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Hannover effizienter als die Moskitos

Nachdem die Moskitos am Freitag (endlich) ihr erstes Spiel in dieser noch jungen Saison haarscharf nach Penalty in Braunlage siegreich bestritten hatten, sollte auch zuhause der Knoten platzen. Gegner waren die Hannover Scorpions, die gleichzeitig ebenso knapp - nach Verlängerung - gegen die Hamburg Crocodiles mit 6:5 gewannen. Die Scorpions - durch den Zusammenschluss der Wedemark mit den Hannover Scorpions - gelten nicht zu Unrecht, als heißer Anwärter auf einen der ersten 6 Plätze und haben mit Björn Bombis, Michael Budd und Chad Niddery gleich drei echte Kaliber im Team.

Gleich zu Beginn des Spiels prüfte Julien Pelletier den Scorpions Goalie Björn Linda und man hatte sofort das Gefühl, dass die Moskitos hellwach sind. Bires nahm sich nach 8 Minuten eine Strafe, die aber durch Hannover nicht genutzt wurde, im Gegenteil, starkes Unterzahlspiel der Gentges Truppe. 4:27 Minuten vor Drittelnde gab es Überzahl für das Heimteam, aber auch diese Strafe blieb ohne Tor Musik. Die Goalies Staudt und Linda sehr souverän, bis dann Hannover 1:21 Minuten vor Pausensirene traf, Sean Fischer ließ Staudt erstmals hinter sich greifen. Dabei blieb es und nicht unbedingt verdient, aber in dieser Saison fehlte bisher vor dem gegnerischen Tor die Portion Esprit und Kaltschnäuzigkeit.

Eine erneute Strafe gegen Essen, im zweiten Drittel 1:10 gespielt - Hartmann nahm Platz - und Lehmann nahm von der blauen Linie Maß zum 2:0, Hannover bestrafte die Moskitos umgehend. Staudt machtlos. Dann endlich durch eine feine Einzelleistung in der 36. Spielminute durch Pelletier der Anschlusstreffer. Trocken und hart neben dem Pfosten gesetzt. Das Publikum erwachte auch sofort und es folgten weitere wütende Angriffe im Minutentakt auf Hannovers Tor, jäh unterbrochen durch eine Strafe gegen Essen, Bires musste in die Kühlbox, 10:30 vor Drittelende und auch Hannover nahm sich eine Strafe, Björn Bombis hakte sich in die Box. Das muntere Platznehmen auf der Sünderbank ging weiter, 6:30 vor der Pausensirene, Foul von Strakhov Scorpions. Wie schon in den Spielen davor, zu leichtfertig die Überzahl verschenkt. Knapp 2 Minuten vor der Pausensirene, eine erneute Chance beim 5 gegen 4 der Essener, Berblinger mit 2 Minuten und der Essener Torjubel kurz danach war unbegründet, der Schiedsrichter zeigte sofort „kein Tor“ an, nach einem Gestocher vor dem Scorpions Tor. Es blieb beim 1:2 aus der Sicht der Moskitos im 2. Drittel.

Kaum Platz genommen, traf Hannover durch Pantic, sträflich alleine gelassen durch Essens Defensive, ließ er Staudt überhaupt keine Chance, Minute 42 und danach Konfusion vor dem Moskitotor, jedoch ohne weiteres Negativerlebnis. Schütt-Hannover und Hartmann-Essen mussten sich abkühlen, dann kam auch noch Essens DeCoste dazu, wieder Überzahl für die Niedersachsen, die aber ohne Resultats Veränderung blieb, auch weil Sebastian Staudt formidabel hielt, das alles 15 Minuten vor Ende.  Lautenschlager musste in der 47. Minute wegen Stockschlag 2 Minuten runter und Hannover mit der nächsten Chance zu erhöhen. Chad Niddery nutzte das und räumte von der blauen Linie die letzten Zweifel aus dem Weg, 1:4 aus Sicht der Moskitos. 5:23 vor Spielende, Überzahl Moskitos Essen, Budd war der Übeltäter, aber wie zuvor, hatte man das Gefühl, das Tor war kein Freund der Moskitos und Björn Linda ließ sich nicht mehr bezwingen. Ein sehr starker Torwart.

Essens Pelletier und der Scorpion Schmid, beide 2 Minuten Strafe und das drei Minuten vor dem Ende, kühlten sich ab, kurz drauf gesellte sich noch Hannovers Bombis dazu. Die letzten beiden Spielminuten konnten die Essener in Überzahl spielen und Thielsch mit viel Dampf und Wut von Links ins äußerste Eck zur Resultats Veränderung, 2:4 und noch 1:35 Minuten auf der Uhr. Gentges nahm Staudt aus dem Tor und schaffte ein numerisches Übergewicht, was letztlich nicht belohnt wurde. Moskitos Essen verloren auch ihr drittes Heimspiel und das mit 2:4.

Fazit:
Essen zu berechenbar im Angriff, ohne die Leichtigkeit der vergangenen Saison bisher und Hannover sehr abgebrüht und schussstark, somit ein verdienter Sieger.

Tore: 0:1 (18:39) Fischer (Blank, Budd) 0:2 (22:17) Lehmann (Budd, PP1) 1:2 (25:17) Pelletier (DeCoste, Thielsch) 1:3 (40:29) Pantic (Bombis) 1:4 (48:32) Niddery (Schütt, PP1) 2:4 (58:25) Thielsch (Ziolkowski, DeCoste, PP1) – Strafen: Essen: 14 – Hannover: 14 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (Seeßle, Markus – Starke, Manuel) – Zuschauer: 843

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