Daniel Willaschek kommt zu den Moskitos zurück

Die Wohnbau Moskitos haben einen gestandenen Verteidiger verpflichtet, der auch schon mal am Westbahnhof aufgelaufen ist. In der Saison 2006/2007 stand Daniel Willaschek bereits im Trikot der Moskitos auf dem Eis der Eishalle am Westbahnhof. Nun kehrt er zurück und wird in der kommenden Saison das Trikot mit der Rückennummer #12 tragen.

Daniel wurde am 01.01.1980 in Opava geboren und erlernte das Eishockey beim HC Slezan Opava. In seiner Jugend stand er für Vitkovice, Havirov, Opava und Kadan auf dem Eis. 2004 kam Daniel Willaschek nach Deutschland, wo er zunächst für die Wölfe Freiburg verteidigte. Der Verteidiger, der bei einer Körpergröße von 182 cm 95 kg auf die Waage bringt, kam 2006 zu den Moskitos Essen. Danach ging es nach Crimmitschau, zu den Fishtown Pinguins und nach Kassel zu den Huskies. Seit 2014 stand er für die Blue Devils Weiden auf dem Eis und kommt zur nächsten Saison noch einmal ins Team von Frank Gentges.

Cheftrainer Frank Gentges in seinem Statement zur Verpflichtung: "Daniel ist ein routinierter Defensiv-Verteidiger. Höchstwahrscheinlich wird er ein Verteidigungspärchen mit Thomas Richter bilden. Beide haben reichlich Erfahrung und werden sich gut ergänzen, wobei Daniel eher den defensiven Part übernehmen soll."

Die Moskitos heißen Daniel Willkommen am Essener Westbahnhof und wir wünschen Dir eine erfolgreiche neue Saison.

Vier Moskitos Spieler schaffen übrigens den Sprung in höhere Ligen 

Wie nach jeder Saison schaffen auch nach dieser Saison einige Moskitos Spieler den Sprung in höhere Ligen. Nach aktuellem Stand wechseln Torwart Patrik Cerveny und Verteidiger Thomas Gauch in die DEL, Verteidiger Leon Fern und wahrscheinlich auch Marcel Pfänder in die DEL-2. Damit wird Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges seinem Ruf als Talente-Förderer und -Ausbilder, wieder mehr als gerecht.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges:

"Die Jungs haben hart für die sich jetzt bietende Chance gearbeitet und sich entsprechend entwickelt. Jetzt müssen sie alles dafür tun, um sich in höheren Ligen durchzusetzen. Ich hoffe sie gehen den gleichen Weg wie Oliver Granz, Andrej Bires und Julian Lautenchlager nach der letzten Saison, die sich höherklassig alle durchsetzen konnten und deren Entwicklung bzw. deren Weg nach oben noch lange nicht abgeschlossen ist. Wir sind ein Ausbildungs-Club und jeder Spieler der über die Moskitos den Weg in höhere Ligen findet, macht uns stolz."

Foto: Holger Bormann / HSC

Sturmreihe komplett, Veit Holzmann bleibt in Essen

Julian Airich, Lars Grözinger, Veit Holzmann, ganz oft haben diese drei Spieler in der letzten Saison eine Sturmreihe gebildet. Und das könnten sie auch in der kommenden Saison wieder tun, denn auch Veit Holzmann hat seinen Vertrag am Essener Westbahnhof um eine weitere Saison verlängert. Der Sohn von Ex-Nationalspieler Georg Holzmann wurde am 01. Mai 1992 in Berlin geboren, erlernte dann aber sein Eishockey Handwerk in Süddeutschland. Füssen, Riessersee, sowie ein Abstecher in die DEL zum EHC München standen in der Jugend auf dem Programm. 2012 ging es für den 181 cm großen und 88 kg schweren Stürmer in die 2. Liga zu den Eislöwen Dresden. Einige Spiele in Chemnitz folgten, bevor er 2013 zum EHC Bayreuth wechselte. Zwei Spielzeiten in Weiden bei den Blue Devils, dann ging Veit Holzmann 2016 zum ECC Preußen Berlin. In der Saison 2016/2017 bestritt er schon 15 Spiele für die Wohnbau Moskitos bevor es ihn wieder nach Füssen zog. Seit 2018 steht er wieder in Diensten der Moskitos, wo er nun eine weitere Saison spielen wird.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sagte zur Vertragsverlängerung von Veit Holzmann: "Veit hat diese Saison hart für die Mannschaft gearbeitet. Er war sportlich und charakterlich eine Bereicherung für uns und der beste deutsche Torschütze unserer Mannschaft. Somit ist uns gelungen mit Julian Airich, Lars Grözinger und Veit Holzmann unsere beste Sturmreihe komplett eine weitere Saison an uns zu binden."

Die Moskitos heißen Veit weiterhin Willkommen am Essener Westbahnhof und wir wünschen Dir eine erfolgreiche neue Saison.

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Lars Grözinger bleibt Moskito

Eine weitere Vertragsverlängerung gibt es bei den Wohnbau Moskitos Essen. Nach Julian Airich und Thomas Richter haben sich die Moskitos auch mit Lars Grözinger auf eine weitere Spielzeit am Essener Westbahnhof geeinigt. Der gebürtige Stuttgarter kam am 11. Juni 1993 auf die Welt, er wiegt 82 kg bei einer Größe von 180 cm. In der Schüler- und Jugend Bundesliga spielte Lars Grözinger für Bietigheim-Bissingen, Mannheim und Bad Nauheim. Die Stationen in der DNL waren dann die Jungadler Mannheim und der Krefelder EV 1981. Dortmund war 2010 seine erste Oberliga Station, 2011 bis 2013 war es dann Crimmitschau mit Abstechern nach Schönheide. Von 2013 bis 2018 stürmte Lars Grözinger dann in der Nachbarschaft des Westbahnhof, für den alten Rivalen Duisburg. In der abgelaufenen Saison am Essener Westbahnhof unterstütze Lars Grözinger sein Team mit 14 Tore und 34 Vorlagen.

Sein Cheftrainer Frank Gentges sagte zur seiner Vertragsverlängerung: "Lars hat die ganze Saison über eine charakterlich und kämpferisch gute Leistung gezeigt. Er ist hinter Julian Airich der zweitbeste deutsche Scorer unserer Mannschaft und hat als Mittelstürmer zwischen Julian Airich und Veit Holzmann unsere beste Sturmreihe gebildet. Insbesondere im physischen Bereich muss er für die neue Saison aber noch zulegen."

Die Moskitos heißen Lars weiterhin Willkommen am Essener Westbahnhof und wir wünschen Dir eine erfolgreiche neue Saison.

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Saisonabschlussfeier im VIP-Raum

Wir wollen diese Saison noch ordentlich verabschieden und laden zur diesjährigen Saisonabschlussfeier ein. Die kleine Feier findet am Freitag, 22.03. ab 18:30 Uhr im VIP Raum statt.

Auch wenn das Ausscheiden gegen Rosenheim noch in den Knochen sitzt und schmerzt, wollen wir dennoch Euch Fans und der Mannschaft die Chance bieten, noch einmal zusammenzukommen und ausgiebig zu feiern. Das haben wir uns verdient :)

Ab 18.30 Uhr öffnen die Türen zum VIP-Raum - Essen und Getränke werden zu fairen Preisen vorhanden sein. Für die musikalische Untermalung des Abends sorgt unser Regieteam.

Natürlich sind alle Spieler, der Trainer und der Betreuer der 1. Mannschaft auch vor Ort.

Zudem werden die original getragenen Playoff-Meisterschafts-Jubiläums-Trikots versteigert.

Ausserdem wartet noch eine kleine Vertragsverlängerungsüberraschung auf Euch - Ihr dürft gespannt sein.

Der Eintritt ist kostenlos (aber aus Brandschutzgründen auf 140 Leute begrenzt).

Wir freuen uns auf Euren Besuch und die Gelegenheit nochmal richtig zu feiern - lasst uns das Team würdig in die Sommerpause verabschieden.

Moskitos in Rosenheim ausgeschieden

In diesem Jahr beenden die Wohnbau Moskitos die Saison im Achtelfinale der Playoffs. Das Team vom Westbahnhof unterlag erneut knapp, aber am Ende doch klar in drei Spielen den Starbulls Rosenheim, denn auch das dritte Spiel der Serie ging im emilo Stadion in Rosenheim am Ende mit 3:2 an die Starbulls. 

Das Spiel begann sehr intensiv, auch weil Julian Airich direkt in der 1. Spielminute die Moskitos in Führung schoss. Mit der Rückhand schlenzte der Essener Stürmer die Scheibe ins Tor. Direkt im Gegenzug die Chance für die Starbulls, Witala scheiterte aber. Thomas Richter störte seinen Gegenspieler allerdings so vehement, dass er zwei Minuten erhielt, doch die Rosenheimer konnten diese Strafzeit nicht nutzen. Wie schon in den ersten beiden Spielen ging es rauf und runter, beide Teams hatten ihre Chancen. Nach gut 10 Minuten der erste größere Aufreger im emilo Stadion, doch die Szene sah spektakulärer aus als sie am Ende war. Und wieder schlug der Alptraum der Moskitos zu, Witala an der Bande mit der Eroberung der Scheibe, zog dann unbedrängt direkt vor das Essener Tor und schob die Scheibe um Cerveny herum in die lange Ecke. Doch die Moskitos schlugen zurück, Lemmer von rechts ins Rosenheimer Drittel und der Pass auf Zuravlev war perfekt. Thomas Zuravlev mit dem langen Schläger zur erneuten Führung für die Moskitos Essen. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause.

Zunächst standen im Mittelabschnitt die Torhüter im Fokus, beide hatten gute Chancen des Gegners zu entschärfen, beide machten einen perfekten Job. Rauf und runter, Visier hoch und den Kampf angenommen, die Moskitos hatten die Serie noch nicht hergeschenkt. So ging es im 2. Drittel immer wieder hin und her. Knapp neun Minuten waren noch zu spielen, Richter in höchster Not, nahm die zwei Minuten Strafzeit und die Starbulls hatten wieder Überzahl. Arthur Lemmer dann mit der nächsten Strafzeit, wieder hatten die Rosenheimer für zwei Minuten die Chance. Genutzt haben sie sie nicht.

Wilde Szene dann zu Beginn der letzten 20 Minuten, die Starbulls mussten liefern, wollten sie die Serie für sich entscheiden. Gleich zu Beginn des letzten Abschnitts hatten die Rosenheimer die große Chance doch Patrik Cerveny blieb der Turm in der Schlacht. Und die Starbulls wollten die Serie entscheiden, wieder und wieder hielt Patrik Cerveny sein Team im Spiel. Und wieder konnten die Moskitos den Sack nicht zumachen, Grözinger mit der Topchance an den Pfosten und fast im Gegenzug der Ausgleich. Dann fiel er, der Ausgleich, Baindl stand viel zu frei und haute ihn zum 2:2 einfach rein. Drei Minuten später war es dann passiert, Michael Fröhlich traf zum 3:2 rechts oben ins Eck. Die Moskitos steckten nie auf, doch der Ausgleich wollte einfach nicht mehr fallen und damit sind die Moskitos bereits in der 1. Runde ausgeschieden.

Cheftrainer Frank Gentges sagte in seinem Statement: "Wir waren lange 2:1 vorne, dann zwei unnötige individuelle Fehler die zu Gegentoren führten und wir haben aus unseren Chancen wiedermal kein entsprechendes Kapital geschlagen. Die Mannschaft hat jedenfalls bis zum Ende alles gegeben und das Spiel war bis zum Ende offen. Im Endeffekt müssen dann Spitzenspieler den Unterschied machen, der Import Chase Witala von Rosenheim macht alleine 6 Tore in der Serie und unsere beiden Imports zusammen ein einziges Tor, darüber hinaus ist Nicholas Miglio leider nur durch dumme Strafminuten aufgefallen und hat sich die ganze Serie über, wie vorausgesagt und vor der Serie deutlich angemahnt, von Rosenheim provozieren lassen. Das hat Rosenheim natürlich voll in die Karten gespielt. Auch unfassbar wie sich die Schiedsrichter heute von der Kulisse haben beeinflussen lassen, von den Rosenheimer Fans absolut legitim, sie haben ihr Team überragend unterstützt, vom Schiedsrichter war es ganz schwach. Für mich auch vollkommen unverständlich, dass für solche brisanten Spiele, keine höherklassigen Schiedsrichter eingesetzt werden, von denen in den Play-Offs doch einige frei sind. Es darf einfach nicht sein, dass man sich das ganze Spiel über mit dem Schiedsrichter beschäftigen muss. Im Vergleich war Rosenheim wie erwartet individuell deutlich besser besetzt als wir und eigentlich auch wesentlich besser als der vierte Platz nach der Hauptrunde, wo sie noch unter ihren Möglichkeiten geblieben sind."

Tore: 0:1 (0:22) Airich (Holzmann, Gauch) 1:1 (12:13) Witala (Baindl, Höller) 1:2 (14:30) Zuravlev (Lemmer, Miglio) 2:2 (47:43) Baindl (Höller, Witala) 3:2 (50:46) Fröhlich (Krumpe, Slanina) – Strafen: Rosenheim: 14 + jeweils 10 Minuten gegen: Draxinger, Frosch, Pauker – Essen: 14 – Schiedsrichter: Harrer, Daniel (T. Schwenk – M. Wölzmüller) – Zuschauer: 2.442

Foto: Sascha Lamozik / FEE

Rosenheim holt sich in Essen den Matchball

Die Starbulls Rosenheim haben nach dem knappen 3:2 Sieg in der Overtime am Freitag auch am Essener Westbahnhof gewonnen. 1:5 hieß es am Ende und die Oberbayern haben damit am Dienstag auf heimischen Eis Matchball. 

Die Starbulls begannen gut, wollten das Spiel am liebsten früh entscheiden. Wie schon öfter zu sehen, brauchten die Moskitos ein bisschen um ins Spiel zu finden. Doch mit zunehmender Spieldauer gelang den Spielern um Kapitän Stephan Kreuzmann das dann doch. In der 10. Spielminute dann aber die Führung für die Gäste, Robin Slanina hinter dem Tor von Cerveny, findet vor dem Tor seinen Mitspieler Michael Fröhlich und die Gäste gehen in Führung. Drei Minuten später gar das 0:2, wieder ist Robin Slanina beteiligt. Der Ex-Moskito zieht von links ins Drittel der Moskitos und vollendet dann auch noch zum zweiten Rosenheimer Treffer. Die Moskitos fighteten, doch so richtig viel lief nicht zusammen. Einen Abpraller von der Bande hinter dem Tor nutzte Julian Airich dann zum Anschlusstreffer für die Moskitos. Kurz vor Ende des Drittels schlugen die Gäste aber erneut zu und stellten den alten Abstand wieder her. Manuel Neumann traf aus der Entfernung zum 1:3.

Im zweiten Abschnitt versuchten die Moskitos noch einmal das Blatt zu wenden. Einem Pfostenschuss von Lars Grözinger folgte eine Großchance von Marcel Pfänder. Das Ergebnis blieb leider bestehen. Die Gäste gnadenlos effektiv, auch immer wacher als die Moskitos. Das Team von Cheftrainer Frank Gentges kam immer irgendwie zu spät. Sicher erspielte sich die Mannschaft Chancen, hatte am Ende 47 zu 24 Schüsse aufs Tor, doch die Gäste gnadenlos mit ihrer Chancenverwertung. Und so ging es mit 1:3 in die letzten 20 Minuten.

Wenn die knapp 2.400 Zuschauer gehofft hatten, die Moskitos könnten das Spiel noch einmal drehen, so machte Chase Witala diese Hoffnung schnell zunichte. Der Kanadier in Diensten der Rosenheimer, der schon am Freitag alle drei Tore gegen die Moskitos erzielt hatte, brachte den Sieg am Ende für seine Starbulls nach Hause. In der 44. Spielminute nutzte Witala eine Überzahl seiner Starbulls um den vierten Rosenheimer Treffer zu erzielen. In der 54. Spielminute machte Witala dann endgültig den Sack zu, wieder Überzahl Rosenheim. Der Kanadier konnte recht unbedrängt durch das Essener Verteidigungsdrittel kurven und auch Patrik Cerveny hatte am Ende das Nachsehen.

Damit haben die Rosenheimer am kommenden Dienstag (19:30 Uhr – emilo Stadion) die Chance die Serie für sich zu entscheiden und ins Viertelfinale der Playoffs einzuziehen. Für das Team vom Westbahnhof bleibt es wie schon in der kompletten Saison, zu viele ungenutzte Chancen, zu leicht verschenkte Spiele, zu wenige Torchancen, die konsequent genutzt wurden.

Tore: 0:1 (9:24) Fröhlich (Slanina, Bucheli) 0:2 (12:56) Slanina (Pauker, Linden) 1:2 (15:29) Airich (Pfänder, Holzmann, PP1) 1:3 (17:17) Neumann (Höller) 1:4 (43:40) Witala (Fröhlich, Höller, PP1) 1:5 (53:16) Witala (Fröhlich, Neumann, PP1) – Strafen: Essen: 8 – Rosenheim: 14 + 10 Krumpe – Schiedsrichter: Gogulla, Patrick (G. Van – N. Verbrüggen) – Zuschauer: 2.372

Fotos: Uwe Schmitz

Public Viewing im VIP-Raum

Jetzt sind wir mittendrin – in der geilsten Zeit des Jahres! Was für ein tolles Spiel gestern – und morgen soll die Luft am Westbahnhof mal so richtig brennen! Bully ist um 18.30 Uhr – Eishalle Essen-West.

Dienstag müssen die Cracks von Frank Gentges aber auf jeden Fall nochmal nach Rosenheim – um 19.30 Uhr ist Bully bei den Starbulls. Wir werden ein Public Viewing im VIP-Raum der Moskitos veranstalten. Für dieses Event gibt es morgen, beim Spiel gegen Rosenheim, kostenlose Tickets am Fanshop der Moskitos Essen in der Eishalle (Pro Person, ein Ticket). Die Tickets sind vorerst auf 60 Stück limitiert, da wir auch unseren Sponsoren die Möglichkeit geben wollen, das Spiel zu sehen. Sollte das Sponsorenkontingent nicht vollständig ausgenutzt werden, gehen Montagabend weitere Tickets an die Fans - dazu folgen dann noch weitere Infos, wenn es soweit ist.

Einlass am Dienstag ist um 19 Uhr - es wird Speisen und Getränke zu günstigen Preisen im VIP Raum geben.

Also - morgen beim Heimspiel der Wohnbau Moskitos gegen die Rosenheim Starbulls, ab 17.30 Uhr – kostenlose Tickets für das Public Viewing am Fanshop in der Eishalle.

#diegeilstezeitdesjahres

Moskitos Essen unterliegen mit starkem Spiel

Erstes Playoff Spiel in Rosenheim geht in der Overtime an die Hausherren 

Die Wohnbau Moskitos haben das erste Playoff Achtelfinalspiel in Rosenheim knapp in der Overtime verloren. Nach starkem Spiel und zweimaliger Führung im emilo Stadion traf Rosenheims Chase Witala in der 77. Spielminute zum Sieg. 

Die Starbulls kamen gut aus der Kabine, die Richtung auf das Tor von Patrik Cerveny war erst mal klar. Gut vier Minuten waren gespielt, da hatte Manuel Neumann die gute Chance, doch Cerveny mit dem Schoner. Direkt im Gegenzug die Moskitos, aber Steinhauer ebenfalls auf dem Posten. Direkt im Anschluss Überzahl für die Moskitos, es brachte gute Chancen, doch ein Tor fiel nicht. Die Starbulls in dieser Phase zunächst optisch stärker, doch ein wenig drehte es sich. Lemmer mit zwei starken Chancen und auch Thomas Zuravlev hatte die Führung für die Moskitos auf dem Schläger, es blieb weiterhin beim 0:0. Beide Teams hatten so ihre Topchancen, jedoch waren beide Abwehrreihen und auch beide Torhüter auf dem Posten. Kurz vor der ersten Pause die Chance für Moritz Israel, Rosenheim vertändelt die Scheibe, doch Israel kann Steinhauer auch nicht überwinden. Sekunden vor dem Ende die Rosenheimer noch einmal mit starkem Spiel und den Chancen doch es blieb beim 0:0.

Das 2. Drittel begann aus Essener Sicht mit einer starken Chance durch Aaron McLeod, doch Steinhauer war mit dem Schoner zur Stelle. Dann erneute Überzahl für die Moskitos, zunächst hatten die Rosenheimer einen kleinen Break, doch die Moskitos klärten schnell und kamen ihrerseits in die Aufstellung. Über die Bande kam der Pass zu Lars Grözinger am linken Pfosten und im Slot stand Julian Lautenschlager ganz alleine, hämmerte den Rückpass in die Maschen. Direkt nach der Führung Beinstellen gegen Thomas Richter, die Starbulls hatten gute Chancen doch Cerveny blieb Herr der Lage. Nach gut der Hälfte des Spiels erhielt Nicholas Miglio eine Strafzeit, eine richtig gute Chance produzierten die Oberbayern, doch Cerveny erneut überragend. Die Starbulls blieben am Drücker und die Moskitos leisteten sich auch kurz vor dem Ende des Drittels eine erneute Strafzeit. Jedoch blieb auch diese Strafzeit bis zur Pause ungenutzt von den heimischen Rosenheimern.

Mit der knappen Führung im Rücken starteten die Wohnbau Moskitos in die letzten 20 Minuten. Und das Drittel startete mit einer Strafe gegen Nicholas Miglio, dem an der Bande ein Ellbogencheck gegen seinen Gegenspieler vorgeworfen wurde. Die Starbulls witterten ihre Chance und gaben richtig Gas, setzten die Moskitos unter Druck und kamen erneut zu guten Chancen. Wieder hielt Patrik Cerveny sein Team im Spiel und auch diese Chance wurde seitens der Rosenheimer vertan. Dann musste ein Rosenheimer auf die Bank und die Moskitos hatten starke Möglichkeiten, auch diese Strafzeit ungenutzt. Das Spiel auf des Messers Schneide und nach 50 Minuten, erneute Strafe gegen Rosenheim, Lukas Steinhauer hält. Direkt in der Folge dann die Starbulls mit dem Tor, perfekt serviert, haute Witala die Scheibe aus dem Halbfeld an Cerveny vorbei. Doch dann passierte es, wieder die Chance für Rosenheim und diese nutzen die Oberbayern zum Ausgleich. Doch de Moskitos steckten nicht auf und knapp vier Minuten vor dem Ende die erneute Führung wie aus dem Nichts. Aaron McLeod vollendete zum 1:2. 90 Minuten dauerte es, dann schlug Rosenheim zurück, Querpass durch den Slot und Witala vollendete zum 2:2. In den letzten Minuten ging bei beiden Teams das Visier hoch, Süd Vier und Nord Fünf mussten in die Verlängerung.

2.813 Zuschauer sahen ähnlich wie in der regulären Spielzeit gut startende Rosenheimer, doch auch die Moskitos hatten durchaus ihre Möglichkeiten. 20 Minuten Verlängerung, jede Mannschaft mit fünf Feldspielern, so liefen die letzten Minuten an. Aaron McLeod mit der Rückhand, wieder Steinhauer, so ging es weiter. Die nächste Chance bekamen die Starbulls, Yannis Walch leistete sich eine Strafzeit. Chase Witalla machte am Ende den Unterschied, nach Rückstand brachte er die Starbulls in die Verlängerung und in der Verlängerung schoss er sein Team mit einem schönen Solo zum ersten Sieg der Runde.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges in seinem Statement: "Das Spiel war hochklassige, intensiv und sehr gut anzuschauen. Wir hatten durchaus Möglichkeiten das Spiel zu gewinnen. Zwei klare Konzentrationsfehler wo wir nicht in letzter Konsequenz am Mann waren haben uns den Sieg gekostet. Stellt man beide Teams jetzt nach Spiel 1 gegenüber muss man klar feststellen, dass Rosenheim um einiges mehr Qualität hat. Aber das wussten wir auch schon vorher, wir müssen jetzt weiter unsere Chancen suchen und wenn sich eine Chance bietet müssen wir sie auch nutzen."

Tore: 0:1 (23:50) Lautenschlager (Grözinger, Airich, PP1) 1:1 (52:05) Witala (Höller, Baindl) 1:2 (56:06) McLeod (Miglio, Strodel) 2:2 (57:37) Witala (Neumann, Draxinger) 3:2 (76:48) Witala (Neumann, Draxniger) – Strafen: Rosenheim: 12 – Essen: 16 – Schiedsrichter: Singer, Alexander (P. Kretschmer – J. Römer) – Zuschauer: 2.813

Fotos: Sascha Lamozik - FEE

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