Unsere Geschäftsstelle bleibt heute geschlossen

Bitte beachtet: Unsere Geschäftsstelle bleibt heute, am Donnerstag 31.01.2019, urlaubs- und krankheitsbedingt geschlossen!

Wer sich gerne im Vorverkauf Tickets gegen die Crocodiles Hamburg und die anstehenden Derbys gegen den Herner Eissportverein und den EV Duisburg - Die Füchse sichern möchte, kann dies auch über unseren Online-Ticketservice https://moskitos-essen.reservix.de tun (empfohlen!)

Wir danken für euer Verständnis!

Moskitos Themen: Zuravlev, Lautenschlager, Hamburg

Die Moskitos Essen holen mit Stürmer Thomas Zuravlev Ersatz für den langzeitverletzten Carsten Gosdeck und einigen sich mit den Iserlohn Roosters und Stürmer Julian Lautenschlager über dessen Rückkehr in den Moskitos-Kader zum 05.03.2019. Iserlohn leiht den Stürmer für die Playoffs an Essen aus, danach kehrt Julian Lautenschlager wieder zurück.

Der Außenstürmer kommt vom Herner EV an den Essener Westbahnhof. Thomas Zuravlev wurde am 07. Januar 1993 in Hannover geboren, wo er bei den Indians in der Jugend gespielt hat. Auch für die Eisbären Juniors Berlin spielte er in der U16. Von 2010 bis 2014 griff er für Novgorod in der russischen MHL zum Schläger, bevor er wieder nach Deutschland kam und für die Fischtown Pinguins DEL2 spielte. Crocodiles Hamburg, Saale Bulls Halle und zuletzt der Herner EV waren anschließend seine Oberliga Stationen.

Der Stürmer hält den Schläger links, bringt 67 kg bei einer Größe von 174 cm mit. Thomas Zuravlev wird am Westbahnhof mit der Rückennummer #87 auflaufen.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Ich freue mich, dass wir kurz vor Ende der Transferperiode mit Stürmer Thomas Zuravlev noch einen Ersatz für den langzeitverletzten Carsten Gosdeck (Kreuzbandriss) verpflichten konnten. Des Weiteren konnten wir uns erfreulicherweise mit den Iserlohn Roosters und Stürmer Julian Lautenschlager über dessen Rückkehr in den Moskitos-Kader zum 05.03.2019 einigen. Recht herzlich möchte ich mich bei allen Gönnern bedanken, die diese beiden Optionen nach der schweren Verletzung von Carsten Gosdeck noch kurzfristig möglich gemacht haben."

Möglich wurde diese Verpflichtung durch die Unterstützung der Fans der Moskitos. Denn initiiert durch Stefan Schuetz, Fabian Henn und Chris Höke wurde Geld eingesammelt um den Transfer kurz vor Schließung der Transferperiode zu ermöglichen. Die drei Initiatoren sind mit dem Stand der Aktion zwar zufrieden, allerdings fehlt auch immer noch ein wenig, so dass diese Aktion noch für die nächsten Spiele weiterlaufen wird.

Am kommenden Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) haben die Wohnbau Moskitos dann das einzige Spiel des kommenden Wochenendes, denn am Freitag ist spielfrei. Mit der vierten Begegnung gegen die Hamburg Crocodiles starten die Moskitos die Moskitos dann in die englische Woche, bevor es am Mittwoch, 06.02. zu Meister Tilburg geht. Es ist das vorerst letzte Aufeinandertreffen der Saison mit den Cracks von der Elbe. Zwei Spiele gingen an die Moskitos, das letzte Spiel in Hamburg konnten die Crocodiles dann für sich entscheiden. So langsam geht die Hauptrunde der Oberliga damit auf die Zielgerade, denn die nächsten Wochen werden für Mannschaft und Fans sicherlich intensiv.

Fotos: Feenstaub Entertainement

Ein Aufruf unserer Fans

Hallo Moskitos Familie!

Unsere Fans Stefan Schuetz, fa bo und Chris Höke haben uns angesprochen, sie möchten gerne mit anderen zusammen, versuchen dem Verein ein wenig zu helfen und haben dazu die folgende Aktion ins Leben gerufen:

„Hallo Moskitos Fans.

Die wichtigste Zeit des Jahres, steht bevor. Die Play Offs.

Durch den verletzungsbedingten Ausfall unseres Stürmers Carsten Gosdeck, fehlt der Mannschaft ein wichtiger Spieler. Um auch in den Play Offs erfolgreich zu sein, würde der Verein gerne noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Der Etat, für diese Saison ist jedoch ausgeschöpft. Deshalb sind wir Fans hier gefragt.

Lasst uns zusammen dafür sorgen, dass der Verein einen neuen Spieler bekommt. Es haben sich bereits Fans dazu bereit erklärt eine größere Summe zu Spenden. Aktuell fehlen jedoch noch 3500 Euro. Die Zeit drängt, da das Transferfenster am Donnerstag um 24 Uhr geschlossen wird. Kriegen wir es zusammen hin?

Es heißt doch: Wir tragen grün, wir tragen lila, wir sind die besten Fans der Liga. Es wird morgen ab 18 Uhr bis 20 Uhr ein Treffen in der Eishalle geben wo ihr spenden könnt. Es bleibt jedem, selbst überlassen sein Geld zurück zu bekommen falls die Aktion nicht klappt, oder in einen neuen Spieler für die kommende Saison zu investieren.

Lasst es uns zusammen schaffen.

Wir stehen hinter dem Verein.

Wir sind Essen“

Deutlicher Sieg gegen Berlin, Punkt in Halle gerettet!

Die Wohnbau Moskitos haben das Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Berlin deutlich mit 9:2 gewonnen. In den ersten zwanzig Minuten

hatten die Wohnbau Moskitos Essen bereits ein deutliches Übergewicht, brachten 21 Schüsse auf das Berliner Tor. Der 1. Treffer gelang Berlin, doch die Moskitos konnten zumindest bis zur ersten Pause noch in Führung gehen. Im 2. Drittel waren die Gäste dann machtlos, zwei Mal Miglio und Airich schraubten das Ergebnis auf 5:1. Mit einem Schussverhältnis von 17:7 waren die Moskitos auch im letzten Drittel die spielbestimmende Mannschaft auf dem Eis. Am Ende spiegelte sich das auch im Endergebnis wider, denn die Moskitos schickten die Berliner Preussen mit einem satten 9:2 zurück an die Spree.

Das Spiel an der Saale im Sparkassen Eisdom hatte eine andere Qualität. Im ersten Drittel neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken und es ging mit einem 0:0 in die erste Pause.

Auch im zweiten Drittel neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken. Moritz Israel und Lars Grözinger hatten gute Chancen, leider blieb der Torerfolg versagt. Machten die Moskitos zunächst Dampf änderte sich das im Laufe des Drittels ein wenig. Zur Mitte hatten beide Mannschaften so ihre Chancen und machten jeweils wieder Druck. Doch zum Ende des 2. Drittels wurden die Saale Bulls stärker, machten viel Druck auf das Gehäuse von Patrik Cerveny, doch die Defensive und der Keeper behielten die Oberhand. Auch nach dem zweiten Drittel waren keine Tore zum vermelden, so dass es torlos in die letzten zwanzig Minuten ging. 

Die Intensität nahm auch in den letzten 20 Minuten nicht ab. Es ging auf und ab und beide Teams hatten ihre guten Chancen, beide Abwehrreihen leisteten Schwerstarbeit. Die Moskitos gingen in Führung. Ein schöner Pass aus der Defensive von Aaron Mc Leod fand Nicholas Miglio, der sah den mitgestarteten Julian Airich auf der halbrechten Position und der hämmerte die Scheibe aus vollem Lauf ins Tor. Es blieb weiter ein sehr gutes Spiel für beide Teams. Die Bulls versuchten natürlich den Ausgleich zu erzielen, die Wohnbau Moskitos kamen immer mal zu Kontern, um vielleicht doch noch einen Treffer drauf zu setzen. 36 Sekunden vor dem Ende, Pulk vor dem Essener Tor, am Ende war das Tor verschoben und der Hauptschiedsrichter hatte die Moskitos als Schuldige ausgemacht. Den fälligen Penalty verwandelte Christopher Francis sehr souverän. In der Verlängerung belauerten sich beide Teams nur, so ging die Overtime auch ohne zählbares Ergebnis aus. 

Im Penaltyschiessen waren es dann die Hallenser, die trafen. Tyler Mosienko, der Topscorer der Bulls machte den Sack am Ende zu. Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Es war ein taktisch hochklassiges Spiel beider Mannschaften, mit starken Torhütern auf beiden Seiten und von beiden Seiten sehr fair geführt. Der gegen uns gegebene Penalty wegen Torverschiebung 36 Sekunden vor Ende, ist schon mehr als bitter."

Tore: 0:1 (46:41) Airich (Miglio, Mc Leod) 1:1 (59:24) Francis (PS) 2:1 (65:00) Mosienko (PS) – Strafen: Halle: 2 – Essen: 4 – Schiedsrichter: Ratz, D. (R. Belitz – L. Stöber) – Zuschauer: 1.100

Freitag kommt Berlin, Sonntag Moskitos in Halle

Mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Verfolgern stehen die Wohnbau Moskitos aktuell auf dem vierten Tabellenplatz, bevor am Freitag der ECC Preussen Berlin am Westbahnhof gastiert (20 Uhr – Eishalle Essen-West). Von der reinen Papierform gibt es sicherlich nur ein Ergebnis, doch es sind diese Spiele vor denen auch Cheftrainer Frank Gentges sein Team gerne mal warnt. Denn der Tabellenletzte und vermeintliche Underdog aus der Hauptstadt wird gerne mal unterschätzt, und die Mannschaft von Uli Egen hat als Tabellenletzter wenig zu verlieren. Eigentlich sollte es in der Hauptstadt in dieser Saison tabellarisch etwas mehr sein, doch die Preussen rangieren bereits mit einem Abstand von acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Das hatte sich der ehemalige Topscorer der Selber Wölfe, Kyle Piwowarczyk sicherlich auch anders vorgestellt. Dabei glänzt der Topscorer vor allem als Vorbereiter mit 30 Beihilfen, hat aber auch schon fünfzehn Treffer selbst beigesteuert. Treffsicherer zeigte sich im Team der Berliner bisher nur Jakub Rumpel mit 18 Toren. Zwei Siege insgesamt konnten die Spieler von Uli Egen bisher in 35 Spieler überhaupt feiern. Und wenn man sieht, dass die Preussen in 35 Meisterschaftsspielen bereits 224 Gegentore kassiert haben, dann wird schon ein wenig deutlich wo es hapert. Für die Wohnbau Moskitos bedeutet das, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und die Tore zu machen.

Am kommenden Sonntag muss der Moskitos Tross dann nach Halle (18:15 Uhr – Sparkassen Eisdom) zu einem direkten Konkurrenten um Platz Vier. Die Saale Bulls haben aktuell ein einziges Pünktchen weniger als die Moskitos und stehen auf dem fünften Tabellenplatz. Bemüht man wieder die Papierform, so dürfte das ein ganz anderer Fight werden, als das Heimspiel am Freitag. Die Bulls sind schlecht in die Saison gestartet, kassierten direkt drei Niederlagen in Folge. Auch im Oktober gab es eine Phase von vier Niederlagen in Folge, doch die Bulls fingen sich wieder kletterten in der Tabelle weiter nach oben. Tyler Mosienko und Nathan Burns sind derzeit die Topscorer der Saale Bulls, doch auch Christopher Francis mit 32 Punkten in 13 Spielen sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die drei Begegnungen dieser Saison endeten alle jeweils mit nur einem Tor Unterschied, was schon deutlich macht wie eng es wieder werden könnte. Im allerersten Meisterschaftsspiel setzten sich die Wohnbau Moskitos am Ende mit 5:4 am Westbahnhof durch. An der Saale gab es im November eine knappe 2:1 Niederlage für die Moskitos im Sparkassen Eisdom. Kurz vor dem Weihnachtsfest behielten die Stechmücken dann am Westbahnhof wieder mit 3:2 die Oberhand. Beide Teams sind also komplett auf Augenhöhe und es werden Kleinigkeiten entscheiden, ob die Punkte an der Saale blieben, oder das Team der Moskitos die mit nach Essen bringen kann.

Foto: Vom Spiel am 30.12.2017 am Westbahnhof gegen Halle - Hier noch der ehemalige Torjäger der Moskitos, Julien Pelletier

Moskitos mit Arbeitssieg gegen Erfurt

Die Wohnbau Moskitos haben das Heimspiel gegen die TecArt Black Dragons Erfurt mit 5:1 gewonnen. Am Ende war es zwar ein Arbeitssieg, aber ein hochverdienter Sieg war es allemal. 

Im 1. Drittel gestaltete sich die Begegnung ein wenig zäh. Beide Teams hatten ihre Chancen, bei den Moskitos stand jedoch mit Patrik Cerveny ein Torhüter zwischen den Pfosten, der stets Herr der Lage war. Doch auch die Wohnbau Moskitos bissen sich ein ums andere Mal an Philip Lehr im Tor der Gäste die Zähne aus. Julian Airich, Lars Grözinger, Moritz Israel, sie alle hatten ihre Chancen, doch in den ersten zwanzig Minuten gab es keinen Torjubel am Essener Westbahnhof.

Das wurde im 2. Abschnitt schlagartig anders. Zwar mussten dich die 911 Zuschauer auch hier noch ein wenig gedulden, doch dann legten die Moskitos los. Zunächst traf Aaron McLeod zur Essener Führung, 53 Sekunden später war es dann Moritz Israel, der auf 2:0 erhöhte. Und weil die Fans gerade in Feierstimmung waren wollte sich auch André Gerartz nicht lumpen lassen. 36 Sekunden nach dem Tor von Moritz Israel stand es 3:0 für die Wohnbau Moskitos. Der Gegentreffer von Oliver Kämmerer kurz vor der zweiten Pause fiel da wenig ins Gewicht.

In den letzten zwanzig Minuten spielten die Wohnbau Moskitos das Spiel am Ende gekonnt und abgeklärt zu Ende, ohne noch große Probleme zu bekommen. In der 53. Spielminute traf Aaron McLeod zum zweiten Mal an diesem Abend und das in Überzahl. Spätestens mit diesem Treffer zum 4:1 war das Spiel endgültig zugunsten der Moskitos gelaufen. Eine offizielle Schussstatistik von 44 zu 20 Schüssen sagt über das komplette Spiel schon sehr viel aus. Auch André Gerartz durfte dann noch einmal und markierte in der 58. Spielminute den 5:1 Endstand.

Tore: 1:0 (33:06) McLeod (Gerartz, Fern) 2:0 (33:59) Israel (Grözinger, Pfänder) 3:0 (34:35) Gerartz (McLeod, Miglio) 3:1 (39:47) Kämmerer (Vazan, Schümann) 4:1 (52:48) McLeod (Israel, Pfänder, PP1) 5:1 (57:28) Gerartz (Miglio) – Strafen: Essen: 8 plus 10 Miglio – Erfurt: 14 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (D. Kiefer – C. Solbach) – Zuschauer: 911

Fotos: Sascha Lamozik - Uwe Schmitz

Knappe Niederlage in Leipzig

Wieder standen die Cracks von Cheftrainer Frank Gentges am Ende ohne Punkte da. Im Leipziger Kohlrabizirkus konnten die Stechmücken auch mit Moritz Israel und Nicolas Strodel nicht punkten.

Dabei sah es gar nicht so schlecht aus. Zwar gingen die Leipziger durch Velecky in Führung, doch quasi im Gegenzug traf Arthur Lemmer zum Ausgleich für die Moskitos. Ausgeglichen dann auch das zweite Drittel. Die Essener konnten zunächst durch ein Überzahltor von Aaron McLeod in Führung gehen. Doch auch hier praktisch im Gegenzug der Ausgleich der Leipziger, wieder war es Michal Velecky.

Turbulent wurde es dann im letzten Abschnitt. Wieder gingen die Moskitos in Führung, Nicholas Miglio schloss eine Vorarbeit von Lars Grözinger und Aaron McLeod zum erneuten Führungstreffer ab. Doch Leipzig schlug zurück, der Ausgleich durch erneut Michal Velecky und knapp eine Minute später die Führung durch Florian Eichelkraut. Der Kapitän der Icefighters traf dann auch noch einmal zum fünften Leipziger Treffer, bevor Nicholas Miglio neun Sekunden vor dem Ende einen weiteren Treffer beisteuern konnte.

Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Es war ein Spiel auf Augenhöhe, sehr kampfbetont und laufintensiv. Im Endeffekt haben wir das Spiel durch zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr und drei dummen Strafminuten im letzten Drittel verloren. Die Niederlagen rauben natürlich Selbstvertrauen, somit fehlt zurzeit jegliche Selbstverständlichkeit in unserem Spiel. Aus den nächsten vier Spielen brauchen wir jetzt mindestens 9 Punkte. Carsten Gosdeck haben wir nach dem Spiel aus dem Krankenhaus abgeholt, unsere Ärzte müssen jetzt entscheiden wir schwer seine Verletzung ist."

Tore: 1:0 (15:53) Velecky (Paavilainen, Warttig) 1:1 (16:07) Lemmer (Strodel, Richter) 1:2 (28:43) McLeod (Pfänder, Miglio, PP1) 2:2 29:21) Velecky (Paavilainen, Lilik) 2:3 (43:09) Miglio (McLeod, Grözinger) 3:3 (47:22) Velecky (Paavilainen, Warttig) 4:3 (48:24) Eichelkraut (Schneider, Hildebrand) 5:3 (54:23) Eichelkraut (Velecky, Paavilainen) 5:4 (59:51) Miglio (Kreuzmann, Richter) – Strafen: Leipzig: 8 plus 5 plus 20 Virch – Essen: 12 – Schiedsrichter: Noeller, Goran (L. Stöber – R. Belitz) – Zuschauer: 1.320

Foto: Moskitos Essen

Moskitos in Leipzig und gegen Erfurt

Für die Wohnbau Moskitos wird das kommende Wochenende wieder einmal eines, wo alles passieren kann. Denn mit den Spielen in Leipzig (Freitag, 20 Uhr – Kohlrabizirkus) und am kommenden Sonntag gegen Erfurt (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) haben die Wohnbau Moskitos zwei Aufgaben vor der Brust, die von der reinen Papierform machbar sind. Doch dass das ganz anders aussehen kann, zeigte vor allem die erste Runde gegen diese beiden Vereine. Im Oktober letzten Jahres gab es in Leipzig eine knappe 5:4 Niederlage und zwei Tage später gewannen die Erfurter zu allem Überfluss auch noch mit 6:3 am Essener Westbahnhof. In der 2. Runde machten die Moskitos zwar kurzen Prozess mit Leipzig, schlugen die Icefighters klar mit 6:0, aber in Erfurt taten sich Gosdeck und Co. dann schwer und siegten knapp 3:2 im Penaltyschiessen. 

Das Team der Icefighters kommt in dieser Saison nicht so gut in Tritt wie in den letzten Spielzeiten. Liegt es vielleicht daran, dass man das kleine, enge Zelt in Taucha gegen eine schöne Halle eingetauscht hat? Wahrscheinlich eher nicht, das wird sicherlich nicht der Grund sein. Die Leipziger sind mit drei Niederlagen schlecht in die Saison gestartet, danach fing sich das Team von Sven Gerike so langsam. Einige Spiele gewann man, doch auch weitere Niederlagen folgten, so dass man nicht recht aus dem Tabellenkeller kam. Als die Icefighters dann über den Monatswechsel Oktober/November vier Siege in Folge feiern durften, schien man die schlechte Zeit abgeschüttelt zu haben. Doch der Rückschlag kam, nur ein gewonnenes Spiel aus den nächsten sechs Begegnungen warf die Leipziger wieder völlig zurück. Im Dezember schien dann wieder die Sonne über dem Kohlrabizirkus, fünf Siege in Folge um direkt im Anschluss fünf Niederlagen in Folge zu kassieren. Zu unbeständig also das Team von Cheftrainer Sven Gerike, was sicherlich auch ein wenig der geringen Kadertiefe geschuldet ist. In der internen Scorerwertung bei den Icefighters sind die üblichen Verdächtigen vorne zu finden. Allen voran der ehemalige Moskito Michal Velecky mit 18 Toren und 23 Assists. Paavilainen, Eichelkraut, Berger, Hildebrand. Bester Verteidiger ist Patrick Raaf-Effertz, der ja in Essen auch kein Unbekannter ist.

Am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) kommt dann ein in dieser Saison unbequemer Gegner für die Moskitos. Die Black Dragons sind seit Wochen vor Braunlage und Berlin auf dem drittletzten Tabellenplatz wie festgenagelt. Den Thüringern geht nicht mal unbedingt die Tiefe im Kader ab, aber die Ergebnisse im bisherigen Saisonverlauf sind eher bescheiden. Zwar konnten die Erfurter in den letzten Spielen immer mal punkten, doch die Schlagdistanz zu den Leipzigern auf dem 10. Tabellenplatz beträgt aktuell satte 12 Punkte. Das wird sicherlich schwierig im Laufe der restlichen Saison noch aufzuholen. Dass die Moskitos den Gegner nicht unterschätzen dürfen, haben beide bisherigen Begegnungen gezeigt. Vor allem am Westbahnhof trauten die Essener Fans ihren Augen nicht, als Erfurt am Ende beim 6:3 die Punkte mitnahm. Einen absoluten Topscorer sucht man im Team der Erfurter vergebens. Die meisten Tore haben Michal Vazan und Reto Schüpping erzielt. Danach kommt schon ein Verteidiger mit 10 Treffern, doch es gibt bei den Gästen genügend Spieler, die alle schon getroffen und vorbereitet haben. Christoph Ziolkowski, der im ersten Spiel der Black Dragons am Westbahnhof ein sehr gutes Spiel machte, muss sicherlich auch am kommenden Sonntag nicht zusätzlich motiviert werden.

Und so sollten die Moskitos nach dem letzten Wochenende ohne Punkte mit mehr Konzentration und Motivation zur Sache gehen. Am kommenden Wochenende darf es da schon wieder etwas mehr Erfolg sein. Unterdessen hat Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges aus Neuigkeiten aus dem Team: "Stand jetzt wird Moritz Israel am Wochenende spielberechtigt sein und Nico Strodel ist diese Woche ins Mannschaftstraining eingestiegen. Es bleibt abzuwarten wie der Spieler sich fühlt und ob die Ärzte grünes Licht geben. Somit würden wir seit sechs Wochen zum ersten Mal drei Sturmreihen mit etatmäßigen Stürmern voll bekommen."

Foto: Vom Spiel am 21.10.2018 am Westbahnhof, Fotograf: Uwe Schmitz

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