Header Banner

Moskitos ringen Füchse am Ende nieder

Es war am Ende ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges beim 3:2 Sieg im Penaltyschiessen gegen den Nachbarn aus Duisburg. Am Ende war es Aaron McLeod der den ersten, aber entscheidenden Penakty an Sebastian Staudt im Tor der Gäste, vorbeibrachte. Zuvor hatten sich beide Teams über weite Strecken neutralisiert, mal waren die Füchse am Drücker, dann wieder hatten die Moskitos Oberwasser. 

Der erste Abschnitt begann ganz munter, beide Teams suchten ihr Heil in der Offensive und kamen zu guten Chancen. Die beiden Torhüter, Sebastian Staudt auf Duisburger Seite und Patrik Cerveny im Tor der Moskitos, hatten beide ihre Gelegenheiten sich auszuzeichnen. In der 12. Minute setzen die Wohnbau Moskitos die erste Duftmarke, als Pavel Pisarik auf die Strafbank musste, knallte es zum ersten Mal ziemlich laut am Duisburger Pfosten. Auf der Anzeigetafel stand jedoch weiterhin zwei Mal die Null und so ging es auch in die erste Pause.

Die Moskitos mussten den zweiten Abschnitt in Unterzahl beginnen, Aaron McLeod hatte eine Sekunde vor Drittelende noch eine Strafe kassiert. Doch auch die Duisburger brachten kein Tor zustande. Besser machten es die Gäste dann in der 26. Spielminute als Pisarik und Spister nur noch Marcel Pfänder zwischen sich und Cerveny haben. Pisarik findet Spister und der nagelt die Scheibe unter die Latte. Die Füchse nun mit Oberwasser und die Moskitos mussten aufpassen, nicht den zweiten Gegentreffer zu kassieren. Nachdem die Moskitos bereits zwei Überzahlspiele verstreichen ließen, vor allem das Zielwasser fehlte oft, machte die Essener Mannschaft es dann besser. David Cespiva saß draußen, Stephan Kreuzmann zog ab und Aaron McLeod fälschte unhaltbar ab.

Mit einem satten Schuss brachte Pavel Pisarik sein Team in der 44. Minute wieder in Front, Patrik Cerveny hatte keine Chance. Doch die Moskitos machten weiter, ließen sich nicht nervös machen. In der 45. Minute dann die Schockszene, Yannis Walch bleibt nach einem Zweikampf in der Ecke neben dem Essener Tor liegen. Ein Foulspiel war nicht zu erkennen, dennoch muss der Essener Verteidiger auf dem Eis behandelt werden, wurde anschließend mit der Trage vom Eis gebracht. Eine Diagnose steht derzeit noch aus, Yannis soll die Klinik aber bereits wieder verlassen haben. Die Kollegen des Verteidigers versuchten in der Folge den erneuten Rückstand aufzuholen, was auch gelang. In der 54. Minute hatten die Moskitos gerade eine Strafzeit gegen Grözinger überstanden, da fuhr Grözinger mit Lennartsson auf Staudt und gegen den Schuss von Essens Nummer 62 hatte der Füchse Keeper keine Chance. Die letzten Minuten spielten beide Teams mit offenem Visier, wollten den Prestige Sieg. Die Moskitos mussten sogar die letzten 2 Minuten auf André Gerartz verzichten, der sich noch eine Strafe einhandelt. Es blieb jedoch beim 2:2 und beide Mannschaften einigen sich direkt ins Penaltyschiessen einzusteigen.

Mit dem ersten Penalty überwand Aaron McLeod Sebastian Staudt, es sollte der Siegtreffer sein. Für Duisburg verschossen nacheinander Spister, Pisarik und Tegkaev. Für die Moskitos blieb es bei dem Treffer durch McLeod, Lennartsson scheiterte und André Gerartz traf nur den Pfosten.

Tore: 0:1 (25:50) Spister (Pisarik, Huebscher) 1:1 (33:11) McLeod (Kreuzmann, PP1) 1:2 (43:30) Pisarik 2:2 (53:05) Lennartsson (Grözingerr) 3:2 (65:00) McLeod (PS) – Strafen: Essen: 12 – Duisburg: 12 – Schiedsrichter: Neutzer, Nickolas (J. Priebsch – J. Schäfer) – Zuschauer: 1.208

Fotos: Sascha Lamozik

RSS Feed
Google+
YoutubeChannel
Follow Us
Find us on Facebook