Moskitos verlängern den Vertrag mit Julian Airich

Die Wohnbau Moskitos und Julian Airich mit der Rückennummer #67 bleiben eine weitere Saison zusammen. Der Außenstürmer, der den Schläger links hält, wird auch in der kommenden Saison am Essener Westbahnhof stürmen. Der Stürmer wurde am 23. Februar 1995 in Rastatt geboren und spielte zunächst in der Jugendmannschaft des ESV Hügelsheim. 2008 zog es ihn nach Freiburg wo er von der U16 bis hin zur DEL 2 sämtliche Mannschaften unterstützte. Bereits in der Saison 2015/2016 absolvierte der 189 cm große und 98 kg schwere Spieler eine Saison am Essener Westbahnhof unter Cheftrainer Frank Gentges. 

"Ich freue mich, dass wir den Vertrag mit Julian verlängern konnten und dass er eine weitere Saison bei uns bleibt. Aktuell ist Julian unser bester deutscher Scorer und er ist vielseitig einsetzbar. Darüber hinaus hat er noch Entwicklungspotential in allen Bereichen, das habe ich mit ihm besprochen und er weiß was in Zukunft gefragt ist. Julian ist ein wichtiger Bestandteil unseres Teams und das wird er glücklicherweise auch weiterhin bleiben."

Die Moskitos freuen sich auf eine weitere Saison mit Julian Airich und wünschen auch in der kommenden Saison viel Erfolg und eine verletzungsfreie Saison.

Fotos: Sascha Lamozik

Moskitos Essen mit Mühe zum Erfolg über Rostock

Die Wohnbau Moskitos haben am Ende den Gast von der Ostsee, die Rostock Piranhas, mit 4:2 geschlagen. Doch die Mannschaft hatte in den ersten beiden Dritteln viel Mühe und verdankte es einer deutlichen Steigerung in den letzten 20 Minuten, nicht erneut mit einer Heimpleite vom Eis fahren zu müssen. 

In den ersten Spielminuten war das Spiel der heimischen Stechmücken noch ganz gefällig. Zunächst hatte Aaron McLeod eine gute Chance, die Jan Dagic im Tor der Gäste jedoch zunichte machte. Auch Nicholas Miglio, der mit Tempo von links ins Rostocker Drittel fuhr, hatte eine gute Möglichkeit, doch wieder war Endstation bei Dalgic. In der 14. Spielminute war Thomas Zuravlev dann plötzlich ganz alleine vor Dalgic und spitzelte die Scheibe an ihm vorbei zur 1:0 Führung. Trotz Führung und Chancen hätte es aber auch in diesem Spieldrittel wieder mehr sein dürfen, es ging aber mit 1:0 in die erste Pause.

Der zweite Abschnitt gehörte dann eher den Piranhas, zwar waren die Moskitos bemüht zum Erfolg zu kommen, doch alles was die Mannschaft machte, verpuffte irgendwie. In der 30. Spielminute brachte Rostock im Essener Drittel eine schöne Kombination zu Stande, Viktor Beck brachte die Scheibe an Cerveny vorbei. Gut zwei Minuten später dann gar die Gästeführung. Die Moskitos bekamen irgendwie die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, der Spielaufbau Richtung Dalgic klappte so gar nicht, plötzlich waren die Gäste dazwischen, Rabbani vollendete.

Sollte es die erste Saisonniederlage der Wohnbau Moskitos gegen Rostock geben, damit die dritte Heimniederlage in Folge? Im letzten Drittel rissen es Mc Leod und Co. dann doch noch einmal raus, zunächst Strafe gegen Rostock und wieder nutzten die Stechmücken die Überzahl nicht. Dann fasste sich Nicholas Miglio mal wieder ein Herz, setzte sich von rechts sehr schön durch und auch Jan Dalgic hatte dem nichts mehr entgegen zu setzen. Knapp eine Minute später war das Spiel wieder gedreht, Rostock bekam die Scheibe nicht aus dem eigenen Drittel, Arthur Lemmer schnappte sich die Scheibe und zockte auch noch Dalgic zum 3:2 aus. Knapp zwei Minuten vor dem Ende nahmen die Gäste dann ihre Auszeit und ihren Goalie vom Eis. Doch die Essener zerstörten die Hoffnung der Raubfische, zwei auf eins Situation und Veit Holzmann vollendete schließlich zum 4:2 Arbeitssieg.

Cheftrainer Frank Gentges in seinem Statement: "Es war zwei Drittel von außen kein ansehnliches Spiel mit zwei guten Torhütern. Rostock ist bekanntlich eine sehr clevere und routinierte Mannschaft die auch sehr rational spielt. Im letzten Drittel waren wir klar besser, haben mit einer Willensleistung das Spiel gedreht und verdient gewonnen."

Tore: 1:0 (13:12) Zuravlev (Lemmer, Richter) 1:1 (29:06) Beck (Teljukin, Rabbani) 1:2 (31:45) Rabbani (Teljukin, Beck) 2:2 (46:56) Miglio (Mc Leod, Gerartz) 3:2 (47:44) Lemmer (Zuravlev, Strodel) 4:2 (58:56) Holzmann (Airich, Kreuzmann, ENG) – Strafen: Essen: 6 – Rostock: 12: Schiedsrichter: Leven, Patrick (M. Jordan – P. Siebel) – Zuschauer: 775

Fotos: Uwe Schmitz

LVM Versicherungsagentur Hnatyk neuer Sponsor der Moskitos

Es ist den Wohnbau Moskitos Essen gelungen, die LVM Versicherungsagentur Hnatyk GmbH als neuen Partner zu gewinnen. Direkt für zwei Jahre hat Agenturleiter Alexander Hnatyk seine Unterstützung zugesagt. Die neue Bande hinter dem Heimtor hat bereits ihren Platz gefunden.

Die Wohnbau Moskitos und das Team der LVM Versicherungsagentur Hnatyk GmbH setzen auf eine starke Partnerschaft!

Die LVM Versicherungsagentur Hnatyk GmbH ist eine sportbegeisterte und- interessierte Agentur, welche selbst aktive Sportler in den Bereichen Surfen, Fußball und Basketball beschäftigt. Zudem ist das Team seit über 30 Jahren kompetenter Ansprechpartner für die Themen Versicherungen und Finanzen - Tradition, von der Sie profitierten können - verwurzelt in der Region und der Stadt Essen.

Alexander Hnatyk über die neue Kooperation:  "Wir waren nach unserem ersten Besuch in der Eishalle direkt begeistert von der Intensität des Eishockeysports. Es ist schon ein besonderer Sport - mal etwas ganz anderes als Fußball und Co. - das hat uns direkt überzeugt. Es werden auf jeden Fall noch weitere Besuche mit unseren Mitarbeitern und Partnern der Agentur folgen. Wir freuen uns auf eine langlebige Partnerschaft mit den Moskitos, auf neue Menschen - und viele Tore!

Und wenn doch mal die ein oder andere Frage zum Versicherungsschutz aufkommt, freuen wir uns über einen Anruf oder Besuch bei uns in der Agentur auf der Rüttenscheider Str. 120, um diese kompetent und in Ruhe zu beantworten."

Hnatyk GmbH
Rüttenscheider Str. 120
45131 Essen

Telefon: 0201 260303
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Wir bedanken uns für das Sponsoring und freuen uns auf zwei erfolgreiche Spielzeiten und eine tolle Partnerschaft!

Moskitos zwei Mal gegen Rostock und gegen Scorpions

Es geht Schlag auf Schlag weiter bei den Wohnbau Moskitos Essen. Nachdem die Mannschaft in Erfurt wieder siegreich war, stehen bereits die nächsten Herausforderungen an. Drei Spiele in fünf Tagen, dabei geht es gleich zwei Mal gegen die Rostock Piranhas und zum Abschluss gegen die Hannover Scorpions. 

Am Mittwoch (20 Uhr – Eishalle Essen-West) kommen die Raubfische von der Ostsee in die Eissporthalle Essen-West. Im vorletzten Heimspiel der Hauptrunde sollten die Moskitos noch einmal Gas geben. Zwar geht nach unten zu Platz Sieben, den eben Rostock innehat, nur noch theoretisch etwas, doch nach oben ginge für die Wohnbau Moskitos noch so einiges. Der ewige Rivale Herne hat gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf die Moskitos. Allerdings müssen die Gysenberger zwei Mal gegen die Hannover Scorpions ran und empfangen im letzten Spiel am Sonntag Meister Tilburg. Und auch die Saale Bulls sind noch nicht unerreichbar, zwar beträgt der Punkteabstand schon fünf Zähler auf die Moskitos, doch bei drei noch ausstehenden Spielen ginge vielleicht sogar noch ein letzter Anlauf auf Platz Vier.

Zwei Siege konnten die Wohnbau Moskitos in dieser Saison gegen die Piranhas einfahren und dabei ein Torverhältnis von 14:5 erreichen. Das 1. Spiel am Westbahnhof am 28. Oktober im letzten Jahr ging ganz glatt mit 9:2 an die Wohnbau Moskitos, im Rückspiel an der Schillingallee kurz vor Weihnachten gewannen die Moskitos dann mit 5:3. Doch auch die Mannschaft von der Ostsee weiß durchaus wo das Tor steht, allen voran Michal Bezouska, der mit 29 Treffern die meisten Tore geschossen hat. Damit ist er in der internen Wertung hinter Tomas Kurka Nummer Zwei in der Scorer-Wertung. In den hinteren Reihen steht ein Defender, der von 2016 bis 2018 für die Moskitos zum Schläger griff, ein Wiedersehen mit Werner Hartmann.

Am kommenden Sonntag beenden die Wohnbau Moskitos dann um 18:30 Uhr (Eishalle Essen-West) mit dem Spiel gegen die Hannover Scorpions die Hauptrunde. Die Scorpions liefern sich in dieser Saison einen heißen Kampf um Platz Zwei mit dem Lokalrivalen Hannover Indians. Die Bilanz der Wohnbau Moskitos gegen die Scorpions ist in dieser Saison bisher negativ. Beide Spiele in Hannover gingen an die Niedersachsen, mit 4:1 behielten die Essener die Punkte am 16.12. dann aber im Ruhrgebiet. Die Topstürmer der Skorpione heißen Björn Bombis, Patrick Schmid und Mathew Wilkins, dann folgt mit Dennis Schütt schon ein Verteidiger, der es bereits auf ganz beachtliche 63 Punkte gebracht hat.

Für Spannung ist also wieder einmal gesorgt, zwei Heimspiele warten auf die Moskitos Fans mit einem hoffentlich besseren Ausgang als zuletzt. Und nach Sonntag kehrt dann eine kurze Ruhe ein, bevor es in die Playoffs geht.

Foto: Vom 4:1 Sieg am 16.12. gegen die Hannover Scorpions - Fotograf: Uwe Schmitz

Moskitos bringen zwei Punkte aus Erfurt mit

Die Wohnbau Moskitos haben nach drei Spielen ohne Punkte wieder gewonnen. Zwar musste das Team von Cheftrainer Frank Gentges ins Penaltyschiessen, doch Veit Holzmann machte am Ende dann den Sack zu. 

680 Zuschauer sahen bereits zu früher Stunde, ab 16:00 Uhr, ein mäßiges Oberliga Spiel. Zwar hatten die Moskitos eine leichte optische Überlegenheit, jedoch die Führung erzielten die heimischen Black Dragons. In der 10. Spielminute traf Robin Sochan in Überzahl zur Führung für die Black Dragons.

Turbulenter wurde es dann im zweiten Drittel, denn zwischen der 20. Und der 39. Spielminute fielen insgesamt sechs Tore. Mit einem Doppelschlag in der 21. Spielminute drehten die Wohnbau Moskitos die Partie. Zunächst war es Veit Holzmann, der auf Zuspiel von Marcel Pfänder und Arthur Lemmer den Ausgleich erzielte. Nur 22 Sekunden danach die Führung für die Moskitos, Thomas Zuravlev verwertete ein Zuspiel von Arthur Lemmer und Thomas Richter. Doch Erfurt schlug zurück, 26. Spielminute und Kapitän Marcel Weise überwand Patrik Cerveny zum Ausgleich. Ein erneuter Doppelschlag in der 34. Spielminute brachte die Moskitos wieder in Führung. Zunächst traf Andre Gerartz zum 3:2, bevor Lars Grözinger 40 Sekunden nach der Führung den vierten Essener Treffer markierte. Es blieb das erwartet zähe Spiel, denn die Erfurter besorgten mit ihrem dritten Treffer in der 39. Spielminute den erneuten Anschlusstreffer.

Und im letzten Drittel sollte es dann wieder ruhiger werden. Erfurt kam erneut zum Ausgleich, wieder traf Robin Sochan in Überzahl. Mit jeweils vier Treffern ging die reguläre Spielzeit zu Ende, so dass beide Mannschaften in die Overtime mussten. Auch hier nichts Zählbares und im Penaltyschiessen nahm Veit Holzmann dann den Zusatzpunkt mit. Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: Es war ein hochverdienter Sieg, der hoffentlich der Moral gut tut. Die Schiedsrichter haben uns klar einen Punkt geraubt. Von den Chancen hätten wir das Ergebnis aber auch wesentlich höher stellen müssen, alleine Miglio hatte inklusive seines Penaltys fünf Alleingänge auf den Torwart.“

Tore: 1:0 (9:21) Sochan (Hofmann, Klein, PP1) 1:1 (30:30) Holzmann (Grözinger, Pfänder) 1:2 (20:52) Zuravlev (Richter, Lemmer) 2:2 (25:45) Weise (Manske, Vazan) 2:3 (33:14) Gerartz (Fern, Israel) 2:4 (33:54) Grözinger (Gauch, Airich) 3:4 (38:57) Vazan (Kiss, Pfister) 4:4 (44:24) Sochan (Vazan, Keil, PP1) 4:5 (65:00) Holzmann (Penalty)

Fotos: Sascha Lamozik

„Wir bringen den Teamgedanken nicht aufs Eis“

Frank Gentges, der Essener Cheftrainer und Sportmanager war in der Pressekonferenz nach der 2:4 Niederlage gegen Leipzig sehr ruhig, er bestätigte die Analyse seines Kollegen Sven Gerike. Der war natürlich hochzufrieden mit seinem dezimierten Team, denn das hatte den optisch leicht stärkeren Moskitos über 60 Minuten den Schneid abgekauft. Frank Gentges dagegen sagte: „Wir bringen den Teamgedanken im Moment nicht aufs Eis, jeder kennt mich, jeder weiß wie ich bin, ich hasse Gleichgültigkeit. Aber ich sehe manchmal Gleichgültigkeit, es ist nicht so wie in der letzten Saison. Da haben wir eine Mannschaft gesehen, die immer gefightet hat, immer alles gegeben hat, das ist in dieser Saison nicht immer so. Ich bin ein Typ, der immer ehrliche Arbeit haben will, aber das sehe ich nicht immer von allen, aber da kannst du reden wie du willst. Nichtsdestotrotz haben wir mehr Scheibenbesitz gehabt, wir haben 46 Schüsse aufs Tor gebracht, da musst du auch mal ein Tor machen. Es ist immer das Gleiche, wir rennen an, wir machen die Tore nicht. Auch in Hannover, du musst einfach auch mal das Tor machen. Wir haben Imports die machen sie dann auch nicht und wenn du wie heute 46 Schüsse aufs Tor bringst und machst dann nur die Tore wie heute, dann reicht das nicht.“ 

Bereits in der 4. Spielminute war der schöne Wunsch der Fans in Gefahr geraten, denn in einer 2 auf 1 Situation liefen Ryan Warttig und Antti Paavilainen auf Patrik Cerveny zu. Stoppen konnte die beiden niemand und am Ende vollendete Warttig zur Gästeführung. Die Wohnbau Moskitos versuchten zum Ausgleich zu kommen, doch es gab immer mal den einen oder anderen Abspielfehler, der auch den Gästen Möglichkeiten eröffnete. Die erst Topchance hatte Nicholas Miglio, der nach einem Bully einen schönen Schuss am Tor vorbei haute. In der 18. Minute dann doch der Ausgleich, Veit Holzmann mit dem Pass von der blauen Linie zum tief stehen Aaron McLeod und der haute die Scheibe hoch rein. Das 2. Drittel begann mit einem Top-Save von Patrik Cerveny gegen den frei vor ihm auftauchenden Ryan Warttig. In der Folge bot der zweite Abschnitt aber wenig Höhepunkte, bis kurz vor dem Ende. 23 Sekunden vor Drittelende hämmerte Stephan Tramm die Scheibe mit einem satten Schuss von der blauen Linie ins Tor. Die Zuschauer, die sich wegen des unspektakulären Spiels bereits abgewendet hatten, verpassten den Ausgleich. Denn Veit Holzmann traf eine Sekunde vor dem Ende zum 2:2.

Soweit waren die Moskitos, auch wenn die Qualität des Spiels dünn war, noch einigermaßen im Soll. Besser wurde es allerdings auch nicht in den letzten 20 Minuten. Die Moskitos versuchten das Spiel zu machen, erarbeiteten sich auch Chancen, ohne jedoch, dass sich das Ergebnis änderte. Als die meisten Zuschauer sich bereits mit einer Verlängerung auseinandersetzten, wurde es aus Sicht der Moskitos ganz bitter. Paavilainen mit zwei Treffern in der 57. Und 60. Spielminute machte den Erfolg der IceFighters perfekt.

Tore: 0:1 (3:16) Warttig (Paavilainen, Berger) 1:1 (17:49) McLeod (Holzmann, Richter, PP1) 1:2 (39:37) Tramm (Hirsch, Paavilainen) 2:2 (39:59) Holzmann (Gauch, Grözinger) 2:3 (56:41) Paavilainen (Tramm, Warttig) 2:4 (59:33) Paavilainen (Hildebrand, Eichelkraut, ENG) – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 6 – Schiedsrichter: Lajoie, Throsten (D. Kontny – P. Mylius) – Zuschauer: 1.085

Fotos: Uwe Schmitz

Leipzig und Erfurt stehen an, für die Moskitos

Mit den Spielen gegen die EXA Icefighters Leipzig (Freitag, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und in Erfurt (Sonntag, 16 Uhr – Eishalle Erfurt) biegen die Wohnbau Moskitos auf die Zielgerade der Hauptrunde. Danach gibt es nur noch drei Spiele, bevor die Playoffs beginnen. 

Nach dem Null-Punkte Wochenende mit den Niederlagen gegen Duisburg und in Hannover bei den Indians, müsste am kommenden Wochenende mal wieder Zählbares her. Die Icefighters sind aktueller Zehnter der Tabelle der Oberliga Nord. Dazu hat sich jetzt auch der Topscorer, der ehemalige Essener Michal Velecky verletzt, sodass die Mannschaft von Lars Gerike weiterhin geschwächt wird. Davon müssen die Moskitos am kommenden Freitag nach Möglichkeit versuchen zu profitieren, denn im Rennen um Platz Vier zählt jeder Punkt. Eine erneute Heimniederlage würde die Wohnbau Moskitos hier sicherlich weit zurückwerfen. Die drei Spiele dieser Saison gegen Leipzig waren allesamt doch ein wenig besonders, denn das erste Spiel im Kohlrabizirkus verloren die Moskitos mit 5:4. Dabei gewannen die Spieler von Trainer Frank Gentges zwei Drittel mit jeweils 2:0, verloren aber den Mittelabschnitt glatt mit 0:5. Das erste Spiel am Westbahnhof war dann ohne Chance für die Icefighters, sie mussten sich 0:6 geschlagen geben. Im zweiten Spiel in Leipzig gab es dann wieder ein 5:4 für die Icefighters. Hier waren die ersten beiden Drittel jeweils 1:1 ausgeglichen und im letzten Abschnitt zogen die Leipziger dann leicht mit 3:2 davon. Nach dem Ausfall von Michal Velecky wird die Leipziger Hoffnung auf dem zweiten Kontingentspieler, Antti Paavilainen ruhen, der sogar einmal mehr getroffen hatte, als Velecky. Doch auch Florian Eichelkraut, Damian Schneider oder Niklas Hildebrand wissen wo des Gegners Tor steht.

Am kommenden Sonntag muss die Mannschaft von Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges dann nach Erfurt. Die TecArt Black Dragons sind irgendwie im Niemandsland der Tabelle gelandet. Nach unten zu den Harzer Falken und den Preussen Berlin ein gutes Polster. Aber nach oben zu Leipzig und Duisburg auch ein langer Weg. Die erste Runde gegen die Black Dragons war aus Essener Sicht schon ein wenig hart, denn direkt das 1. Spiel am Westbahnhof ging mit 3:6 verloren. Eine nicht erwartete Niederlage gegen die Erfurter und auch im Rückspiel in Erfurt musste die Mannschaft vom Westbahnhof ins Penaltyschiessen. Am Ende gewannen die Moskitos mit 3:2. Klarer war es dann im 2. Heimspiel gegen Erfurt, da konnten Kreuzmann und Co. mit 5:1 als Sieger das Eis verlassen. Für die Tore sind bei den Drachen Michal Vazan und Reto Schhüpping zuständig. Vazan hat bereits 20 Tore erzielt, Schüpping deren 25. Dann folgt in der internen Statistik bereits ein Verteidiger, Robin Sochan ist auch am Westbahnhof kein gänzlich Unbekannter. Genauso wie Christoph Ziolkowski, der drei seiner bisherigen sechs Tore gegen die Wohnbau Moskitos erzielen konnte.

Wieder ein Wochenende mit zwei spannenden Spielen bevor des in den Endspurt geht. Denn sind diese beiden Spiele absolviert geht es in die letzten drei Spiele, zwei Mal Rostock und zum Abschluss das Spiel gegen die Hannover Scorpions.

Foto: Vom Spiel am 07.12.2018 gegen die EXA Icefighters Leipzig, Fotograf: Sascha Lamozik

Wohnbau Moskitos verlieren in Hannover

Das Ziel für beide Teams war zum Sonntags-Spiel klar definiert. Die Hannover Indians mit der deutlichen Ansage das Heimrecht für die PlayOffs endgültig fest machen zu wollen und damit auch den zweiten Tabellenplatz, denzu diesem Zeitpunkt noch die Nachbarn aus Mellendorf inne hatten, ins Visier zu nehmen. Der ESC Wohnbau Moskitos Essen reiste mit dem Ziel „Punkte für das Heimrecht gegen den Süden“ auf ihrer Agenda an die Leine.

Am Ende hatten die Indianer dem Ergebnis nach aber klar den Schläger vorn. „Die Mannschaft findet Wege Spiele zu gewinnen!“ so Frank Gentges in der anschliessenden Pressekonferenz nach der 4:1 (1:0/0:0/3:1) Niederlage gegen den Gastgeber vom Pferdeturm. Ja, die Indians fanden Wege, spielten vor 2224 Zuschauern clever, effektiver und waren stark im Überzahlspiel. Ganze dreimal netzten die Niedersachen durch A. Morczinietz (47.) und S. Goller (57./60.) bei einem 5-4 ein. Bis zur Mitte des zweiten Drittels spielten die Moskitos aber gut mit. Chancen gab es auf beiden Seiten. Bis auf das 1:0 (15.) durch N. Turnwald im ersten Drittel vereitelte ein starker Christian Wendler, der das Netz der Stechmücken an diesem Abend an Stelle des Stammkeepers Patrik Cerveny hütete, mit zwei Big-Safes und vielen guten Reflexen aber die meisten Möglichkeiten und Hochkaräter der Niedersachsen in den ersten beiden Dritteln. Auf der anderen Seite nutzten die Moskitos ihre abermals nicht. Mit dem 2:0 (47.) der Rothäute gaben sich die Stechmücken zwar nicht auf, verloren aber zunehmend Spielanteile, wurden nickeliger, kassierten Strafminuten und eben die entscheidenden Tore in Unterzahl. Das späte Tor zum 3:1 (59.) durch Nicholas Miglio auf Zuspiel von Aaron McLeod verhinderte zwar den Shutout von Goalie Beech in Diensten des ECH, nicht aber eine unter dem Strich verdiente Niederlage, die aber in keiner Weise die gezeigte Einsatzbereitschaft und den Kampfeswillen der Moskitos schmälern soll.

Nach den Auswärtsspielen in Niedersachsen blieb es in der Kabine des ESC Wohnbau Moskitos Essen also jedesmal verdammt still. Bei keinem Aufeinandertreffen konnte den in Hannover und dem Umland heimischen Vereinen der Indians und Scorpions in dieser Eiszeit auch nur ein Punkt abgeluchst werden. Die Matches am Pferdeturm gingen beide mit 4:1 verloren. Für die Indians bedeutete der Erfolg über die Essener den 12. Sieg in Folge und eben den zweiten Tabellenplatz in der Oberliga-Nord vor den Hannover Scorpions. Durch das damit einhergehende 0-Punkte Wochenende verlor der ESC im Kampf um das Heimrecht auf die Mitbewerber aus Halle und Herne an Boden und findet sich vorerst nur noch auf dem sechsten Tabellenplatz der Oberliga-Nord wieder. Ein verdammt hartes Stück Arbeit steht nun beim Team von Frank Gentges an, um das Ziel Heimrecht doch noch zu erreichen.

Torschüsse Hannover 37, Essen 31

Tore: 1:0 Turnwald (15./Bacek/Pfennings), 2:0 Morczinietz (47./Pohanka/Norris), 3:0 Goller (57./Morczinietz/Norris), 3:1 Miglio (59./McLeod), 4:1 Goller (60./Ziolkowski/Pohanka)

Strafminuten Hannover 32, Essen 77 (GA-MI Grünholz, Airich)

Das nächste Heimspiel: Freitag 22.02.2019, 20:00 Uhr gegen die Icefighters Leipzig, Eishalle Essen-West

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