reisen zu den Scorpions

Nach dem neunten siegreichen Spiel in Serie, das der ESC Wohnbau Moskitos Essen mit dem Sieg gegen die Tilburg Trappers am 2. Weihnachtstag sehr eindrucksvoll eingefahren hat, sind die Moskitos als Tabellenzweiter mittlerweile vom Jäger zum Gejagten geworden. Das spielerisch- und kämpferisch disziplinierte Auftreten der Mannschaft vom Essener Westbahnhof, unter der Leitung von Coach Frank Gentges in den letzten Wochen, nährt die Hoffnung auf die direkte PlayOff Qualifikation im Kampf um den Aufstieg in die DEL 2. Brauchte es in der Frühphase der Saison noch etwas Zeit bis die Eismaschinerie der Mücken auf Touren kam und die Stellschrauben feinjustiert waren, läuft der Motor aktuell wie geschmiert. Aber das Programm vor und nach dem Jahreswechsel ist auch enorm kräftezehrend. Sieben Spiele in 14 Tagen und dies gegen Gegner, die einem alles abverlangen. Da müssen die Kraftreserven gezielt eingesetzt werden, um das hart erarbeitete Punktepolster beizubehalten und zielgerichtet weiter auszubauen.
 
Aber auch der heutige und letzte Gegner für die Moskitos in diesem Jahr ist eine umgangssprachlich hohe Hausnummer im Eishockeyzirkus. Die Moskitos reisen zu den Hannover Scorpions in die niedersächsische Wedemark. Die Skorpione um Coach Dieter Reiss verfügen über ein hochkarätiges Spieleraufgebot und liegen Punktgleich hinter der Mannschaft vom Essener Westbahnhof - dies aber nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz. Die Bilanz gegen die Mellendorfer ist recht ausgeglichen. Drei der letzten sieben Partien konnten die Essener für sich entscheiden und dabei auch Punkte aus der Hus de Groot Arena entführen. Frank Gentges wird seine Spieler wieder dazu anhalten die Zweikämpfe anzunehmen, Zeitstrafen dabei aber möglichst zu vermeiden. Ein weiteres Topspiel in der DEB Oberliga-Nord, das dem ESC Wohnbau Moskitos Essen alles abverlangen wird. Zur Unterstützung des Teams machen sich auch zwei Fanbusse auf den Weg nach Niedersachsen. Anbully ist um 20:00 Uhr.
 
Am kommenden Sonntag haben die Stechmücken dann kurz Zeit zum Durchatmen, zum Verschnaufen - spielfrei! Doch schon am 02.01.2019 geht es zum ersten und nächsten Auswärtsspiel ins Eisland nach Farmsen. Die Crocodiles aus Hamburg empfangen die Moskitos an der Elbe.
 

Wohnbau Moskitos schlagen den amtierenden Meister

Schon fast traditionell trafen die Moskitos Essen zum Weihnachtsfest wieder auf die Ausnahmemannschaft aus dem niederländischen Tilburg und dies abermals erfolgreich. Die Essener haben sich mittlerweile als umgangssprachlicher Angstgegner der Tilburg Trappers etabliert und bewiesen dies auch gestern Abend wieder sehr eindrucksvoll. Die drei Punkte blieben in der regulären Spielzeit und nach einer herausragenden Leistung mit einem 3:1 (1:0/1:0/1:1) am Westbahnhof. Das Spitzenspiel der beiden Topteams der Oberliga-Nord verzückte 2159 Zuschauer bei bester Stimmung in der Eishalle Essen-West.

Im ersten Drittel die Tilburg Trappers optisch zunächst überlegener, dies aber ohne erfolgreichen Abschluss, sahen sich die Niederländer, neben der hervorragenden Defensivleistung der gesamten Essener Mannschaft vor der Torlinie auch wieder einem bestens aufgelegten Patrik Cerveny gegenüber, eine Bastion zwischen den Pfosten der Moskitos. In der 14. Spielminute hämmerte Aaron McLeod dann mit einem unglaublichen Schlagschuss den Puck ins Tor von Ian Meierdres. Der Weg zum Sieg wurde geebnet. Das, was Moskitos Coach Frank Gentges anprangerte und sein sein Team noch in der frühen Phase der Saison oft missen ließ, die Finalität, fehlte an diesem Abend den Gästen aus Nordbrabant. Der Tabellenerste und Branchenprimus der Oberliga fing sich gar in Überzahl und in der 27. Spielminute ein Tor durch den US-Import und immer weiter aufblühenden Stürmer Nicholas Miglio, der mittlerweile auch schon ligaübergreifend in aller Munde ist. 2:0 nach dem zweiten Drittel, das von den Essenern klar dominiert wurde und die Trappers oft verzweifeln ließ. Welche Worte Frank Gentges auch immer in der zweiten Drittelpause fand, sie zeigten Wirkung und schon in der 42. Spielminute rappelte es zum dritten Mal im Kasten der Tilburger. Diesmal erfolgreich - Thomas Richter. Der Anschlusstreffer durch den Niederländer van den Heuvel in der 57. Minute dann nur noch Ergebniskosmetik, die Patrik Patrik Cerveny zwar einen erneuten Shutout kostete, aber auch für ein Spitzenteam wie die Trappers zu spät kam, um den Zwischenstand gegen bestens aufgelegte Stechmücken noch einmal zu eigenen Gunsten zu drehen. Unter dem Strich eine kompakte, kämpferisch abermals Starke Vorstellung mit einem hochverdienten Sieg.

In der Pressekonferenz fand Frank Gentges dann die folgenden Worte zur Leistung seines Teams: „[..] Durch eine hervorragende Defensivleistung der gesamten Mannschaft, allen voran Torwart Patrik Cerveny, war der Sieg gegen Spitzenreiter Tilburg hoch verdient. Der neunte Sieg in Serie lässt uns erfreulicherweise weiter oben in der Tabelle dabei sein [..]“. Des Weiteren ergänzte er zur Besetzung des Teams: „Zur Personalsituation teile ich mit, dass das Try-Out von Max Jung für uns beendet ist und nicht fortgeführt wird. Der Spieler kann uns weder kurz noch mittelfristig helfen.“

Die ESC Wohnbau Moskitos wünschen Maximilian Jung an dieser Stelle alles Gute auf seinem weiteren Weg!

Das nächste Heimspiel findet am 04.01.2019 um 20:00 Uhr gegen die Harzer Falken statt. Schon morgen reisen die Moskitos zum nächsten Topspiel gegen den Tabellendritten der Hannover Scorpions nach Mellendorf in der Wedemark an. Der ESC Wohnbau Moskitos Essen wünscht einen guten Rutsch und stets Gesundheit und Erfolg im Jahr 2019.

Boxingday am Westbanhof

Für die einen ein Gewinn, für die anderen ein Ding der Unmöglichkeit. Seit Jahren duellieren sich die Vereine der Oberliga nun schon mit dem niederländischen Vertreter der Tilburg Trappers. Dies nicht nur für alle sichtbar auf der Eisfläche, sondern auch hinter der Bande. Der mittlerweile mehrfache Oberligameister ist ohne jeden Zweifel das stärkste Team im Eishockeyzirkus der Oberliga und selbstredend alles andere als drittklassig. Doch die Möglichkeit des Aufstiegs in die DEL 2 wird den Niederländern, deren Team mit zahlreichen Nationalspielern gespickt ist, weiterhin durch den DEB verwehrt. Dies ist aber eben keine Entscheidung die in Essen, Hannover oder sonst wo getroffen wird und von daher stellen auch wir uns heute erneut dieser sportlichen Herausforderung und empfangen die Trappers zum Spitzenspiel in der Eishalle Essen-West.
 
Mit der schon angesprochenen Qualität dieser Mannschaft um Coach Bohuslav Subr pflügen die Holländer geradezu durch die Republik und lassen dabei nur recht selten Punkte liegen und meist nur verbrannte Erde zurück. In der bisherigen Saison verloren sie lediglich eine Partie in der regulären Spielzeit und haben mit aktuell 146 Treffern die meisten aller 13 Teams in der Oberliga-Nord erzielt. Aber die Tilburg Trappers sind schlagbar und die Moskitos setzen am heutigen Abend nicht nur die stärkste Abwehr der Liga dagegen sondern auch das gesamte Gefüge, das in den letzten Wochen, und einer tollen Serie von 8 Siegen in Folge, richtig fest zusammengeschweißt wurde. Schon in der letzten Saison konnten die ESC Wohnbau Moskitos Essen die Niederländer ärgern. Am 22.12.2017 siegte der ESC mit 1:4 in Nordbrabant und wiederholte genau heute vor einem Jahr das Kunststück und schlug mit 5:4 n.V. vor heimischer Kulisse nochmals zu. Auch die bereits absolvierten Spiele in der aktuellen Saison 2018/2019 zeigten, auch wenn die Trappers diese knapp mit 1:2 und 3:2 zu ihren Gunsten entschieden, dass sie durchaus angreifbar sind. Moskitos Coach Frank Gentges hat es in den vergangenen Partien immer wieder geschafft seine Jungs perfekt auf diesen Gegner einzustimmen. Die mentale Stärke, der Kopf ist mit Sicherheit einer der wichtigsten Schlüssel um gegen diese Mannschaft bestehen zu können.
 
Qualitative hochwertiges und vor allem spannendes Eishockey erwartet die Fans also heute Abend, wenn um 18:30 Uhr der Tabellenerste aus den Niederlanden und der Tabellenzweite aus Essen beim weihnachtlichen Eishockeygipfel am Essener Westbahnhof Aufeinandertreffen!

Frohe Weihnachten!

Liebe Fans der Moskitos Essen!

Wir wünschen Euch frohe Weihnachten und vor allem besinnliche und entspannte Tage im Kreise Eurer Liebsten. Egal wir Ihr die Tage verbringt – genießt sie und habt Freude.

Wir bedanken uns herzlichst bei allen Fans, für die tolle Unterstützung in der aktuellen Saison – egal ob groß oder klein – ob jung oder alt – ob Männlein oder Weiblein oder beides oder gar nichts von dem – egal ob schwarz, weiss, grün, gelb, lila oder getupft – ob laut oder leise - ob solide oder durchgeknallt – egal ob schon 134 Jahre dabei oder gestern erst „infiziert – Ihr seid uns alle wichtig – denn IHR SEID EISHOCKEYFANS - IHR SEID ESSEN – IHR SEID DIE MOSKITOS.

Frohe Weihnachten! Wir sehen uns am 26.12.2018 um 18.30 Uhr am Westbahnhof.

Wohnbau Moskitos besiegen Angstgegner

Die Wohnbaus Moskitos Essen besiegen in einem kampfbetonten Spiel den MEC Saale Bulls aus Halle verdient mit 3:2 (1:1/2:0/0:1). Die Hallenser, die am Westbahnhof als spielerisch-, wie auch kämpferisch starke Mannschaft bekannt sind, legten im ersten Drittel auch gleich richtig los und erwischten die Essener vor 1177 zahlenden Zuschauern eiskalt! Bereits nach 2:50 Minuten und einem schnellen Gegenzug das 0:1 durch den Hallenser Spöttel auf Vorlage von Zille. Der erste Torschuss für die Essener durch Carsten Gosdeck erst nach langen 6 Minuten. Der aber verfehlte noch das Netz der Saale Bulls. Kurze Zeit später schloss Lars Grözinger dann aber in erfolgreicher Kooperation mit Julian Airch und Carsten Gosdeck in der 9. Minute erfolgreich ab. Das Tor zu diesem Zeitpunkt etwas schmeichelhaft, fehlte es dem Team von Coach Frank Gentges doch noch an Konzentration und Ordnung im Spiel.

Wie ausgewechselt kam die Mannschaft vom Westbahnhof dann aber aus der ersten Drittelpause zurück aufs Eis. Innerhalb von 38 Sekunden klingelte es gleich zweimal im Netz von Gäste-Goalie Schroth. Die Tore durch Lars Grözinger (30.) und den US-Amerikaner Nicholas Miglio (31.). Jetzt war es ein Spiel auf Augenhöhe, ein Spiel zweier Teams, die sich nichts schenkten. Ein gutes Spiel.

Somit versprach das letzte Drittel noch einmal Hochspannung - und die Saale Bulls verkürzten in der 46. Minute nach einem unübersichtlichen Gestochere vor dem Tor des Essener Goalies Patrik Cerveny auf 3:2. Es knisterte auf Essener Eis. Doch dank starker Zweikämpfe, die alle Zeitstrafenfrei blieben und dem absoluten Siegeswillen blieben die drei Punkte am Ende verdient in der Eishalle auf der Curtiusstrasse in Essen-West. Die Wohnbau Moskitos Essen behaupten somit in der Eishockey Oberliga-Nord nach einer eindrucksvollen Serie von nun mehr sieben siegreichen Spielen in Folge ihren zweiten Tabellenplatz und reisen am morgigen Sonntag nach Berlin, wo sie von den dort beheimateten ECC Preussen, die aktuell die rote Laterne der Liga tragen, empfangen werden. Am kommenden Mittwoch, dem 26.12.2018 dann das absolute Topspiel am Westbahnhof. Die Moskitos empfangen am 2. Weihnachtstag den amtierenden Oberliga-Meister und Tabellenersten - die Tilburg Trappers, aus den benachbarten Niederlanden.

Moskitos starten in die Rückrunde

Finalität ist eins der Schlagworte, die bei Moskitos Coach Frank Gentges Hochkonjunktur haben. Gegen die Ligakonkurrenten Herne, Duisburg und Leipzig gelang dies in sehr eindrucksvoller Manier. Aktuell stehen 8 Siege aus 9 Spielen unter dem Strich, dazu die wenigstens Gegentore in der gesamten Oberliga, Goalie Patrik Cerveny mit Bestwerten und ein Team, bei dem man sich der Eindruck von Spaß am Spiel unübersehbar aufdrängt! Die Belohnung: der zweite Tabellenplatz in der Oberliga-Nord, einer der Plätze, die einem das Heimrecht für die PlayOffs im nächsten Jahr sichern.

Die Saison steckt zwar nicht mehr in den Kinderschuhen, aber bitte – Vorfreude passt zum Weihnachtsfest, nicht aber bei noch weiteren 24 Spieltagen in den Ligaalltag. In dieser und wie in wohl keiner anderen Spielzeit vorher ist der Satz „Es gibt keine einfachen Gegner mehr!“ nicht nur eine gern genommene Phrase für ein punktfreies Spiel, sondern Realität. Dieser müssen sich die Moskitos mit der heute beginnenden Rückrunde auch weiter stellen.

Genau diese Rückrunde starten wir gegen einen Gegner, den man ugs. als „Angstgegner“ bezeichnet. Die Bilanz gegen unseren heutigen Gast sieht nicht nur auf dem Papier alles andere als rosig aus. Um auch hier einmal die Statistik zu bemühen – vier der letzten fünf Spiele konnte die Mannschaft um den Hallenser Headcoach Dave Rich für sich entscheiden. Den Season-Opener vor eigener Kulisse im September verbuchten die Stechmücken noch mit 5:4 für sich, aber schon im Rückspiel, am 18.11.2018 im Sparkassendome zu Halle, holten die Bullen durch einen 2:1 Sieg die Punkte.  Im Team des aktuell Tabellensiebten von der Saale, dessen Rückstand auf die Moskitos 6 Punkte aufweist, auch zwei Ex-Mücken. Nach einer Reise durch die Republik hütet Justin Schrörs nun das Tor und auch ein am Westbahnhof immer noch sehr beliebter Spieler fand in Halle seine neue Eishockeyheimat – Dominik Patocka! Und selbstredend haben die Saale Bulls auch ihre drei Topscorer mit im Gepäck – Steven Tarasuk, Jan-Niklas Pietsch und Kai Schmitz – ein starkes Team, das sich gen Westbahnhof aufmacht. Die Vorfreude ist groß, denn eins steht beim Aufeinandertreffen dieser beiden Teams immer ganz oben auf der Tagesordnung: Spannung pur.

Fotos: Feenstaub Entertainment - Sascha Lamozik

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