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Moskitos holen Jung – Knappe Niederlage in Leipzig

Kurz vor dem Spiel bei den Icefighters Leipzig haben die Wohnbau Moskitos den 18-jährigen Verteidiger Maximilian Jung aus dem DNL Team des Kölner EC geholt. Der junge Verteidiger ist am 14. Januar 2000 in Wickede (Ruhr) geboren worden und begann das Spiel mit der Scheibe in Iserlohn. Von 2016 bis 2018 spielte er in der kanadischen HEOMAAA bei Green Midget, bevor für vier Spiele in Köln landete. Max Jung ist 180 cm groß, wiegt 85 kg und ist ausschließlich für die Moskitos spielberechtigt. Die Moskitos wünschen der neuen Nummer #6 viel Erfolg und alles Gute.

Bevor das Spiel jedoch beginnen konnte, musste eine neue Scheibe her, Robin Slanina hatte beim Warm-Up deren Bruchfestigkeit gecheckt und gewonnen. Im Tor begann bei den Moskitos Christian Wendler, Patrik Cerveny plagt derzeit eine Hüftverletzung. Es entwickelte sich ein munteres Spielchen in den ersten 20 Minuten vor den beiden Torhütern Christian Wendler und Benedict Rossberg, die ganz großen Höhepunkte blieben jedoch aus. Dass es zur 1. Pause dann doch 2:0 für die Wohnbau Moskitos stand, hatte zwei Gründe. In doppelter Überzahl legte Kapitän Stephan Kreuzmann quer auf Carsten Gosdeck und dessen trockenen Schuss musste Rossberg passieren lassen. Gut eine Minute vor dem Ende, Leipzig gerade wieder komplett, da dachte Aaron McLeod er solle einfach mal abziehen, und wieder musste Rossberg hinter sich greifen.

Leipzig kam mit Mut aus der Kabine und dem Ex-Essener Niklas Hildebrand gelingt auch der Anschlusstreffer. Und die Icefighters machten weiter Druck, sahen sich aber auch immer wieder mit gefährlichen Aktionen der Wohnbau Moskitos konfrontiert. Der nächste Ex-Essener traf dann zum Ausgleich, Michal Velecky mit dem 2:2 nach 29 Minuten. Es schien ein wenig so, als hätten sich alle ehemaligen Essener Spieler an diesem Abend gegen ihren alten Club verschworen, denn Patrick Raaf-Effertz traf gut drei Minuten später sogar zur Führung für die Icefighters. Und es sollte in diesem 2. Drittel noch schlimmer kommen, zunächst kassierte Stephan Kreuzmann eine fünf plus Spieldauerstrafe für einen Check gegen Kopf- und Nackenbereich. Eben diese nutze Florian Eichelkraut zum 4:2. Und Patrick Raaf-Effertz haute dem Essener Keeper kurz vor dem Ende auch nochmal den Puck um die Ohren. Fünf Gegentore in einem Drittel, das war deutlich.

Spannend sollte es im letzten Drittel noch einmal werden, denn das Team von Cheftrainer Frank Gentges kam zurück. Fuhr Angriff um Angriff auf das Tor von Benedict Rossberg, doch der ehemalige Moskitos Keeper behielt die Oberhand. Bis zur 52. Spielminute, als Rossberg innerhalb einer Minute zwei Treffer von Slanina und Airich hinnehmen musste. Die Moskitos zogen in der Schlussphase das volle Programm, selbst die Herausnahme von Wendler brachte aber dieses Mal nicht den Erfolg. Am Ende hatte das 2. Drittel mit fünf Gegentoren den Moskitos wohl das Genick gebrochen.

Tore: 0:1 (16:55) Gosdeck (Kreuzmann, McLeod, PP2) 0:2 (18:51) McLeod (Kreuzmann, Airich) 1:2 (25:16) Hildebrand (Hofverberg, Miethke) 2:2 29:00) Velecky (Eichelkraut) 3:2 (32:45) Raaf-Effertz (Velecky) 4:2 (35:48) Paavilainen (Eichelkraut, Velecky, PP1) 5:2 (38:21) Raaf-Effertz (Veleky, Paavilainen, PP1) 5:3 (51:02) Slanina (Walch) 5:4 (51:32) Airich - Strafen: Leipzig: 10 - Essen: 4 plus 5 plus 20 Kreuzmann - Schiedsrichter: Fendt, Michael (M. Ritter – N. Bethke) – Zuschauer: 1.512

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

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