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Moskitos gewinnen erstes Playoffsspiel

EV Landshut – Moskitos Essen 2:3 OT (0:0, 0:1, 2:1, 0:1 OT)

Eine stattliche Anzahl von Moskitos Fans machte sich per Bus, Bahn und Auto Richtung Bayern auf den Weg und musste die weite Anreise nicht bereuen. Insgesamt fast 2800 Zuschauer sahen ein typisches Play-Off Spiel am Gutenberweg zu Landshut.

Kämpferisch mit viel Tempo beidseitig und einigen Nervositäten im Spielaufbau und vor den Toren, die auf Landshuter Seite mit Maxi Engelbrecht und auf Essener Seite mit Basti Staudt besetzt waren, prägten die Anfangsminuten. Bereits eine der ersten Aktionen ahndete der Hauptschiedsrichter Alfred Hascher mit 2 Minuten Strafe für die Gastgeber, Schadewaldt Beinstellen [00:32], Essen konnte jedoch davon nicht profitieren. Fern (Essen) nach 02:37 auf die Sünderbank wegen Halten, auch diese Unterzahl wurde von den Specialteams beherrscht. 09:22 gespielt, eine Bankstrafe gegen Landshut und der starke De Coste nur knapp am Gehäuse der Niederbayern vorbei.  Landshut jubelte [12:39], aber Hascher signalisierte umgehend : Kein Tor.  Eine Minute später musste Ziolkowski auf die Strafbank, Glück, Staudts Können und die Defensive verhinderten Schlimmeres. Es blieb beim Unentschieden nach den ersten 20 Minuten, alles in allem verdient.

Erneut eine frühe Strafe gegen Landshut [20:20] und erneut kein Tor in Überzahl, stark verteidigt. Dann schlug es endlich erstmals hinter Engelbrecht ein, der wieder sehr starke Kyle De Coste netzte ein, wenn auch glücklich abgefälscht, auf Zuspiel von Pelletier und Fern [25:35] und läutetete damit ein starkes Drittel der Essener ein.  Einige große Chancen, besonders als Kuhn aus Landshut in die Sünderbox musste [32:54], versemmelten Pfänder und Lautenschlager in aussichtsreichster Position. Es blieb beim knappen 1:0 für das Nordteam im 2. Drittel, diesmal mehr als verdient.

Landshut zu Beginn des letzten Drittels deutlich entschlossener und der Ausgleich durch den alten Hasen Bill Trew [42:34] konnte man kommen sehen, stark gemacht, keine Chance für Staudt. Trew nahm nach dem Tor seine Auszeit, 2 Minuten wegen Haken [44:08] und es brannte lichterloh vor dem Landshuter Kasten, ohne Resultatsveränderung. In den letzten 10 Minuten des Schlussdrittels war richtig Musik im Spiel, es wogte hin und her, viele Chancen auf beiden Seiten.  Bastian Staudt mit super Paraden, er war gewohnt stark und seinem Gegenüber an dem Abend einen Tick  voraus. Die Landshuter Wrigley und Meier und die Moskitos Lautenschlager und Thielsch hatten kurz hintereinander große Möglichkeiten, aber erst Marcel Pfänder schaffte es, das Schwarze in die Maschen zu legen.  Tor für die Moskitos [57:03]. Wer glaubte, das war´s, der sah sich getäuscht, denn keine Minute später traf für Landshut Baumgartner aus dem Gewühl heraus, alles wieder auf Null sozusagen. Bis zur Sirene gab es noch einige kritische Situationen, aber ohne Torschrei.  Verlängerung.

De Coste, Pelletier, Bires, Trew und Lennartson scheiterten jeweils am Torwart der gegnerischen  Mannschaft. Dann begannen 4 Minuten, die einem das Herz mehr als einmal in die Hose rutschen ließ: Strafe gegen Essen, Granz wohl wegen unnötiger Härte [68:55] und nach Ablauf der Strafe dann Penalty gegen das Gastteam (absichtliches Torverschieben),  Forster scheiterte am famosen Basti Staudt [71:55]. Dann schrieb die Uhr die Minute 74, als der bärenstarke Julian Lautenschlager, auf exzellenter Vorlage von Andrej Bires, das Spiel völlig humorlos entschied. Ein direkter Pass bis an die blaue Linie der Niederbayern nahm Bires technisch stark auf und bediente  mit einem genauen Querpass den mitgelaufenen Julian Lautenschlager, der halbhoch einschlenzte. Stark gemacht! Das Team und die mitgereisten Fans tobten. 

Auf geht’s am Sonntag zu Spiel 2 an den Westbahnhof.   

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