Moskitos Essen stechen Duisburg sechs Mal

Die Tormaschine kommt in Gang, anders kann man es in der derzeitigen Situation fast nicht sehen, denn die Wohnbau Moskitos haben in einem sehr guten Oberliga Spiel das Derby gegen die Füchse Duisburg fast dominiert und auch in der Höhe verdient mit 6:1 (2:1, 2:0, 2:0) gewonnen. Sicherlich darf man den Füchsen kein schlechtes Spiel attestieren, Frank Gentges, der Essener Cheftrainer, hatte auch in der Pressekonferenz einen starken Gegner gesehen. Am Ende hatte er aber genau das gesehen, was alle sahen, eine aggressive, starke und bereite Essener Mannschaft, die dem Gegner keine Chance ließ.

Knapp 2.200 Zuschauer sahen aber zunächst die Führung der Gäste, der Topscorer der Gäste, Pavel Pisarik zog in der vierten Spielminute einfach mal ab, Innenpfosten und drin, die Scheibe. Das Team der Moskitos interessierte das aber überhaupt nicht, die Jungs gaben weiter Gas, Julian Lautenschlager mit der Topchance, doch er scheiterte an Staudt. Dann musste Ricco Ratajczyk auf die Sünderbank und so langsam kommt auch das Überzahlspiel der Stechmücken in Gang. Denn die erste Überzahl nutzte Aaron McLeod, 36 Sekunden nach dem Ausgleich, wieder Überzahl und Neuzugang Nicholas Strodel trifft. 2:1 Führung, Spiel gedreht.

Mit dem gleichen aggressiven Wirbel sollte es in die zweiten 20 Minuten gehen, vor allem die erste Essener Angriffsreihe mit Nicholas Strodel, Aaron McLeod und Nicholas Miglio machte viel Dampf auf das Tor von Sebastian Staudt. Das zahlte sich direkt anfangs des zweiten Abschnitts aus, denn dem Wirbel hielten die Gäste nicht stand. Klassisches Eigentor, der Duisburger Verteidiger schiebt die Scheibe an Staudt vorbei, Torschütze war jedoch dann Miglio, der die Scheibe zuletzt führte. Die Wohnbau Moskitos ließen in der Folge nach hinten wenig zu, was kam, war sichere Beute eines starken Patrik Cerveny. Nach vorne ging viel, jedoch zunächst kein weiterer Treffer. Bis zur 39. Spielminute und das kam so. Zunächst musste Duisburgs Spister auf die Strafbank, ihm folgte Verelst und fünf Sekunden vor der Sirene traf dann Julian Airich. 

Im Grunde hatten die Gäste an diesem Abend nicht mehr die Kraft das Spiel zu drehen, der endgültige Schluss kam zwischen Minute 43 und Minute 46. Die Füchse hatten fast zwei Minuten 5:3 Überzahl, doch die Moskitos verteidigten das sehr geschickt. Und das, obwohl mit Thomas Gauch und Stephan Kreuzmann zwei Defender draußen waren, doch der Rest spielte diese zwei Minuten starkes Killing. Als die Moskitos dann wieder komplett waren hatte zunächst Miglio mit einem Pfostentreffer Pech. Dann Bully vor dem Duisburger Tor, der Puck kam zu Carsten Gosdeck und der drehte sich kurz, zog direkt ab, 5:1. Zum krönenden Abschluss traf dann noch einer, der immer stärker wird, Thomas Gauch aus rechter Position von der blauen Linie, schoss er ein. Julian Lautenschlager hatte dann noch die Chance mit einem Penalty, der landete jedoch nur am Außennetz.

Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Die Duisburger Mannschaft ist eine sehr, sehr gute Mannschaft, besser als am Anfang. Verletzte sind zurückgekommen, der ein oder andere neu verpflichtet, das ist nicht die Mannschaft, die am Anfang dastand, die ist jetzt wesentlich besser. Ich hab’s so gesehen, dass Duisburg schon sehr stark war, aber wir waren heute brutal aggressiv. Wir haben richtig gefightet, richtig gekämpft, haben in allen Bereichen richtig gearbeitet. Duisburg hat uns da alles abverlangt, aber nach dem 1:0 sind wir schnell zum Ausgleich gekommen. Es war ein schnelles, kampfbetontes Spiel, gute Kulisse, die Fans waren zufrieden.“

Tore: 0:1 (3:21) Pisarik (Uusvirta, Hofland) 1:1 (14:00) McLeod (Richter, Holzmann, PP1) 2:1 (14:36) Strodel (Kreuzmann, Miglio, PP1) 3:1 (21:36) Miglio (Fern, Grözinger) 4:1 (39:55) Airich (McLeod, Grözinger, PP2) 5:1 (46:37) Gosdeck (Grözinger, Richter) 6:1 (50:18) Gauch (Strodel, McLeod) – Strafen: Essen: 10 – Duisburg: 18 – Schiedsrichter: Fauerbach, Florian (T. Bergmann – T. Zerbe) – Zuschauer: 2.153

Fotos: Sascha Lamozik - Uwe Schmitz

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Zeit für „alte Bekannte“

Der November hat für die Wohnbau Moskitos begonnen und damit geht es auch zu zwei Heimspielen gegen „alte Bekannte“. Duisburg und Herne, die ewig jungen Derbys werfen ihre Schatten voraus. Und wie sie ihre Schatten voraus werfen, die Fans scheinen sich auf die Spiele zu freuen, denn es sind schon reichlich Tickets verkauft. Am kommenden Wochenende kommen zunächst die Füchse Duisburg an den Essener Westbahnhof, am Sonntag geht es dann nach Hannover zu den Indians. Am darauffolgenden Freitag dann das nächste Derby, wenn der Herner EV in Essen spielt.

Zunächst gastieren also am kommenden Freitag die Füchse Duisburg in der Eishalle Essen-West, das um 20 Uhr. Wieder einmal kreuzen die Reviernachbarn im Eishockey die Schläger und wieder einmal geht es um viel Prestige. Die Füchse waren in den letzten Jahren oft ein selbsternannter Aufstiegsanwärter für die DEL-2, doch letztlich hat es bisher nicht geklappt. Vor dieser Saison kamen leisere Töne von der Wedau, dazu startete das neu formierte Team nicht besonders gut in die Saison und findet sich aktuell auf dem 10. Tabellenplatz wieder. Allerdings hat der Nachbar auch nur drei Zähler weniger als die Moskitos, was sicherlich ein Punkt ist, der die Brisanz der Begegnung ausmacht. Wenn es den Füchsen gelänge die Punkte vom Westbahnhof mit an die Wedau zu nehmen, dann hätten beide Mannschaften 26 Punkte. Der Toptorjäger der Füchse heißt Pavel Pisarik. Der tschechische Linksschütze ist bereits in seiner 2. Saison bei den Duisburgern, hatte allerdings in der letzten Saison lange verletzungsbedingt aussetzen müssen. Nun scheint er angekommen zu sein, 16 Tore in 17 Ligaspielen, dazu acht Assists bringen ihm stolze 24 Punkte in der Scorerwertung. Pisarik ist jedoch nicht der Einzige, auf den die Moskitos aufpassen müssen, neben ihm wissen deutlich mehr Spieler im Kader der Derbygäste wie der Sport geht. Ein Wiedersehen gibt es mit einem ehemaligen Publikumsliebling vom Essener Westbahnhof. Denn im Tor der Füchse steht mit Sebastian Staudt ein Top-Goalie der Oberliga, davon konnten sich die Fans der Moskitos in den letzten Jahren überzeugen.

Am Sonntag um 19 Uhr wird es dann am Pferdeturm zum nächsten Spiel des Wochenendes kommen, wenn das Team von Frank Gentges bei den Hannover Indians spielt. Am Pferdeturm lief der Saisonstart deutlich runder als in Duisburg, die Indians stehen hinter Spitzenreiter Tilburg und den punktgleichen Hannover Scorpions auf Platz 3 der Tabelle. Schaut man sich das Team der Indians an, müssen die Moskitos auf so einige Spieler aufpassen. Brent Norris, Andreas Morczinietz und Branislav Pohanka sind da nur ein paar Namen, die für Sturmqualität sorgen. Coach Len Soccio, der als Spieler auch schon lange in Hannover war, hat sich in vielen Jahren  ein gutes Team zusammengestellt. Mit Robby Hein, dem punktbesten Verteidiger Nico Turnwald und Nickolas Bovenschen sind auch Spieler im Team der Indianer, die bereits in Essen gespielt haben. Und wer die Halle der Indians am Pferdeturm kennt, die Fans dort erlebt hat und die Stimmung, der weiß, die schwer der Gang wird. Wieder ein Wochenende, wo das Team jegliche Unterstützung gebrauchen kann um erfolgreich zu sein.

Foto: Vom Spiel der Moskitos am 14.01.2018 gegen Duisburg

Die Moskitos-Rückrundendauerkarte

Kurz vor Weihnachten, zum Heimspiel am 21.12.2018, starten die Rückspiele der Meisterrunde gegen die Saale Bulls aus Halle. Hierzu bieten wir die neue Rückrundendauerkarte an. Diese beinhaltet alle Heimspiel bis zu den Playoffs. In den Playoffs gibt es dann ebenfalls, wie in der normalen Dauerkarte, das Vorverkaufsrecht. Wer die Rückrunden-Dauerkarte zu Weihnachten verschenken möchte, bekommt eine Freikarte für ein zusätzliches Heimspiel kostenlos dazu. Voraussetzunng hierfür ist, dass die Karte vor Weihnachten (21.12.2018) nicht genutzt wurde.

Zu kaufen gibt es die RR-Dauerkarte ab Mittwoch (21.11.2018 – 12 Uhr) online oder telefonisch über die Reservix-Hotline oder ab Donnerstag (22.11.2018, 18:00-19:00 Uhr) in der Geschäftsstelle.

Preise:

Stehplatz Erwachsen: 120,00 Euro Sitzplatz Erwachsen: 170,00 Euro
Stehplatz Ermäßigt : 90,00 Euro Sitzplatz Ermäßigt: 120,00 Euro
Stehplatz Kinder: 70,00 Euro Sitzplatz Kinder: 85,00 Euro

Moskitos Essen schlagen Berlin klar mit 7:0

Die Wohnbau Moskitos haben am gestrigen Sonntag den ECC Preussen Berlin klar mit 7:0 besiegt. Dabei war der erste Teil der Arbeit bereits nach knapp zehn Minuten beendet, denn da führte das Team von Frank Gentges bereits mit 4:0 gegen den Gast aus Berlin.

Bereits nach gut vier Minuten stachen die Moskitos zum ersten Mal zu. Carsten Gosdeck, der immer besser in Schwung kommt, eröffnete das muntere Tore schießen. Knapp zwei Minuten später dann schon der zweite Treffer der Essener. Neuzugang Nicholas hatte zu Fabio Frick gepasst, der weiter zum Aaron McLeod und war zum zweiten Mal passiert. Und die Moskitos machten direkt weiter, wieder zwei Minuten später durfte der Neuzugang dann selbst ran. Miglio nach Zuspiel von Kreuzmann und McLeod mit seinem ersten Heimtreffer. Und nach im ersten Drittel legten die Moskitos nach, dieses Mal durfte Aaron McLeod wieder ran, der damit bereits seinen zweiten Treffer verbuchen konnte.

Im Mitteldrittel gab es für 987 Zuschauer keine Tore zu sehen, einige Chancen auf beiden Seiten doch Treffer fielen nicht. Das ging erst wieder im Schlussabschnitt weiter, zunächst Kapitän Stephan Kreuzmann in Überzahl. Dann durfte auch Julian Airich mal ran, er besorgte das 6:0. Für das letzte Tor war dann wieder der Torjäger zuständig. Aaron McLeod traf in der 50. Spielminute zum dritten Mal an diesem Abend und machte den Endstand klar.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement: "Wir waren auf Grund der letzten Ergebnisse von Berlin vorgewarnt und Berlin war auch wie erwartet stark. Es war ein konzentrierter und disziplinierter Auftritt der Mannschaft und damit ein hoch verdienter Sieg. Erfreulich auch der Shut-Out von Patrik Cerveny und die ersten Eindrücke von Import Nicholas Miglio der sowohl Freitag als auch heute eine ansprechende Leistung zeigte und mit vier Scorerpunkten aus der heutigen Partie ging."

Tore: 1:0 (4:11) Gosdeck (Gauch, Airich) 2:0 (6:05) McLeod (Frick, Miglio) 3:0 (8:04) Miglio (McLeod, Kreuzmann) 4:0 (9:23) McLeod (Miglio, Strodel) 5:0 (42:54) Kreuzmann (McLeod, Miglio, PP1) 6:0 (48:06) Airich (Grözinger, Gauch) 7:0 (49:40) McLeod (Strodel, Kreuzmann, PP1) – Strafen: Essen: 6 – Berlin: 12 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (D. Kiefer – J. Rieneck) – Zuschauer: 987

Fotos: Feenstaub Entertainement / Sascha Lamozik

Was in Halle schlecht lief …

… gilt es heute besser zu machen. Gegen Berlin will das Team von Frank Gentges die identifizierten Fehler ausräumen und es besser machen – es gilt drei Punkte einzufahren. Die schlechte Chancenverwertung und das uneffektive Überzahlspiel war das, was den Wohnbau Moskitos Essen im Spiel gegen die Halle Saale-Bulls zum Verhängnis wurde. Und so ging man, trotz der gefühlt leichten Überlegenheit als knapper Verlierer vom Eis - 2:1 für Halle lautete der Endstand. Positiv zu sehen war, dass die beiden „Neulinge“ Strodel und Miglios sich gut ins Team eingefügt haben und mehr als gute Ansätze gezeigt haben.

Heute ist das Heimspiel gegen die Preußen aus Berlin. Wahrleich kein leichter Gegner – haben die Preußen schon das Leben des ein oder anderen vermeidlichen Favoriten extrem schwer gemacht. Selbst Titelaspirant Tilburg, konnte man einen Punkt abluchsen. Unsere Jungs müssen heute also absolut wach und bereit sein. Die drei Punkte wären massiv wichtig, um weiterhin oben „mitspielen“ zu können und den Anschluss nicht zu verlieren.

Bully ist um 18.30 Uhr in der Eissporthalle Essen-West. Die Kassen öffnen um 17 Uhr – Einlass ist um 17.30 Uhr. Wie in jedem Spiel, brauchen die Moskitos auch heute die lautstarke Unterstützung von den Rängen.

Moskitos holen amerikanischen Stürmer Nicholas Miglio

Moskitos Essen besetzen zweite Import-Stelle neben Aaron McLeod mit dem amerikanischen Stürmer Nicholas Miglio.

Nicholas Miglio wurde am 05. November 1991 in San Antonio in den USA geboren. Der Außen- und Mittelstürmer wiegt bei einer Körpergröße von 186 cm 86 Kilogramm. Er wird in Essen das Trikot mit der Rückennummer #47 tragen. Bis auf sieben Spiele in Selb lief der Stürmer bisher nur in den USA auf. Für Selb kam der Amerikaner auf acht Beihilfen in sieben Spielen. Über den Transfer sprach die Redaktion mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges.

Herr Gentges, wie lief die Findungsphase bezüglich des neuen Import-Spielers ab?

Spätestens seit der Verletzung und den privaten Problemen von Viktor Lennartsson bin ich auf der Suche nach einem zweiten Import neben Aaron McLeod. Von den freien Importsspielern, die für die Oberliga und unser finanzielles Budget in Frage kamen, hatte ich eine Top-4-Liste. Auf Position 1 und 2 standen zwei Slowaken und auf Position 3 und 4 zwei Kanadier. Beim Slowaken auf Position 1 bestand auf einmal die Möglichkeit auf Berufung in die slowakische Nationalmannschaft, dies ist dann auch so eingetreten und der Spieler war mit Erfolg beim Deutschland-Cup dabei. Der zweite Slowake ist der beste Torjäger in einem Europäischen Land (B-Pool) und bekam letztendlich keine Freigabe. Der eine Kanadier hat lieber ein Angebot der DEL 2 angenommen, was sportlich selbstverständlich ist und der zweite Kanadier hat ein astronomisches Angebot aus der Oberliga erhalten, danach waren wir natürlich aus dem Rennen. Nicholas Miglio war in Europa und beim Try-Out eines DEL 2-Ligisten, der am Ende lieber einen Verteidiger wollte. Er war bereit bei uns ein Try-Out über eine Woche zu absolvieren und hat überzeugt.

Woran liegt es, dass in allen deutschen Ligen viele Vereine unzufrieden mit ihren Import-Spielern sind?

Deutschland ist für geeignete Imports nur noch dritte oder vierte Wahl, in anderen Ländern können sie wesentlich mehr verdienen. Die Imports, die hier sind, sind im Verhältnis zu deutschen Spielern nicht mehr ansatzweise so stark wie früher. Insbesondere in der Oberliga gibt es viele sehr starke deutsche Spieler, die eigentlich dort nicht hingehören und die besser sind als die meisten Imports. Viele deutsche Spieler in allen Ligen stehen in der Scorerwertung oftmals vor den Imports, das hat es früher in der Form und Häufigkeit nicht gegeben. Die Imports die aktuell, also Mitte der Saison, auf dem Weltmarkt frei sind, haben natürlich irgendwo alle einen Makel, sonst wären sie ja nicht ohne Verein und bei den paar Raketen geht es nur über entsprechendes Geld.

Was sprach im Endeffekt für Nicholas Miglio?

Jedenfalls nicht seine Statistik, auf Grund seiner Statistik, ohne ihn selbst gesehen zu haben, wäre er nie ein Thema gewesen. Wie gesagt, er war bereit bei uns ein Try-Out zu absolvieren und er wusste, dass es seine einzige Chance ist. Er hat um seinen Job gekämpft und er hat in allen Bereichen überzeugt, das hat mir imponiert. Auch seine früheren Coaches und Mitspieler haben sich sehr lobend über ihn geäußert. Er ist ein intensiver Spieler mit starken läuferischen Qualitäten, Druck zum Tor und guter Körpersprache, einfach ein Teamspieler, der vielseitig einsatzbar ist. Wenn er seine Trainingseindrücke im Spiel bestätigt und noch das Tor trifft, bin ich sehr zufrieden. Stehgeiger mit dem Stempel "Top-Scorer" die vorne eins schießen und hinten zwei kassieren bringen keinen Mannschaftserfolg, viel wichtiger ist die +/- Wertung und das was er fürs TEAM tut.

Sind weitere Transfers geplant?

Der Markt an deutschen Spielern ist absolut leergefegt, ich habe aber meistens trotzdem die eine oder andere Option, Letztendlich haben wir bis jetzt nur die Abgänge von Robin Slanina und Viktor Lennartsson ersetzt. Jedenfalls brauchen wir mindestens noch einen starken deutschen Stürmer, insbesondere da wir von Beginn an dezimiert begonnen haben und Julian Lautenschlager nicht unser Spieler ist, mit ihm können wir nie sicher planen. Der Verein steht im engen Kontakt mit einem Sponsor, der explizit für einen Neuzugang investieren möchte und hierauf beruht meine Hoffnung. 

Die Moskitos heißen Nicholas Miglio herzlich Willkommen in Essen und wünschen eine starke und verletzungsfreie Saison.

Fotos: Mario Wiedel (Selber Wölfe)

Wohnbau Moskitos verpflichten Nicolas Strodel

Moskitos verpflichten 19-jähriges Stürmer Talent Nicolas Strodel vom EC Bad Nauheim. 

Die Wohnbau Moskitos haben den 19-jährigen Stürmer Nicolas Strodel aus der DEL2 vom EC Bad Nauheim verpflichtet. Nicolas Strodel wurde am 24. November 1998 in Buchloe geboren, er machte seine ersten Gehversuche auf Schlittschuhen in der U16 des ESV Kaufbeuren. 2014 zog es ihn in die DNL zur Düsseldorfer EG, von wo er in der Saison 2016/2017 bereits insgesamt für fünf Spiele per Förderlizenz am Westbahnhof aufgelaufen ist. In der letzten Saison spielte Strodel mit Erfolg beim EC Salzburg II, bevor er zur laufenden Saison nach Bad Nauheim in die DEL2 wechselte. In Bad Nauheim kam Strodel auf 15 Einsätze in der DEL2. Der Stürmer ist 176 cm groß und wiegt 73 kg. Er wird am Westbahnhof das Trikot mit der Rückennummer #8 tragen.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Nico hat letzte Saison noch für die Deutsche U-20 Nationalmannschaft bei der B-WM in Frankreich gespielt. Er besitzt für einen jungen deutschen Spieler also gewisse Qualitäten. Zu seinen vorhandenen spielerischen Qualitäten muss jetzt aber unbedingt auch harte Arbeit kommen. Ihm muss bewusst sein, dass er jetzt eine starke Saison braucht, wenn sein Weg wieder in höhere Ligen führen soll."

Die Moskitos heißen Nicolas Strodel herzlich Willkommen in Essen und wünschen eine starke und verletzungsfreie Saison.

Fotos: © Chuc Fotografie

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