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Freitag kommt Berlin, Sonntag Moskitos in Halle

Mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den Verfolgern stehen die Wohnbau Moskitos aktuell auf dem vierten Tabellenplatz, bevor am Freitag der ECC Preussen Berlin am Westbahnhof gastiert (20 Uhr – Eishalle Essen-West). Von der reinen Papierform gibt es sicherlich nur ein Ergebnis, doch es sind diese Spiele vor denen auch Cheftrainer Frank Gentges sein Team gerne mal warnt. Denn der Tabellenletzte und vermeintliche Underdog aus der Hauptstadt wird gerne mal unterschätzt, und die Mannschaft von Uli Egen hat als Tabellenletzter wenig zu verlieren. Eigentlich sollte es in der Hauptstadt in dieser Saison tabellarisch etwas mehr sein, doch die Preussen rangieren bereits mit einem Abstand von acht Punkten auf dem letzten Tabellenplatz. Das hatte sich der ehemalige Topscorer der Selber Wölfe, Kyle Piwowarczyk sicherlich auch anders vorgestellt. Dabei glänzt der Topscorer vor allem als Vorbereiter mit 30 Beihilfen, hat aber auch schon fünfzehn Treffer selbst beigesteuert. Treffsicherer zeigte sich im Team der Berliner bisher nur Jakub Rumpel mit 18 Toren. Zwei Siege insgesamt konnten die Spieler von Uli Egen bisher in 35 Spieler überhaupt feiern. Und wenn man sieht, dass die Preussen in 35 Meisterschaftsspielen bereits 224 Gegentore kassiert haben, dann wird schon ein wenig deutlich wo es hapert. Für die Wohnbau Moskitos bedeutet das, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen und die Tore zu machen.

Am kommenden Sonntag muss der Moskitos Tross dann nach Halle (18:15 Uhr – Sparkassen Eisdom) zu einem direkten Konkurrenten um Platz Vier. Die Saale Bulls haben aktuell ein einziges Pünktchen weniger als die Moskitos und stehen auf dem fünften Tabellenplatz. Bemüht man wieder die Papierform, so dürfte das ein ganz anderer Fight werden, als das Heimspiel am Freitag. Die Bulls sind schlecht in die Saison gestartet, kassierten direkt drei Niederlagen in Folge. Auch im Oktober gab es eine Phase von vier Niederlagen in Folge, doch die Bulls fingen sich wieder kletterten in der Tabelle weiter nach oben. Tyler Mosienko und Nathan Burns sind derzeit die Topscorer der Saale Bulls, doch auch Christopher Francis mit 32 Punkten in 13 Spielen sollte keinesfalls unterschätzt werden. Die drei Begegnungen dieser Saison endeten alle jeweils mit nur einem Tor Unterschied, was schon deutlich macht wie eng es wieder werden könnte. Im allerersten Meisterschaftsspiel setzten sich die Wohnbau Moskitos am Ende mit 5:4 am Westbahnhof durch. An der Saale gab es im November eine knappe 2:1 Niederlage für die Moskitos im Sparkassen Eisdom. Kurz vor dem Weihnachtsfest behielten die Stechmücken dann am Westbahnhof wieder mit 3:2 die Oberhand. Beide Teams sind also komplett auf Augenhöhe und es werden Kleinigkeiten entscheiden, ob die Punkte an der Saale blieben, oder das Team der Moskitos die mit nach Essen bringen kann.

Foto: Vom Spiel am 30.12.2017 am Westbahnhof gegen Halle - Hier noch der ehemalige Torjäger der Moskitos, Julien Pelletier

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