Starkes Spiel gegen Crocodiles

Die Wohnbau Moskitos starteten gegen die Hamburg Crocodiles stark in die Begegnung, setzten die Gäste von der Elbe direkt unter Druck und hatten direkt in den ersten drei Minuten mehrere Topchancen. Bis zur 6. Spielminute mussten die knapp 800 Zuschauer allerdings warten, bis es zum ersten Mal hinter Kai Kristian im Crocodiles Gehäuse einschlug. Hamburgs Zuravlev musste für 2 plus 2 Minuten auf die Bank und Dominik Lascheit traf zunächst aus dem Gewühl. Damit nur die erste Strafe abgelaufen und die Moskitos setzten die Hamburger sofort wieder unter Druck, kombinierten sehr gut weiter bis Andrej Bires seinen Sturmpartner Julian Lautenschlager am langen Pfosten fand, 2:0. Das hätte fast in den nächsten Minuten so weitergehen können, doch Kristian hielt gut, unterstützt von seinen Vorderleuten, dem Moskitos Druck Stand. Und auch die Gäste nutzten ihre erste Überzahl, aus dem Gewühl vor Staudt traf Moritz Israel aus dem Gewühl. Die Mannschaft von Frank Gentges schüttelte sich kurz und setzte Hamburg weiter unter Druck, und das sollte sich noch im ersten Drittel auszahlen. Gut eine Minute vor der Pause zog Dennis Thielsch trocken ab, Julien Pelletier fälschte ab und es stand 3:1.

War das 2. Drittel in den bisherigen Saisonspielen manches Mal ein Knackpunkt bei dem die Wohnbau Moskitos so gar nicht ins Spiel fanden, dann gegen Hamburg völlig anders. De Coste und Co. machten da weiter wo sie in den ersten 20 Minuten aufgehört hatten. 24. Minuten, Hamburgs Walz sitzt auf der Strafbank, haut Dominik Lascheit ein schönes Solo in den Winkel. Die Gäste zwar wieder komplett, doch in der nächsten Szene direkt scheitet Denis Fominych am Pfosten. Und nichts ist es in diesem Spiel mit dem Schlendrian, den es sonst manchmal zu sehen gab, Olli Granz mit einem leicht verunglückten Pass, Denis Fominych stand alleine im Slot und hämmerte die Scheibe unter die Latte. Doch die Gäste von der Elbe gaben noch nicht ganz auf, bei einem gut angelegten Spielzug stand Zuravlev dann plötzlich alleine halblinks vor Staudt und hatte keine Mühe die Scheibe zu versenken. Ein tolles Tor erzielte Julian Lautenschlager dann noch fast mit dem Drittelende, zunächst ging Olli Granz mit einem schönen Solo bis in die Ecke hinter Hamburgs Tor, in den gezielten Rückpass hielt Lautenschlager den Schläger und die Scheibe sprang am kurzen Pfosten ins Tor.

In das letzte Drittel fand Hamburg dann besser, ein schöner Spielzug über Gerartz und Mitchell findet in Martens den verdienten Torschützen. Gut eine Minute später dann allerdings Pelletier Gala zum 7:3. Perfekt behauptet er den Puck an der Bande an der blauen Linie und während Hamburg noch reklamiert zieht er in die Mitte und zieht trocken ab Damit war dann aber auch in einem tollen Oberliga Spiel genug, die Wohnbau Moskitos gewannen auch in der Höhe absolut verdient gegen Hamburg.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges war in der Pressekonferenz entsprechend zufrieden: „Ich bin sehr zufrieden heute mit meiner Mannschaft, ich finde, dass wir sehr überzeugend gespielt haben. Wir haben nichts anbrennen lassen, bei dem Gegner, haben 58 Schüsse aufs Tor gebracht. Die Scheibe lief hervorragend, unglaubliche Laufbereitschaft. Wir hoffen jetzt auch, dass unsere 2-3 Verletzten noch ganz zurückkommen, aber das heute war schon so wie ich mir das wünsche.“

Tore: 1:0 (5:17) Lascheit (Pelletier, Fiedler, PP1) 2:0 (6:13) Lautenschlager (Bires, Fominych, PP1) 2:1 (12:43) Israel (Schubert, Martens, PP1) 3:1 (18:49) Pelletier (Thielsch, Ochmann) 4:1 (23:45) Lascheit (De Coste, Thielsch, PP1) 5:1 (33:54) Fominych (Granz, Thielsch) 5:2 (34:51) Zuravlev (Martens, Walz) 6:2 (39:02) Lautenschlager (Granz, Fominych) 6:3 (41:16) Martens (Mitchell, Gerartz) 7:3 (42:59) Pelletier (De Coste, Lascheit) – Strafen: Essen: 4 – Hamburg: 16 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (L. Beelen – N. Verbrueggen) – Zuschauer: 778

Bilder: Uwe Schmitz

Zwei Punkte am Timmendorfer Strand

Dritter Overtime Sieg in Folge

08.12. 2017 - 4:5 OT (0:2, 4:0, 0:2, 0:1)

Nachdem die Moskitos sich die letzten Wochen immer näher an die ersten Plätze der Oberliga herangepunktet hatten, traf man am Freitag auf den EHC Timmendorfer Strand. Das Team aus dem hohen Norden hatte noch vor der Saison große Schwierigkeiten, überhaupt am am Spielbetrieb teilnehmen zu können, auf Grund der damaligen problematischen Hallensituation.

Der Tabellenletzte hatte es von Anfang an extrem schwer mitzuhalten und somit durfte man davon ausgehen, dass es gegen Essen nahezu unlösbar sein sollte, zu punkten.

Nachdem in Hannover Julien Pelletier seine Festspiele hatte, so trumpfte in Timmendorf Dominik Lascheit im ersten Drittel auf. In der 9. und der 18. Minute netzte erst ein, ansonsten war es ein zähes Spiel, man hat nicht das Gefühl, dass da ein Tabellenletzter auf einen Play Off Anwärter traf. Mehr als 2 Tore gelang den Moskitos nicht gegen die angeschlagenen Ostseestädter im ersten Drittel.

Gleich zu Beginn des Mitteldrittels musste Goalie Staudt das Anschlusstor hinnehmen und nach 6 Minuten etwas überraschend der 2:2 Ausgleich, Daniel Clairmont und Petr Gulda erfolgreich für Timmendorf. Jason Horst legte in der 10. Minute des 2. Drittels nach und das Spiel zur Hälfte der Partie komplett gedreht. 4 Minuten später Clairmont mit seinem 2. Treffer zum 4:2. Das Abwehrverhalten im Mitteldrittel ließ auf Seiten der favorisierten Moskitos sehr zu Wünschen übrig und der EHC mit viel Selbstvertrauen gegen verunsicherte Defensive der Essener.

Trotz Anrennen im letzten Drittel, dauerte es tatsächlich bis in die allerletzten Minuten des Spiels, um nach dem Wahnsinn in Hannover letzte Woche, erneut ein verloren geglaubtes Spiel durch 2 späte Tore (Pfänder in der 57. und wieder Lascheit in der 60. Minute) in die Verlängerung zu retten. Dennis Thielsch nach 56 Sekunden der Verlängerung zum 5:4 und somit doch noch 2 Punkte für das Team vom Westbahnhof.

In der Pressekonferenz hat Frank Gentges darauf verwiesen, dass in Timmendorf Tilburg und Leipzig nicht umsonst Punkte gelassen haben und er in der Vorbereitung zum Spiel vor dem Team aus dem hohen Norden gewarnt hatte. 

Unterm Strich: 29:42 Torschüsse und trotzdem beinah ein gebrauchter Abend für die Gentges Truppe, Glückwunsch für eine couragierte Leistung nach Timmendorf. 

Coach Frank Gentges mit dem Statement zum Spiel: `Es war der dritte Overtime-Sieg in Serie, das ist hoch nervenaufreibend. Auch heute haben wir als es gut für uns lief und wir 2:0 vorne waren das Spiel im zweiten Drittel durch dumme Strafen und falsche Entscheidungen wieder vollkommen unnötig gedreht und auch heute hätten wir das Spiel auf Grund der vielen Chancen nach regulärer Spielzeit gewinnen müssen. So mussten wir am Ende noch froh sein das Spiel überhaupt gewonnen zu haben.

Tore: 0:1 (8:38) Lascheit (Pelletier, Thielsch, PP1) 0:2 (17:55) Lascheit (Thielsch, Pelletier) 1:2 (22:21) Clairmont (Montminy, Lupzig, SH1) 2:2 (25:53) Gulda (Montminy, Lupzig) 3:2 (27:17) Horst (Montminy, Clairmont, PP2) 4;2 (33:29) Clairmont (Gulda) 4:3 (56:50) Pfänder (Lautenschlager, Bires, PP1) 4:4 (59:44) Lascheit (Pelletier, Ziolkkowski) 4:5 (60:54) Thielsch (Pfänder, Pelletier, PP1) – Strafen: Timmendorf: 18 – Essen: 12 – Schiedsrichter: Schmidt, Eugen (Bergas, Stach) – Zuschauer: 311

Klappt einfach weiter punkten?

Sieben Spiele sind noch zu spielen, spätestens dann wird klar sein, ob die Wohnbau Moskitos es unter die ersten sieben Mannschaften geschafft haben. Dabei ist das kommende Spiel, am Freitag um 20 Uhr in der Eissporthalle von der Papierform wohl das Leichteste. Ungleich schwerer wird es da wahrscheinlich am kommenden Sonntag, wenn sich die Hamburg Crocodiles am Essener Westbahnhof vorstellen. (18:30 Uhr – Eissporthalle Essen-West)

Zunächst müssen Frank Gentges und sein Team also in den Bus, die Fahrt geht an die Ostsee zum aktuellen Tabellenletzten nach Timmendorf. Ganze zwei Punkte haben die Spieler von Trainer Steve Pepin bisher in 19 Pflichtspielen einspielen können, mit 128 Gegentreffern hat die Mannschaft fast 30 Treffer mehr kassieren müssen, als die Harzer Falken auf dem vorletzten Platz. Allerdings sind den Timmendorfern auch drei Punkte aus dem Sieg gegen Erfurt aberkannt worden. Einzig und alleine im Heimspiel gegen Tabellenprimus Leipzig überraschte das Team und fuhr einen Sieg in der Overtime ein. Bereits sechs Mal kassierten Gulda und Co. bereits neun Gegentore in der laufenden Saison, am letzten Sonntag gab es gar 11 Gegentreffer, 747 Zuschauer sahen das Torspektakel am Herner Gysenberg. Die Wohnbau Moskitos sind allerdings in den letzten Wochen, was Gegner aus den unteren Tabellenregionen angeht, oft nicht in letzter Konsequenz konzentriert. Das muss das Team von Cheftrainer Frank Gentges jedoch auch an der Ostsee sein, die Situation in der Tabelle ist reichlich eng.

Am Sonntag kommt dann das Team der Hamburg Crocodiles an den Essener Westbahnhof. Mit 24 Punkten stehen die Hamburger im Moment zwei Plätze hinter Essen. Doch der Rückstand von neun Punkten sollte nicht täuschen, gegen das Team von der Elbe ist höchste Konzentration gefordert. Sicherlich wird man sich bei den Crocodiles den aktuellen Tabellenplatz auch anders vorgestellt haben, was aber nichts zur Qualität der Hamburger Mannschaft aussagt, eher zur Ausgeglichenheit in der Liga. Schubert, Mitchell und McGowan sind sicher die schillernden Spieler im Team von Trainer Herbert Hohenberger, doch ganz oben steht ein anderer, Andre Gerartz. Vor allem das kanadische Duo Mitchell/McGowan scheint in dieser Saison nicht so in die Saison zu finden wie in der letzten Saison. Vor gut einem Monat hatten die Wohnbau Moskitos bereits das Vergnügen des Aufeinandertreffens und es war eine denkbar knappe Angelegenheit. Am 03.11. spielten die Wohnbau Moskitos in Hamburg, kassierten kein Gegentor und Andrej Bires machte nach knapp zwei Minuten in der Verlängerung alles klar. Für den weiteren Saisonverlauf wäre es perfekt, wenn die Wohnbau Moskitos auch am Sonntagabend wieder als Sieger das Eis verlassen könnten, ohne Overtime.\

Bild: Heimspiel gegen Timmendorf / Uwe Schmitz

Pelletier Festspiele in Mellendorf

Wohnbau Moskitos Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges ist ein Freund klarer Aussagen, das war klar. Doch nach dem Overtime Sieg seiner Mannschaft bei den starken Mellendofern war das Statement an Klarheit nicht zu überbieten: "Der Sieg war absolut verdient, wir waren die bessere Mannschaft und hätten den Sack schon im zweiten Drittel zumachen müssen. Ich habe meiner Mannschaft vor dem Spiel gesagt, dass sie alles tun werden um Strafen zu schinden und so war es dann auch. Zum Glück ist der Schiedsrichter nicht das ganze Spiel darauf reingefallen." Einziger Wermutstropfen war da die Spieldauerstrafe gegen Kyle De Coste, der sich ein Stockfoul geleistet haben soll.

Doch der Reihe nach, begonnen hatte das Spiel mit 2 + 2 Minuten gegen Essen, Denis Fominych musste in die Box und Hannover durch Sean Fischer prompt in Front. Doch die Jungs von Frank Gentges ließen sich nicht einschüchtern, Andrej Bires netzte nach Fünf Minuten zum Ausgleich ein. Die heimischen Scorpions machten allerdings mächtig Druck auf das Tor von Sebastian Staudt und in der 9. Spielminute war es soweit, wieder Sean Fischer mit dem erneuten Führungstreffer. Kyle De Coste soll sich dann ein Stockfoul erlaubt haben welches Hauptschiedsrichter Soguksu mit einer 5 plus Spieldauerstafe ahndete. Doch seine verbliebenen Kollegen interessierte das so rein gar nicht. 11. Minute, Unterzahl Moskitos, Julien Pelletier denkt sich, warum nicht mal in der Unterzahl und haut die Scheibe zum erneuten Ausgleich rein. Und es sollte im ersten Abschnitt aus Sicht der Moskitos noch besser werden. Wieder war es Julien Pelletier, der ein Zuspiel von Marcel Pfänder zur Moskitos Führung einschiebt.

Im zweiten Abschnitt machten die Moskitos, mit der Führung im Rücken, Druck, doch beste Chancen wollten, wie schon am Freitag, nicht ins Tor. Im Gegenteil, Patrick Schmid traf zum Ausgleich für seine Scorpions und so musste der letzte Abschnitt entscheiden. Lange Zeit blieb das Spiel offen, keiner der beiden Teams vermochte es den Sack zuzumachen. Als dann Patrick Schmid und erneut Sean Fischer kurz vor dem Ende die Tore vier und fünf für die Scorpions erzielten, schien alles klar. Julien Pelletier dachte sich aber: NON! 56:55 Strafe gegen Hannover, 5:4 durch Julien Pelletier. 58:36 Strafe gegen Hannover, Ausgleich, wieder durch Julien Pelletier. Ein Wahnsinn, 27 Sekunden vor dem Ende. Und in der Overtime war es dann nach 44 Sekunden Julian Lautenschlager, der den Sack dann wirklich für die Moskitos zumachte.

Tore: 1:0 (3:39) Fischer (Schütt, Bombis, PP1) 1:1 (05:01) Bires (Granz, Schmidt) 2:1 (8:15) Fischer (Lehmann, Schütt) 2:2 (10:33) Pelletier (Thielsch, Granz, SH1) 2:3 (19:44) Pelletier (Pfänder, Thielsch) 3:3 (35:25) Schmid (Budd) 4:3 (47:45) Schmid (Bombis, Pape) 5:3 (51:47) Fischer (Spelleken) 5:4 (57:25) Pelletier (Thielsch, Fiedler, PP1) 5:5 (59:33) Pelletier (Tielsch, Ziolkowski, PP1) 5:6 (60:44) Lautenschlager (Pfänder, Bires) – Strafen: Hannover: 8 – Essen: 6 plus 5 plus Spieldauer De Coste – Schiedsrichter: Soguksu, Ali – Zuschauer: 941

 

Punkt verloren, Tabellenplatz gewonnen.

Das wäre ein einfaches, aber am Ende stimmiges Fazit eines zähen Spiels der Wohnbau Moskitos gegen insgesamt 16 aufopferungsvoll kämpfende Harzer Falken Spieler am Essener Westbahnhof. Bernd Wohlmann, der Trainer der Gäste aus dem Harz war am Ende auch sehr zufrieden mit dem einem Punkt. Frank Gentges, Cheftrainer der Essener Kufenflitzer, sprach von mangelnder Chancenverwertung, einem dummen Foul in den Schlussminuten und einem weiteren verschenkten Punkt gegen Braunlage.

58:25 Torschüsse war die Bilanz zugunsten der Essener Moskitos, doch entweder verfehlten die Essener Stürmer gleich reihenweise das von Dennis Korff gehütete Tor der Falken, oder er hatte Schoner oder Fanghand zwischen Puck und Netz, so dass es bereits im ersten Drittel lange Zeit sehr unbefriedigend für die Essener Zuschauer war. Die vier mitgereisten Fans aus dem Harz hatten dagegen ihren Spaß und feierten lautstark ihr Team. Bis zur 15. Spielminute mussten die gut 800 Zuschauer warten, bis zum ersten mal Jubeln durften. Den Chancen nach hätte es bereits hinter Korff einschlagen müssen, doch irgendetwas, oder irgendwer verhinderten die Essener Führung. Bereits nach 8 Minuten hatte Christoph Ziolkowski im Powerplay die gute Chance, verzog aber knapp. In der 15. Spielminute gelang im das deutlich besser, aus halbrechter Position bekommt der Stürmer von der Bande den Rückpass von Dominik Lascheit und versenkt zur Führung aus kurzer Distanz. Für den ersten Abschnitt war es das jedoch bereits, mit dem knappen Ergebnis geht es zur ersten Pause. 

22:4 Schüsse zeigt die Torschussstatistik der Moskitos für das zweite Drittel, das reine Drittelergebnis bleibt jedoch mit 1:1 weiterhin sehr mager. Und die Moskitos mussten nach der Hälfte der Gesamtspielzeit in eigener Überzahl sogar den Ausgleich fressen. Beste Chancen hatten die Essener in Überzahl, doch kein Treffer und dann fing Viktor Bjuhr den Puck vor dem eigenen Tor ab, lief wieselflink mit Christian Schock in Richtung Sebastian Staudt. Gegen zwei Essener Verteidiger brachte Bjuhr die Scheibe zu Schock und irgendwie trudelte sie dann an Staudt vorbei in Essener Tor. Auf den Rängen war es bereits sehr still geworden, doch Andrej Bires änderte das kurz vor Drittelende wieder. Nach mehreren Versuchen brachte er den Puck dann doch irgendwann vorbei an Korff zur erneuten Führung. Mit der Schlusssirene noch eine Topchance für die Moskitos, die am Tor vorbeisegelt.

Fiedler mit dem Versuch des Bauerntricks, scheiterte. Lautenschlager mit einer Topchance aus kurzer Distanz, scheiterte. Pfänder über das komplette Spielfeld bis kurz vor Korff, scheiterte am Schoner. Lascheit setzte sich gut durch bis kurz vorm Tor, im letzten Moment hatte ein Falke seinen Schläger dazwischen, so ging es im letzten Drittel weiter. Und dann kam das Unheil doch noch über die Moskitos, 3:43 Minuten bevor die Wohnbau Moskitos das Spiel vielleicht über die Zeit gerettet hätten, oder per Empty Net hätten gewinnen können, leistete sich Marvin Deske im Drittel der Falken einen Stockschlag, Schiedsrichter Naust befand, dass das 2 Minuten wert wäre und der Essener Stürmer durfte auf die Bank. Beim anschließenden Powerplay der Falken staubte am Ende Thomas Schmid ab, der völlig freigespielt die leere Ecke des Tores vor sich hatte. Quasi mit dem Schluss hatte Tom Fiedler noch die Topchance alleine vor Korff, doch auch hier blieb das Ergebnis auf der Anzeigetafel unverändert.

Overtime! Und nach einer Minute der Verlängerung musste Falken Kapitän Alexander Engel auf die Strafbank. Die Moskitos warteten auf die beste Position, die hatte dann Kyle De Coste. Den ersten Schuss setzte er noch an den Pfosten, doch den Rebound nahm der Kanadier auf und versenkte zum letztlich zähen, aber verdienten Essener Sieg. Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges sagte in der Pressekonferenz: „Chancen haben wir genügend gehabt um dieses Spiel, nicht problemlos zu gewinnen, aber zu gewinnen. Aber wir haben eine Mannschaft gegen uns gehabt, die aufopferungsvoll gekämpft hat, das haben wir in Braunlage auch gehabt, wir haben beide Spiele gewonnen, aber so Spiele musst du gewinnen. Und wenn es so Spiele sind und du vorne die Chancen nicht machst, dann darfst du nicht kurz vor Schluss 55 Meter vorm eigenen Tor einem so saudumm auf die Finger kloppen. Damit erweist du der Mannschaft einen Bärendienst. Ich bin froh, dass De Coste am Ende nachsetzt und den Abpraller nimmt, nicht die Verantwortung den Kollegen überlässt und das Spiel damit entscheidet“

Tore: 1:0 (14:35) Ziolkowski (Lascheit, Deske) 1:1 (30:23) Schock (Bjuhr, Franz, SH1) 2:1 (38:54) Bires (Lautenschlager, Pfänder) 2:2 (56:59) Schmid (Hendrikx, Bjuhr, PP1) 3:2 (62:00) De Coste (Pelletier, Staudt, PP1) – Strafen: Essen: 6 – Harzer Falken: 10 – Schiedsrichter: Naust, Marc-Andre (E. Berger, J. Schaefer) – Zuschauer: 816

Bilder: Uwe Schmitz und Sascha Lamozik/FEE

Platz Sieben verteidigen

Nach der knappen Niederlage in Leipzig gilt es für das Team von Cheftrainer Frank Gentges am kommenden Wochenende wieder Gas zu geben, um im Kampf um Platz Sieben dran zu bleiben. Die erste Gelegenheit dazu haben die „jungen Wilden“ am kommenden Freitag am heimischen Westbahnhof, wenn sich der Tabellenvorletzte aus dem Harz vorstellt. (20 Uhr – Eishalle Essen-West) Am kommenden Sontag wird die Aufgabe dann von der reinen Papierform deutlich schwerer, Staudt und seine Vorderleute gastieren in Hannover bei den Scorpions (18:30 Uhr – hus de groot Eisarena)

So recht kommt das Team von Trainer Bernd Wohlmann nicht in Tritt. Einer der die Torflaute beim Team vom Wurmberg beheben könnte ist Viktor Elias Bjuhr. Der Schwede, der auch einige Spiele für die Füchse Duisburg absolvierte, hat in den bisherigen sechs Spielen für die Falken bereits sieben Treffer und vier Beihilfen verbuchen können. 11 Punkte, genauso viele wie sein Sturmkollege Erik Pipp, der allerdings 17 Spiele brauchte. Mit 13 Punkten ist bei den Braunlagern mit Thomas Schmid ein Verteidiger bisher ganz vorne, doch das wird sich dank Bjuhr wohl bald ändern, wenn er weiter so scoren kann. In den letzten beiden Spielen konnten die Falken auch das Ergebnis jeweils sehr knapp gestalten, so dass das Team der Moskitos gewarnt sein sollte. Auch wenn es Wohnbau Moskitos Chefcoach Frank Gentges nicht so gerne hören wird, doch im Kampf um dem siebten Platz darf man sich am heimischen Westbahnhof einen Ausrutscher gegen die Harzer Falken nicht erlauben.

Am Sonntag wird das Unterfangen zählbares einzufahren nämlich dann sicherlich nicht leichter, wenn es nach Mellendorf geht. Die Scorpions haben nach ihrer Fusion mit den Scorpions dann doch ihre Mannschaft gut verstärken können und stehen aktuell hinter den beiden punktgleichen Spitzenreitern aus Tilburg und Leipzig auf Platz Vier. Mit Björn Bombis, Chad Niddery und dem in Essen bestens bekannten Michael Budd haben die Scorpions vorne schon eine gute Qualität. Topstürmer ist derzeit aber der gebürtige Nürnberger Patrick Schmid, der mit 17 Toren und 18 Assists ganz oben steht. Da gibt es also gleich so einige Gegenspieler, auf die es für die Moskitos Defensive zu achten gilt. Wenn die Angriffsmaschine um Michael Budd mal in Spiellaune kommt, das haben die Moskitos in den letzten Jahren ein paar Mal erleben müssen. In den letzten Wochen haben es einzig Leipzig und Tilburg geschafft aus der Wedemark Punkte zu entführen.

Es ist also wieder ein Wochenende wo vieles passieren kann, beim Heimspiel gegen die Falken erwarten die Moskitos Fans sicherlich einen Heimsieg. In der Wedemark wird es dann nicht unmöglich sein, aber ähnlich schwer wie am letzten Sonntag in Leipzig. Vor den letzten neun Spielen biegt die Vorrunde also so langsam auf die Zielgerade ein und jeder Spieltag garantiert den Zuschauern enorme Spannung.

Bild aus dem Hinspiel gegen die Hannover Scorpions / Fotograf: Uwe Schmitz

Moskitos in Leipzig sehr knapp unterlegen

Ein intensives erstes Drittel sahen die Zuschauer im Zelt zu Taucha. Chancen für beide Mannschaften, doch den ersten Stich konnten die Icefighters für sich verbuchen. Ausgerechnet Dominik Patocka war es, der sein neues Team in Führung brachte. Pass von Velecky versenkt Patocka zur Führung, doch die Moskitos stecken in einem starken ersten Drittel nicht auf. Chancen in der Folge für beide Teams, Bires trifft den Pfosten, doch auch Basti Staudt muss aufpassen. In der 13. Spielminute ist es dann soweit, erster Treffer des Abends für die Jungs von Frank Gentges, Ziolkowski passt zu Kyle De Coste und der Ausgleich ist perfekt.

Mit Dampf kommen die Icefighters aus der Kabine, doch die Mannschaft der Wohnbau Moskitos hält den Kasten sauber, hat selbst die ein oder andere Chance. Leipzig zu keinem Zeitpunkt zu unterschätzen mit einem starken Benedict Rossberg. Das Pendel geht in diesem Drittel doch zugunsten der Moskitos, Kyle De Coste nutzt eine weitere Überzahl zur ersten Führung der Moskitos. Michal Velecky hatte allerdings etwas dagegen, der EX-Moskito konnte den Ausgleich erzielen. Und alles war das in einem intensiven ersten Drittel noch lange nicht. Florian Eichelkraut mit der erneuten Führung für die Icefighters. Julien Pelletier hatte noch eine sehr schöne Szene, konnte allerdings auch Benedict Rossberg nicht überwinden.

Wie schon im zweiten Abschnitt kamen die Leipziger mit Dampf aus der Kabine, die Entscheidung sollte her. Patocka, Paavilainen mit Top-Chancen, doch Staudt ist auf dem Posten. Auch Florian Eichelkraut hat beste Chancen, doch die Schüsse gehen am Tor vorbei oder werden eine sichere Beute von „Basti“ Staudt. Die Moskitos realisieren, dass sie noch ein Tor brauchen, werden stärker und haben ihre Chancen, doch Rossberg bleibt stets der Sieger. Vier Sekunden vor dem Ende landet der Puck hinter ihm, wird jedoch durch den Hauptschiedsrichter nicht gegeben. Die Moskitos haben dem Tabellenzweiten in einem tollen Spiel alles abverlangt, blieben am Ende aber punkt los. 

Frank Gentges, der Essener Chefcoach sagte in seinem Statement: Es war vielleicht das intensivste und schnellste Spiel was ich in der Oberliga gesehen habe. Zwei hervorragende Mannschaften und die weltweit kleinste zugelassene Eisfläche haben dies möglich gemacht. Leider konnten wir uns. nicht mit einem Punkt belohnen. Unser Ausgleichstreffer vier Sekunden vor Schluss wurde vom Schiedsrichter aus unerklärlichen Gründen aberkannt, auch im weiteren Spiel waren viele Entscheidungen auf beiden Seiten nicht nachvollziehbar. Der Try-Out Vertrag von Marvin Deske wird bis Saisonende verlängert." 

Tore: 1:0 (3:58) Patocka (Paavilainen, Velecky, PP1) 1:1 (12:12) De Coste (Ziolkowski, Pelletier, PP2) 1:2 (31:14) De Coste ( Lascheit, Fiedler, PP2) 2:2 (33:11) Velecky (Patocka, Schneider) 3:2 (34:18) Eichelkraut (Komnik, Schneider) – Strafen: Leipzig: 14 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Ratz, Daniel (Bierma, Mannuel – Lauden, Julian) – Zuschauer: 1.190

Partner der Moskitos, Partner der Fitness

Mit PUNCH möchten wir Euch heute einen Partner der Moskitos vorstellen, der einen entscheidenden Stellenwert am Erfolg der Mannschaft hat. Neben den Einheiten auf dem Eis trainieren die Jungs hart für den Erfolg, und das bei unserem Partner PUNCH. Allen voran hier unser „Sheriff“ Werner Hartmann, wer macht wohl mehr für seine Fitness. Die Moskitos bedanken sich ganz herzlich für die Unterstützung.

PUNCH ist anders 

Mit PUNCH geht ein völlig neuartiges Club- und Trainings-Konzept in die erste Runde. Zusätzlich zum gesundheitsorientierten Training (krankenkassenzertifizierte Kurse) und ausgebautem Wellnessbereich mit gemischter und Damensauna, sowie Massageraum, bietet PUNCH ein boxspezifisches Kraft- und Ausdauer-Training in einem ganz speziellen Boxbereich – mit echtem Boxring − für Frauen und Männer jeden Alters an- denn dieser Sport ist keine reine Männersache, stattdessen effektives Workout.

Die neuartige Multifunktionsanlage lädt mit dem größten Trainingsbereich der Stadt auf über 5.200 Quadratmetern zu außergewöhnlichen Workouts und sportlichen Herausforderungen ein:

Auf über 1800 qm gibt es im Untergeschoss mittlerweile neben den Trainingsflächen auf drei Ebenen für Freihanteltraining, Cardiotraining und geführten Maschinen auch einen Trainingsbereich für Crossfit mit Level1 zertifizierten Trainern, sowie funktionellem Training.nEinzigartig ist auch die Indoor-Laufbahn, Boulderwand, sowie TRX Raum und Cyclingraum mit 40 Bikes.

Das Kursangebot mit über 85 Kursen erstreckt sich über 5 Kursräume von Yoga, Pilates, Flexibar über BodyShape, Zumba, Jazz Dance bis hin zu LesMills Kursen BodyPump und BodyCombat uvm. 

Zudem bietet Punch als Zusatzleistungen Kinderbetreuung und im sportlichen Bereich Squash auf 5 Courts an. 

Geschäftsführerin Rebekka Bisten erklärt die Andersartigkeit des Clubs: „Unser Konzept ist denkbar einfach: bei PUNCH steht der pure Sport im Vordergrund.

Wir wollen, dass unsere Mitglieder Sport wieder als Sport erleben und zwar gemeinsam mit Gleichgesinnten. Das heißt auspowern, schwitzen und nicht zuletzt Spaß haben. Denn bei aller sportlicher Höchstleistung sollen sich unsere Mitglieder bei uns auch wohlfühlen!“

         Ansprechpartner:

         Rebekka Bisten

         Tel     0201-832070

         Fax    0201-8320726

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         www.punch-fitness.de

Danke PUNCH für die Fitness unserer Jungs und fuer die Partnerschaft!

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