Moskitos können Moritz Israel verpflichten

Die Moskitos Essen füllen Kader mit Stürmer Moritz Israel von den Crocodiles Hamburg auf. 

Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges hatte es ja in der Pressekonferenz nach dem Spiel der Moskitos gegen die Harzer Falken schon gesagt. Durch Sponsoren und Gönner wurde es möglich, noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv zu werden und damit auf die Verletzung von Nicolas Strodel zu reagieren. Von der Elbe an die Ruhr, von den Crocodiles zu den Moskitos, Moritz Israel wird ab dem 14. Januar ins Team der Moskitos wechseln. Der 22-jährige Stürmer wurde am 09. Januar 1996 in Zittau geboren. Seine Jugend im Eishockey verbrachte er in Johnsdorf, von dort ging es dann nach Weißwasser, wo er von 2011 bis 2014 in der U16 und U18 Mannschaft spielte. 2015 zog es Israel dann nach Hamburg in die DNL, bzw. später auch in die Oberliga. In den letzten Jahren nahm der linke Außenstürmer im Team der Crocodiles eine sehr gute Entwicklung und soll nun den Moskitos weiterhelfen. Israel wiegt bei einer Größe von 189 cm 94 kg und wird am Westbahnhof das Trikot mit der Rückennummer #26 tragen. Moritz Israel wird am 14.01. in Essen erwartet, bis dahin spielt er weiterhin für seinen aktuellen Club in Hamburg.

Chefcoach und Sportmanager Frank Gentges über seinen neuen Stürmer: "Wir müssen unseren Kader mit gerade mal 17 Feldspielern dringend auffüllen, insbesondere da Nico Strodel seit Anfang Dezember verletzt ist und auf Grund der schweren Verletzung leider auch noch länger ausfallen wird. Nur auf Grund der finanziellen Probleme in Hamburg ist dieser Transfer möglich, ansonsten ist der Spielermarkt weiter wie leergefegt, alle Vereine aus allen Ligen suchen und niemand kann aktuell mangels Alternativen jemanden abgeben. Moritz Israel ist ein Spieler, der gute körperliche Voraussetzungen und auch gewisse Scorerqualitäten mitbringt. Moritz war zu Saisonbeginn wegen einer Handverletzung längere Zeit nicht einsatzfähig, ist aber seit vielen Wochen auf einem guten Weg. Ich möchte mich nochmal recht herzlich bei den beiden Sponsoren bedanken, die diesen Transfer extern und somit außerhalb des Etats, ermöglicht haben."

Die Moskitos heißen Moritz Israel herzlich Willkommen im Mückenschwarm und wünschen viel Erfolg und Glück am Westbahnhof.

Fotos: Sascha Lamozik - FEE

Moskitos verlieren Derby knapp in der Overtime

Die Wohnbau Moskitos haben das Derby am Herner Gysenberg am Ende denkbar knapp mit 5:4 in der Overtime verloren. Dabei war vor allem der erste Abschnitt aus Sicht der Stechmücken alles andere als erfolgreich, doch am Ende drehten Kreuzmann und Co. Die Begegnung und mussten in die Overtime. Dennis Thielsch gelang hier der Treffer und der Zusatzpunkt für den Herner EV.

Bereits im ersten Drittel war es ein ordentliches Spektakel am Herner Gysenberg, leider nicht mit dem besseren Ende für die Wohnbau Moskitos. Die letzten Wochen hatten Kraft gekostet und in manchen Szenen war das durchaus spürbar. Dabei hätte es besser losgehen können, denn die Moskitos hatten Überzahl. Das Tor machte dann jedoch Herne, Maik Klingsporn traf zur 1:0 Führung für den Herner EV. Die Moskitos fanden etwas besser ins Spiel doch der letztjährige Kapitän machte den kurzen Aufschwung wieder zunichte. In der 12. Spielminute traf Dennis Thielsch zum 2:0, bevor Veit Holzmann den Moskitos wieder Hoffnung machte. Auf Zuspiel von Thomas Gauch und Julian Airich markierte Holzmann den Anschlusstreffer. Und als dann auch noch eine doppelte Überzahl für die heimischen Herner hinzukam war es wieder Dennis Thielsch der zum 3:1 Pausenstand traf.

Das zweite Drittel ging zwar an die Moskitos, doch mit Rückstand ging es auch in die zweite Pause. Zunächst traf Nicholas Miglio zum Anschlusstreffer, doch die Freude währte nicht lange. Vojtech Suchomer stellte in der 27. Spielminute den alten Abstand wieder her und die Moskitos mussten wieder einem Zwei-Tore Rückstand hinterherlaufen. Hoffnung dann jedoch, als wieder Veit Holzmann in Unterzahl mit dem Shorthander auf 4:3 verkürzen konnte. In der Folge hatten beide Teams die Möglichkeit den Spielstand zu verändern denn es hagelte Strafzeiten auf beiden Seiten. Mit 4:3 ging es jedoch dann in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt begann doch sehr viel verhaltener, beide Teams belauerten sich und wollten keine Fehler machen. Für die 2.667 Derby-Zuschauer war es sicherlich nicht mehr das ganz große Derbyspektakel, aber wer den nächsten Treffer erzielen würde, der könnte am Ende als Sieger vom Eis fahren. Veit Holzmann erzielte den nächsten und einzigen Treffer in diesem Drittel und die Begegnung musste damit in die Verlängerung. Die Moskitos hatten über zwei Minuten optisch die besseren Möglichkeiten, den Treffer erzielten die Herner. Wieder war es Dennis Thielsch, der in der 63. Spielminute zum 5:4 für sein Team traf.

Cheftrainer Frank Gentges zum Spiel: "Im ersten Drittel waren einige defensiv mental nicht entsprechend im Thema, diese Unaufmerksamkeiten haben uns letztendlich dann den Sieg gekostet. Im zweiten und dritten Drittel waren wir die bessere Mannschaft und hatten nachdem wir den Ausgleich zum 4:4 gemacht haben, Möglichkeiten das Spiel für uns zu entscheiden. In Unterzahl waren wir wieder sehr stark im Powerplay hatten wir dagegen überhaupt keine Schussqualitat von der blauen Linie. Schlussendlich müssen wir auf Grund des ersten Drittels mit dem Punkt zufrieden sein."

Tore: 1:0 (7:47) Klingsporn (Asselin, Thielsch, SH1) 2:0 (11:24) Thielsch (Asselin, Mike Schmitz) 2:1 (13:30) Holzmann (Gauch, Airich 3:1 (16:16) Thielsch (Ackers, Asselin, PP1) 3:2 (23:56) Miglio (Airich, Grözinger) 4:2 (26:42) Suchomer (Spitzner, Fominych) 4:3 (32:57) Holzmann (Lemmer, SH1) 4:4 (54:33) Holzmann (Pfänder, Grözinger, PP1) 5:4 (62:27) Thielsch (Asselin, Mike Schmitz) – Strafen: Herne: 18 – Essen: 18 plus 10 Gosdeck – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (D. Kiefer – D. Kyei-Nimako) – Zuschauer: 2.667

Fotos: Sascha Lamozik - FEE

Moskitos schossen sich warm für das Derby

Zehn Tore standen am Ende auf der Anzeigetafel für die Wohnbau Moskitos gegen die Harzer Falken aus Braunlage. Damit hatten sich die Moskitos eindrucksvoll zurückgemeldet und gleichzeitig warm geschossen für das Derby am Sonntag in Herne.

13 Spieler konnte Falken Trainer Arno Lörsch mit an den Westbahnhof bringen, davon zwei gelernte Verteidiger. Und das machte sich im 1. Drittel direkt bemerkbar, ganze vier Minuten war das Spiel alt da eroberte Aaron McLeod in der neutralen Zone die Scheibe, schob zu Nicholas Miglio. Von halblinks zog der Stürmer in das Drittel der Falken, gegen seinen trockenen Schuss war Falken Keeper Hönkhaus machtlos. Und das ging munter so weiter, Julian Airich von links ins Drittel des Gegners, vor Hönkhaus stand Carsten Gosdeck alleine und brauchte nur noch den Schläger zum 2:0 hinhalten. In Spielminute neun probierten es zunächst Julian Airch, dann Marcel Pfänder, Lars Grözinger traf per Bauerntrick zum 3:0. Das muntere einschießen auf das Derby ging so weiter. Wieder McLeod, fing in Unterzahl die Scheibe im Essener Drittel ab, Pass zu Miglio und der Stürmer traf per Shorthander. Spätestens als sich Marcel Pfänder und Lars Grözinger in Überzahl den Gegner förmlich zurechtlegten, Veit Holzmann zum 5:0 im 1. Drittel traf, da war es wohl um den Wiederstand der Falken geschehen. Daran änderte auch der Treffer von Trattner in der 19. Spielminute eher nichts mehr.

Abschnitt Zwei hatte nicht mehr die absolute Intensität wie das erste Drittel. Die Wohnbau Moskitos hatten den Gegner im Griff und spielten geduldig ihr Spiel. Lars Grözinger traf in der 28. Spielminute erneut per Bauerntrick. Dann war André Gerartz dran, nach einem schönen Spielzug über Stephan Kreuzmann und Nicholas Miglio, stand der Essener Stürmer alleine am linken Pfosten und schoss ein. Nur knapp eine Minute später kreiste Veit Holzmann hinter das Tor, passte zu Arthur Lemmer, der frei vor Hönkhaus stand, Lemmer guckte den Torhüter der Falken dann zum 8:1 aus.

Im letzten Drittel brachte Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges dann Christian Wendler für Patrik Cerveny. Veit Holzmann nahm einen Rebound aus recht spitzem Winkel und die Scheibe lag zum neunten Mal hinter Hönkhaus. Dann stellte Hauptschiedsrichter Müller zunächst Stephan Kreuzmann vom Eis, 10 Sekunden später musste Veit Holzmann raus. Die Falken brauchten jedoch einen Penalty für ihr 2. Tor. Müller sah ein absichtliches Handspiel von Thomas Richter und Trattner traf per Penalty. Danach hatte Müller noch bei Cheftrainer Frank Gentges eine Strafe gesehen, verhängte erneut 2 Minuten, die von André Gerartz abgesessen wurden. Doch auch die Gäste wanderten in diesem Abschnitt noch öfters auf die Strafbank und wieder nutze Nicholas Miglio ein Überzahlspiel zum erhofften zehnten Treffer.

In der Pressekonferenz sagte der Chefcoach: „Die Jungs aus Braunlage haben heute im Rahmen ihrer Möglichkeiten auch alles gegeben. Aber wir waren heute im 1. Drittel sehr, sehr gut und final. Wir hätten auch viel höher führen müssen, das muss ich anprangern. Nach dem 5:0 haben wir den Gegner ein bisschen angefüttert, da musst du noch 3-4 Tore mehr machen, dann ist alles in Ordnung. Aber wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, waren heiß. Ich konnte nochmal alle spielen lassen, auch Wendler im letzten Drittel“.

Tore: 1:0 (4:08) Miglio (McLeod) 2:0 (5:47) Gosdeck (Airich, Gauch) 3:0 (8:24) Grözinger (Pfänder, Airich) 4:0 (10:02) Miglio (McLeod, SH1) 5:0 (16:03) Holzmann (Grözinger, Pfänder, PP1) 5:1 18:16) Trattner (Gulda, Kubail) 6:1 (27:09) Grözinger (Pfänder, Gauch) 7:1 (38:30) Gerartz (Miglio, Kreuzmann) 8:1 (39:17) Lemmer (Holzmann, Pfeifer) 9:1 (49:11) Holzmann (Lemmer, Walch) 9:2 (51:22) Trattner (PS) 10:2 (56:25) Miglio (Pfänder, Kreuzmann, PP1) – Strafen: Essen: 20 – Harzer Falken: 14 plus 10 Zerbst – Schiedsrichter: Müller, Lars (T. Bergmann – P. Mylius) – Zuschauer: 1.446

Fotos: Uwe Schmitz und Sascha Lamozik

Moskitos unterliegen auch in Hamburg

Die Wohnbau Moskitos haben das zweite Spiel hintereinander verloren. Auch in Hamburg bei den Crocodiles konnte die Mannschaft über weite Strecken nicht überzeugen und verlor am Ende mit 4:6.

Die Crocodiles kamen besser in die Startphase und drängten auf die Führung. Bis zur 6. Spielminute konnten die Moskitos dem trotzen, doch dann war es vorbei. Brian-Justin Bölke brachte die Crocodiles Fans zum Jubeln und traf zum 1:0. Etwas besser fanden die Spieler von Cheftrainer Frank Gentges in der Folgezeit in die Begegnung, jedoch zunächst ohne Torerfolg. Julian Airich traf in der 13. Spielminute dann auf Zuspiel von Carsten Gosdeck und Lars Grözinger. Dieser Spielstand sollte auch bis zur 1. Drittelpause bestand haben.

Leider kam auf Seiten der Wohnbau Moskitos auch im 2. Drittel kein besserer Spielfluss zustande. Die logische Konsequenz daraus war die erneute Führung der Hanseaten. 24. Spielminute, der ehemalige Moskitos Stürmer Dominik Lascheit traf zur 2:1 Führung für sein Team. Als Hamburgs Tobias Bruns dann kurz vor der Hälfte der Spielzeit gar zum 3:1 für die Crocodiles traf, wurde es schwierig für die Mannen vom Westbahnhof. André Gerartz machte dann den Anhängern der Moskitos doch noch einmal Hoffnung. Sein Treffer zum 3:2 in der in der 34. Spielminute brachte dem Mückenschwarm aber nur kurze Freude. Erneut Dominik Lascheit stellte in der 36. Spielminute den alten Abstand wieder her und brachte die Crocodiles mit 4:2 in Front.

Den Hoffnungsschimmer, den die Moskitos Fans noch hatten, zerstörte der Torjäger der Crocodiles. Brad Mc Gowan traf in der 53. Minute zum 5:2 und in der 55. Spielminute machte er mit dem 6:2 endgültig den Sack zu. Thomas Richter ließ zwar dann mit dem 6:3 in der 56. Minute noch einmal wenigstens ein wenig Hoffnung aufkeimen. Doch sein zweiter Treffer zum 6:4 in der 59. Spielminute kam zu spät. Letztlich fehlte der Essener Mannschaft an diesem Tag die Kraft und der Wille um das Spiel noch einmal zu kippen.

Tore: 1:0 (5:15) Bölke (Mc Gowan, Bruns) 1:1 (12:50) Airich (Gosdeck, Grözinger) 2:1 (23:56) Lascheit (Balla, Warttig) 3:1 (28:38) Bruns (Bölke) 3:2 (33:47) Gerartz (Kreuzmann, Fern) 4:2 (35:20) Lascheit (Mc Gowan, Calovi) 5:2 (52:09) Mc Gowan (Mitchell, Israel) 6:2 (54:56) Mc Gowan (Israel, Synowiec) 6:3 (55:12) Richter (McLeod, Gosdeck) 6:4 (58:12) Richter (McLeod, Kreuzmann, PP1) – Strafen: Hamburg: 6 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Fendt, Michael (M. Ritter – P. Siebel) – Zuschauer: 1.308

Dreimal das große H für die Wohnbau Moskitos

Zunächst wünschen die Moskitos auch an dieser Stelle allen Fans, Freunden, Sponsoren, Pressevertretern, Spielern und Zuschauern mit ihren Familien alles Gute für 2019. Hamburg, Harzer Falken, Herne, so geht es im neuen Jahr weiter für die Wohnbau Moskitos. 

Gestartet wird das Jahr bereits am zweiten Tag des neuen Jahres mit einer Busfahrt an die Elbe, in die kleine Eishalle nach Farmsen. Um 20 Uhr warten die Hamburg Crocodiles auf das Team der Wohnbau Moskitos. Mit den Crocodiles reisen die Moskitos zu einem Verein, der vor wenigen Tagen mit einer Planinsolvenz an die Öffentlichkeit ging. Das Team von Trainer Jacek Plachta zeigte sich bisher jedoch unbeeindruckt von der schwierigen Situation. Vor allem der 6:2 Sieg zuletzt in der Eissporthalle am Pferdeturm bei den Hannover Indians verdient Beachtung, fünf Tore im ersten Drittel wollen bei den Indians erst mal geschossen werden. Die beiden Topscorer der Crocodiles, Josh Mitchell und Brad McGowan waren dabei sogar nur teilweise beteiligt. Beide haben jedoch vor einiger Zeit angekündigt nicht weiter in Hamburg spielen zu wollen. So wird man sehen wohin der Weg der Hansestädter führt. Für die Moskitos heißt es aber, die aktuelle Situation zu realisieren und am besten mit drei Punkten aus der Hansestadt Hamburg wieder den Heimweg anzutreten.

Am Freitag, 04.01. um 20 Uhr kommt es dann zu einem Spiel, wo Chefcoach Frank Gentges gerne schon mal warnt. Denn die Harzer Falken liegen auf dem vorletzten Tabellenplatz, da kann es schon einmal an der nötigen Aufmerksamkeit auf dem Eis fehlen. Doch der Cheftrainer hat es bisher immer verstanden die Moskitos auch auf Teams aus dem unteren Tabellenfeld einzustellen. Bisher gab es für die Moskitos gegen die Falken zwei Siege, Anfang Oktober ein 6:2 auf heimischem Eis und am 02.12. siegten die Moskitos in Braunlage mit 8:1. Für die Tore im Team vom Wurmberg sind Artjom Kostyrev und Anton Louis Trattner zuständig. Kostyrev verbucht bisher 10 Tore, Trattner ist bei deren neun angekommen. Sicherlich gibt es mit Gregor Kubail, Erik Pipp und Dennis Gulda auch schon Spieler mit so einigen Assists, doch der Torjäger scheint den Harzern zu fehlen.

Und dann ist es wieder soweit, Zeit für ein Derby. Am Sonntag, den 06. Januar um 18:30 Uhr ist Anbully in Herne. Das ewig junge Derby dürfte auch im neuen Jahr wieder die Fans beider Lager antreiben in die Halle am Herner Gysenberg Park zu pilgern. In den bisherigen beiden Spielen gegen Herne gab es sowohl eine knappe 2:1 Niederlage in Herne, wie auch ein deutliches 6:1 am Essener Westbahnhof. Das Team von Gysenberg ist nicht leicht einzuschätzen, denn es gab im bisherigen Saisonverlauf sowohl überraschende Siege, sowie ebenso überraschende Niederlagen. In den letzten Wochen wurden die Herner bis auf Platz Acht der Tabelle verschoben, was sicherlich auch damit zusammenhängt, dass Nils Liesegang derzeit nicht spielt. Liesegang gehörte zusammen mit Brad Snetsinger und Dennis Thielsch sicherlich zu den gefährlichsten Angreifern. Allerdings hatte man in Herne sicherlich auch erwartet, dass man hinten besser stehen würden. Da soll nun Björn Linda helfen, den man kurzfristig nachverpflichtet hat. Alles in allem also wieder genug Interessantes für ein spannendes Spiel.

Foto: Aus dem Heimspiel der Moskitos gegen die Harzer Falken am 07.10.2018

Die Serie ist leider gerissen

Am Ende war die Niederlage wohl verdient, die Wohnbau Moskitos konnten in Hannover bei den Scorpions nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen. Daher musste das Essener Team am Ende gegen das Spitzenteam aus Hannover mit 5:2 eine Niederlage einstecken.

In den ersten Minuten musste man gar Schlimmes befürchten, doch erneut zeigte Patrik Cerveny was er kann und hielt die Moskitos im Spiel. So langsam kam das Team von Frank Gentges dann etwas besser ins Spiel und Christoph Mathis musste ebenfalls sein Können unter Beweis stellen. So ging es hin und her bis zur 11. Spielminute, Sachar Blank traf für die Hannover Scorpions zum 1:0. Die Scorpions hätten nach der Führung bereits nachlegen können, doch wieder war Cerveny stets da, wenn er gebraucht wurde. Kurz vor dem Drittelende dann einer der Lichtblicke des Spiels aus Essener Sicht. In Überzahl bedient Kapitän Stephan Kreuzmann Nicholas Miglio und der lässt sich die Chance nicht entgehen. 

Leider brachte der Ausgleich nur wenig Sicherheit in die Aktionen der Wohnbau Moskitos. Der zweite Abschnitt war noch keine drei Minuten gespielt da musste Patrik Cerveny erneut hinter sich greifen. Die Scorpions waren in dieser Phase die stärkere Mannschaft, ein ums andere Mal musste die Hintermannschaft der Moskitos sehr wach sein um nicht in höheren Rückstand zu geraten. Das klappte bis zur 30. Spielminute, Chad Niddery traf zum 3:1 für die Hannover Scorpions. Als Aaron McLeod knapp zwei Minuten später zum erneuten Anschluss traf, dachten die meisten Moskitos Fans, da geht noch was. Im Grunde machte Dennis Arnold aber in der 36. Spielminute für seine Scorpions den Sack zu, als er zum 4:2 traf.

Frank Gentges hatte in der zweiten Pause noch einmal versucht sein Team für den letzten Abschnitt zu pushen. Die Moskitos kamen auch gar nicht so schlecht in den letzten Abschnitt. Leider wurde es nicht wirklich etwas mit dem Zählbaren. Im Gegenteil, als Patrik Cerveny schon vom Eis war trafen die Scorpions noch einmal. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges nach dem Spiel: "Mit dem Ergebnis waren wir sehr gut bedient. Alles was uns die letzten Wochen ausgezeichnet hat war in den ersten beiden Dritteln nicht da. Einigen und damit meine ich nicht nur die Mannschaft, tut die Höhenluft nicht gut."

Tore: 1:0 (10:10) Blank (Koziol, Thomson) 1:1 (18:14) Miglio (Kreuzmann, PP1) 2:1 (22:50) Koziol (Blank, Arnold) 3:1 (29:20) Niddery (Bombis, Pantic) 3:2 (31:08) McLeod (Pfänder, Miglio) 4:2 (35:30) Arnold (Koziol, Thomson) 5:2 (59:12) Fischer (Niddery, Wilkins) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 6 – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (D. Kiefer – S. Quint) – Zuschauer: 1.463

Fotos: Feenstaub Entertainment

Wohnbau Moskitos reisen zu den Scorpions

Nach dem neunten siegreichen Spiel in Serie, das der ESC Wohnbau Moskitos Essen mit dem Sieg gegen die Tilburg Trappers am 2. Weihnachtstag sehr eindrucksvoll eingefahren hat, sind die Moskitos als Tabellenzweiter mittlerweile vom Jäger zum Gejagten geworden. Das spielerisch- und kämpferisch disziplinierte Auftreten der Mannschaft vom Essener Westbahnhof, unter der Leitung von Coach Frank Gentges in den letzten Wochen, nährt die Hoffnung auf die direkte PlayOff Qualifikation im Kampf um den Aufstieg in die DEL 2. Brauchte es in der Frühphase der Saison noch etwas Zeit bis die Eismaschinerie der Mücken auf Touren kam und die Stellschrauben feinjustiert waren, läuft der Motor aktuell wie geschmiert. Aber das Programm vor und nach dem Jahreswechsel ist auch enorm kräftezehrend. Sieben Spiele in 14 Tagen und dies gegen Gegner, die einem alles abverlangen. Da müssen die Kraftreserven gezielt eingesetzt werden, um das hart erarbeitete Punktepolster beizubehalten und zielgerichtet weiter auszubauen.
 
Aber auch der heutige und letzte Gegner für die Moskitos in diesem Jahr ist eine umgangssprachlich hohe Hausnummer im Eishockeyzirkus. Die Moskitos reisen zu den Hannover Scorpions in die niedersächsische Wedemark. Die Skorpione um Coach Dieter Reiss verfügen über ein hochkarätiges Spieleraufgebot und liegen Punktgleich hinter der Mannschaft vom Essener Westbahnhof - dies aber nur auf Grund der schlechteren Tordifferenz. Die Bilanz gegen die Mellendorfer ist recht ausgeglichen. Drei der letzten sieben Partien konnten die Essener für sich entscheiden und dabei auch Punkte aus der Hus de Groot Arena entführen. Frank Gentges wird seine Spieler wieder dazu anhalten die Zweikämpfe anzunehmen, Zeitstrafen dabei aber möglichst zu vermeiden. Ein weiteres Topspiel in der DEB Oberliga-Nord, das dem ESC Wohnbau Moskitos Essen alles abverlangen wird. Zur Unterstützung des Teams machen sich auch zwei Fanbusse auf den Weg nach Niedersachsen. Anbully ist um 20:00 Uhr.
 
Am kommenden Sonntag haben die Stechmücken dann kurz Zeit zum Durchatmen, zum Verschnaufen - spielfrei! Doch schon am 02.01.2019 geht es zum ersten und nächsten Auswärtsspiel ins Eisland nach Farmsen. Die Crocodiles aus Hamburg empfangen die Moskitos an der Elbe.
 

Wohnbau Moskitos schlagen den amtierenden Meister

Schon fast traditionell trafen die Moskitos Essen zum Weihnachtsfest wieder auf die Ausnahmemannschaft aus dem niederländischen Tilburg und dies abermals erfolgreich. Die Essener haben sich mittlerweile als umgangssprachlicher Angstgegner der Tilburg Trappers etabliert und bewiesen dies auch gestern Abend wieder sehr eindrucksvoll. Die drei Punkte blieben in der regulären Spielzeit und nach einer herausragenden Leistung mit einem 3:1 (1:0/1:0/1:1) am Westbahnhof. Das Spitzenspiel der beiden Topteams der Oberliga-Nord verzückte 2159 Zuschauer bei bester Stimmung in der Eishalle Essen-West.

Im ersten Drittel die Tilburg Trappers optisch zunächst überlegener, dies aber ohne erfolgreichen Abschluss, sahen sich die Niederländer, neben der hervorragenden Defensivleistung der gesamten Essener Mannschaft vor der Torlinie auch wieder einem bestens aufgelegten Patrik Cerveny gegenüber, eine Bastion zwischen den Pfosten der Moskitos. In der 14. Spielminute hämmerte Aaron McLeod dann mit einem unglaublichen Schlagschuss den Puck ins Tor von Ian Meierdres. Der Weg zum Sieg wurde geebnet. Das, was Moskitos Coach Frank Gentges anprangerte und sein sein Team noch in der frühen Phase der Saison oft missen ließ, die Finalität, fehlte an diesem Abend den Gästen aus Nordbrabant. Der Tabellenerste und Branchenprimus der Oberliga fing sich gar in Überzahl und in der 27. Spielminute ein Tor durch den US-Import und immer weiter aufblühenden Stürmer Nicholas Miglio, der mittlerweile auch schon ligaübergreifend in aller Munde ist. 2:0 nach dem zweiten Drittel, das von den Essenern klar dominiert wurde und die Trappers oft verzweifeln ließ. Welche Worte Frank Gentges auch immer in der zweiten Drittelpause fand, sie zeigten Wirkung und schon in der 42. Spielminute rappelte es zum dritten Mal im Kasten der Tilburger. Diesmal erfolgreich - Thomas Richter. Der Anschlusstreffer durch den Niederländer van den Heuvel in der 57. Minute dann nur noch Ergebniskosmetik, die Patrik Patrik Cerveny zwar einen erneuten Shutout kostete, aber auch für ein Spitzenteam wie die Trappers zu spät kam, um den Zwischenstand gegen bestens aufgelegte Stechmücken noch einmal zu eigenen Gunsten zu drehen. Unter dem Strich eine kompakte, kämpferisch abermals Starke Vorstellung mit einem hochverdienten Sieg.

In der Pressekonferenz fand Frank Gentges dann die folgenden Worte zur Leistung seines Teams: „[..] Durch eine hervorragende Defensivleistung der gesamten Mannschaft, allen voran Torwart Patrik Cerveny, war der Sieg gegen Spitzenreiter Tilburg hoch verdient. Der neunte Sieg in Serie lässt uns erfreulicherweise weiter oben in der Tabelle dabei sein [..]“. Des Weiteren ergänzte er zur Besetzung des Teams: „Zur Personalsituation teile ich mit, dass das Try-Out von Max Jung für uns beendet ist und nicht fortgeführt wird. Der Spieler kann uns weder kurz noch mittelfristig helfen.“

Die ESC Wohnbau Moskitos wünschen Maximilian Jung an dieser Stelle alles Gute auf seinem weiteren Weg!

Das nächste Heimspiel findet am 04.01.2019 um 20:00 Uhr gegen die Harzer Falken statt. Schon morgen reisen die Moskitos zum nächsten Topspiel gegen den Tabellendritten der Hannover Scorpions nach Mellendorf in der Wedemark an. Der ESC Wohnbau Moskitos Essen wünscht einen guten Rutsch und stets Gesundheit und Erfolg im Jahr 2019.

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