Das GOP Varieté-Theater Essen sponsert die Moskitos

Unschwer zu erkennen auf den Schonern von Sebastian Staudt und Enrico Salvarani, jedoch auch an anderen Stellen rund ums Essener Eishockey, das GOP Varieté-Theater Essen sponsert die Moskitos in der kommenden Saison.

Wer oder was ist der Sponsor der Moskitos?

Das GOP Varieté-Theater Essen

Das Essener Varieté-Theater ist eine von sieben Spielstätten der GOP Entertainment-Group - Europas größtes Varieté-Unternehmen, Marktführer in Deutschland und entscheidender Impulsgeber für die gesamte Varieté - die jährlich mehr als 800.000 Gäste begeistert.

Bereits seit zwei Jahrzehnten ist das GOP Varieté-Theater Essen ein faszinierender Ort, an dem die Gäste unzählige fröhliche und sensationelle Showmomente sowie die kulinarische Vielfalt der hauseigenen Küche genießen können.

Jeden zweiten Monat wechselt das Show-Programm und mit ihm das internationale Ensemble. Mit viel Fantasie, Liebe zum Detail und einer großen Portion Leidenschaft zeigen die Ausnahmekünstler alle Facetten zeitgenössischer Varieté-Kunst – kunstvoll, artistisch, humorvoll und spektakulär.

GOP Varieté Essen GmbH & CO. KG

Rottstraße 30, 45127 Essen - Tel. 02 01 247 93 93 - 
Fax 02 01 247 93 94 - Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

www.variete.de

Die Moskitos bedanken sich recht herzlich beim GOP Varieté-Theater Essen für das Engagement und freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

Moskitos unterliegen knapp in Duisburg

Nach dem ersten Sieg der Vorbereitung am vergangenen Sonntag verloren die Wohnbau Moskitos im Rückspiel an der Wedau knapp mit 4:3 (1:1, 1:1, 2:1). Den Füchsen war anzumerken, dass sie sich in der Vorbereitung nicht noch eine Pleite gegen den Derbynachbarn erlauben wollten. Bereits nach vier Minuten lagen die Moskitos in Rückstand, der letztjährige Essener Stürmer Robin Slanina hatte getroffen.

Auch in der Folge gab es gute Chancen für die Heimmannschaft und die Essener Defensive musste gut aufpassen. Doch auch die Moskitos kamen gut ins Spiel und hatten einige Chancen auf den Ausgleich. Bis zur 16. Spielminute brauchte die Mannschaft von Frank Gentges, dann erzielte Julian Lautenschlager den Ausgleich in Überzahl.

Das zweite Drittel begann mit einem Paukenschlag der Essener Gäste, das Drittel hatte gerade erst begonnen, da traf Neuzugang Kyle DeCoste zum ersten Mal für die Moskitos. In Überzahl konnte er sein neues Team auswärts in Führung bringen. Ab diesem Zeitpunkt musste die Defensive der Wohnbau Moskitos zum Teil Schwerstarbeit verrichten, die Füchse drängten vehement auf den Ausgleich. Der sollte dann auch in der 26. Minute durch Marco Habermann fallen. Der EVD machte nun weiter Druck, wollte die erneute Führung doch mit viel Kraft und Arbeit rettete sich das Team von Frank Gentges in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt begann mit dem erneuten Rückstand für die Gäste vom Westbahnhof. Christian Schmidt musste auf die Bank, André Huebscher traf zum 3:2. In der Folge Strafen gegen beide Teams, die Moskitos gerade wieder mit vier Feldspielern da trifft Julian Lautenschlager zum erneuten Ausgleich. Beide Mannschaften hatten in der Folge Möglichkeiten den Sieg einzufahren, Marco Habermann tat das für seine Farben gut eine Minute vor dem Ende.

Frank Gentges, der Essener Cheftrainer und Sportmanager war trotz der äußerst knappen Niederlage in seinem Statement nicht unzufrieden: "Es war ein temporeiches Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Am Ende hat uns eine unnötige Strafminute und ein dummer Turnover kurz vor Schluss beim Spielstand von 3:3 das Spiel gekostet. Ansonsten war ich mit der Leistung unserer Mannschaft zufrieden. Auch der Einstand von Kyle De Coste hat mir gefallen, die Reihe konnte die guten Trainingseindrücke im Spiel durchaus bestätigen."

Tore: 1:0 (3:32) Slanina (Pisarik, Beck) 1:1 (15:37) Lautenschlager (Fiedler, PP1) 1:2 (21:10) DeCoste (Bires, PP1) 2:2 (25:59) Habermann (Bjuhr, Schmitz) 3:2 (44:02) Huebscher (Schmitz, Walch, PP1) 3:3 (48:00) Lautenschlager (Fern, Granz,) 4:3 (58:55) Habermann (Barta) - Strafen: Duisburg 6 - Essen 6 - Zuschauer: 1062.

Bilder: Sascha Lamozik / FEE

Zur Vorbereitung nach Duisburg

Heute abend treffen die jungen Wilden erneut auf die Füchse aus Duisburg. In der Scania Arena Duisburg ist das Bully bereits um 19.30 Uhr. Die Essener haben die Woche wieder gut und hart trainiert und werden mit dem spielberechtigten Kyle Decoste voll motiviert, das Eis in Duisburg betreten.

Leider fallen weiterhin Pfänder und Hildebrand (hier gibt es leider noch nichts genaueres zu berichten) verletzt aus. Ob und welche Förderlizenzspieler zur Verfügung stehen, entscheidet sich im Laufe des Tages.

Wir hoffen auf eine faire, verletzungsfreie und spannende Partie. Unser Livetickerteam wird heute abend vor Ort sein und euch via Facebook auf dem Laufenden halten.

Ein Kanadier mit Meistererfahrung

Kyle Decoste wechselt an den Westbahnhof und besetzt die zweite Import-Position. Der 27 Jahre alte Stürmer spielte letzte Saison bei den Hannover Scorpions. In der Saison davor war er Topscorer bei den Tilburg Trappers und ist mit diesen Oberligameister geworden. Kyle hat mit 1.85 Meter und 83 Kilo Gardemaße für einen Eishockeyspieler. Er weiß wo das Tor steht - das belegt seine Statistik. Kyle Decoste wurde auch bereits schon 2008 in Runde 5 für die NHL gedraftet (von den Tampa Bay Lightning).

Frank Gentges zu seiner Neuverpflichtung: "Kyle hat die letzten beiden Jahre in Europa bewiesen, dass er Tore machen kann. Vor zwei Jahren hat er mit seinen Toren erheblich zur Meisterschaft von Tilburg beigetragen und letzte Saison war er Top-Scorer bei den Hannover Scorpions. Bei uns ist er als Rechtsaußen für die Bires-Reihe vorgesehen. In den ersten beiden Trainingseinheiten war schon zu sehen, dass er mit Spielmacher Andrej Bires recht gut harmoniert. Die Reihe hat noch genügend Zeit sich für die Meisterschaft einzuspielen, aber leider fehlt Niklas Hildebrand in der Reihe, der auf seinem linken Auge auch nach drei Tagen immer noch nichts sehen kann"

Kyle ist bereits seit Montag im Training bei den Moskitos und wird Freitag gegen Duisburg das erste Mal im Mückendress (er wird die Nummer #73 tragen) das Eis betreten. Wir wünschen dem sympathischen Neuzugang viel Erfolg für die Saison und heißen ihn bei den Wohnbau Moskitos Essen herzlich willkommen!

Die Wohnbau Moskitos gewinnen gegen den EV Duisburg

Die Wohnbau Moskitos haben das Vorbereitungsderby gegen den EV Duisburg mit 5:2 gewonnen. Trainer Frank Gentges hat uns nach dem Spiel ein Interview gegeben.

Am Sonntag kamen zum ersten Derby der Saison die Füchse aus Duisburg an den Westbahnhof. In einer guten Partie konnten sich die Essener jungen Wilden souverän mit 5:2 durchsetzen. Die Tore für die Moskitos schossen Thielsch, Lautenschlager, Fominych, Bires und Fiedler; auf Duisburger Seite netzten Pisarik und Walch ein. Eine schönes Spiel mit vielen tollen Spielzügen und stets hellwachen Essenern. Lediglich im letzten Drittel kam es zu einer unschönen Szene gegen den Essener Spieler Niklas Hildebrand. Dieser wurde als unbeteiligter Zuschauer einer Schlägerei auf dem Eis, rüde zu Boden gezogen und mehrfach mit dem Kopf aufs Eis geschlagen. Durch diese Aktion erlitt Niklas eine schwere Verletzung am Auge, welche bis dato noch nicht kuriert ist. Die genaue Diagnose steht weiterhin aus. Bereits am kommenden Freitag (15.09.2017) treffen die Wohnbau Moskitos erneut auf den Rivalen aus Duisburg. Das Bully ist um 20 Uhr in der Scania Arena Duisburg.

Die Redaktion sprach mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges über seine aktuellen Eindrücke.

Herr Gentges, wie ist Ihr Eindruck von der Mannschaft nach den ersten 5 Wochen des gemeinsamen Mannschafttrainings?

Alle Spieler, bis auf zwei, kamen in einem guten Zustand zum Auftakt des Mannschaftstrainings am 31.07.2017 in Essen an. Seit Beginn des Mannschaftstrainings arbeiten alle sehr gut mit und die Jungs verbessern sich kontinuierlich. Mit der gesamten Entwicklung bin ich teammäßig und individuell sehr zufrieden.

Wie zufrieden sind Sie mit den ersten 6 Vorbereitungsspielen?

Wir haben bewusst ausschließlich Top-Gegner aus der DEL, DEL 2 und Oberliga für unser Vorbereitungsprogramm gesucht und keine Opfer als Aufbaugegner. Ich wollte in kein Spiel als Favorit gehen, damit ich sehe wie unser junges Team und speziell unsere sehr junge Defensive unter extremem Druck funktioniert. Nur daran können die jungen Spieler wachsen und sich orientieren. Des Weiteren haben wir unseren Zuschauern dadurch auch sehr attraktive Gegner in der Vorbereitung präsentiert. Bis auf eineinhalb Drittel in Nauheim war ich mit unserer Mannschaft sehr zufrieden, ohne ins Detail zu gehen.

Wie ist die Situation bei den beiden Import-Stellen?

Julien Pelletier ist gerade 21 Jahre geworden, er braucht noch Eingewöhnungszeit, harmoniert aber schon jetzt in seiner vorgesehenen Reihe mit Tom Fiedler und Julian Lautenschlager recht gut und ist nach 6 Spielen mit 9 Scorerpunkten gemeinsam mit Julian Lautenschlager unser Top-Scorer. Die NHL gibt Millionen für Scouting aus und er ist gedraftet. Bis jetzt hat er sich kontinuierlich gesteigert und das muss er auch weiterhin tun um in Europa eine gewisse Rolle zu spielen.

Caleb Cameron dagegen passt nicht zu Andrej Bires. In der Bires Reihe mit Nikolas Hildebrand brauchen wir einen Import der Tore macht. Eishockey ist ein Statistik-Sport und Imports müssen produzieren insbesondere wenn wir nur zwei Stellen haben. Wir haben keine vertragliche Bindung mit Caleb Cameron mehr und haben einen neuen Spieler im Visier.

Alex Botten haben wir nur auf Wunsch und Absprache mit einem Agenten mit trainieren lassen. Er will sich für andere Teams in Europa empfehlen. Für uns war es eine gute und zusätzliche Option und er wusste durchaus auch zu gefallen.

Gibt es noch Baustellen, was fehlt noch bzw. ist noch zu verbessern?

Wir müssen uns täglich immer wieder verbessern, das ist ein fortlaufender Prozess, insbesondere weil die Mannschaft in der Defensive sehr jung und unerfahren ist, ist es noch ein langer und harter Weg. Finalität, Stabilität, Cleverness, alles Punkte die dabei enorm wichtig sind. Dazu ist es enorm wichtig das unser neu formiertes Team eine richtige verschworene Einheit wird und einen Spirit wie unser Team der letzten Saison entwickelt.

Personell ist deutlich zu sehen, dass uns der anvisierte, aber von uns nicht zu bezahlende, routinierte Verteidiger enorm fehlt. Dazu kommt aktuell noch der verletzungsbedingte Ausfall (Kiefer- und Nasenbeinbruch) von Verteidiger Marcel Pfänder, der zwar auch noch sehr jung ist, aber als ehester eine Führungsrolle in der Defensive übernehmen kann.

Ist mit Unterstützung von den Kooperationspartnern zu rechnen?

Die Düsseldorfer DEL hat aktuell auf Grund von Verletzungen nur einen Spieler nach Nauheim abgestellt und auch Nauheim hat Verletzte, somit steht für uns als Oberligist derzeit niemand zur Verfügung. So ist nun mal der Kreislauf und wir sind das schwächste Glied in der Kette. Wir sind aber eigenständig und so lange wir keine Verletzten haben, kommen wir gut klar. Des Weiteren versuchen wir regelmäßig DNL-Spieler aus Köln und Düsseldorf in unseren Trainings- und Spielbetrieb einzubauen. Da sind durchaus talentierte Spieler bei, insbesondere Stürmer Danie Bindels von den Kölner Haien und Verteidiger Nicolas Geitner von der Düsseldorfer EG können uns weiterhelfen.

Haben Sie sich schon endgültig auf einen Mannschaftskapitän und die beiden Assistenten festgelegt?

Wir wechseln zur Zeit ein bisschen durch, es bleibt abzuwarten wer sich final rauskristallisiert. Vielleicht machen wir das auch weiter so und wechseln zwischen drei und vier Spielern durch. Mit einem Kapitänsamt tut man auch nicht jedem einen Gefallen. Es gibt auch nur ein oder zwei Spieler, die sich als Führungsspieler eignen. So ist das leider nun mal im Zeitalter der flachen Hierarchien.

Die Mannschaft hat gestern gegen den EV Duisburg einen der Top-Favoriten der Liga, ein hervorragendes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Waren Sie überrascht von der Leistung  Ihrer Mannschaft?

Ich war sehr zufrieden, aber nicht überrascht, eine logische Folge unserer derzeitigen Entwicklung. Duisburg bleibt trotzdem einer der Top-Favoriten der Liga, die Mannschaft ist individuell brutal gut besetzt.

Was sagen Sie zu den unfairen Attacken der Duisburger Spieler 8 Minuten vor Spielende und das in einem Vorbereitungsspiel?

Bis zu den Szenen 8 Minuten vor Spielende direkt vor der Duisburger Bank, war es ein sehr gutes und faires Oberliga Spiel. Dass Spieler von der Bank in dieses Geschehen eingreifen und Spieler von hinten attackiert werden, ist nicht in Ordnung, aber dafür sollten wir drei Schiedsrichter auf dem Eis haben. Die Bilder zeigen wie Niklas Hildebrand von hinten attackiert wurde ohne reagieren zu können und mit voller Wucht mit dem Kopf aufs Eis schlägt. Aktuell kann er auf dem linken Auge immer noch nichts sehen, wir sind aber guter Dinge dass sich das reguliert.

Sie selber haben dabei eine seltsame Spieldauerdisziplinarstrafe bekommen, weil sie bei dieser Unterbrechung 8 Minuten vor Schluss mit einem Fuß auf dem Eis standen und die 40 Meter entfernte Szenerie beobachtet haben. Wie lächerlich empfinden Sie diese ausgesprochene Strafe der holländischen Schiedsrichter?

Das Spiel war unterbrochen, bei der Schlägerei vor der Duisburger Bank waren mindestens 20 Spieler plus Schiedsrichter involviert. Aus meinem Blickwinkel von unserer Bank hatte ich da keinen Einblick und stand ein paar Sekunden bei offener Bandentür mit einer Hand an der Bande auf dem Eis um das Geschehen zu verfolgen, ohne Kontaktaufnahme zu Spielern oder Schiedsrichtern, Anscheinend war das für den Linienrichter wichtiger als die Spieler vor der Duisburger Bank auseinander zu bringen. Der holländische Hauptschiedsrichter hat das Spiel gut geleitet, nach dem Spiel habe ich dann erfahren wer der holländische Linienrichter war, da wurde mir einiges klar.

Vielen Dank für das Interview.

Damit ist nun auch klar, dass Caleb Cameron nicht mehr zum Kader der Wohnbau Moskitos gehört. Wir wünschen Celeb alles erdenklich Gute und weiterhin viel Erfolg im sportlichen Bereich.

Füchse kommen – Abschiedsspiel für Jan Barta

Nach den intensiven Tagen mit drei Spielen in vier Tagen (Tilburg und Bad Nauheim) gestaltet sich das kommende Wochenende für die Mannschaft der Wohnbau Moskitos ein wenig ruhiger. Ein Spiel hat das Team um Kapitän Oliver Granz zu absolvieren und das gegen die Füchse aus Duisburg (Sonntag, 10.09. um 18:30 Uhr – Eissporthalle Essen-West).

Nach dem erneuten Verpassen des Aufstiegs in die DEL 2 hat man an der Wedau wieder tatkräftig am sportlichen Gesicht gebastelt. Der neue Mann hinter Bande heißt Doug Irwin und kam aus Regensburg zu den Füchsen. Der 58-jährige kommt gebürtig aus Edmonton, ist aber sowohl als Spieler, wie auch als Trainer schon lange Jahre in Deutschlands Ligen unterwegs. In den Jahren 2014 bis 2016 war er zwei Mal hintereinander Trainer des Jahres in der Oberliga Süd in Regensburg. Der Kader wurde nicht von Grund auf umgekrempelt, sondern gezielt mit starken Spielern verstärkt.

Aus der DEL 2 von den Löwen aus Frankfurt kam David Cespiva zum Oberliga Favoriten. Der gebürtige Duisburger bringt als erfahrener Verteidiger reichlich Spiele in DEL, DEL 2 und Oberliga mit. Aus Essen lotsten die Füchse Robin Slanina in den Fuchsbau und die zweite Kontingentstelle wurde mit dem Tschechen Pavel Pisarik besetzt. Meldungen zufolge sind die Duisburger aber auf der Suche nach einem weiteren Kontingentspieler, der Torjäger der Füchse, Raphael Joly laboriert schon seit längerer Zeit an einer erheblichen Überlastung der Schulter und fällt so lange aus, bis sich die lädierte Schulter regeneriert hat. Man hofft an der Wedau, dass das zur zweiten Saisonhälfte sein wird, ist aber auf der Suche nach einem Spieler, der Joly für diese Zeit vertritt. Letzten Meldungen zufolge Ist der EVD mit dem Schweden Elias Bjuhr bereits fündig geworden. Nicht genug mit dem Ausfall des Topstürmers fällt auch der Youngster Leon Taraschewski mit einem Knorpelschaden im Knie auf unbestimmte Zeit aus.

Unterdessen ist am Westbahnhof klar, einer, der seine Schlittschuhe nach der letzten Saison an den berühmten Nagel gehangen hatte, wird wieder zum Schläger greifen. Derzeit wird schon fleißig trainiert um am 24. September im Rahmen des Benefizspiels gegen die Hannover Indians noch einmal zum Schläger zu greifen. Die Rede ist von Jan Barta. 576 Spiele in der Oberliga, 635 Scorer-Punkte sind die stolze Bilanz des ehemaligen Kapitäns der Moskitos, der nun im Bereich des Sponsorings und Marketings weiterhin für die Essener Moskitos tätig ist. Dabei hat es „die 22“ in fünf Spielzeiten in der ewigen Torjägerliste bis auf Platz zwei geschafft. Nur der ehemalige kanadische Stürmer Eric Legros hat mehr Tore und Vorlagen erzielen können.

Am 24. September wird Jan Barta also sein Abschiedsspiel in der Eissporthalle am Essener Westbahnhof bekommen und würdig vom Eis verabschiedet werden. Wer den Essener Publikumsliebling also nochmal in Aktion erleben möchte gibt seinen Obulus nicht nur für den guten Zweck, er hat auch die einmalige Chance Jan in diesem Spiel nochmal in Aktion zu sehen.

 

Niederlage fiel zu hoch aus

Man mag sagen, 8:2 (4:1, 2:0, 2:1) ist schon recht deutlich, doch optisch wirkten die Moskitos beim Rückspiel in Bad Nauheim gar nicht so unterlegen. Sicherlich war Bad Nauheim sehr viel effektiver im Abschluss, kam schneller in aussichtsreiche Abschlusspositionen, aber auch der Oberligist wusste in mehreren Situationen zu gefallen.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges gab wieder Sebastian Staudt im Tor den Vorzug vor Enrico Salvarani, Alex Botten war wieder als dritter Kontingentspieler am Schläger und der Coach experimentierte ein wenig mit der Zusammenstellung der Reihen. Exakt nach vier gespielten Minuten gerieten die Moskitos zunächst ins Hintertreffen, Cody Sylvester schloss ein gutes Zusammenspiel aus recht spitzem Winkel zur Führung ab. Doch die Moskitos waren in dieser Phase des Spiels durchaus gleichwertig unterwegs und Julian Lautenschlager bereitete den Ausgleich vor. Schön und überlegt wartete er bis Julien Pelletier in der richtigen Position war, um aufzulegen.

Das hatte sich der DEL 2-Ligist abgeguckt, das 2:1 fiel ähnlich vorgetragen. Andrej Bires saß wegen eines Stockschlags auf der Strafbank, Mc Namee fuhr von rechts ins Essener Drittel und legte für Noureddine Bettahar auf, der keine Mühe mehr hatte Staudt zu überwinden. Ein Fehler der jungen Essener Abwehr eröffnete Dominik Meisinger dann die Möglichkeit und der Nauheimer markierte das 3:1. Nur 15 Sekunden später war das Spiel im Grunde entschieden, wieder eine schöne Kombination der Nauheimer über rechts, Daniel Ketter legte für Harry Lange auf und mit 4:1 ging es in die erste Pause.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges sprach in seinem Statement auch die derzeitige Problematik in seinem Team an: "Nauheims erfahrene ältere Spieler und Imports haben unsere sehr junge Defensive sehr alt aussehen lassen. Das Fehlen von Marcel Pfänder, der mit Kiefer- und Nasenbeinbruch ca. 6 Wochen ausfällt, hat sich zusätzlich noch extrem negativ bemerkbar gemacht. DEL Torwart Klein im Tor hat dann noch 36 Schüsse pariert. Ein Gemisch wodurch unser junges Team immer mehr Selbstvertrauen verloren hat. Wir haben bewusst nur höherklassige Teams und Top-Teams für unser Vorbereitungsprogramm gesucht um von ihnen zu lernen, nur dadurch kann man sich verbessern. Heute hat man gesehen was erfahrene Spieler und Imports für ihr Team bringen müssen. Auch wenn Nauheim kein Maßstab für uns ist, muss unser junges Team daraus lernen."

Drei Spiele in vier Tage taten bei dem Spielstand nach dem ersten Drittel ihr Übriges, trotzdem brauchte Bad Nauheim bis zur 33. Spielminute. Die Essener Defensive brachte den Puck nicht weg und Leon Niederberger schaltete am Schnellsten. Danach saß Alex Botten zum zweiten Mal wegen des gleichen Vergehens (Check gegen die Bande) in der Kühlbox, Nauheim sofort in der Powerplay Aufstellung, den Pass von Dusan Frosch netzte Cody Sylvester aus kurzer Distanz ein.

Zwei Treffer in einer Minute bescherten Nauheim dann die Tore sieben und acht. Zunächst setzte sich Maurice Keil sehr schön durch, verlud auch noch Staudt. Dann überraschte Mc Namee den nicht immer sicher wirkenden Staudt zum 8:1. Nach einem Check gegen Andreas Pauli scheint dieser zunächst angeschlagen, auf dem Weg in die Kabine sieht das aber schon wieder anders aus. Pauli lautstark fluchend und Schläger und Handschuhe von sich werfend. Julian Lautenschlager blieb es dann vorbehalten noch etwas Ergebnis Kosmetik zu betreiben, einen Konter schloss der Essener Stürmer zum 8:2 ab.

Tore: 1:0 (4:00) Sylvester (Kolb, Stiefenhofer) 1:1 (9:36) Pelletier (Lautenschlager, Fiedler) 2:1 (11:26) Bettahar (Mc Namee, Krestan, PP1) 3:1 (14:49) Meisinger (Pauli) 4:1 (15:04) Lange (Ketter, Niederberger) 5:1 (32:34) Niederberger (Ratmann, Pruden) 6:1 (38:05) Sylvester (Frosch, PP1) 7:1 (48:27) Keil (Kolb, Frosch) 8:1 (49:16) Mc Namee (Kohl, Stiefenhofer) 8:2 (55:41) Lautenschlager (Pelletier, Grünholz) – Strafen: Bad Nauheim: 6 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten und Steinecke, Jens (Laguzov, Patrick – Lamberger, Jan) – Zuschauer 922

Testspiele Schlag auf Schlag

Zum letzten Mal testen die Wohnbau Moskitos vor Saisonbeginn gegen einen höherklassigen Gegner. Am Dienstag, 05.09. ist die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges zu Gast in der Wetterau. Um 19:30 Uhr kommt es im Colonel-Knight Stadion zum Rückspiel gegen den Kooperationspartner der Stechmücken, den EC Bad Nauheim.

In Hinspiel gab es, wie sich die Fans erinnern werden, ein dünnes 3:2 für die Gäste, der Siegtreffer fiel wenige Sekunden vor dem Ende für Bad Nauheim. Es ist also noch eine Rechnung offen mit dem DEL-2 Ligisten, und wie es gehen kann zeigten die Füchse Duisburg. Zwar unterlag der Favorit der Oberliga Nord am Freitag in der Wetterau mit 1:7, am vergangenen Sonntag entschieden die Füchse das Spiel gegen die Nauheimer aber auf heimischen Eis mit 6:5 nach Penaltyschiessen für sich. Für die Fans in Bad Nauheim dürfte damit nach fünf Vorbereitungsspielen noch Luft nach oben sein, zwei knappe Siege, ein deutlicher Sieg gegen Duisburg. Jedoch auch sieben Gegentore bei der 7:5 Niederlage in Heilbronn, sowie die Penaltyniederlage in Duisburg wird Fans und Verantwortliche in der Wetterau sicherlich nicht gerade erfreuen.

Die letzten Spiele zeigten Moskitos Chefcoach Frank Gentges bei seinem Team auch noch Luft nach oben. Seine Defensive habe noch viel zu lernen und auch mit den Importspielern war der Trainer nicht so zufrieden. Da wird ihm der Bruch des Oberkiefers und der Nase bei Stammverteidiger Marcel Pfänder sicherlich so gar nicht schmecken. Generell erhoffen sich die Fans am Westbahnhof nun auch mal positive Ergebnisse. Nach der Auftaktniederlage gab es am heimischen Westbahnhof zwei vermeidbare und knappe Niederlagen gegen die klassenhöheren Gäste aus Düsseldorf und Bad Nauheim. Auch das Heimspiel gegen Meister Tilburg hätte man nicht verlieren brauchen. Vom reinen Ergebnis war die knappe Penaltyniederlage da noch das Positivste und so langsam darf es etwas mehr sein.

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