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6:8 - Wohnbau Moskitos unterliegen HEV

Weitere Verletzte können die Wohnbau Moskitos derzeit nicht wirklich gebrauchen, doch vor und während des Derbys in Herne reduzierte sich der Kader der Essener weiter. Man konnte froh sein, dass vier DNL-Jungs aus Düsseldorf mit dabei  waren. Neben Pfeifer und Lehmann war Kreuzmann nicht dabei und auch Willaschek musste kurzfristig passen. So ging dem ESC in einem wilden Torspektakel am Ende die Puste aus. 6:8 mussten sich die Essener geschlagen geben.
 
Nach 1:40 Minuten sorgte der Herner Fominych dafür, dass nur noch drei Essener Verteidiger im Kader waren, er beförderte Frick nicht nur in die Bande, sondern anschließend auch ins Krankenhaus. Die Spieldauerstrafe gegen Fominych und damit verbundene fünfminütige Überzahl nutzten die Moskitos früh zu einem Tor durch McLeod und später bei vier gegen vier fiel das 0:2 durch Richter. Anschließend konnte erneut McLeod einen Schuss von Hildebrand abfälschen. So stand es nach dem ersten Drittel 3:0 für die Moskitos.
 
Im zweiten Drittel lief man nur noch hinterher und Herne konnte am Ende des Abschnitts mit 5:4 in Führung gehen bei einem Gegentreffer von Hildebrand. Zusätzlich bitter: Nach einem Schlagschuss mit Gesichtstreffer musste auch Saccomani ins Krankenhaus gebracht werden.
 
Im letzten Abschnitt fiel sehr schnell das 5:5 durch Patocka nach Vorlage von McLeod. Herne erzielte jedoch die Tore zum 6:5 und 7:5. Erneut Patocka brachte Essen noch einmal auf 7:6 heran. Doch gut eine Minute vor dem Ende die endgültige Entscheidung für Herne zum 8:6.
 
Nun gilt es schnellstmöglich die Verletzungen zu kurieren, damit man im letzten Viertel der Saison ein paar Punkte einfahren kann. Angesichts der Personalsituation scheint es wohl gar nicht so verkehrt, dass den Moskitos am kommenden  Wochenende nur eine Partie bevorsteht. Am Sonntag kommen die Crocodiles Hamburg an den Westbahnhof (18.30 Uhr).
 
Das sagt ESC-Chefcoach Larry Suarez: „Wir hatten heute eine super Möglichkeit, die für mich beste Mannschaft der Liga zu schlagen. Leider ist uns das nicht gelungen, sicherlich auch - und das soll keine Ausrede sein - aufgrund der vielen Ausfälle. Von der Mentalität her kann ich dem Team keinen Vorwurf machen. Wir müssen jetzt weitermachen. Wir glauben an uns, werden aber auch weiterhin keine Geschenke bekommen.“
 
Drittel:
0:3, 5:1, 3:2
 
Tore:
0:1(03:00) McLeod (Grözinger/Hoffmann), 0:2 (05:04) Richter (McLeod/Hildebrand),
0:3 (05:56) McLeod (Hildebrand/Richter), 1:3 (20:59) Asselin (Liesegang/Thielsch), 2:3
(22:58) Asselin (Liesegang/Ziolkowski), 2:4 (23:36) Hildebrand (Kraus/Bartuli), 3:4 (28:24)
Marsall (Liesegang/Ziolkowski), 4:4 (30:56) Calabrese Jr. (Bauermeister/Liesegang), 5:4
(39:45) Asselin (Penalty), 5:5 (41:31) Patocka (McLeod/Hildebrand), 6:5 (43:42) Thielsch
(Piskor), 7:5 (51:28) Thielsch (Marsall/Kasten), 7:6 (55:55) Patocka (McLeod/Hildebrand),
8:6 (58:49) Asselin (Marsall/Ziolkowski)
 
Strafen:
Herne 9 Minuten + Spieldauer (Fomynich), Essen 8 Minuten
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