Wohnbau Moskitos vor „Berliner Wochenende“

Am kommenden Wochenende haben es die Wohnbau Moskitos gleich zwei Mal mit dem ECC Preussen Berlin zu tun. Zunächst müssen die Essener dabei reisen, denn das Hinspiel findet am kommenden Freitag (19:30 Uhr – Eissporthalle am Glockenturm) statt. Zum Rückspiel kommt es dann direkt am kommenden Sonntag, wenn die Mannschaft aus Berlin zu Gast in der Eissporthalle Essen-West ist. (18:30 Uhr)

Mit den Preussen haben die Moskitos zwei Spiele gegen eine Mannschaft vor der Brust, die derzeit als direkter Konkurrent zählt. Nach dem eher nicht so tollen Saisonstart rangiert das Team aus der deutschen Hauptstadt mit einem Zähler mehr direkt vor den Moskitos. Damit ist die Ausgangslage klar, die Wohnbau Moskitos haben die Chance mit den beiden Spielen gegen die Preussen am Verein aus der Hauptstadt vorbeizuziehen und bei positivem Verlauf beider Spiele, sogar ein Punktepolster anzulegen. Ein wenig Nervosität ist bei einem Teil der Fans der Moskitos nach dem bisherigen Saisonverlauf unverkennbar, lediglich drei Punkte hat das Team von Frank Gentges bisher auf dem Konto. Aus den bisherigen sechs Spielen konnten die Spieler um Kapitän Dennis Thielsch nur einen Punkt aus Herne entführen, sowie die Harzer Falken nach Penaltyschiessen niederringen. Der Sturm der Moskitos hat noch nicht zu seiner Treffsicherheit gefunden und die junge Defensive wird derzeit auch für jeden Fehler bestraft.

Das Team der Preussen hat bisher zwar in einigen Spielen durchaus gute Spiele abgeliefert. Zu Punkten reichte es aber auch nur beim 4:2 Heimsieg gegen die Hannover Indians und zu einem weiteren Punkt bei der 0:1 Overtime Niederlage gegen die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Bei allen anderen Spielen standen Josh Rabbani, Jakub Rumpel und Mitspieler bisher mit leeren Händen da. Die beiden Stürmer sind bisher auch in der internen Scorerwertung ganz vorne zu finden. Allerdings darf die junge Defensive der Essener auch Stürmer Daniel Volynec nicht unterschätzen, der Stürmer hat mit drei Treffern bisher die meisten Tore der Berliner erzielen können. Brian Gibbons, noch auch vergangenen Tagen und Spielen aus Neuwied bekannt, fällt da mit einem Tor und drei Vorlagen schon ein wenig ab.

Für die Moskitos und die Fans der Stechmücken wird es ein Wochenende wo alles passieren kann. Können Pelletier, DeCoste und Co. ihre Treffsicherheit wiederfinden kann der Weg wieder nach vorne gehen. Gelingt das nicht und die Berliner Preussen erweisen sich als zu harte Nuss, werden sicherlich auch die Aufgaben nach dem „Berlin Wochenende“ nicht einfacher.

Trainer Frank Gentges gab kurz vor dem Wochenende noch einen Ausblick auf die personelle Lage. Denis Fominych fällt weiterhin aus, er hat noch kein Ligaspiel in der laufenden Saison absolviert Tom Fiedler plagt derzeit eine Virusinfektion, so dass der Stürmer gegen Berlin auch ausfallen wird. Traurig werden die Moskitos Fans auch darüber sein, dass Niklas Hildebrand ab sofort nicht mehr zum Kader der Essener gehören wird. Der Top-Spieler der letzten beiden Jahre beginnt eine Ausbildung in Leipzig und verlässt die Moskitos mit sofortiger Wirkung. Von den Förderlizenzspielern wird Dani Bindels zur Verfügung stehen. Frank Gentges in seinem Statement zur aktuellen Lage: „Damit spielen wir wieder ohne eine komplette Sturmreihe. Bis jetzt waren wir in keinem Spiel in Bestbesetzung und der Abgang von Top-Spieler Niklas Hildebrand reißt ein riesen Loch für den gesamten Rest der Saison."

Hannover effizienter als die Moskitos

Nachdem die Moskitos am Freitag (endlich) ihr erstes Spiel in dieser noch jungen Saison haarscharf nach Penalty in Braunlage siegreich bestritten hatten, sollte auch zuhause der Knoten platzen. Gegner waren die Hannover Scorpions, die gleichzeitig ebenso knapp - nach Verlängerung - gegen die Hamburg Crocodiles mit 6:5 gewannen. Die Scorpions - durch den Zusammenschluss der Wedemark mit den Hannover Scorpions - gelten nicht zu Unrecht, als heißer Anwärter auf einen der ersten 6 Plätze und haben mit Björn Bombis, Michael Budd und Chad Niddery gleich drei echte Kaliber im Team.

Gleich zu Beginn des Spiels prüfte Julien Pelletier den Scorpions Goalie Björn Linda und man hatte sofort das Gefühl, dass die Moskitos hellwach sind. Bires nahm sich nach 8 Minuten eine Strafe, die aber durch Hannover nicht genutzt wurde, im Gegenteil, starkes Unterzahlspiel der Gentges Truppe. 4:27 Minuten vor Drittelnde gab es Überzahl für das Heimteam, aber auch diese Strafe blieb ohne Tor Musik. Die Goalies Staudt und Linda sehr souverän, bis dann Hannover 1:21 Minuten vor Pausensirene traf, Sean Fischer ließ Staudt erstmals hinter sich greifen. Dabei blieb es und nicht unbedingt verdient, aber in dieser Saison fehlte bisher vor dem gegnerischen Tor die Portion Esprit und Kaltschnäuzigkeit.

Eine erneute Strafe gegen Essen, im zweiten Drittel 1:10 gespielt - Hartmann nahm Platz - und Lehmann nahm von der blauen Linie Maß zum 2:0, Hannover bestrafte die Moskitos umgehend. Staudt machtlos. Dann endlich durch eine feine Einzelleistung in der 36. Spielminute durch Pelletier der Anschlusstreffer. Trocken und hart neben dem Pfosten gesetzt. Das Publikum erwachte auch sofort und es folgten weitere wütende Angriffe im Minutentakt auf Hannovers Tor, jäh unterbrochen durch eine Strafe gegen Essen, Bires musste in die Kühlbox, 10:30 vor Drittelende und auch Hannover nahm sich eine Strafe, Björn Bombis hakte sich in die Box. Das muntere Platznehmen auf der Sünderbank ging weiter, 6:30 vor der Pausensirene, Foul von Strakhov Scorpions. Wie schon in den Spielen davor, zu leichtfertig die Überzahl verschenkt. Knapp 2 Minuten vor der Pausensirene, eine erneute Chance beim 5 gegen 4 der Essener, Berblinger mit 2 Minuten und der Essener Torjubel kurz danach war unbegründet, der Schiedsrichter zeigte sofort „kein Tor“ an, nach einem Gestocher vor dem Scorpions Tor. Es blieb beim 1:2 aus der Sicht der Moskitos im 2. Drittel.

Kaum Platz genommen, traf Hannover durch Pantic, sträflich alleine gelassen durch Essens Defensive, ließ er Staudt überhaupt keine Chance, Minute 42 und danach Konfusion vor dem Moskitotor, jedoch ohne weiteres Negativerlebnis. Schütt-Hannover und Hartmann-Essen mussten sich abkühlen, dann kam auch noch Essens DeCoste dazu, wieder Überzahl für die Niedersachsen, die aber ohne Resultats Veränderung blieb, auch weil Sebastian Staudt formidabel hielt, das alles 15 Minuten vor Ende.  Lautenschlager musste in der 47. Minute wegen Stockschlag 2 Minuten runter und Hannover mit der nächsten Chance zu erhöhen. Chad Niddery nutzte das und räumte von der blauen Linie die letzten Zweifel aus dem Weg, 1:4 aus Sicht der Moskitos. 5:23 vor Spielende, Überzahl Moskitos Essen, Budd war der Übeltäter, aber wie zuvor, hatte man das Gefühl, das Tor war kein Freund der Moskitos und Björn Linda ließ sich nicht mehr bezwingen. Ein sehr starker Torwart.

Essens Pelletier und der Scorpion Schmid, beide 2 Minuten Strafe und das drei Minuten vor dem Ende, kühlten sich ab, kurz drauf gesellte sich noch Hannovers Bombis dazu. Die letzten beiden Spielminuten konnten die Essener in Überzahl spielen und Thielsch mit viel Dampf und Wut von Links ins äußerste Eck zur Resultats Veränderung, 2:4 und noch 1:35 Minuten auf der Uhr. Gentges nahm Staudt aus dem Tor und schaffte ein numerisches Übergewicht, was letztlich nicht belohnt wurde. Moskitos Essen verloren auch ihr drittes Heimspiel und das mit 2:4.

Fazit:
Essen zu berechenbar im Angriff, ohne die Leichtigkeit der vergangenen Saison bisher und Hannover sehr abgebrüht und schussstark, somit ein verdienter Sieger.

Tore: 0:1 (18:39) Fischer (Blank, Budd) 0:2 (22:17) Lehmann (Budd, PP1) 1:2 (25:17) Pelletier (DeCoste, Thielsch) 1:3 (40:29) Pantic (Bombis) 1:4 (48:32) Niddery (Schütt, PP1) 2:4 (58:25) Thielsch (Ziolkowski, DeCoste, PP1) – Strafen: Essen: 14 – Hannover: 14 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (Seeßle, Markus – Starke, Manuel) – Zuschauer: 843

Hart erkämpfter Penaltysieg in Braunlage

Eigentlich war es für die Wohnbau Moskitos Zeit für den ersten Dreier der Saison. Selbstvertrauen auffüllen und endlich in die Saison kommen, das war das Ziel der Truppe von Frank Gentges. Nach aktuellem Tabellenstand war es das Kellerduell der Liga und entsprechend nervös kamen die Moskitos im ersten Drittel an.

Den eigentlichen Plan machte Erik Pipp nach knapp fünf Minuten zunichte, er erzielte das 1:0 für die Falken und wieder mussten die Moskitos hinterherlaufen. Christoph Ziolkowski brachte die Gäste aus Essen in der 11. Spielminute wieder zurück ins Spiel. Insgesamt hatten die Wohnbau Moskitos im ersten Abschnitt mehr Chancen, doch mit dem Unentschieden ging es in die erste Pause.

Abschnitt Zwei sollte turbulent werden. Kostryrev Führung Braunlage, 1:20 später Bires mit dem Ausgleich. Dann Herklotz in der 26. Spielminute mit der erneuten Harzer Führung. Dieses Mal hatte Julien Pelletier 69 Sekunden später die Antwort zum 3:3. Und weiter ging es, 28. Spielminute Schmid wieder mit der Falken Führung, Dennis Thielsch ließ die Führung nur drei Minuten bestehen.

Mit 4:4 ging es in den letzten Abschnitt und es sollte aus Essener Sicht ein Herzschlagfinale geben. Zwei Minuten und 12 Sekunden vor dem Ende wieder Schmid mit der Führung der Harzer Falken. Doch dieses Mal hatte Trainerfuchs Frank Gentges Glück, er nahm Sebastian Staudt vom Eis und Julien Pelletier machte mit seinem Treffer 16 Sekunden vor dem Ende Eishockey-Essen glücklich.

In der anschließenden Verlängerung gab es keine Tore, so dass beide Teams ins Penaltyschiessen mussten. Zunächst mussten die Moskitos wieder einem Rückstand hinterherlaufen, doch Julien Pelletier glich aus und besorgte auch noch den Siegtreffer zum ersten Moskitos Sieg der Saison.

Tore: 1:0 (4:54) Pipp (Kostyrev, Hendrikx) 1:1 (10:43) Ziolkowski (Fiedler, Ochmann) 2:1 (23:54) Kostyrev (Nijenhuis) 2:2 (25:14) Bires (Hartmann, Hildebrand) 3:2 (25:24) Herklotz (Pitsikoulis) 3:3 (26:33) Pelletier (DeCoste, Granz) 4:3 (27:31) Schmid (Hendrikx, Kostyrev, PP1) 4:4 (30:31) Thielsch (Pelletier, Granz) 5:4 (57:48) Schmid (Brückner) 5:5 (59:44) Pelletier (Pfänder, Thielsch) 5:6 (65:00) Pelletier (GWG; PS) – Strafen: Braunlage: 2 – Essen: 2 – Schiedsrichter: Posacki, Erol (Gläser, Felix – Rojko, Matej) – Zuschauer: 583

Moskitos mit Kontrastprogramm und mehr

Während die Wohnbau Moskitos am kommenden Freitag zum EC Harzer Falken reisen müssen (20 Uhr – Wurmberg Stadion), werden am kommenden Sonntag (18:30 Uhr – Eishalle Essen-West) die neuformierten Hannover Scorpions in Essen antreten. Beide Teams sind sehr unterschiedlich in die neue Saison gestartet. Während am Wurmberg nicht gerade mit dem ganz großen Geld ein Team zusammengestellt wurde, hat man in der Wedemark nach der Fusion doch wieder etwas mehr Spielraum gehabt.

Das Team aus dem Harz hat es in den ersten vier Spielen bisher auch nicht gerade leicht gehabt. Zwei Tore erzielt, 25 kassiert ist die recht einfache Formel. Damit rangieren sie noch einen Zähler hinter den Moskitos auf dem aktuell letzten Tabellenplatz der Oberliga Nord. Das erste Wochenende hatte es dabei direkt in sich mit dem Auftakt gegen die Hannover Scorpions, 1:8 hieß es am Ende. Auch das zweite Spiel in Hamburg bei den Crocodiles ging sang und klanglos 6:0 aus. Besser wurde es jedoch auch am zweiten Wochenende nicht. Wieder 0:6, dieses Mal in Erfurt und auch in der heimischen Halle musste man mit 1:5 gegen Halle zurückstecken. Damit haben die Harzer Falken bisher gar keinen Zähler und werden das sicher am Freitag ändern wollen. Wenn die Wohnbau Moskitos also nicht ganz ans Tabellenende rutschen wollen, ist ein Auswärtssieg Pflicht.

Mit dem von Chefcoach Frank Gentges angesprochenen Selbstvertrauen aus so einem siegreichen Spiel kommt es dann am Sonntag zum Duell gegen die Hannover Scorpions. Björn Bombis, Michael Budd, Chad Niddery liest sich wie das Who is Who der Oberliga, doch einer hat noch besser gescored, Patrick Schmid führt die interne Scorerliste aktuell an. Mit zwei Siegen und zwei Niederlagen liegt das Team aus der Wedemark vor dem Wochenende auf dem achten Platz der Oberliga Nord Tabelle. Aus den Startlöchern kamen die Skorpione sehr gut, dem 8:1 Sieg im Harz ließ man einen 3:2 Sieg gegen Meister Tilburg folgen. Am vergangenen Wochenende lief es dann aber nicht ganz so gut. Daheim erwies sich Herne knapp als stärker und auch in Leipzig musste Hannover in einem torreichen Spiel knapp Federn lassen.

Ein bisschen darf auch schon spekuliert werden, was ein aktueller Spieler zum Saisonstart zu sagen hat. Morgen Abend wird es ein Videointerview mit einem Spieler geben, wie die Mannschaft den Saisonstart aufgenommen hat, was sie sich wünscht und was in der Mannschaft eventuell als störend empfunden wird.

Zudem muss auch an dieser Stelle noch einmal auf die Aktion mit der Uni Duisburg-Essen hingewiesen werden:

Liebe „alte“ Studenten, liebe „neue“ Semesterstarter der Universität Duisburg-Essen.

Der Ernst des Lebens hat mit dem Semesterbeginn begonnen. Aber was wäre denn das Studentenleben ohne Spaß? Eben nix!

„The Moskitos Essen want you and fun is guaranteed“

Am Sonntag bieten wir einmalig allen Studenten mit einem gültigen Studentenausweis an, für nur 6,50€ die kultigen „Jungen Wilden“ gegen die Hannover Scorpions zu sehen.

Kommt an die Abendkasse, bringt den Studentenausweis mit und am Sonntag den 15.10. - Spielbeginn 18.30 Uhr - könnt ihr richtig Spaß haben.

Die Moskitos freuen sich auf Euch.

Moskitos unterliegen auch in Rostock

Die Fans der Wohnbau Moskitos müssen weiter auf den ersten Sieg der jungen Saison warten. Auch beim Tabellennachbarn, den bisher ebenfalls sieglosen Rostock Piranhas war am Ende für das Team von Frank Gentges nichts zu holen, mit 4:2 behielten die Rostocker am Ende den ersten Dreier an der Ostsee.

Ohne die Verletzten Bires (Fieber), Lautenschlager (Gehirnerschütterung), Hildebrand (Magen/Darm), Fominych (Syndesmoseband) traten die Essener die lange Fahrt an die Ostsee an. Dani Bindels musste zudem in Köln bei der DNL Mannschaft ran, war also ebenfalls nicht mit nach Rostock gefahren.

Und der erste Abschnitt begann so ganz nach dem Geschmack der Moskitos, bereits nach 18 Sekunden traf Tom Fiedler zum 0:1. Allerdings musste Sebastian Staudt nach 1:34 ebenfalls zum ersten Mal hinter sich greifen. Beide Mannschaften hatten in den ersten zwanzig Minuten ihre Chancen, Fiedler mit seinem zweiten Treffer brachte grün/lila wieder in Front.

Der zweite Abschnitt gehörte dann eher der Heimmannschaft. Wie schon im Freitagsspiel gegen Leipzig hatten die Moskitos nicht ihr bestes Drittel erwischt. Teljukin in Überzahl und Koopmann drehten den Spieß zugunsten ihres Teams um und plötzlich führte Rostock mit 3:2.

In den letzten zwanzig Minuten probierten die Moskitos das Spiel wieder zu drehen. Doch Staudt und Co. mussten immer auf der Hut sein nicht in einen gefährlichen Konter zu laufen. Ein Tor für die Moskitos brachte das Team von Frank Gentges jedoch auch im letzten Drittel nicht mehr auf die Reihe. 9 Sekunden vor dem Ende, Sebastian Staudt hatte sein Tor verlassen, dann die endgültige Entscheidung zum 4:2.

Chefcoach Frank Gentges in seinem Statement: "Die Mannschaft hat geschlossen hart und diszipliniert gearbeitet, aber wir haben aus den reichlichen Chancen wieder keine Tore gemacht. Die Ausfälle unserer Top-Spieler Andrej Bires, Julian Lautenschlager, Niklas Hildebrand und Denis Fominych,  sowie Dani Bindels der DNL gespielt hat, war natürlich nicht zu kompensieren. Mit zwei tauglichen Blöcken kann man in der Liga nicht bestehen. Es bleibt abzuwarten wann die Verletzten und Erkrankten wieder einsatzfähig sind."

Tore: 0:1 (0:18) Fiedler (Ziolkowski, Ochmann) 1:1 (1:34) Kurka (Spister, Fetschele) 1:2 (16:40) Fiedler (Ziolkowski, Hartmann) 2:2 31:14) Teljukin (Kurka, Seifert, PP1) 3:2 (33:21) Koopmann (Kurka, Dörner) 4:2 (59:51) Spister (Ehmann, ENG) – Strafen: Rostock: 6 – Essen: 6 – Schiedsrichter: Gavrilas, R. (Linnek, L. – Stach, A.) – Zuschauer: 704

Moskitos mit Torflaute

Das war auch gegen die Icefighters aus Leipzig wieder nichts mit dem erhofften ersten Sieg. Die Moskitos waren zwar über weite Strecken gut im Spiel, doch die Tore machten im zweiten Abschnitt die Gäste.

Das erste Drittel hört sich an, wie das Alphabet der vergebenen Chancen. Bires am Tor vorbei, Pelletier knapp am Tor vorbei, Ziolkowski mit schönem Schuss aber Roßberg lenkt den Puck am Tor vorbei. In der Tat konnten die Moskitos den Puck nicht im Tor der Leipziger unterbringen was sich im zweiten Abschnitt rächen sollte.

Gut eine Minute waren im zweiten Abschnitt gespielt, da nahm das Unheil seinen Lauf. Andrej Bires musste wegen Haltens auf die Strafbank und Dominik Patocka traf zur Gästeführung. Irgendwie bekamen die Moskitos in Drittel zwei so gar nichts mehr auf die Reihe und die Treffer zwei und drei der Gäste waren irgendwann die logische Folge. Farrell und Martin eine Minute vor Drittelende machten die komfortable Führung der Gäste perfekt.

Frank Gentges muss dann in der zweiten Pause deutliche Worte gefunden haben, denn die Moskitos kämpften sich wieder zurück in die Begegnung. Ohne Lautenschlager und Hildebrand wurden weitere Chancen generiert und in der 47. Minute durften die Moskitos Fans zum ersten Mal jubeln, Kyle DeCoste hatte zum Anschlusstreffer eingenetzt. Angriff auf Angriff rollte nun auf Benedict Roßberg, doch bis zur 60. Minute hielt er seinen Kasten sauber. Dennis Thielsch traf zwar noch im Powerplay, doch am Ende nahm Leipzig die Punkte mit.

Cheftrainer Frank Gentges war natürlich in seinem Statement nicht gerade begeistert: "Wir haben viel zu verhalten begonnen, dann aber mehr als genügend Chancen erspielt um deutlich zu führen, diese dann aber wiedermal nicht final verwertet und dann kann man die Uhr danach stellen, dass defensiv einem Verteidiger ein Konzentration- oder Leichtsinnsfehler passiert und wir verlieren mehr und mehr Selbstvertrauen. Im letzten Drittel hatten wir dann auch noch genügend Möglichkeiten das Spiel zu drehen. Die Ausfälle von Lautenschlager und Hildebrand, zwei unserer besten Spieler, machten sich deutlich bemerkbar. Die Mannschaft braucht jetzt dringend ein Erfolgserlebnis."

Tore: 0:1 (21:31) Patocka (Velecky, Tramm, PP1) 0:2 (29:16) Farrell 0:3 (39:00) Martin (Komnik, Patocka) 1:3 (46:26) DeCoste (Granz, Thielsch) 2:3 (59:23) Thielsch (Ziolkowski, DeCoste, PP1) – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 10 – Schiedsrichter: Gossmann, Vladislav (Mylius, Patrick – Pernt, Hendrik) _ Zuschauer: 992

Moskitos wollen Punktekonto auffüllen

Zugegeben, es hätten auch sechs Punkte sein können am ersten Wochenende. Obwohl es nach Herne und gegen Duisburg ging hatten die Wohnbau Moskitos in beiden Spielen mehr Möglichkeiten, doch am Ende blieb ein Zähler.

Mit den Spielen gegen die EXA Icefighters Leipzig (Freitag, 20 Uhr – Eishalle Essen – West) und in Rostock (Sonntag, 19 Uhr – Eishalle Rostock) haben die Wohnbau Moskitos die Chance das zu ändern. Mit den Icefighters kommt ein unbequemer Gegner an den Essener Westbahnhof. Der Penaltyniederlage am Pferdeturm bei den Hannover Indians ließen die Leipziger am letzten Sonntag ein 8:1 gegen Herne folgen. Spätestens damit setzten die Icefighters ein erstes Ausrufezeichen in der Liga. Bereits in der letzten Saison waren es meist Duelle auf des Messers Schneide, in dieser Saison sind die Leipziger gespickt mit ehemaligen Spielern der Moskitos. Michal Velecky, den manch einer gerne weiter am Westbahnhof gesehen hätte führt die interne Torjägerliste der Gäste mit zwei Toren und drei Asissts bereits an. Auch Ex-Moskito Dominik Patocka hat bereits zwei Tore auf dem Konto, so dass es sicherlich spannend wird am Freitag.

Am Sonntag müssen die Moskitos dann auf die Mördertour an die Ostsee. Die lange Busfahrt nach Rostock ist sicherlich eine der weiteren Touren der Liga. Sportlich sind die Piranhas ohne Punkte gestartet, der 4:1 Niederlage in Halle folgte eine 1:3 Heimniederlage gegen die Hannover Indians. Ganze vier Scorerpunkte hat das Team bisher in zwei Spielen zusammengebracht, so dass man aus Moskitos Sicht sicherlich zum Punkten an die Ostsee fahren wird.

Allerdings sieht es auch bei den Wohnbau Moskitos alles andere als gut aus. So wird Julian Lautenschlager mit einer schweren Gehirnerschütterung ausfallen. Auch Niklas Hildebrand (Magen/Darmvirus) und Denis Fominych (Syndesmosebandanriss) werden nicht zum Schläger greifen können. Von den Förderlizenzspielern ist auch nur am Freitag mit Dani Bindels zu rechnen, am Sonntag wird der Youngster nicht zur Verfügung stehen. Kurzer und knapper Kommentar von Moskitos Cheftrainer Frank Gentges: „Damit fallen mindestens drei unserer Top-Spieler aus und damit sind auch die ersten drei Reihen gesprengt.“

Moskitos unterliegen in Herne in der Overtime

Das am 29.09. durch Nebel abgebrochene Spiel zwischen Herne und den Moskitos, wurde am Tag der deutschen Einheit nachgeholt und nachdem beide Teams mit Niederlagen starteten (Herne in Leipzig mit 1:8 und Essen gegen Duisburg mit 1:3), sollte bei beiden Teams Wiedergutmachung an erster Stelle gestanden haben. Auf dem offiziellen Spielbericht standen 18 Herner Spieler, einer mehr als am 29.09. - der Kooperationspartner Krefeld „lieferte“ 3 Förderlizenzspieler an den Gysenberg - und 4 mehr als bei dem Debakel in Leipzig. Essen mit voller Kapelle (außer Julian Lautenschlager), 21 Cracks in Weiss-Grün-Violett.

Verhaltener Beginn mit einem großartigen Alleingang durch Dominik Lascheit zum 1:0 für Essen, auf der Uhr keine 5 Minuten gespielt und direkt danach zwei Essener (Schmidt und Hildebrand) auf der Strafbank, das Spiel lief heiß. Staudt und seine Vorderleute ließen nichts zu. Im Gegenteil, Tom Fiedler netzte überlegt nach knapp 8 Minuten zum 2:0 ein. Nach 10 Minuten setzte sich Julien Pelletier in die Kühlbox und Essen wurde bestraft mit dem Anschlusstreffer der Herner durch Kreuzmann. Noch über 8 Minuten zu spielen. Ein Überzahlspiel 30 Sekunden später, konnten die Moskitos nicht nutzen und Lucas Topfstedt ging stattdessen auf die Strafbank, die Moskitos wurden erneut kalt erwischt. 5 Minuten vor Ende 2:2 durch McLeod. Die Gentges Truppe im ersten Drittel immer wieder fahrig, somit konnte Herne zweimal ausgleichen.

Ein ähnliches Bild, wie in Durchgang Eins anfangs des 2. Drittels, ein zähes Anrennen, ohne zwingende Chancen. Minute sieben des Mitteldrittels Überzahl der Moskitos und knochentrocken Bires mit dem 3:2 für Essen und die nächste Überzahl folgte umgehend. Mehrere Großchancen, jedoch ohne Abschluss. Herne glich in Unterzahl sogar aus, so dass es nach 32 Spielminuten 3:3 stand, Albrecht war verantwortlich. Kurz darauf Essen kurzzeitig mit zwei Mann mehr auf dem Eis, wieder sprang nichts Zählbares heraus. Die „Krönung“ dann noch, das 4:3 für Herne, nach schönem Solo durch Nieberle. Fünf Minuten vor Drittelende.

Auffällig besonders in dem Drittel, dass die Pässe nicht präzise genug ankamen, somit keine Zeit für den überlegten Torschuss blieb.1.50 Minuten vor der Drittelsirene, nochmal Überzahl für Essen und wieder kein Erfolg. Es blieb beim 4:3 für Herne.Gleich zu Beginn des Schlussdrittels wütende Essener Angriffe aufs Herner Tor, aber auch eine Überzahl gegen den HEV brachte nicht den Ausgleich. Goalie Staudt übrigens erneut in überragender Form. Julien Pelletier 15 Minuten vor Spielende mit einer Energieleistung zum verdienten 4:4. Als die nächste Strafe gegen Herne anstand, war es Tom Fiedler, mit seinem Doppelpack, der richtig stand und das 5. Tor klarmachte. Beste Stimmung unter den Mücken Fans. Pelletiers Strafe - aus meinem Blickwinkel eher unglücklich wegen hohen Stocks - genau 12 Minuten vor Ende und wieder folgte die Strafe umgehend, 5:5 durch Albrecht. Die letzten Minuten wurden dann zum Geduldsspiel. Es blieb beim 5:5 nach regulärer Spielzeit, somit für beide Teams wenigstens der erste Punkt in der neuen Saison.

Verlängerung und da die ersten Chancen auf Essener Seite, das Tor fiel aber nach genau 2 Minuten für Herne. Der Zusatzpunkt blieb zuhause, Snetsinger war der Torschütze.

Dieses Spiel sahen über 3600 Zuschauer und geschätzt rund 400 Moskitofans, fanden den Weg nach Herne.

Tore: 0:1 (4:15) Lascheit (Babic, Ziolokwski) 0:2 (7:50) Fiedler (Pelletier, Granz) 1:2 (11:37) Kreuzmann (Snetsinger, McLeod, PP1) 2:2 (14:59) McLeod (Albrecht, Ackers) 2:3 (28:33) Bires (Pfänder, Hildebrand, PP1) 3:3 (31:03) Albrecht (Richter, Eickmann, SH1) 4:3 (34:33) Nieberle (Mieszkowski, Kreuzmann) 4:4 (45:06) Pelletier (Granz, Bindels) 4:5 (46:48) Fiedler (Pfänder, DeCoste, PP1) 5:5 (48:11) Albrecht (Snetsinger, Kreuzmann, PP1) 6:5 (62:10) Snetsinger (McLeod, GWG) – Strafen: Herne: 14 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (Knontny, Dominic – Müller, Lars) – Zuschauer: 3.696

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