Verfolgerduelle am Essener Westbahnhof

Denn auf Vefolgerduelle läuft es am kommenden Wochenende für die Wohnbau Moskitos hinaus. Zunächst muss das Team von Frank Gentges in den Bus, und das weit. Denn am Freitag um 20 Uhr gastieren Miglio, McLeod und Kollegen in Rostock. In der Eissporthalle an der Schillingallee hängen die Trauben eher hoch, doch nach der kleinen Serie, die das Team von Frank Gentges in den letzten Wochen erspielt hat, muss man sicher auch in Rostock antreten, mit der Maßgabe dort zu punkten. Am Sonntag geht es dann um die Reihenfolge nach Tilburg. Um 18:30 Uhr kommen die die Hannover Scorpions zu den Moskitos und beide Teams werden versuchen den Anschluss an die Spitze so gering wie möglich zu halten. 

Die Piranhas haben das Image der grauen Maus abgestreift und versuchen jedes Jahr im Rahmen ihrer Möglichkeiten gutes Hockey anzubieten. Das klappt in diesem Jahr ganz gut, 35 Punkte wurden schon gehamstert und das werden sicher noch mehr. Auffällig ist der kleine Kader der Piranhas, denn wenn alle fit sind gehen gerade drei Blöcke in die Startformation, was auf eine lange Saison gesehen sicher nicht viel ist. Michal Bezouska, Gregory Classen und Tomas Kurka heißen die Stürmer mit dem meisten Torhunger. Verfolgt werden sie in der internen Wertung von Verteidiger Andrej Teljukin und den Stürmern Constantin Koopmann und Viktor Beck. Hier gilt es also für die Defensive der Moskitos aufzupassen. Die Piranhas starteten fulminant mit vier Siegen in die aktuelle Spielzeit, wurden aber dann durch mehrere Niederlagen ein wenig durchgereicht. In den letzten Spielen punkten die Spieler um den ehemaligen Moskitos Verteidiger Werner Hartmann aber wieder regelmäßig.

Am Sonntag um 18:30 Uhr kommt es dann in der Eishalle Essen-West zum direkten Verfolgerduell. Platz Zwei belegen die Hannover Scorpions und sie haben jetzt noch sechs Punkte Vorsprung, da geht noch was! Denn wenn die Stechmücken an der Ostsee nicht untergehen, könnte es am Sonntag sogar schon um Platzverbesserungen gehen. Die Scorpions haben in den letzten Jahren einen kleinen, aber sehr feinen Kader aufgebaut. Torjäger Patrick Schmid blieb den Niedersachsen erhalten und führt auch mit 20 Treffern gleich wieder die interne Wertung der Scorpions an. Verfolgt wird er dabei von Björn Bombis und Mathew Wilkins, Christoph Koziol komplettiert das Quartett der torgefährlichsten Spieler der Skorpione. Sechs Niederlagen musste das Team von Trainer Dieter Reiss in dieser Saison erst hinnehmen. Dabei haben dann auch die Torhüter geholfen, denn mit Christoph Mathis haben die Hannoveraner einen ganz starken Goalie im Kasten. Unterstützt wird er dabei von Enrico Salvarani, der in seinen bisherigen Spielen gute Leistungen zeigen konnte. Es ist also angerichtet für ein Verfolgerduell am kommenden Sonntag, in der Hoffnung, dass es auch am Freitag mit der kleinen Serie weitergeht.

Foto: Aus dem Spiel gegen die Hannover Scorpions am 02.03.2018

Erfurt fast wieder Stolperstein für die Moskitos Essen

Nach der bitteren 3:6 Heimniederlage gegen die TecArt Black Dragons Erfurt am 21. Oktober in der Eissporthalle Essen-West war es auch beim 2:3 Sieg in Erfurt ein hartes Stück Arbeit für die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges. Bis 27 Sekunden vor dem Ende führten die Moskitos mit 2:1, mussten dann jedoch noch den Ausgleich hinnehmen. In der Overtime gab es zwei brenzlige Minuten zu überstehen, als Aaron McLeod auf die Strafbank musste, am Ende trafen Miglio und Gerartz im Penalty-Schießen und nahmen so zumindest 2 Punkte mit an den Westbahnhof. 

Das 1. Drittel war recht ausgeglichen, beide Teams neutralisierten sich weitgehend im Eissportzentrum in Erfurt. Die Wohnbau Moskitos erwischten den besseren Start, was sich zwischenzeitlich auch im Ergebnis wiederspiegelte. Raphael Grünholz drückte aus ganz spitzem Winkel einen Schuss von Veit Holzmann über die Linie. Mit seinem ersten Saisontreffer brachte der Youngster die Wohnbau Moskitos in Erfurt in Führung. Aaron McLeod und Julian Airich hätten das Ergebnis noch besser gestalten können, zielten aber zu ungenau. Erfurt wurde stärker und belagerte in der Folge das Tor von Patrik Cerveny. Michal Vazan war es dann, der für den Ausgleich sorgte. Bis zur ersten Pause hatten beide Teams ihre Chancen, doch es blieb beim 1:1.

Noch 13 Sekunden Überzahl, so starteten die Moskitos in Abschnitt zwei und das mit einem Blitzstart. André Gerartz, der wieder an der Seite von Aaron McLeod und Nicholas Miglio spielte, traf auf blitzsauberes Zuspiel, eben dieser beiden zum 2:1 für die Wohnbau Moskitos nach 21 Sekunden. Nach diesem Treffer büßte die Begegnung jedoch an Qualität ein, beide Teams hatten ihre Möglichkeiten, ohne allerdings die richtig zwingenden Chancen erspielen zu können. Kurz nach dem Treffer musste die Partie für mehrere Minuten unterbrochen werden, einer der Linesmen lag am Boden und musste von Eis getragen werden. Die Wohnbau Moskitos zogen zum Ende des Drittels noch einmal das Tempo an, vor allem die Reihe um McLeod, Miglio und Gerartz hatten ihre Top-Chancen, Otte-Günzler, der Torhüter der Dragons hatte aber stets den richtigen Riecher und hielt seinen Kasten sauber. Mit der hauchdünnen Führung der Moskitos gingen beide Teams in die zweite Drittelpause.

Auch im vermeintlich letzten Spielabschnitt war es ausgeglichen, was Spielanteile und Torszenen betraf. Zunächst gaben die heimischen Dragons Gas und Patrik Cerveny im Tor der Wohnbau Moskitos musste einige Male Kopf und Kragen riskieren um den Ausgleich zu verhindern. Im Gegenzug war es aber die 1. Essener Reihe, die immer wieder im Drittel der Erfurter wirbelte und Otte-Günzler musste ebenfalls auf der Hut sein. Auch die Reihe um Lemmer, Holzmann und Grünholz brachte immer wieder Gefahr vor das Tor der Dragons, Treffer wollten aber keine fallen. Bis eben 27 Sekunden vor dem Ende, Erfurt hatte längst den Torwart zugunsten eines sechsten Feldspielers geopfert und vom Bully weg dann der Ausgleich. In der Overtime gab es für die Moskitos die erwähnten 2 Strafminuten gegen Aaron McLeod zu überstehen. Im Penalty-Schießen traf dann der 2. Essener Schütze, Nicholas Miglio. Erfurt glich ebenfalls mit dem 2. Penalty noch einmal aus, doch André Gerartz machte mit seinem Penalty endgültig den Sack zu.

Cheftrainer Frank Gentges nach dem Spiel in seinem Statement: "Es war ein starkes Spiel von uns gegen einen starken Gegner der einen sehr guten Tag erwischt hatte. In der regulären Spielzeit hatten wir genügend Chancen für einen drei-Punkte Sieg. Unserer Chancenverwertung und ein unglückliches Bully inclusiv einer klaren Fehlentscheidung des Schiedsrichters 27 Sekunden vor Schluss, haben uns leider einen Punkt gekostet. Mit zwei Siegen und zwei starken Spielen am Wochenende können wir aber sehr zufrieden sein."

Tore: 0:1 (7:09) Grünholz (Holzmann, Lemmer) 1:1 (9:29) Vazan (Sochan, Ziolkowski, PP1) 1:2 (20:21) Gerartz (Miglio, McLeod) 2:2 (59:33) Schüpping (Fiedler, Ziolkowski) 2:3 (65:00) Geratz (Penalty) – Strafen: Erfurt: 10 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Ratz, D. (M. Berg – j. Meyer) – Zuschauer: 435

Fotos. Moskitos Essen

Moskitos Essen machen kurzen Prozess mit Leipzig

In den Pressekonferenzen nach den Spielen der Wohnbau Moskitos gehört das erste Wort immer dem Gästetrainer. So auch am Freitag, nach dem 6:0 (4:0, 2:0, 0:0) Sieg der Wohnbau Moskitos gegen die EXA Icefighters aus Leipzig. Sven Gerike brachte das Spiel schnell auf den Punkt: „Für mich ist die Pressekonferenz heute recht einfach, bevor wir groß die Scheibe berührt hatten, stand es 3:0. Wir sind nicht wirklich gut in des 1. Drittel gekommen, das hat jeder gesehen, da hatten wir uns etwas mehr vorgenommen“.

25 Sekunden gespielte Zeit standen auf der Uhr, da musste Benedict Roßberg im Tor der Gäste bereits hinter sich greifen. Nicholas Miglio hatte den ersten Angriff der Gäste förmlich gerochen, fing die Scheibe ab und stürmte seinerseits ins Leipziger Drittel. Sein harter, platzierter Schuss landete im langen Eck. Und es sollte so weitergehen. Strafzeit gegen Leon Lilik, die Moskitos setzen sich im Leipziger Drittel fest und aus ganz spitzem Winkel war es wieder Nicholas Miglio, der Roßberg zum zweiten Mal bezwang. 31 Sekunden nach dem 2. Treffer der Essener Moskitos setzte sich Arthur Lemmer schön durch bis auf die Torlinie, seinen klugen Rückpass lenkte Veit Holzmann in die Maschen. Gästetrainer Sven Gerike nahm erst Mal seine Auszeit. Ein gewisses Bemühen konnte man den Gästen in der Folge gar nicht absprechen, aber vieles was sie machten wirkte ohne den nötigen Druck dahinter, um zum Erfolg zu führen. Die Moskitos spielten aus der sicheren Führung heraus nun clever und lauerten auf weitere Chancen. Eine kam dann in der 14. Spielminute, Aaron McLeod zog auf seine unnachahmliche Art zu spielen von links in das Leipziger Drittel, Roßberg konnte seinen Schuss nur abprallen lassen und im Slot sagte André Gerartz Danke.

Mit 4:0 begannen beide Mannschaften dann also das Mitteldrittel. Benedict Roßberg hatte Feierabend gemacht, nahm auf der Bank Platz und seinen Platz im Gästetor füllte nur Mark Arnsberger aus. Doch auch Arnsberger sollte so seine Probleme bekommen. André Gerartz passte im eigenen Drittel auf, passte in die neutrale Zone zu wem, Nicholas Miglio war gestartet. Von halblinks zog der Stürmer auf Arnsberger zu und hämmerte die Scheibe in den rechten oberen Winkel. Ergebnistechnisch durfte Kapitän Stephan Kreuzmann den Schlusspunkt setzen. In der 29. Spielminute, die Wohnbau Moskitos in Überzahl, Kreuzmann zog ab und traf flach unten ins lange Eck.

In der Folge hatte das Spiel, das nie die ganz großen Höhepunkte hatte, eher den Charakter eines Freundschaftsspiels. Bis auf die Raufereien zwischen Grünholz und Lilik, sowie zwischen Grözinger und Virch, verwalteten die Moskitos den Vorsprung. Leipzig fehlten an diesem Abend die Mittel um Patrik Cerveny ernsthaft in Gefahr zu bringen, und wenn es zu Situationen vor dem Essener Tor kam, die gefährlich waren, so entsprang das eher dem Zufall.

Cheftrainer Frank Gentges war dann in der Pressekonferenz auch zufrieden mit seiner Mannschaft und dem Spiel: „Wenn man das Spiel Revue passieren lässt waren wir klar die bessere Mannschaft. In den letzten Spielen hat uns ausgezeichnet, dass wir immer gut aus der Kabine gekommen sind. Ich rede immer gerne über mein Lieblingsthema Finalität, heute hatten wir die drei Chancen und haben drei Tore gemacht. Doch man muss aufpassen, die Gäste nehmen Auszeit, da musst du nochmal aufpassen. Ich bin aber stolz auf meine Mannschaft, dass sie das ganz souverän zu Ende gespielt hat, auch für unseren Keeper, der wieder einen Shutout hat“.

Tore: 1:0 (0:25) Miglio 2:0 (2:14) Miglio (McLeod, Kreuzmann, PP1) 3:0 (2:45) Holzmann (Lemmer, Grünholz) 4:0 (13:59) Gerartz (McLeod, Kreuzmann) 5:0 (24:13) Miglio (Gerartz, McLeod) 6:0 (28:11) Kreuzmann (Richter, Miglio, PP1) – Strafen: Essen: 14 + je 10 Grünholz und Grözinger – Leipzig: 20 + je 10 Lilik und Virch – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (C. van Grinsven – N. Verbruggen) – Zuschauer: 1.215

Fotos: Sascha Lamozik / FEE

Zwei offene Rechnungen bei den Wohnbau Moskitos

Nach dem sportlich tollen Wochenende mit den beiden Siegen gegen Herne und in Braunlage bei den Harzer Falken, geht es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges am kommenden Wochenende gegen zwei Mannschaften, mit denen man aus Essener Sicht noch offene Rechnungen hat. Beide Spiele gegen die kommenden zwei Gegner gingen in der ersten Runde der Saison jeweils verloren und vor allem vor dem Hintergrund, dass die Stechmücken sich nun mühsam den 4. Tabellenplatz erobert haben, gilt es das am kommenden Wochenende besser zu machen.

Zunächst sieht man sich wieder am kommenden Freitag am Essener Westbahnhof, wenn um 20 Uhr die EXA Icefighters aus Leipzig in der Eisporthalle Essen West gastieren. Gepusht von Sponsor König Pilsener, der diesen Spieltag als ‚Sponsor oft he Day‘ unterstützt, wollen die Moskitos die 5:4 Niederlage aus dem Hinspiel sicherlich wett machen. Das Hinspiel lief aus Essener Sicht ein wenig kurios, nach einer 2:0 Führung im ‚Kohlrabizirkus‘ zur 1. Drittelpause ging es danach völlig dahin. Hildebrand, Velecky, Paavilainen und Raaf-Effertz mit zwei Treffern drehten den Rückstand in nur einem Drittel in eine satte Führung um. Zwar kamen die Wohnbau Moskitos im letzten Abschnitt noch einmal zurück, Treffer von Robin Slanina und Julian Airich konnten aber am Ende den Erfolg nicht mehr bringen. Alleine das sollte Motivation genug sein, um auf heimischem Eis auch ohne den langzeitverletzten Nico Strodel das Team aus Leipzig schlagen zu wollen. So richtig kommen die Spieler von Trainer Sven Gerike nämlich in dieser Saison auch nicht in Tritt, 28 Punkte und Platz 9 ist die Bilanz nach 20 gespielten Begegnungen. Ein alter Bekannter in Essen ist dann auch der Top-Stürmer der Gäste, Michal Velecky (27 Punkte) führt die interne Scorerwertung an, vor Florian Eichelkraut (26 Punkte) und Antti Paavilainen mit 25 Punkten. Man kann es nicht als Derby bezeichnen, aber mit der Leistung, die die Mannschaft von Frank Gentges in den letzten beiden Heimspielen gezeigt hat, dürften die Trauben für Leipzig am Freitag in Essen sehr hoch hängen. 

Zwei Heimniederlagen mussten die Wohnbau Moskitos in dieser Saison hinnehmen. Das 1:2 gegen Meister Tilburg zu Beginn der Saison kann man sicherlich noch akzeptieren, die schwache Leistung beim 3:6 gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt am 21. Oktober fiel da schon schwer ins Gewicht. Der letztjährige Stürmer der Wohnbau Moskitos, Christoph Ziolkowski hatte an diesem Tag einen guten Lauf und traf bei seinem ehemaligen Club am Westbahnhof gleich drei Mal. So hat das Team der Wohnbau Moskitos auch am kommenden Sonntag (16 Uhr, Eissportzentrum Erfurt) noch eine Rechnung mit dem Gegner offen. 21 Punkte aus 20 Spielen, das bedeutet Platz 11 für die Mannschaft aus der thüringischen Landeshauptstadt. Das sich Trainer Fred Carroll wahrscheinlich auch anders vorgestellt, doch sein Team konnte aus den letzten zehn Spielen nur zwei Siege für sich verbuchen. Reto Schüpping ist der treffsicherte Schütze bisher bei den Thüringern, mit 15 Toren und 10 Beihilfen führt er die interne Wertung an, vor Michal Vazan (14 Punkte), Felix Schümann (17 Punkte) und Verteidiger Robin Sochan, ebenfalls 17 Punkte. Der im Hinspiel am Westbahnhof so treffsichere Christoph Ziolkowski hat übrigens in den anderen 19 Spielen, die es nicht gegen die Moskitos ging, nur zwei Mal getroffen.

Es braucht also wieder zwei konzentrierte Leistungen der Wohnbau Moskitos, um am kommenden Wochenende den positiven Trend des letzten Wochenendes zu bestätigen. Auch ohne Nico Strodel, der an der Seite von Aaron McLeod und Nicholas Miglio wirklich gut eingeschlagen hatte, sollte das möglich sein. Vielleicht auch eine Chance für andere Spieler des Kaders?

Foto: Aus dem Spiel am 06.01.2017 gegen die Icefighters Leipzig am Westbahnhof

Nico Strodel fällt mehrere Monate aus

Nico Strodel fällt nach dem Foul aus dem Spiel am Sonntag über mehrere Monate aus. Der Stürmer, der erst vor wenigen Tagen aus Bad Nauheim aus der DEL2 an den Essener Westbahnhof gewechselt war, musste noch im 1. Drittel des Spiels in Braunlage eine heftige Attacke von hinten in die Bande hinnehmen. Dabei prallte er mit Kopf und Schulter voran in die Bande und blieb zunächst regungslos liegen. Zach Josepher, der Harzer Verteidiger, der diesen Check gefahren hatte, wie auch sein Verein haben sich direkt bei der Essener Mannschaft und Cheftrainer Frank Gentges entschuldigt, sich nach dem Gesundheitszustand des Spielers erkundigt, und nach dem Kontakt von Strodel gefragt. Nico Strodel konnte nach einer ersten Diagnose noch in der Nacht den Heimweg mit nach Essen antreten.

Auch wenn die ganze schwere Verletzung zum Glück nicht eingetreten ist, kam dann doch am Montag die Ernüchterung, die Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges in seinem Statement wie folgt beschreibt: "Laut der Ärzte hat Nico ein schweres Hirntrauma und eine schwere Schulter und Nackenverletzung erlitten. Er wird über mehrere Monate ausfallen, genaueres ist aktuell noch nicht zu sagen, wichtig ist, dass er wieder vollkommen gesund wird, ohne bleibende Schäden, dazu soll er sich unbedingt die benötigte Zeit nehmen. Für unsere Mannschaft bedeutet dies natürlich eine erhebliche Schwächung. Nico hat bei uns in allen Bereichen sehr gut eingeschlagen und mit Aaron McLeod und Nicholas Miglio eine hervorragende Sturmreihe gebildet. Jetzt zählt erst mal seine Genesung und dafür bekommt er unsere vollste Unterstützung“.

Moskitos Essen stürmen mit 8:1 den Wurmberg

Frank Gentges, der Essener Cheftrainer hatte am vergangenen Freitag gewarnt: „Für die Fans ist es das Größte, wenn wir Derbys gewinnen, dann geht es fast im Autokorso durch die Stadt, aber ich habe meine Mannschaft gewarnt. Das Spiel in Braunlage wird ganz schwer, da müssen wir hochkonzentriert zur Sache gehen um nicht überrascht zu werden“: Seine Mannschaft ging hochkonzentriert zur Sache und gewann am Ende verdient mit 8:1 bei den Harzer Falken. Damit haben die Wohnbau Moskitos nach dem 6:1 Sieg gegen Herne ein Sechs-Punkte Wochenende auf dem Konto.

Die Moskitos wieder mit Julian Lautenschlager, kamen im ersten Abschnitt am Wurmberg ganz gut ins Spiel, bereits nach wenigen Minuten legte Kapitän Stephan Kreuzmann für Nicholas Miglio auf und es stand 0:1. Überhaupt, der US-Amerikaner kommt an der Seite von Aaron Mcleod und Nicolas Strodel immer besser in Schwung. In der Folge waren die Moskitos die bessere Mannschaft, spielten dominant, ohne jedoch wirklich zwingende Chancen. Dann wie aus dem Nichts der Ausgleich, bei einem Schlenzer von Falken Verteidiger Josepher landet der Puck vom Innenpfosten im Netz. Die Moskitos mühten sich noch im ersten Drittel die erneute Führung zu erzielen, zwei Mal lag die Scheibe auch im Harzer Netz, doch beide Treffer wurden nicht gegeben. Zwei Minuten vor Drittelende, Hiobsbotschaft für Cheftrainer Frank Gentges, nach einem üblen Bandencheck landete Nicolas Strodel ungebremst kopfüber in der Bande. Der Stürmer musste verletzt vom Eis geführt werden, Josepher erhielt 5 plus Spieldauerstrafe.

Im zweiten Drittel machten die Moskitos weiter Druck, zeitweilig fand das Spiel nur vor dem Tor der Falken statt, und irgendwann fielen auch die Tore. Veit Holzmann brachte die Wohnbau Moskitos wieder in Front, nach einem Zuspiel von McLeod und Miglio traf er zum 2:1. Und es sollte so weiter gehen, André Gerartz erhöhte auf 3:1, wieder war Aaron McLeod der Vorlagengeber. Dann legte das kanadisch/amerikanische Sturmduo für Thomas Richter auf, es stand 4:1. Nachdem nun alle mal durften, legte Aaron Mcleod auch noch für den Oldie im Team auf, Carsten Gosdeck traf zum 5:1. Und bis zur ersten Pause sollte es für die Harzer Falken sogar noch schlimmer kommen, denn Raphael Grünholz traf in der Folge der Partie noch zum 6:1 für die Wohnbau Moskitos.

Nach drei Minuten im letzten Drittel traf Neuzugang Nicholas Miglio zum zweiten Mal, von der blauen Linie fährt er auf Hessel zu und lässt dem Torhüter der Falken keine Chance. Auch in der Folge hatten die Wohnbau Moskitos Chancen, das Ergebnis höher zu gestalten. Braunlage kam zu gelegentlichen Entlastungsangriffen, hatte in Fritz Hessel einen starken Torhüter, der schlimmeres zu verhindern wusste. Aaron McLeod, der Essener Torjäger stellte dann in 53. Spielminute den Endstand her. Weitere Chancen durch Raphael Grünholz, Lemmer, Pfeifer und Airich konnten die Moskitos nicht mehr verwerten, doch auch so darf Frank Gentges zufrieden sein, seine Jungs haben sich nicht überraschen lassen.

Der Cheftrainer und Sportmanager in seinem Statement zum Spiel: "Wir waren über die gesamte Spielzeit hoch überlegen und somit auch der hochverdiente Sieger. Zwei enorm starke Spiele sichern uns somit ein 6-Punkte Wochenende."

Tore: 0:1 (3:07) Miglio (Kreuzmann, McLeod, PP1) 1:1 (14:15) Josepher (Pipp, Trattner) 1:2 (22:34) Holzmann (Miglio, McLeod, PP1) 1:3 (26:52) Gerartz (McLeod, Kreuzmann) 1:4 (29:17) Richter (McLeod, Kreuzmann, PP2) 1:5 (30:20) Gosdeck (Grözinger, Lautenschlager, PP1) 1:6 (34:32) Grünholz (Miglio, Lautenschlager) 1:7 (43:07) Miglio (Gerartz, Fern) 1:8 (52:51) McLeod (Fern) – Strafen: Braunlage: 6 plus 5 plus Spieldauer Josepher – Essen: 4 – Schiedsrichter: Soguksu, Ali (M. Busse – F. Holst) – Zuschauer: 531

Fotos: Moskitos Essen

Wieder 6:1, Moskitos Essen sind Doppel-Derbysieger

Nach dem 6:1 Derbysieg gegen Duisburg vor genau einer Woche, schickten die Wohnbau Moskitos im zweiten Derby innerhalb einer Woche auch den Herner EV mit 6:1 nach Hause. Knapp 2.800 Zuschauer wollten das ewig junge Derby zwischen den beiden Rivalen sehen, gut gefüllt also, die Halle am Essener Westbahnhof.

Die Gäste aus Herne kamen etwas schneller ins Spiel, machten in den ersten paar Minuten Druck auf das Tor von Patrik Cerveny. Doch das dauerte genau 3:23 Minuten, dann schnappte sich Aaron McLeod in der neutralen Zone die Scheibe, zog von rechts ins Herner Drittel, fast sah es aus als käme ein Pass. Doch der trockene Schuss landet über der Stockhand von Linda im Netz. Und das Team von Cheftrainer Frank Gentges machte direkt weiter, knappe Minute später, Lars Grözinger prüfte aus halblinker Position Björn Linda im Herner Kasten, der ließ prallen und Julian Airich konnte sich die Ecke aussuchen. Und wieder Airich fuhr nur eine Minute später einen Angriff auf Linda, die Latte rettete die Gäste. Mit der ersten Essener Strafzeit gegen Nicholas Miglio jedoch dann fast der Anschlusstreffer, die Scheibe lag im Tor doch sie wurde per Schlittschuh dort hinein befördert, nach einigen Beratungen gab Hauptschiedsrichter Leven den Treffer nicht.

Im zweiten Drittel begann dann eine Phase, von der Frank Gentges in der Pressekonferenz sagte: „Ich denke, im 2. Drittel haben wir komplett in Unterzahl gespielt, naja, 80 %. Und da weiß man, da hat Herne Qualität imSturm, aber wir haben das sehr, sehr gut gemacht, nicht nur unser Torwart, alle haben das gut gespielt“. In der Tat hatten die Gäste mehrfach die Chance, zunächst musste Marcel Pfänder zweimal kurz hintereinander auf die Strafbank, dann zog Kapitän Stephan Kreuzmann nach und am Ende traf es Julian Airich drei Mal hintereinander. Ein einziger Treffer gelang dem Herner EV in diesem Drittel, Nils Liesegang, der in Überzahl an der blauen Linie spielt, schoss in den Slot, dort fälschte Brad Snetsinger unhaltbar für Cerveny zum Anschlusstreffer ab.

Und wenn der Gegner einem vielleicht den Schneid abkauft, dann hilft auch mal so ein richtiges „Dreckstor“. Andre Gerartz passte im Mitteldrittel auf und fing einen Herner Angriff ab, schaltete schnell um und überwand Linda im Tor der Gäste mit einem Schlenzer. Das endgültige Aus für Herne kam dann wohl nur gut eine Minute später, Herne fing einen Essener Angriff ab. Dann patzten die Gäste jedoch im eigenen Spielaufbau, Marcel Pfänder war dazwischen, marschierte aus dem Mitteldrittel gen Herner Tor. Sein trockener Schuss von der blauen Linie schlug flach unten links ein. Und wenn dann noch die Schlüsselspieler patzen wird es schon mal derbe, Nils Liesegang mit Fehlpass hinter dem eigenen Tor, Nicholas Miglio schnappte sich die Scheibe und tanzte auch noch Linda aus. Den Schlusspunkt setzte dann Aaron McLeod, der den Torreigen auch eröffnet hatte. In Überzahl baute der Stürmer das Spiel auf, zog in seiner unnachahmlichen Weise von rechts in das Herner Drittel bis vor das Tor von Linda und schlenzte den Puck zwischen Pfosten und Torhüter vorbei ins Tor.

In der Pressekonferenz sagte der Essener Cheftrainer und Sportmanager Frank Gengtes zum Spiel: „Wir sind sehr, sehr gut reingekommen und weil Danny es sagt, Finalität ist einfach alles. Wir haben die ersten zwei gemacht, hätten noch den ein oder anderen machen müssen. Herne hat auch seine Chancen gehabt. Die Strafminuten im 2. Drittel, was sollen wir diskutieren, der Schiri hat das alles, bis auf eine Situation richtig gesehen. Im letzten Drittel haben wir dann den Unterschied gezeigt, waren besser und haben das Spiel klar gewonnen. Und dann Derby, für die Fans ist das sehr wichtig, wir haben jetzt vier Derbys gespielt, drei davon gewonnen, die letzten beiden mit 6:1, was willst du mehr? Ich habe der Mannschaft aber trotzdem gesagt, am Sonntag in Braunlage wird es ein sehr schweres Spiel“.

Tore: 1:0 (3:23) McLeod (Kreuzmann, Miglio, PP1) 2:0 (4:16) Airich (Grözinger, Pfänder) 2:1 (30:22) Snetsinger (Liesegang, Marsall, PP1) 3:1 (42:10) Gerartz (Holzmann, Walch) 4:1 (43:56) Pfänder 5:1 (45:15) Miglio (McLeod, Strodel) 6:1 (58:30) McLeod (Pfänder, Cerveny, PP1) – Strafen: Essen:14 -Herne: 10 – Schiedsrichter: Leven, Patrick (D. Borger – J. Rieneck) – Zuschauer: 2.768

Fotos: Sascha Lamozik / Feenstaub Entertainement

Horizon ist bei den Moskitos im Boot

Die Moskitos sind stolz und froh einen weiteren neuen Partner präsentieren zu dürfen. Bereits im letzten Stadionheft war eine Anzeige des neuen Partners zu sehen und nun können die Moskitos den neuen Sponsoren auch vorstellen.

Horizon - Die Unternehmensgruppe

Für uns steht der Mensch im Mittelpunkt und Kundenzufriedenheit ist unser wichtigstes Anliegen.

Unsere vielseitige Unternehmensgruppe gliedert sich in 4 Zweige:

  • Horizon Security / Ihr zuverlässiger Partner für alle Sicherheitslösungen
  • Horizon IT Systems & Marketing / Datenschutz und Online-Marketing
  • Horizon Akademie / Qualitatives Fachwissen und Kompetenz
  • Horizon Digital Systems / Kamerasysteme und Alarmanlagen

Kompetenz, Innovationsgeist und Flexibilität zeichnen unser Angebot aus.

Zuverlässigkeit und Motivation sind integrale Bestandteile für unseren perfekten Service.

In sämtlichen Bereichen legen wir hohen Wert auf einen reibungslosen und kundenfreundlichen Ablauf.

Beratung, Planung und Durchführung gehen bei uns Hand in Hand mit einer nachhaltigen Qualitätssicherung.

Unser Partner im Bereich Versicherungen (Berufsunfähigkeit, Altersvorsorge und Sachversicherungen) ist Markus Römer.
Die Jugendmannschaft der Moskitos wird künftig durch eine Schüler-Berufsunfähigkeitsversicherung durch ihn abgesichert.

Die Moskitos bedanken sich für das Vertrauen und hoffen auf eine neue, hoffentlich sehr erfolgreiche Partnerschaft.

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