Der Cheftrainer im Interview

Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges im Interview.

Herr Gentges, Gratulation zur erneuten direkten Qualifikation für die Play-Offs. Wie zufrieden sind Sie mit der Hauptrunde?

Vielen Dank, mit der Hauptrunde bin ich im Großen und Ganzen zufrieden. Mit der aktuellen Mannschaft 86 Punkte zu holen und die direkte Play-Off-Qualifikation zu erreichen, ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Wir haben zwar für unser Budget und unsere Möglichkeiten den bestmöglichen Kader zusammengestellt, aber diese Mannschaft hat nicht die Qualität der Top-Teams wie zum Beispiel der beiden Hannoveraner Teams, die personell enorm aufgerüstet haben. Dass die Oberliga von der Altersstruktur immer älter und von der Gehaltsstruktur immer teurer wird, ist kein Geheimnis, somit kann man mit gleichem oder sogar geringerem Etat in der Folgesaison das Niveau kaum halten und schon gar nicht verbessern. Unser Preis-Leistungs-Verhältnis ist jedenfalls mehr als ausgereizt. 

Sportlich haben Sie die Moskitos aber kontinuierlich weiterentwickelt…

Wir machen hier im sportlichen Bereich Jahr für Jahr das absolut Optimale aus den zur Verfügung stehenden Mitteln, das ist Fakt und das das Preis-Leistungsverhältnis bei uns auch absolut ausgereizt ist, ist auch Fakt. Man sollte nicht die Vergangenheit der Moskitos vergessen und vergessen wo man herkommt und wenn die Moskitos in den nächsten Jahren irgendwo dort stehen wo wir in den letzten Jahren kontinuierlich sind, dann ist es für die Moskitos eine optimale Situation. Die Oberliga wird immer professioneller, besser und teurer und wenn die Moskitos da mithalten wollen, bedarf es auch im wirtschaftlichen Bereich einer klaren Steigerung. Und wenn wir Konkurrenz zu den absoluten Top-Teams sein wollen, dann brauchen wir einfach auch das entsprechende Geld. Gehen Sie mal ganz fest davon aus, dass ich mit den gleichen Voraussetzungen der Top-Teams ganz oben mit den Moskitos stehen würde. Mir ist inzwischen vollkommen klar warum es um den Essener Sport wirtschaftlich so bestellt ist wie in der aktuellen Situation. Neben der guten Zuschauerentwicklung muss sich der Verein jetzt auch beim Sponsoring gut entwickeln.

Die Fans sind jedenfalls glücklich, dass ihre Moskitos wieder einmal vor den Revier-Nachbarn aus Herne und Duisburg gelandet sind. Wie wichtig ist Ihnen das?

Selbstverständlich sind mir die Belange der Fans und Zuschauer extrem wichtig. Es freut mich natürlich, wenn die Fans über die Nummer 1 im Pott glücklich sind, aber wichtig ist es für mich nur, weil es für unsere Fans wichtig ist und ich respektiere natürlich ihre Wertigkeit. Derbys sind immer emotionaler als andere Spiele, aber da werden auch nur drei Punkte vergeben. Die Saison besteht nicht nur aus Derbys und wir müssen auch andere Teams hinter uns lassen als die Revier-Nachbarn.

Die Moskitos stellen mit Tilburg die beste Defensive der Liga und auch das beste Unterzahlspiel der Liga, eine großartige Bilanz.

Und das mit der jüngsten Abwehr, Torwart Patrik Cerveny (21 Jahre), Marcel Pfänder (22 Jahre), Thomas Gauch (20 Jahre), Fabio Frick (19 Jahre), Leon Fern (21 Jahre), Raphael Grünholz (21 Jahre), Yannis Walch (23 Jahre) und dazu die beiden Routiniers Stephan Kreuzmann und Thomas Richter. Das ist eine großartige Bilanz und eine Auszeichnung für die gesamte Mannschaft, nicht nur für die Torhüter und Verteidiger

In der Offensive bemängeln Sie dagegen fast kontinuierlich die unzureichende Chancenverwertung.

Eishockey ist und bleibt ein Statistik-Sport und die oftmals fehlende Finalität in der Offensive war deutlich. Wir haben viel zu wenig aus unseren erspielten Chancen gemacht und auch von der blauen Linie, insbesondere im Powerplay, kam viel zu wenig Finalität. Auch von den Imports muss man in den entscheidenden Momenten mehr erwarten dürfen. Es ist auch deutlich zu sehen, dass von Stürmern aus Teams im unteren Tabellendrittel, die dort eine entsprechende Scorerbilanz hatten, nach ihren Wechseln in Spitzenteams viel zu wenig kommt. Dort hatten sie unglaublich viel Eiszeit und eine unbekannte +/- Statistik (!!), in Spitzenteams können sie die Quote dann absolut nicht mehr liefern, das ist eine andere Welt. Wenn Spitzenteams gegeneinander spielen bringen beide Teams eine wesentlich höhere Qualität aufs Eis, als wenn sie dann gegen Teams aus dem unteren Tabellendrittel spielen. Entsprechende Finalität ist nun mal eine Kunst und Künstler müssen nun mal entsprechend entlohnt werden, Geld schießt Tore, dabei bleibt’s, vorausgesetzt man weiß das Geld entsprechend einzusetzen.

Die Schiedsrichter-Leistungen sind in dieser Saison nicht nur augenscheinlich noch mal schlechter als in der Vorsaison und es wurde auch in allen Ligen massiv darüber diskutiert.

Darüber braucht man nicht diskutieren, das ist Fakt, aber man darf die Leistungen der Schiedsrichter nicht verallgemeinern, es gibt auch einige, die ihren Aufgaben gewachsen sind. Die Problemfälle müssen endlich beim Namen genannt und bei der Aufarbeitung kontinuierlich mit Bildmaterial ihrer Leistung konfrontieren werden. Es darf nicht sein, dass Schiedsrichter Spiele entscheiden, aber das ist bedenklicher Weise immer öfter der Fall, das schafft eine gewisse Ohnmacht bei den Protagonisten und mittlerweile eine auch eine gewisse Hoffnungslosigkeit, weil es immer schlimmer wird.

Laut Statuten werden die Oberliga Play-Offs im 3-Mann-System gepfiffen und die Regionalliga Play-Offs im 4-Mann-System. Läuft da nicht irgendwas falsch?

Nicht nur irgendwas sondern einiges, aber da müssen Sie den DEB und die Personen fragen, die diese Dinge absegnen. Wir Fachleute im sportlichen Bereich entscheiden das nicht. Auch bezüglich der Schiedsrichter im Süden bin ich von mehreren Seiten aus der Süd-Liga schon massiv vorgewarnt worden, warten wir es mal ab.

Kommen wir zu den anstehenden Play-Offs. Die Moskitos treffen auf den Traditionsclub Starbulls Rosenheim, was können bzw. wollen Sie dazu sagen?

Die Starbulls Rosenheim wollen mit aller Macht in die DEL 2, dementsprechend haben sie den Kader zusammengestellt und darüber hinaus nochmals mehrfach verbessert, auch das Umfeld lässt die Zielsetzung DEL 2 problemlos zu. Damit ist über die Rollenverteilung mit Rosenheim als Favorit und den Moskitos als Außenseiter alles gesagt.

Fühlen Sie sich mit der Rollenverteilung wohl und sehen Sie trotzdem eine Chance?

Natürlich würde ich mich mit einer anderen Rollenverteilung wohler fühlen, aber das ist in diesem Fall unrealistisch. Chancen sehe ich immer und die müssen die Jungs auch sehen, jedenfalls werden wir bestmöglich vorbereitet sein. Letzte Saison haben wir auch den EV Landshut ausgeschaltet, da hatten wir aber auch eine andere Mannschaft. Jetzt freuen wir uns alle auf die Play-Offs, die Jungs müssen mental 100% bereit sein, alle raus hauen und dann werden wir sehen ….. 

Die Oberliga-Süd absolviert am Wochenende ihre beiden letzten Hauptrunden-Spiele, die Moskitos haben dagegen auf Grund der direkten Play-Off -Qualifikation und der Pree-Play-Offs in der Oberliga-Nord am Wochenende spielfrei. Sehen Sie das als Vor- oder Nachteil?

Sehen Sie, das ist der nächste Punkt, der eigentlich nicht fair geregelt ist, denn als erstes sehe ich das als Wettbewerbsverzerrung, wenn zwei Ligen, die in den Play-Offs aufeinander treffen, nicht zeitgleich ihre Hauptrunde beenden. Mir persönlich erschließt sich auch nicht, warum man nach 48 Spieltagen in der Oberliga-Nord noch Pree-Play-Offs braucht, nach 48 Spieltagen sollte doch eine faire Tabellenkonstellation entstanden sein. In der finalen Saisonphase wäre ich natürlich wesentlich lieber im Rhythmus geblieben, als ein spielfreies Wochenende zu haben.

Den Moskitos fehlten nach 48 Spieltagen nur 2 Punkte auf Platz 4 was Heimrecht bedeutet hätte. Sie sagten auch dass dies im Bereich des Machbaren gelegen hätte. Ist das Heimrecht generell ein Vorteil?

Es lag absolut im Bereich des Machbaren, es zeigt aber auch deutlich, dass meine Einschätzung zu Saisonbeginn absolut richtig war, dass hinter den Top-3 bis Platz 10 alles sehr eng wird. Wenn man viele und enthusiastische Fans hat, die die Mannschaft nach vorne peitschen und auch der Schiedsrichter sich davon beeinflussen lässt, ist das Heimrecht natürlich ein Vorteil, ansonsten nicht. Rosenheim erfüllt diese Voraussetzungen, das ist unbestritten. Wir brauchen jetzt auch dringend die volle Unterstützung von unseren Rängen.

Reisen die Moskitos einen Tag vorher an und trainieren noch mal vor Ort?

Das wäre der normale professionelle Fall, aber dafür haben wir keine finanziellen Mittel. Wir fahren morgens um 6.00 Uhr los, steigen aus dem Bus, spielen, fahren danach wieder nach Hause und werden gegen 8.00 Uhr am nächsten Morgen in Essen ankommen. Das ist unser normaler Rhythmus, das machen wir immer so, egal wie weit die Fahrt ist und so haben wir den EV Landshut letzte Saison auch geschlagen, Voraussetzung ist natürlich ein entsprechender Bus.

Wer ist Ihr Aufstiegs-Favorit?

Ohne die Verletzung von Verteidiger Dennis Schütt wären das klar die Hannover Scorpions, es bleibt abzuwarten wie sie diesen Ausfall kompensieren können. Dahinter sehe ich die Hannover Indians wenn sie ihren Lauf beibehalten können und den EV Landshut. Abhängig davon ist natürlich, welchen Favoriten die Tilburg Trappers vorher raus kicken.

Viele prangern an, dass eine Finale mit den beiden Tabellenersten der Oberliga-Nord und -Süd der absolute Worst Case wäre, weil Tilburg nicht aufsteigen darf und Peiting nicht aufsteigen will. Wie beurteilen Sie die Situation?

Das ist ein weiterer Punkt, der mehr als bedenklich ist, aber mich interessiert nur der Sport und ich bin mir sicher, dass beide Teams ins Finale und dieses auch gewinnen wollen. Alles andere müssen Sie den DEB fragen, der schafft ja schließlich diese Gegebenheiten.

Wie ist der aktuelle personelle Stand?

Bis auf den Langzeitverletzten Stürmer Carsten Gosdeck sind wir komplett. Es gibt zwar aktuell zwei angeschlagene Spieler, aber die medizinische Abteilung meint das bis Freitag hin zu bekommen. Stürmer Julian Lautenschlager ist direkt nach dem Saisonende der Iserlohn Roosters mit Förderlizenz zu uns gewechselt. Dazu haben wir ja kurz vor Transferschluss noch Torhüter Torsten Schmitt, der nur noch im Hobby-Bereich spielt und früher schon mal in Essen war, als Absicherung hinter unseren beiden Stamm-Torhütern verpflichtet.

Es war zu hören, dass Sie einen jungen Trainer der bei Ihnen hospitieren will, mit in die Play-Off-Vorbereitung nehmen.

Das ist richtig, Daniel Benske, der zuletzt in der Regionalliga in Neuwied tätig war, wird bei mir in der Play-Off-Vorbereitung und auch in den Spielen hospitieren. Für ihn wird es eine sehr gute und lehrreiche Zeit und auch für mich ist es nicht uninteressant. Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich, einem jungen deutschen Trainer damit zu helfen.

Herr Gentges, wir wünschen Ihnen und den Moskitos viel Erfolg für die anstehenden Play-Offs und vielen Dank für das Interview.

Vielen Dank und natürlich gern geschehen.

Foto: Sascha Lamozik

Die „heißeste Phase“ der Saison beginnt gegen Rosenheim

Wenn am Freitag um 19:30 Uhr im emilo Stadion in Rosenheim die Scheibe aufs Eis fällt, hat sie begonnen, die heißeste Phase des Jahres für die Wohnbau Moskitos Essen. Denn die Stechmücken müssen zum Start in die diesjährigen Oberliga Playoffs zunächst zum Tabellenvierten der abgelaufenen Hauptrunde der Oberliga Süd. Zwei Punkte fehlen den Moskitos, um mit dem Heimrecht starten zu können. So muss das Team zunächst auswärts antreten und hat dann direkt eine ganz weite Strecke zu bewältigen, denn bis zum Spielort des ersten Spiels sind es etwa 700 km. 

Der Gegner, gegen den die Playoffs starten, ist im deutschen Eishockey schon als Schwergewicht zu bezeichnen. Langjähriges Mitglied der verschiedenen ersten Ligen im deutschen Eishockey, haben die Bayern immer starke Mannschaften auf dem Eis gehabt. In den 1980 er Jahren wurden die Rosenheimer drei Mal Deutscher Meister. Diverse andere Titel gesellen sich zu diesen Erfolgen um den Verein in Bayern. Spieler wie Manfred Ahne, Dieter Hegen, aber auch Ernst Höfner, Jaroslav Pouzar, Franz Reindl und Hans Zach kreuzten auf Rosenheimer Eis ihre Schläger mit den Gegnern.

Die Starbulls haben hohe Ziele, DEL 2 darf es sein, hörte man aus Bayern. Ob das Team von Cheftrainer Manuel Kofler dazu das Zeug hat wird man in den Spielen gegen die Moskitos sicherlich sehen können. In der Meisterrunde der Oberliga Süd hagelte es aber auch deutliche Niederlagen gegen Regensburg, auch die Selber Wölfe konnten zwei Mal gegen die Starbulls gewinnen. Beim Kader der Starbulls trifft man auch auf Spieler, die im Westen der Republik aktiv waren, Manuel Neumann in Dortmund und Duisburg, Dusan Frosch hat für Köln und Iserlohn DEL gespielt, dann lange Jahre in Bad Nauheim. Tom Pauker war gar mal für ein Spiel als Förderlizenzspieler aus Bad Nauheim am Westbahnhof und dann ist da noch Robin Slanina, der die Moskitos in der aktuellen Saison nach 10 Spielen Richtung Rosenheim verließ.

Der Start in die Playoffs wird für die Wohnbau Moskitos sicherlich ein schweres Spiel, denn im heimischen emilo Stadion, welches 4.750 Zuschauer fasst, wird es nicht gerade leer und leise sein. Vielleicht schafft es das Team der Moskitos ja, unbeeindruckt von der Kulisse, eine gute Ausgangsposition für das am Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen West) stattfindende Rückspiel zu erreichen. Denn auch am Sonntag wird es sicherlich voll werden, im Stadion am Essener Westbahnhof. Und das Team braucht für das Rückspiel jede Unterstützung, die die Mannschaft von den Rängen bekommen kann. Dass das möglich ist hat man in der Saison am Westbahnhof für einige Spiele sehen können, auch am Essener Westbahnhof war für ein paar Spiele wieder dieser laute, volle, Westbahnhof. Die Moskitos wollen es wieder voll und laut, denn die nächste Runde zu erreichen wäre ein Ziel.

Personell hat Cheftrainer Frank Gentges bereits signalisiert, dass bis auf Carsten Gosdeck wohl alle Mann an Board sind. Die besten Voraussetzungen also, um mit einem starken Essener Publikum den zwar schweren, aber auch nicht unmöglichen Weg ins Viertelfinale der Oberliga Playoffs schaffen zu können. Im Achtelfinale, in der diejenige Mannschaft eine Runde weiterkommt, die als erste drei Siege erringen konnte, geht es nach dem Spiel am kommenden Freitag, 15.03. und am Sonntag, 17.03. am Westbahnhof, direkt am Dienstag, 19.03. weiter. Die Termine für mögliche weitere Spiele wären Freitag, 22.03. um 20 Uhr am Essener Westbahnhof und ein mögliches fünftes Spiel würde am Sonntag, 24.03. um 17 Uhr in Rosenheim stattfinden.

Foto: Jubel nach einem Playoff-Sieg vom 11.03.2018 gegen Landshut - Fotograf: Sascha Lamozik

Trikotversteigerung

Die Hauptrunde ist erfolgreich beendet worden – nun geht der Blick Richtung Playoffs. Die getragenen Trikots der Mannschaft werden dieses Jahr wieder versteigert. Damit jeder eine Chance hat, die begehrten Gameworn-Jerseys zu ersteigern, teilen wir die Versteigerung in 2 Teile. Zuerst kann online geboten werden (hier handelt es sich um eine blinde Versteigerung) – ihr schickt einfach eine Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Diese Mail muss neben dem Gebot (in Euro, ohne Centstellen bitte), Euren vollständigen Namen und Eure Adresse enthalten (nur vollständige Daten nehmen an der Auktion teil). Das höchste Onlinegebot für das jeweilige Trikot, ist automatisch das Startgebot für den zweiten Teil, die Versteigerung vor Ort – diese wird nach dem ersten Playoffheimspiel gegen Rosenheim, auf der Sitzplatztribüne stattfinden. Sollte dort kein höheres Gebot abgegeben werden, gehört das Trikot dem „Onlinebieter“.

Treffpunkt für die Versteigerung vor Ort ist 15 Minuten nach dem Spiel in Block B und C auf der Sitzplatztribüne (jeder kann mitmachen!).

Das letzte Onlinegebot kann am Samstag, den 16.03.2019 bis 18 Uhr abgegeben werden. Gebote die danach eintreffen, werden nicht mehr berücksichtigt.

Der Höchstbietende je Trikot kann nach der Auktion selber auswählen, ob es das Heim- (lila) oder das Auswärtstrikot (weiß) sein soll – es steht jeweils nur ein Trikot je Spieler zur Verfügung.

Natürlich gibt es dieses Jahr auch wieder die Möglichkeit das Trikot signieren zu lassen und ein Echtheitszertifikat zu bekommen.

Ein Versand der Trikots ist gegen Aufpreis (Versandkosten) möglich.

Folgende Trikots können ersteigert werden:

#5      KREUZMANN Stephan
#6      JUNG Maximilian
#8      STRODEL Nicolas
#10    FERN Léon
#12    GRÜNHOLZ Raphael
#13    GAUCH Thomas
#14    MC LEOD Aaron
#18    RICHTER Thomas
#19    LAUTENSCHLAGER Julian
#20    PFEIFER Valentin Tobias
#24    FRICK Fabio
#26    ISRAEL Moritz
#29    LEMMER Arthur
#30    WENDLER Christian
#64    CERVENY Patrik
#67    AIRICH Julian
#69    WALCH Yannis
#77    BAPPERT Tom-Eric
#87    ZURAVLEV Thomas
#88    PFÄNDER Marcel
#89    GERARTZ Andre
#93    GRÖZINGER Lars
#96    BEHRENS René Marc
#97    GOSDECK Carsten

#9      "ohne Namen"
#11    "ohne Namen"
#33    "ohne Namen"
#41    "ohne Namen"
#44    "ohne Namen"
#66    "ohne Namen"
#90    "ohne Namen"
#1      "ohne Namen"

Das Trikot von Veit Holzmann steht auf persönlichen Wunsch nicht zur Verfügung – wir bitten hier um Verständnis.

Wir wünschen Euch viel Erfolg und Spaß beim Bieten.

 

Moskitos Essen verlängern den Vertrag mit Thomas Richter

Die Wohnbau Moskitos haben den Vertrag mit Routinier und Verteidiger Thomas Richter um eine weitere Saison verlängert. Der gebürtige Penzberger, der mit Unterbrechungen damit in seine siebte Saison am Essener Westbahnhof geht, ist mittlerweile in der Oberliga als Verteidiger etabliert. Früher einmal Stürmer gelernt, dann aus der Not zum Defender umgeformt steht er bei den Moskitos seinen Mann auf dem Eis. 180 cm und 85 kg bringt der Verteidiger mit, er wurde am 26. Januar 1983 in Penzberg (Bayern) geboren, hält den Schläger rechts und wird auch in der kommenden Saison wieder das Trikot mit der Rückennummer #18 tragen. Die Moskitos Essen sind so eine Art Dauerbrenner im sportlichen Leben von Thomas Richter, 2005 kam er als Stürmer von den SERC Wild Wings an den Essener Westbahnhof und blieb drei Spielzeiten. Lausitzer Füchse und Mighty Dogs Schweinfurt, waren seine Ziele danach, und dann für ein Jahr wieder Essen. Dortmund, Herne Hamm, und 2014/2015 stand er wieder auf Essener Eis. Drei Spielzeiten am Herner Gysenberg folgten, bevor Thomas Richter 2018 wieder für die Moskitos auflief. 

Sein Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement zur Vertragsverlängerung: "Bei Thomas ist die Umfunktionierung vom Stürmer zum Verteidiger absolut positiv gelungen. Thomas spielt einen routinierten und abgeklärten Verteidiger-Part mit sehr geringer Fehlerquote im Defensivbereich und gutem Aufbauspiel, dazu hat er entsprechende Qualitäten im Über- und Unterzahl-Spiel. Wenn er in der nächsten Saison diese Leistungen erneut abruft, wovon ich natürlich fest ausgehe, bin ich sehr zufrieden mit ihm.“ 

Die Moskitos heißen Thomas weiterhin Willkommen am Essener Westbahnhof und wir wünschen Dir eine erfolgreiche neue Saison.

Unterdessen hat sich Carsten Gosdeck entschieden in Zukunft als Trainer zu arbeiten. Carsten Gosdeck wird sich dem ESC Kempten anschließen und dort als Headcoach arbeiten. Die Moskitos bedanken sich bei Carsten und wünschen für seinen weiteren Weg alles Gute.

Fotos: Sascha Lamozik

Moskitos besiegen die Hannover Scorpions

Am 48. und letzten Spieltag der Hauptrunde in der DEB Oberliga-Nord empfing der ESC Wohnbau Moskitos Essen die Hannover Scorpions.  „[..] Ich weiss nicht, wir sind hier her gekommen, wir wussten wir haben am Freitag das Ding, der zweiten Platz geschafft und ich weiss nicht, ob das in den Köpfen war von den Spielern. Hmmm . Wir haben das erste Drittel verpennt! [..] so Dieter Reiss, Coach des Teams aus dem niedersächsischen Mellendorf, in der Pressekonferenz nach dem 5:3 (3:0/2:3/0:0) Heimsieg der Moskitos gegen seine Skorpione.

Man merkte Dieter Reiss schon ein wenig die Enttäuschung an. Überrascht war er aber wohl genauso wie sein Team, von der vor allem im ersten Drittel herausragenden Leistung der Essener Stechmücken, die die Niedersachsen förmlich an die Wand spielten und ihnen nur ganz kurze Atempausen zugestanden. 1348 Zuschauer sahen eine konzentrierten Abwehrleistung, diszipliniertes Zweikampfverhalten und ein fixes Umschaltverhalten. In der Offensive dann ein schnelles Spiel, wenige Pässe bis zum gegnerischen Tor und der ehemalige Essener Backup-Goalie Enrico Salvarani unter maximaler Belastung. Von 12 Torschüssen fanden in den ersten 20 Spielminuten fanden dann drei den Weg hinter seine Torlinie. Mit dieser 3:0 Führung ging es in den ersten Pausentee und mit dem Blick nach Herne und Halle. Schnell wurde aber klar, dass nach oben nichts mehr geht. Die Harzer Falken gingen im Sparkassen-Dom an der Saale unter. Somit galt es nun wenigstens den Herner EV aus eigener Kraft auf Distanz zu halten.

Doch erste Konzentrationsschwächen und Fehler in der Abwehr liessen nach dem zwischenzeitlichen 4:0 Zwischenstand, ein starker Lars Grözinger netzte in der 28. Spielminute ein, die Hannoveraner im zweiten Drittel wieder auf 4:2 verkürzen. Doch die Moskitos atmeten durch, sammelten sich und legten mit Julian Airich, der während der Woche vorzeitig seinen Vertrag in Essen verlängerte, bei eigener Überzahl nach. Das 5:2 nach 35 Minuten. Die Scorpions jetzt aber nicht mehr alleine nur Zuschauer. Die Moskitos gaben Spielanteile ab und diese Einladung nutzten die Mellendorfer gerne. Den Endstand stellte der Hannoveraner Fischer mit dem 5:3 in der 37. her. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt aber schon entschieden, denn Tore fielen im letzten Spielabschnitt keine mehr.

Chefcoach Frank Gentges nach dem Spiel: "Es war ein hochklassiges, intensives Spiel. Im ersten Drittel  waren wir klar die bessere Mannschaft, im zweiten und dritten Drittel war das Spiel ausgeglichen. Mit der Leistung meiner Mannschaft war ich sehr zufrieden. Es war unser vierter Sieg in Folge, somit gehen wir zwar als Außenseiter, aber mit einem guten Gefühl in die Playoffs gegen Rosenheim."

Da Herne parallel mit 1:5 gegen die Tilburg Trapper verlor, war der Mannschaft der Moskitos der 5. Platz sicher. Das Ziel Heimrecht wurde zwar verfehlt, aber mit der gezeigten Vorstellung geht man am Essener Westbahnhof mit einem guten Gefühl in die erste PlayOff Runde. Dort heisst der Gegner Starbulls Rosenheim - nach dem EV Landshut im letzten Jahr ein weiterer Traditionsverein des deutschen Eishockeys.

Tore ESC: N. Miglio (9./McLeod, Richter), R. Grünholz (14./Gauch, Pfeiffer), A. McLeod (20./Pfänder,Miglio), L. Grözinger (29./Airich, Pfänder), J. Airich (PP1 35./Grözinger, Holzmann)
Tore HSC:  M. Wilkins (SH1 31./Niderry, Lehmann), P. Schmid (33./Bombis, Dejdar), S. Fischer (37./Wilkins, Niddery)
Strafminuten ESC 4, HSC 8

Die Playoffs starten - Heimspiel sonntags gegen Rosenheim

Die Wohnbau Moskitos starten mit ihrem ersten Heimspiel am 17.03.2019 um 18:30 Uhr gegen die Starbulls aus Rosenheim.
 
Der Verkauf der Tickets startet heute Mittag. Dann könnt ihr alte Tickets in unseren Vorverkaufsstellen, online oder per Hotline bestellen.
 
Zusätzlich öffnet die Geschäftsstelle donnerstags für euch von 18-19 Uhr. Wie jedes Jahr, haben Dauerkarteninhaber ein Vorverkaufsrecht auf ihre
Plätze. Die Dauerkartenoption könnt ihr entweder online, per Hotline oder donnerstags in der Geschäftsstelle einlösen. Bitte beachtet, dass die Verlängerung NICHT in den Vorverkaufsstellen erworben werden kann. Das Spiel wird euch auf eure Dauerkarte geladen.

Moskitos Essen gewinnen in Rostock

Die Wohnbau Moskitos haben auch das Spiel in Rostock an der Schillingallee gewonnen. 4:1 hieß es am Ende für das Team von Cheftrainer Frank Gentges, der auch entsprechend zufrieden war: „Eine starke Mannschaftsleistung in allen Bereichen mit einem starken Torwart und einem hervorragenden Unterzahl-Spiel beschert uns den dritten Sieg in Folge. Damit sind selbst am vorletzten Spieltag der Hauptrunde noch immer einige Platzierungen offen, das zeigt deutlich wie ausgeglichen die Liga ist." 

Bereits im 1. Drittel wurde der Grundstein zum Erfolg an der Ostsee gelegt. Zunächst hatten beide Abwehrreihen viel zu tun, Doch für die Wohnbau Moskitos hielt Patrik Cerveny den Kasten sauber. Kapitän Stefan Kreuzmann hatte aus der Ferne Chancen, doch Urbisch im Kasten der Rostocker hielt. Bis zur 19. Spielminute, da traf der Kapitän zur Gästeführung.

Lange Zeit war es ein zähes Spiel an der Schillingallee, doch die Moskitos bekamen das in den Griff, die Führung hielt. Julian Airich, der gerade seinen Vertrag verlängert hatte, baute sie kurz vor Ende des ersten Drittels noch aus. Das 2:0 in der 38. Spielminute, doch die Freibeuter schlugen noch einmal zurück. Kevin Piehler überwand Patrik Cerveny noch im 2. Drittel und der alte Abstand war wieder da. Andre Gerartz hatte etwas dagegen, er traf auf Vorlage von Mc Leod zum 1:3.

Auch im letzten Drittel gab es hüben wie drüben Chancen, eine nutzte am Ende Nicolas Strodel zum 4:1 für die Wohnbau Moskitos.

Tore: 0:1 (18:05) Kreuzmann (Richter, Miglio, PP2) 0:2 (37:04) Airich (Lemmer, Richter) 1:2 (37:57) Becker (Piehler, Voronov) 1:3 (39:44) Gerartz (Mc Leod, Strodel) 1:4 (51:52) Strodel (Grözinger, Gauch) – Strafen: Rostock: 30 plus 10 Koopmann – Essen: 24 plus 10 Pfänder – Schiedsrichter: Simankov (Englisch – Paulick) – Zuschauer: 937

Playoff-Trikot 2019 - 20 Jahre Meisterschaft

Es war vor 20 Jahren, ungefähr um die gleiche Zeit - die Moskitos Essen zogen in die Playoffs zur Meisterschaft ein - und sie haben diese erfolgreich bestritten und sind Meister geworden - was für eine geile Zeit - was für ein Erfolg für Essen!

Diese geile Zeit wollen wir auch in diesen Playoffs wieder aufleben lassen und haben das Design der 99er-Trikots genommen und auf das aktuelle Trikot gebracht.

Ab sofort im Fanshop erhältlich - das neue Playoff-Trikot der Wohnbau Moskitos Essen. Und (hoffentlich) ab dem 15.03.2019 auch an unseren Spielern zu bewundern - in den Playoffs 2018/19 - 20 Jahre Meisterschaft!

Das Fantrikot gibt es für 69 €, in den Größen XS-3XL und ist im Fanshop, per Mail (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) oder über die Facebookseite des Fanshops zu bestellen - die Lieferzeit beträgt ca. 7-10 Tage. Für Rückfragen steht Euch Colin unter der 01511/18425308 zur Verfügung.

GEWINNSPIEL:

20 Jahre Meisterschaft - das Jubiläum - postet Eure Bilder, Erinnerungen oder Storys aus der Zeit auf Facebook, unter diesem Beitrag, und gewinnt 2 VIP Tageskarten für das erste Playoff-Heimspiel der Saison 2018/19 - seid ihr damals dabei gewesen? Dann zeigt es voller Stolz! Die Auslosung (Zufallsziehung unter allen Posts mit dem Thema Meisterschaft 1999) erfolgt am 10.03.2019 um 20 Uhr - der Gewinner wird per Facebook-Nachricht informiert - Facebook steht in keinerlei Zusammenhang zu dem Gewinnspiel - der ESC Moskitos Essen e.V. ist alleiniger Ausrichter und Ansprechpartner bei Rückfragen (gewinnspiel@moskitos-essen.de). Zum Gewinnspiel -> https://www.facebook.com/MoskitosEssen/photos/a.145290052148100/2437066582970424/?type=3&theater

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