Kampfsieg in Mellendorf

Die Moskitos machten da weiter, wo sie im letzten Drittel am Freitag gegen Leipzig aufgehört hatten. Sie machten Druck auf das Tor der Scorpions in dem an diesem Abend Lukas Müller stand, Und der musste auch nach wenigen Minuten hinter sich greifen, Andrej Bires brachte die Moskitos in Führung. In der restlichen Spielzeit des ersten Abschnitts machten die Moskitos weiter das, was sie können, sie drückten. Ins Tor wollte der Puck dann aber nicht mehr und so ging es mit der knappen Führung in die erste Pause. 

Umgekehrt begann dann das 2. Drittel, doppelte Überzahl für die Skorpions und der Topstürmer der Hannoveraner traf zum Ausgleich. Doch auch die Moskitos wussten eine Überzahl zu nutzen, Kyle De Coste war es nach der Hälfte der Spielzeit, der die erneute Führung herstellte. Und sein kanadischer Kollege, der mit ihm in einer Reihe spielt, Julien Pelletier, wollte da nicht nachstehen. Julien Pelletier nahm ein tolles Zuspiel von Kyle De Coste auf und die Moskitos fuehrten mit 3:1 in Mellendorf.

Turbulent sollte es dann in den letzten 20 Minuten werden. Die Scorpions konnten den Ausgleich erzielen, soviel vorweggenommen. Erst war es wieder Patrick Schmidt, der Basti Staudt überwand, dann Chad Niddery. Doch die Moskitos wären nicht die Moskitos unter Frank Gentges, wenn sie das akzeptieren würden, GWG, Game Winning Goal, so steht es in den Geschichtsbüchern. Und den erzielte Dominik Lascheit. Lange rannten die Scorps an, nahmen den Keeper raus, doch es half am Ende alles nichts. Die Moskitos nahmen die Punkte mit!

Tore:0:1 (3:24) Bires (Lautenschlager, Pfänder) 1:1 (2752) Schmid (Schütt, Bombis, PP2) 1:2 (33:03) De Coste (Thielsch, Pelletier, PP1)1:3 9 (34:13) Pelletier (De Coste, Granz) 1:2. (45:59) Schmid (Schuett, Bombis, PP1) 3:3 (48:27) Niddery (Schuett, Schmid, SH1) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 18 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (M. Beersma – J. Meyer) Zuschauer: 1.011

Irre Aufholjagd gegen Leipzig wird belohnt

„Andere Mannschaften sind so stark? Wir stehen jetzt vor Duisburg und wir stehen vor Leipzig, so viel können wir nicht falsch gemacht haben“, sagte ein sichtlich entspannter Cheftrainer Frank Gentges in der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Moskitos gegen die Gäste aus Leipzig. 5:3 (0:1, 0:1, 5:1) hieß es am Ende, wobei es nach 40 Minuten nach einer Heimniederlage gegen die Icefighters aussah. Unter der vergangenen Woche war bei den Moskitos an einen geordneten Trainingsbetrieb kaum zu denken, denn immer wieder fehlten Spieler, die sich allesamt mit einem Grippevirus infiziert hatten und es war teilweise wirklich recht leer auf dem Eis. In den ersten 40 Minuten war das aus Sicht der Essener Moskitos dann auch recht zäh, man merkte, dass keine Reihe das auf die Eisfläche brachte, was sie bringen kann. Umso höher ist es zu bewerten, dass diese Mannschaft in den letzten 20 Minuten noch mal über die Grenze ging und am Ende das Spiel komplett drehte.

Leipzig begann konzentriert, hatte in den ersten Minuten mehr vom Spiel und scheiterte nach knapp vier Minuten an der Latte des Essener Tores, in dem Basti Staudt stand. Nach knappen 10 Minuten war es dann geschehen, Michal Velecky, dessen Spielweise in Essen bestens bekannt ist, spazierte in seiner unnachahmlichen Art durch die Essener Defensive und ließ auch Basti Staudt im Tor keine Chance. Die Moskitos kaum mit zwingenden Spielzügen, Leipzig machte gegen die wenigen Angriffe gut dicht und wenn etwas durch kam war Benedict Rossberg da. Erst etwa vier Minuten vor der Pause eine gute Torchance der Moskitos, doch es blieb beim 0:1. Fast sogar noch der zweite Gästetreffer, doch der Pfosten half den Moskitos.

Ähnliches Bild im 2. Drittel, die Moskitos mühten sich, überhaupt gefährlich zu sein, Leipzig blockte die Angriffe der Moskitos gut und drückte selbst auf das Essener Tor. Zwar hatte Dennis Thielsch zu Beginn eine gute Chance, doch Rossberg passte auf. Auch das Powerplay half in dieser Phase nicht, als Velecky saß blieben die Moskitos harmlos. Besser machten es auch hier die Gäste. Paavilainen konnte ungehindert vor dem Essener Tor kreuzen, die Verteidiger wurden gut geblockt und als er seine beste Position gefunden hatte, haute er die Scheibe halbhoch ins lange Eck.

Was dann passierte kann man schwer beschreiben, in der 45. Spielminute drückten die Moskitos auf das Leipziger Tor, Julian Lautenschlager probierte es von halbrechts und der abgefälschte Schuss rutschte unter dem Jubel der gut 1.100 Fans ins Tor der Gäste. Von nun an hatten die Gäste ihre Mühe mit den Wohnbau Moskitos, denn diese gaben noch einmal alles um doch noch zu punkten. Gut zwei Minuten nach Treffer Eins fuhren wieder Lautenschlager mit dem Puck, Pfänder und Gauch einen Konter gegen Rossberg und einen Leipziger Defender. Und Lautenschlager machte das clever, täuschte den Pass an und hämmerte die Scheibe dann links oben in den Winkel. Und aus Sicht der Essener Fans sollte es noch besser kommen, Bires und Lautenschlager beschäftigten die Leipziger Defensive hinter und neben dem Tor von Rossberg. So lange, bis Denis Fominych vor dem Tor in der besten Position war, seine Abnahme passte perfekt. Spiel gedreht!

Eine schöne Einzelaktion von Antti Paavilainen brachte noch einmal den Ausgleich, doch nun hatten die Moskitos auch das bisschen Glück, was in den ersten 40 Minuten nicht erarbeitet wurde. Schlagschuss Ochmann, der knallte hinter die Scheibe von Rossbergs Tor und Bires spitzelte den Rebound am Leipziger Torwart vorbei zur erneuten Führung des Essener Teams. Dem dreifachen Torschützen blieb der letzte Treffer vorbehalten. An Leipzigs blauer Linie spitzelte er dem Verteidiger der Gäste den Puck vom Schläger, fuhr ein paar Meter auf Rossberg zu und ließ dem Gästetorwart keine Chance. Frank Gentges in der Pressekonferenz: „Wir wissen wie laufstark beide Mannschaften sind, dieses Jahr ist Leipzig etwas laufstärker als letztes Jahr. Ist klar, jetzt haben sie einige Spieler von uns. Kämpferisch beide Mannschaften sehr gut, wir haben jeder drei Blöcke aufs Eis gebracht. Nach zwei Dritteln haben wir auch gesagt, wollen wir die Reihen nochmal ändern, wir hatten unsere Chancen. Wir haben’s nicht gemacht, sind einfach so geblieben. Haben konstant weitergespielt, haben an uns geglaubt und die fünf Tore gemacht. Am Ende geht der Sieg dann auch so in Ordnung.“

Tore: 0:1 (9:55) Velecky (Eichelkraut, Tramm) 0:2 (33:12) Paavilainen (Velecky, Eichelkraut) 1:2 (44:27) Lautenschlager (Bires, Pfänder) 2:2 (46:56) Lautenschlager (Pfänder, Gauch) 3:2 (51:45) Fominych (Lautenschlager, Bires) 3:3 (52:32) Paavilainen (Eichelkraut) 4:3 (56:00) Bires (Ochmann, Thielsch) 5:3 (58:31) Lautenschlager – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 8 – Schiedsrichter: Engelmann, Tony (H. Pernt – M. Stoermann) – Zuschauer: 1.123

Bilder: Uwe Vogt

Leipzig und die Scorpions sind die nächsten Gegner

Mit den Spielen gegen die EXA Icefighters Leipzig (Freitag, 16. Februar, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und bei den Hannover Scorpions (Sonntag, 18. Februar, 18:30 Uhr – hus de groot Eisarena) geht es für die Wohnbau Moskitos in die nächste Runde. Sechs Spiele sind es noch, in der Meisterrunde der Oberliga-Nord, bis die heißeste Phase der Saison beginnt, die Play-Offs gegen die Vereine der Oberliga-Süd.

Die Mannschaft aus Leipzig musste in der Meisterrunde ein bisschen den Kontakt zur direkten Spitze, den sie noch in der Hauptrunde hatte, abreißen lassen. Rangiert derzeit mit 67 Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und damit ganze drei Punkte vor den Wohnbau Moskitos. Und die Tabelle der Oberliga-Nord ist weiterhin sehr eng. Vor den Moskitos mit 64 Punkten gibt es mit Duisburg, Leipzig und den Indians gleich drei Teams mit 67 Punkten, also wenn man so will auf Schlagdistanz. Sicherlich wird es in den restlichen sechs Spielen nicht einfach, aber ein 6:2 in Duisburg in ein 6:8 umzubiegen, oder drei von vier Spielen gegen den Meister zu gewinnen, war sicherlich auch nicht von sehr vielen erwartet worden.

Das erste Spiel der Meisterrunde gegen Leipzig gewannen die Wohnbau Moskitos dabei sehr eindrucksvoll. Am 07. Januar reichte es für die Überflieger der Hauptrunde am Essener Westbahnhof lediglich zu zwei Treffern von Dominik Patocka, die Mannschaft von Frank Gentges erzielte dagegen fünf Tore. Schaut man sich die Tendenzen der Mannschaft aus Leipzig an, so muss das Team von Frank Gentges sicherlich wieder aufpassen, aber mit einer konzentrierten Leistung kann es am Freitag zum Gleichstand bei den Punkten in der Tabelle reichen.

In der 1. Drittelpause des Spiels gegen die EXA Icefighters Leipzig wird es ein Bambini Spiel geben. (U8/U10) Im Rahmen des DEB-5-Sterne Programms werden die Kleinen für etwa 5 Minuten vor hoffentlich großer Kulisse zum Schläger greifen.

Am Sonntag geht es für das Team der Moskitos dann wieder einmal nach Mellendorf. Die Scorpions mit ihren beiden 80 Punkte Scorern Patrick Schmid und Björn Bombis sind trotz der Freistellung von Michael Budd weiterhin bärenstark. Fünf Punkte vor Duisburg liegt das Team, damit auf dem dritten Platz, jedoch nur ganze zwei Punkte hinter den Saale Bulls. Im einzigen bisherigen Spiel der Meisterrunde war eine Niederlage in Mellendorf das Ergebnis. Auch in der Hauptrunde hatten die Wohnbau Moskitos immer Mühe mit den Scorpions. Zu einer frühen Zeit der Saison nahmen die Scorpions die Punkte vom Westbahnhof mit, im Rückspiel gelang den Moskitos aber ein Overtime Sieg. Wie es gehen kann sollte der Mannschaft also bekannt sein.

Bild: Aus Heimspiel gegen Leipzig am 07.01.2018

Bewerbungsunterlagen eingereicht!

Wohnbau Moskitos geben auch in dieser Saison fristgerecht die Bewerbungsunterlagen für die DEL2 ab 

Auch in dieser Saison haben die Wohnbau Moskitos fristgerecht die Bewerbung für die DEL 2 abgegeben. Wie schon in der letzten Saison ist das zunächst als Option zu sehen, falls das Team von Frank Gentges das Ziel sportlich erreichen sollte. Bereits im letzten Jahr hatten die Wohnbau Moskitos diese Bewerbung eingereicht und damit die Chance auf einen möglichen Aufstieg aufrechterhalten.

Nur wenn die sportlichen, die strukturellen und die finanziellen Voraussetzungen stimmen muss der Aufstieg das Ziel sein. Doch auch in dieser Saison spielt die Mannschaft wieder recht erfolgreiches Eishockey und man darf die Chance auf einen möglichen Aufstieg nicht aus den Augen verlieren.

Moskitos unterliegen dem Tabellenführer Tilburg

Der Sechste gegen den Ersten oder 64 gegen 94 Punkte. Klingt deutlich, sieht deutlich aus und ist im Grunde auch deutlich.  Wenn da nicht die vergangenen Duelle Essen-Tilburg gewesen wären, alle (!) 3 Spiele in dieser Saison gingen für Tilburg gegen die Moskitos verloren.  Das Wort „Angstgegner“ klingt da zu martialisch, aber „unangenehmer Gegner“ für die Holländer trifft es sicher. Tilburg am letzten Spieltag mit Sieg gegen die Indians und Essen mit diesem irren Spiel in Duisburg, was ganz bestimmt enorm Kraft gekostet hat,  aber auch für die Moral und den Teamgeist einen enormen Schub gab. Beste Voraussetzungen also für das nächste große Spiel.

Der Start im ersten Drittel spektakulär und völlig offenes Visier und ohne Geplänkel,  Chancen auf beiden Seiten. Staudt im Essener und Leeuwesteijn im Trappers Tor sofort hellwach.  Grünholz, Moskito Essen, musste nach rund 5 Minuten wegen Haken einsitzen, aber konzentriertes Defensivverhalten der Essener verhinderte Schlimmeres. Völlig unvermittelt das 0:1 für Tilburg, 2 Minuten nachdem die Strafe abgelaufen war, Loginov netzte unhaltbar ein [8:33]. Die Chance zum Ausgleich wenig später, die Grosschance von De Coste aus der Luft genommen,  aber Leeuwesteijn auf dem Posten.  Es ging weiter hin und her, sehr gutes Oberliganiveau zu Hälfte des ersten Drittels und 8:41 vor Drittelende durfte Tilburgs Vogelaar 2 Minuten zum Abkühlen in die Box. Noch keine annehmbare Überzahlbox der Mücken und somit verschenkt.  Im Gegenteil, ein Bock in der Defensive ermöglichte Tilburg direkt nach Ablauf der Strafzeit durch Kevin Bruijsten den 2. Treffer [13:29]. Wieder De Coste kurz danach mit der nächsten Möglichkeit, aber auch erneut ohne Erfolg und Lautenschlager kurz vor Abpfiff mit dem gleichen Problem:  Das kleine Schwarze wollte nicht ins Benetzte. Es blieb beim 0:2 aus Essener Sicht in Drittel 1, ein Unentschieden wäre mehr als gerecht gewesen. Tilburg abgeklärt, Essen unglücklich im Abschluss.

Ins 2. Drittel hinein und kein Minute rum, da nahmen erst Topfstedt aus Essen und kurz danach Bowles aus Tilburg ihre Strafen.  Bei 4 gegen 4 der Anschluss nach einem unwiderstehlichen Alleingang von Andrej Bireš [21:44], kaum zu Ende gejubelt,  da war es wieder Trapper Kevin Bruijsten, der humorlos einschlenzte [22:04] und somit blieb es beim 2 Tore Rückstand für das Heimteam. Dann wurde es unruhig, Stockschlag der Tilburger ungeahndet, unmittelbar danach aber 2 Minuten gegen Essen ohne zu zögern gepfiffen, Gauch für 2 Minuten raus [26:19]. Montgomery 2 Minuten Beinstellen plus 10 Minuten unsportliches Verhalten folgte kurz darauf,  die Ereignisse überschlugen sich beinah und als Van Den Heuvel wegen Beinstellen in der gleichen Minute raus musste gab es Platz.  Den nutzte eiskalt Thielsch von der Blauen [28:58]. Haken angezeigt, wieder gegen Essen, Lautenschlager ging raus [29:09].  Es wurde hitziger. Starke Unterzahl und keine echte Chance für Tilburg, Basti Staudt wuchs über sich hinaus,  der Goalie ein ums andere Mal eine echte Krake. Merke Tilburg: Wenn ihr jubelt ist nicht immer Tor! Staudt „The Octopus“ mit tadelloser Leistung bisher. 4 Minuten vor Drittelende wurde es wieder Blau-Gelb in der Sünderbox, 2 Minuten Tilburg und De Bondt war der Bösewicht. Anstatt den Ausgleich jedoch das bittere 2:4, ein Alleingang von Van Oorschot, leider stark gemacht.  Essen in den letzten 2 Minuten des Mitteldrittels etwas von der Rolle, folgerichtig das 2:5, völlig alleine gelassen,  lupfte wieder der bärenstarke Kevin Bruijsten über Staudt ein [38:56]. Montgomery aus Tilburg tickte dann noch 1 Sekunde vor Drittelende aus, Bandencheck und Strafe folgte sofort, 2 Minuten plus 2 Minuten unnötige Härte, Julian Lautenschlager begleitete ihn, auch 2 Minuten unnötige Härte für Essen.  Ein wildes Drittel nahm sein Ende.

Das letzte Drittel begann mit Essener Überzahl. Pelletier durch Leeuwestejn Schoner, das 3:5 nach gespielten 38 Sekunden und 15 Sekunden drauf musste Tilburgs De Hondt 2 Minuten nach Haken pausieren.  Essen da zu unsortiert, Tilburg ließ sich nicht nochmal bezwingen. Ein Bandencheck läutete Tilburgs nächste Strafe ein, Van Elten benahm sich daneben [45:30],  Granz - auch nach Bandencheck - folgte seinem Gegenüber [46:49].  Man hatte das Gefühl, es fehlt nicht mehr viel und Schiedsrichter Fauerbach gibt die Spielführung aus seinen zittrigen Händen. Fiedler aus Essen - spielen mit 6 Feldspielern ist verboten, aber waren es wirklich 6? – saß dann ab und das rächte Tilburgs Montgomery mit dem 3:6 [49:58], danach Bireš für Essen in die Kühlbox,  unkorrekter Körperangriff, sah Schiedsrichter Fauerbach ganz alleine [50:15]. Nix passiert, dafür der nächste Holländer - Bastings - mit 2 Minuten für Beinstellen und 10 Minuten unsportliches Verhalten ab auf die Bank [53:31].  Ohne Resultatsverbesserung für die Moskitos.  Die nächste Strafe gegen Tilburg, De Hondt, wegen Stockschlag und endlich nutzten das die Essener zum 4:6 durch De Coste [57:19], er schlenzte knallhart ein , dann kam Bireš, 10 Sekunden später und unnachahmlich in den Winkel zum 5:6 [57:29]. Vogelaar aus Tilburg mit der Strafe und man spürte förmlich, das den Holländern „dat Hemd flatterte“,  welch eine Moral der Heimmannschaft, erneut ein irres Spiel, das zweite nach dem Ding am Freitag in Duisburg.  Ein Empty Net Goal besiegelte dann endgültig die Heimniederlage, Mitch Bruijsten der Torschütze [59:38]. Das Publikum nach dem Abpfiff mit Standing Ovation für Essen, absolut verdient. Gefightet bis zur letzten Sekunde, Tilburg war aber an dem Abend einfach effektiver.

Frank Gentges  nach dem Spiel:  "Gratulation an Tilburg zum Gewinn der deutschen Oberliga Nord Meisterschaft 7-8 Spieltage von Ende der Runde. Wir haben Tilburg heute wieder an ihr höchstes Level gezwungen und wenn das der Fall ist müssen wir wieder hervorragend gespielt haben. Es war heute auch noch mehr drin, aber eine Hand voll Nachlässigkeiten wo 2 Spielern die den Team-Spirit deutlich haben vermissen lassen und einer vollkommen desastrōsen Schiedsrichter Leistung haben dies verhindert. Man kann problemlos auf die schnelle vom Video 50 krasse Fehlentscheidungen zusammen schneiden. Ich haben diesen Schiedsrichter noch nie gesehen und noch nie von ihm gehört. Recherchen nach dem Spiel haben ergeben, dass er bis letzte Saison noch in einer Hobby-Liga gespielt hat und erst seit kurzem Schiedsrichter ist. Warum ein Oberliga Spitzenspiel für so jemanden hinhalten muss ist absolut unverständlich, passt somit leider aber zu vielen anderen Dingen in dieser Liga."

Nachsatz:  Das Spiel war zwar hitzig, aber was einigen Tilburger Spieler eingefallen ist,  das Publikum zu provozieren wissen unsere Blau-Gelben Freunde ganz alleine.  Respekt für das Essener Publikum, was souverän darüber hinwegsah und nicht übermäßig böse reagierte.

Tore: 

Moskitos Essen
1:2 Bires (21")
2:3 Thielsch (28")
3:5 Pelletier (40")
4:6 De Coste (57")
5:6 Bires (57")

Tilburg Trappers
0:1 Loginov (8")
0:2 Kevin Bruijsten (13")
1:3 Kevin Bruijsten (22")
2:4 van Oorschot (36")
2:5 Kevin Bruijsten (38")
3:6 Montgomery (49")
5:7 Mitch Bruijsten (59")

Strafen: Essen – 14, Tilburg 24 + 10 + 10

 

Hammerspiel in Duisburg – Moskitos erzielen acht Tore

Derby in Duisburg und keiner fährt hin. Nur 1.466 Zuschauer erlebten dennoch ein irres Spiel. Die Moskitos, durch einen Virus geschwächt ins Spiel gegangen, kamen im ersten Drittel vollkommen unter die Raeder. Für die Moskitos begann mal wieder Enrico Salvarani, aber es war so gar nicht das erste Drittel der Abwehr. Nach knapp acht Minuten war Feierabend für den Torhüter, Lars Groezinger mit drei Toren und Raphael Joly hatten den Essenern bereits vier Stück eingeschenkt. Salvarani machte Basti Staudt Platz und auch dieser musste im ersten Abschnitt noch hinter sich greifen. Sechs Tore fraß die Mannschaft von Frank Gentges im ersten Abschnitt. Kyle De Coste und Dominik Lascheit betrieben Kosmetik, mit 6:2 ging es in die erste Pause.

Niemand weiß was in der ersten Pause passiert ist, doch der zweite Abschnitt sah anders aus. Die Moskitos spielten trotz Virus wie aus einem Guss, Kyle De Coste, Andrej Bires, Dominik Ochmann und Julien Pelletier wollte sich dann auch nicht lange bitten lassen. Zunächst eröffnete Kyle de Coste den Reigen, dann wurde es aus Essener Sicht ein tolles Spiel. Andrej Bires und Denis Fominych zauberten, und Bires mit dem nächsten Goal. Der Anschlusstreffer blieb dann einem Defender vorbehalten, Dominik Ochmann traf zum 6:5. Der Ausgleich war dann Sache von Julien Pelletier und ein irres Spiel war gedreht.

Julien Pelletier war es dann auch, der im letzten Abschnitt im Grunde den Sack zu machte. Sein Tor zur erstmaligen Führung der Moskitos kippte das Spiel vollends. Dominik Lascheit machte den achten Treffer, damit setzte er den Schlusspunkt unter ein irres Spiel.

Der verschnupfte Gästetrainer Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Derby, drei Punkte, mehr konnten wir heute nicht machen.“ Mehr als acht Tore ging nicht gegen den selbsternannten Top Favoriten? Chapeau!

Tore: 1:0 (3:17) Groezinger (Kraemer, Clemens) 2:0 (3:39) Joly (Huebscher, Groetzinger) 3:0 (4:47) Groezinger (Ziolkowski, Joly, PP1) 3:1 (7:31) De Coste (Granz, Lautenschlager) 4:1 (7:52) Groezinger (Huebscher, Joly) 5:1 (11:45) Habermann (Kraemer, Neugebauer) 5:2 (17:39) Lascheit ( De Coste, Ziolkowski, PP1) 6:2 (18:12)  Huebscher (Joly, Cespiva) 6:3 (21:40) De Coste (Fiedler, Pelletier) 6:4 (22:25) Bires (Gauch, Fominych) 6:5 (35:21) Ochmann (Lautenschlager, Pfänder, PP1) 6:6 (39:25) Pelletier (De Coste, Fiedler) 6:7 (51:17) Pelletier (De Coste, Fern) 6:8 (54:47) Lascheit (Ziolkowski, Babic) – Strafen: Duisburg: 12 – Essen: 12 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten – Zuschauer: 1.466

Bilder: Sascha Lamozik / FEE

Statement ESC Wohnbau Moskitos Essen und Tilburg Trappers

Vergangenen Sonntag trafen sich die Vorstände der ESC Wohnbau Moskitos Essen und der Tilburg Trappers zu einem konstruktiven Gespräch in Essen. Anleitung dazu waren die kritischen Äußerungen des ebenfalls beim Gespräch anwesenden Essener Coaches Frank Gentges, in Bezug auf den zweifachen Champion Tilburg.

Die Kritik Essens basiert auf der Tatsache, dass Tilburg mit komplett anderen Voraussetzungen als sämtliche deutschen Teams in der Liga spielt und dies einer klaren Wettbewerbsverzerrung gleicht. Tilburg zeigt Verständnis für den Standpunkt Essens und anscheinend auch anderer Vereine und ist bereit, sich sehr zeitnah an einem Meeting mit den anderen Oberliga Vereinen und den daraus resultierenden Ergänzungen und Änderungen der Rahmenbedingungen, unter welchen Tilburg in der Oberliga spielt, zu beteiligen.

Beide Clubs sind sich in einem absolut einig, der sportliche Wettkampf zwischen den Clubs muss auf dem Eis und nur auf dem Eis stattfinden. Die Vorkommnisse beim letzten Spiel der Tilburg Trappers in Essen, wurden von Essens Coach klar als Beschwerde angesprochen und dies ist auch vollkommen nachvollziehbar, so etwas darf auch nicht wieder vorkommen. Beide Vereine sind sich natürlich darüber einig, dass jeder Verein für den eigenen Ordnungsdienst verantwortlich ist. 

Letztendlich “sind wir alle Eishockeyfans”! Essen und Tilburg wollen dies mit einem gemeinsamen Statement unterstreichen und rufen alle Supporter auf, dasselbe zu tun.

Mit sportlichen Grüßen,

Im Namen des ESC Wohnbau Moskitos Essen

Uwe Vogt

Pressesprecher

Spielen werden wir am Wochenende auch noch, und das bringt wieder genug Stoff. Am kommenden Freitag sind wir zum vorerst letzten Spiel im Fuchsbau. Wieder Mal ist der Gegner Duisburg (19:30 Uhr – Kenston Arena) und am Sonntag bringt ihr Mudda mit, wenn Tilburg kommt. Sonntag 18:30 Uhr sehen wir uns gegen Tilburg, und bringt Mudda mit!

 

Der Deine Mudda - Spieltag!

Wir haben immer das Pech, dass wir am Muttertag keine Saison mehr haben. Also haben wir kurzerhand den Muttertag verschoben - auf den 11.02.2018 (Spiel gegen die Tilburg Trappers). Wir haben die Aktion "Bring Deine Mudda" ins Leben gerufen. An dem Tag dürft Ihr Eure Mütter komplett kostenlos mit zum Spiel nehmen. Zudem gibt es eine tolle Fotoaktion mit dem Spieltagssponsor Feenstaub Entertainment. Dieser schießt wunderschöne Fotos von Dir und Deiner Mutter und stellt diese dann kostenlos zur Verfügung. Es gibt auch einen Originalabzug auf Papier.

Damit wollen wir allen Müttern danken, dass Sie uns so tolle Fans in die Welt gesetzt haben *zwinker*.

Wir freuen uns auf Euch!

Die Freikarte für Eure Mutter gibt es unter Vorlage des Personalausweises (von Mutter UND Tochter/Sohn) oder anderer Nachweise (Familienfotos, Facebookverknüpfung) eine Stunde vor dem Spiel in der Geschäftsstelle der Moskitos.

Laßt uns alle gemeinsam den Trappers mal so richtig einheizen und ... benehmt Euch, Mutti ist mit dabei :)

 

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