Trikotversteigerung - Saison 2016/17

Es ist soweit - die restlichen Gameworn-Trikots (also die originial von den Spielern getragenen Trikots) werden versteigert.

Wir haben eine Übersichtsseite erstellt, auf der alle Gebote zu sehen sind. Das Gebot erfolgt per Mail. Die Verteigerung endet am Sonntag, den 28.05.2017 um 20 Uhr. Dann können die ersteigerten Trikots bei "pizzaboy" abgeholt werden. Wir können die Trikots gerne auch per DHL verschicken, wenn die Versandkosten übernommen werden. Weitere Details und die Übersicht der Gebote finden Sie hier -> Trikotversteigerung - Saison 2016/17.

Viel Erfolg und Spaß beim bieten! Holen Sie sich ein Stück "Moskitos on fire" nach Hause.

Es geht Schlag auf Schlag bei den Wohnbau Moskitos

Mit der Vertragsverlängerung von Christoph Ziolkowski, setzte der nächste Spieler aus der erfolgreichen Mannschaft der letzten Saison seine Unterschrift unter einen weiteren Vertrag am Essener Westbahnhof. Der Mittelstürmer wurde am 07. Februar 1991 in Köln geboren, wo er sportlich auch seine Ausbildung im Nachwuchs der Haie absolvierte. In der Saison 2006/2007 wurde Christoph Ziolkowski mit dem DNL Team der Haie Meister, im DNL Team spielte er auch weiterhin bis 2009. Dann ging es in die Oberliga, die Stationen hier waren zunächst Herne, dann Dortmund, Duisburg, Frankfurt und ein Spiel per Förderlizenz in Chemnitz. Vier Spiele für Bremerhaven in der 2. Liga, sowie derer 53 für Dresden in der DEL 2 hat Christoph Ziolkowski ebenfalls gespielt. Seit der letzten Saison spielt er nun für die Wohnbau Moskitos mit dem Trikot mit der Rückennummer #87, welches er auch in der kommenden Spielzeit tragen wird. Mit einer Größe von 167 cm und 70 kg lebt er vor allem von seiner Wendigkeit, Schnelligkeit und Torgefahr. Noch ist sein Trainer mit seiner Torquote jedoch nicht ganz zufrieden, die möchte Frank Gentges in der nächsten Saison verbessert sehen.

Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges: "Christoph war und bleibt ein wichtiger Spieler unserer Mannschaft, der sehr vielseitig ist und somit auch auf anderen Positionen, als auf seiner Stammposition als Mittelstürmer einsetzbar ist. Er ist kein Galerie-Spieler, aber als eigener Trainer, weiß ich und auch die Mannschaft was wir an ihm haben. Auch in Über- und Unterzahl ist er eine Bank und gesetzt. Lediglich seine Torquote muss er verbessern, dann ist er ein kompletter Spieler."

Ein anderer Spieler des letztjährigen Teams wird, soweit wurde das in der letzten Zeit klar, nicht mehr für die Moskitos auflaufen. Demnach wird Sebastian Eickmann die Moskitos verlassen, sein Cheftrainer dazu: "Sebastian hat eine gute Saison gespielt, aber wir werden uns auf dieser Position nochmals verjüngen und alles ist auch immer eine Frage des Geldes. Sebastian hat genügend lukrative Angebote und als deutscher Verteidiger seiner Kategorie, kann er den Preis aktuell fast selbst bestimmen.  Ich wünsche Sebastian jedenfalls alles Gute für die Zukunft."

Auch die Moskitos bedanken sich bei Sebastian Eickmann für die Leistungen und wünschen für die sportliche und persönliche Zukunft alles Gute. Allerdings auch für Christoph Ziolkowski alles Gute für die neue Saison und schön, dass Du bleibst.

Eine Vertragsverlängerung und weitere Neuigkeiten

Bei den Essener Moskitos gibt es weitere gute Neuigkeiten zu vermelden. Und der Cheftrainer und Sportmanager der Wohnbau Moskitos, Frank Gentges geht auch mit seinem ersten Statement direkt in die Vollen: "Nach Julian Lautenschlager und Marcel Pfänder ist Oliver Granz der dritte von fünf jungen Top-Spielern, die wir weiter an uns binden konnten und auch mit den anderen beiden sind wir in aussichtsreichen Verhandlungen."

Damit wird direkt klar, dass Oliver Granz eine weitere Saison am Westbahnhof seine Schlittschuhe schnüren wird. Und sein alter und neuer Trainer macht auch direkt klar, warum alle Beteiligten übereingekommen sind, dass diese Entscheidung richtig war: "Oli war über die Saison gesehen unser bester Verteidiger und hatte nur nach der U-20 WM eine kleine Schwächephase. Natürlich hatte Oli mehrere DEL 2 Angebote, aber wir sind gemeinsam überein gekommen, dass er eine weitere Saison bei uns bleibt. Für seine Entwicklung ist es besser bei uns eine tragende Rolle zu spielen, sowie in Über- und Unterzahl gesetzt zu sein, als in der DEL 2 die Verteidiger-Position 6-7 zu bekleiden, insbesondere da die Oberliga ein starkes Niveau hat. Die DEL 2 läuft ihm nicht weg, sondern ist nur aufgeschoben und wenn er hoch geht, dann muss er dort als wichtiger Spieler eingeplant sein, für alles andere ist Oli zu schade. Ich freue mich sehr über seinen Verbleib und wir werden versuchen ihm durch entsprechende Leistungen das ein oder andere Spiel höherklassig zu garantieren."

Der Verteidiger wird auch in der kommenden Saison wieder das Trikot mit der Rückennummer #77 tragen, er ist 177 cm groß und bringt 77 kg auf die Waage. Geboren wurde Oliver Granz am 18. September 1997 in Landshut, wo er auch in den entsprechenden Jugendligen eine gute sportliche Ausbildung bekam. 2014 zog es ihn dann zum den Kölner Haien wo er auch in der DNL zum Einsatz kam. Seit letzter Saison spielte Oliver Granz dann 36 Spiele bei den Moskitos, sowie fünf Einsätze bei der U-20 WM.

Leider gibt es jedoch auch zu Oliver Granz und einem weiteren Spieler des letztjährigen Kaders, nicht ganz so gute Nachrichten. Oliver Granz und Christoph Ziolkowski werden beide in dieser Woche an der Schulter operiert und gehen dann in die Reha. Cheftrainer Frank Gentges dazu: „Wir haben Verletzungen in den Play-Offs nie thematisiert und es spricht klar für den Charakter unserer Spieler, dass sie trotz schwerwiegenden Verletzungen und unter entsprechenden Schmerzen, sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt und bis zum Ende weiter gespielt haben, das ist absolut vorbildlich."

Abschließend eine weitere Meldung, bei Torhüter Benedict Roßberg sieht derzeit alles so aus, als würde er bei einem Oberligisten eine Chance auf die Nummer 1 Position im Tor bekommen können. Auch dazu Frank Gentges: "Das freut mich für Benni, er ist ein junger Torwart der das packen kann, wir haben uns aber für die kommende Saison für zwei andere Torhüter entschieden."

Werner Hartmann weiter im Moskitos Trikot

Vor einigen Tagen gab es in den sozialen Netzen ein Bild von ihm zu sehen, nach der Saison im Auto auf dem Weg nach Hause. Gestern, am 26. April hatte er Geburtstag, die Rede ist von Werner Hartmann, der seinen Vertrag am Westbahnhof um eine weitere Saison verlängert hat. 1989 im tschechischen Ostrava zur Welt gekommen, verbrachte Hartmann seine sportliche Ausbildung vor allem in der Jugend von Vitkovice, bevor er in der 2. Und 3. Tschechischen Liga für mehrere Vereine aktiv war. 2014 zog es den Verteidiger dann nach Deutschland, seine erste Station waren die Ritter Nordhorn, von dort ging es eine Saison später unter den Pferdeturm zu den Hannover Indians. Zu Beginn der letzten Spielzeit kam Werner Hartmann dann zu den Wohnbau Moskitos wo er sich kontinuierlich steigerte und im Laufe der Saison immer solidere Leistungen zeigte.

Sein Chefcoach und Sportmanager Frank Gentges zur Vertragsverlängerung von Werner Hartmann: „"Werner ist ein guter Defensiv-Verteidiger mit einer starken Physis. Er hat sich über die Saison erheblich gesteigert und mit seiner Leistung in der zweiten Saisonhälfte war ich sehr zufrieden. Genau diese erwarte ich von ihm in der kommenden Saison über den gesamten Zeitraum, damit wird er unserer Defensive die nötige Stabilität geben. Werner ist ein guter Typ, der auch für unser Team sehr wertvoll ist."

Dabei begann es für Werner Hartmann zunächst gar nicht gut bei den Wohnbau Moskitos. In seinem ersten Punktspiel gegen Halle musste der Verteidiger direkt eine Matchstrafe hinnehmen. Seine Sperre steckte er gut weg und kam im Trikot der Moskitos in der Folge immer besser zurecht. Werner Hartmann bringt bei einer Größe von 185 cm 91 kg auf die Waage und wird auch in der kommenden Saison das Trikot mit der Rückennummer #17 tragen. Die Moskitos freuen sich über die Vertragsverlängerung und wünschen Werner auch für seine zweite Saison in Essen viel Erfolg.

Dennis Thielsch bleibt bei den Moskitos

Mit der Vertragsverlängerung von Dennis Thielsch freuen sich die Moskitos den nächsten Spieler des erfolgreichen Teams gehalten zu haben. Dennis Thielsch wurde am 27. November 1986 in Rüdersdorf bei Berlin geboren. Für die Eisbären Juniors und die Berlin Capitals spielte er auch in der DNL. Jeweils eine Saison absolvierte Dennis Thielsch im Anschluss an die DNL bei den Blue Lions Leipzig und bei FASS Berlin bevor es ihn 2007 zu den Selber Wölfen zog. Hier spielte der Stürmer, der sowohl als Außen- wie auch als Mittelstürmer spielen kann bis 2011, es folgten vier Spielzeiten in Bayreuth in der Oberliga. Seit letzter Saison spielt Dennis Thielsch nun bei den Moskitos. Bei einer Größe von 178 cm bringt der Stürmer 80 kg auf die Waage. Dennis Thielsch wird auch in der kommenden Saison das Trikot mit der Rückennummer #91 tragen.

Sein Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges freut sich ebenfalls über die Verlängerung des Vertrages: „Dennis ist sowohl auf dem Eis als auch in der Kabine ein wichtiger Führungsspieler unserer Mannschaft. Er hat sowohl als Außen- wie auch als Mittelstürmer entsprechende Qualitäten, ebenso wie in Über- und Unterzahl. Einzig seine Torquote muss er verbessern, dann ist er ein kompletter Spieler. Für unsere Mannschaft war er enorm wichtig und das erwarte ich auch in der neuen Saison von ihm.“

Bei der Freude über die Vertragsverlängerung gibt es jedoch ebenfalls Abgänge zu vermelden. Die folgenden Spieler erhalten keine Verträge für die neue Saison: Michal Velecky, Nardo Nagtzaam, Josef Huber, Hagen Kaisler und Maik Klingsporn.

Philipp Gejerhos wollte zurück in seine bayrische Heimat, er ist nach Lindau gewechselt. Bei Robin Slanina konnten und wollten die Moskitos nicht mit der Konkurrenz mitbieten. Darüber hinaus gibt es natürlich fortlaufend Gespräche mit mit Spielern des letztjährigen Kaders und mit neuen Spielern, über den jeweiligen Stand werden die Moskitos fortlaufend informieren.

Auch zu den Abgängen nimmt Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges wie folgt Stellung: „Das sind die üblichen Mechanismen. Wir müssen uns von Spielern trennen um uns auf diesen Positionen zu verbessern. Zu diesem Zeitpunkt sind natürlich noch nicht alle Verträge finalisiert. Und dass unsere Spieler nach dieser grandiosen Saison wesentlich bessere Angebote bekommen ist normal und das sei Ihnen natürlich auch gegönnt. Wir können da leider nicht mitbieten, müssen sie ziehen lassen und uns im Sinne unserer finanziellen Möglichkeiten wieder neu erfinden.“

Die Moskitos wünschen Dennis Thielsch alles Gute für die neue Saison. Allen Spielern die den Verein verlassen herzlichen Dank für die gezeigten Leistungen und viel Glück für die weitere Zukunft.

Marcel Pfänder bleibt im erfolgreichen Moskitos Team

Zur heutigen Saisonabschlussfeier in der Gaststätte „Zum Puck“, wo das komplette Team der Wohnbau Moskitos noch einmal zusammenkam, hatten Vereinsführung und Trainer noch einmal eine Neuigkeit für Fans und Zuschauer parat. Er hatte zum Schluss der letzten Saison insgesamt 16 Einsätze für das Team vom Westbahnhof, doch streng genommen ist es eine Neuverpflichtung.

Er hat sich in der abgelaufenen Saison in wenigen Spielen immer weiter kontinuierlich gesteigert und war einer der Garanten einer stabilen Abwehr in den Play Offs. Geboren wurde er am 21. Mai 1996 in Nürnberg, wo er auch die ersten Jahre seiner sportlichen Laufbahn beim EHC 80 Nürnberg verbrachte. Die Rede ist von Marcel Pfänder, der für die kommende Saison einen Vertag am Westbahnhof unterschrieben hat.

Nach seiner Jugendzeit in Nürnberg zog es ihn dann 2011 zum Krefelder EV wo er weitere sportliche Schritte machen konnte. Während seiner Zeit in Krefeld konnte der Verteidiger auch einige Spiele in der U18 am Seilersee, sowie in der Oberliga bei den Füchsen Duisburg machen. Während der Spielzeit 2014/2015 zog es Marcel Pfänder dann zum EHC Klostersee, hier spielte er U19 und Oberliga bis er zur abgelaufenen Saison den Schritt in die DEL 2 zum Kooperationspartner der Moskitos, dem EC Bad Nauheim wagte. Per Förderlizenz kam Marcel Pfänder in der Meisterrunde zu 10 Einsätzen für die Essener, und in den Play Offs zu sechs Einsätzen mit einem Tor. Der Verteidiger ist 1,87 m und 96 kg ein stabiler Defender. Für Marcel Pfänder ist es eine gute Chance sich in einem jungen, engagierten Team mit einigen Leitwölfen weiterzuentwickeln.

Die Wohnbau Moskitos freuen sich, dass er in Essen den nächsten Schritt seiner sportlichen Karriere anstrebt und wünschen Marcel Pfänder alles Gute für die kommende Saison.

Saisonabschlussfeier mit dem tollen Team

Nach der erfolgreichen Spielzeit feiern die Wohnbau Moskitos mit ihren Fans und dem tollen Team, und zwar mit allen Spielern eine Saisonabschlussfeier. Auch wenn der Termin nicht ganz glücklich gewählt werden konnten, kann vielleicht jeder verstehen, dass das Team nun auch in den wohlverdienten Urlaub möchte. Daher wird die Feier am Donnerstag, 20. April ab 19:00 Uhr in der Gaststätte „Zum Puck“ stattfinden.

Geplante Aktionen:

- Play-Off-Trikotversteigerung (ausgewählte Trikots werden vor Ort versteigert)

- Autogrammstunde mit den Spielern (Es werden mitgebrachte Trikots, Schals, T-Shirts, Fotos oder ähnliches unterschrieben)

- Interview mit Frank Gentges

- Die Wahl zum Spieler der Saison

- Es wird die erste und letzte Runde Freibier geben

- Happy Hour von 20.00 - 21.00 Uhr - Pils (0.3l) für 2 €

- Currywurst - Pommes - Majo (3,50 €)

Unser Hallensprecher, Dominik Sänger, wird durch den Abend führen.

Der Eintritt ist kostenlos!

Es ist auch aktuell nicht ausgeschlossen, dass eine oder vielleicht sogar zwei weitere Vertragsverlängerungen bekanntgeben werden. Ein Kommen lohnt daher auf alle Fälle.

Die Redaktion sprach außerdem mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges kurz nach dem Play-Off Halbfinale gegen die Tilburg Trappers.

Eine grandiose Saison ist gerade zu Ende gegangen. Sie müssten sehr stolz und zufrieden mit Ihrer Mannschaft sein.

Das ist richtig, die Saison war grandios. Ich bin sehr stolz auf meine Spieler, auf das gesamte TEAM incl. des Betreuerstabs. Insbesondere die Weiterentwicklung der jungen Spieler war sensationell.

Selbst im Halbfinale gegen den amtierenden Meister und Top-Club Tilburg Trappers waren die Moskitos auf Augenhöhe.

Vorab, Gratulation an Tilburg! Die Tilburg Trappers sind ein Top-Club, mit toller Organisation, sehr hohem Etat, hervorragenden und zahlreichen Fans und sie haben die Möglichkeit immer die absoluten Top-Spieler des Landes zu verpflichten. Wenn wir mit unseren finanziellen Mitteln da auf Augenhöhe spielen, weiß jeder wie gut wir im sportlichen Bereich gearbeitet haben, das bedarf keiner weiteren Erläuterung. Der Unterschied waren die drei Schlüsselspieler Larson, van Oorschot und Hagemeijer. Wir haben keinen Import wie Larson, keinen deutschen Verteidiger wie van Oorschot und keinen deutschen Stürmer wie Hagemeijer, in allen anderen Belangen waren wir besser. Die Schiedsrichter-Leistungen können wir im sportlichen Bereich nun mal nicht beeinflussen.

Nicht zuletzt vor den Play-Offs betonten Sie, dass je höher es geht, die Entscheidungen nicht nur im sportlichen Bereich fallen. Fühlen Sie sich bestätigt?

Leider, aber das ist für mich keine Überraschung, dafür mache ich das Profi-Geschäft schon zu lange. Je höher man kommt, je dünner wird die Luft, das hat dann viel mit Reputation und politischem Einfluss zu tun.

Im Halbfinale steht mit Tilburg ein Club der nicht aufsteigen darf, Sonthofen hat die Unterlagen für die DEL 2 nicht eingereicht und darf somit auch nicht aufsteigen. Bleiben also nur noch Tölz, die somit vor dem Finale schon aufgestiegen sind und eben die Moskitos Essen, die in der Rangliste im Norden die Nr.1 und Oberliga gesamt die Nr.2 sind.

Des Weiteren ist die DEL und DEL 2 eine eigene Gesellschaft, da rein zu kommen, ist noch mal was Anderes.

Es darf doch nicht sein, dass Mannschaften an den Play-Offs teilnehmen, die nicht aufsteigen dürfen und wollen!?

Sportlich gesehen natürlich nicht, aber, wie schon gesagt, politisch geht das leider alles in der deutschen Eishockey Oberliga.

Was passiert, wenn die Tölzer auf ihr Aufstiegsrecht verzichten?

Dann muss die zweite deutsche Mannschaft in der Rangliste gefragt werden und das sind die Moskitos Essen. Wenn wir auch absagen, würde der Absteiger der DEL 2 in der DEL 2 bleiben. Alles andere wäre eine Farce….auch wenn gewisse Leute einen bayrischen Traditionsclub wie Rosenheim lieber in der DEL 2 sehen würden als uns. Bei aller Politik, wir machen hier noch Sport und abgestiegen ist abgestiegen, sonst können wir das alles gleich lassen….

Absteiger, die nicht Absteigen, Aufsteiger, die nicht aufsteigen, Play-Off-Teilnehmer, die keine Unterlagen für die höhere Liga einreichen, holländisches Team im deutschen Eishockey, was andere rauskegelt, aber selber nicht aufsteigen darf..…..wem soll man das alles noch erklären oder verkaufen!?

Wären die Moskitos was die Reputation betrifft überhaupt ein Thema für die DEL 2?

Reputation hin oder her. Ich habe meinem Vorstand natürlich die DEL 2 ans Herz gelegt, wohlwissend auch mit einem sehr geringen Etat, dort nicht am Tabellenende zu stehen. Einen billigeren Aufstieg wird man nie mehr hinbekommen. Die Play-Down Spiele in der DEL 2 haben gezeigt, dass wir das Niveau auch spielen, da ist es wesentlich schwerer in der Oberliga unter den Top 3-4 zu spielen. Dass sich dafür bei den Moskitos noch vieles ändern und verbessern müsste, steht außer Frage, da haben viele andere Oberliga Vereine wesentlich bessere Gegebenheiten, aber am Ende liegt die Wahrheit auf dem Eis. Des Weiteren würde dem Westen ein DEL 2 Standort auch mal guttun.

Sie haben sich Bemerkenswerterweise nicht öffentlich über die Schiedsrichter-Leistungen geäußert. Es war jedoch mehr als offensichtlich, dass in allen vier Spielen gegen den holländischen Club Tilburg die Schiedsrichter-Entscheidungen nicht ein einziges Mal pro deutschem Club also pro Essen waren.

Sie hätten nicht pro Essen sprich pro deutschem Club sein müssen, aber sie waren in mindestens drei Spielen klar contra deutschem Club und das ist Fakt. Fakt ist auch, dass bei wechselnder Konstellation, den Holländern das so nie passiert wäre. Das sind aber Dinge die wir im sportlichen Bereich nicht beeinflussen können, andererseits sprechen die Bilder in vielen entscheidenden Szenen eine deutliche Sprache, wozu es keine zwei Meinungen gibt und damit stehen diese Fehlentscheidungen nun mal im Raum und bestätigen leider das, was ich vorab gesagt habe.

Sie betonten in letzter Zeit des Öfteren, wie sehr Sie mit der Unterstützung der Fans zufrieden waren.

Als ich vor drei Jahren nach Essen kam, war auf Grund der unrühmlichen Vergangenheit der Moskitos, eine Stimmung wie auf der Titanic, die Ränge waren leer, depressiver ging die Stimmung kaum noch. Leider hat es trotz hervorragender sportlicher Leistungen sehr lange gedauert bis das Zuschauervolumen und die Fan-Unterstützung ansatzweise den sportlichen Leistungen nahe kam. In letzter Zeit bin ich sehr glücklich über das was ich sehe. Das tut allen gut, dem Verein, den Sponsoren, den Fans, den Zuschauern, allen Helfern und nicht zuletzt dem sportlichen Team. Wir haben die Moskitos wieder auf die Karte gesetzt, die Moskitos sind wieder wer. Aber jetzt muss die Unterstützung in Sachen Zuschauerzuspruch und Sponsoren so weiter gehen und deutlich gesteigert werden, denn nur so haben wir auf Dauer die Chance, in Regionen vorzudringen wo wir diese Saison waren, was mit den aktuellen Möglichkeiten einer absoluten Sensation gleich kommt.

Wenn man Fragen darf, wie fühlen Sie sich persönlich direkt nach dem Halbfinale?

Ich bin durch und durch Profi, ein fairer Sportsmann und hasse Politik im Sport…..dann können Sie ahnen wie ich mich jetzt fühle.

 

Stolz auf ein tolles Team!

Auch wenn die Saison für die Wohnbau Moskitos im vierten Spiel gegen den amtierenden Meister, Tilburg Trappers, nach der 6:4 (1:1, 2:2, 3:1) Niederlage im Halbfinale endet. Man kann absolut stolz und zufrieden auf eine Klasse Saison mit tollen Leistungen zurückblicken und Mannschaft und Trainer, sowie dem Betreuerstab nur danken. Das war Klasse!

Die Trappers begannen, als wollten sie von Anfang an für klare Verhältnisse sorgen und machten direkt starken Druck auf das Tor von Sebastian Staudt. Phasenweise gelang es den Moskitos kaum, den Puck geordnet aus dem eigenen Drittel zu befördern und in der 6. Spielminute war es dann auch soweit. Konnte Sebastian Staudt kurz vorher noch mit einer Glanztat einen Rückstand verhindern versenkte Mitch Bruijsten einen Abpraller zur Führung von Tilburg. Doch gut zwei Minuten später schlugen die Essener zurück, mit der eigentlich ersten echten Chance der Ausgleich. Julian Lautenschlager setzte sich schön über die rechte Seite durch und links steht Michal Velecky mutterseelenalleine. Gegen seinen Knaller hatte Oosterwijk keine Chance. Ausgeglichen ging es in die erste Pause.

Nach dem Wiederbeginn die Trappers direkt wieder bemüht die Wohnbau Moskitos unter Druck zu setzen. Doch bereits nach knapp zwei Minuten rangeln noch etliche Spieler beider Teams an der Bande im Essener Drittel, da schnappte sich Robin Slanina die Scheibe und lief auf Oosterwijk zu, lässt auch den noch aussteigen und plötzlich führten die Gäste aus Essen. Die Trappers antworteten mit wütenden Angriffen, unter dem Druck vertändelten die Moskitos in der neutralen Zone die Scheibe und der Pfosten musste für Staudt einspringen. In der 25. Spielminute leistete sich Niklas Hildebrand dann eine Strafzeit und die Tilburger fanden direkt in die nötige Überzahlformation. 44 Sekunden brauchten die Trappers, dann schlug es flach hinter Sebastian Staudt ein. Zwar fanden die Essener immer besser ins Spiel, doch der Druck der Tilburger war permanent sehr hoch. Einen schönen Angriff schloss Hagemeijer dann mit einem trockenen, flachen Schuss zur erneuten Führung für sein Team ab. Doch auch jetzt kamen die Moskitos noch einmal zurück ins Spiel, einen sehenswerten Konter über Dominik Patock, Niklas Hildebrand schloss am Ende Andrej Bires zum erneuten Ausgleich ab. Und wieder ging es ausgeglichen in die vorerst letzte Pause.

Auf des Messers Schneide ging das Spiel dann weiter, sollte es wieder keinen Heimsieg geben und die Moskitos noch ein fünftes Spiel erzwingen? Drei Minuten vor dem Ende des Spiel nahm dann die Entscheidung ihren Lauf, zunächst wird ein Foul gegen die Moskitos nicht geahndet, dann ist Hagemeijer frei vor Staust, diesen Schuss konnte der Torhüter der Moskitos noch entschärfen, doch gegen den Nachschuss von Mitch Bruijsten war er machtlos. Robin Slanina machte es dann noch einmal spannend, knapp zwei Minuten vor dem Ende gelang ihm der Anschlusstreffer. Moskitos Chefcoach Frank Gentges nahm dann auch die Auszeit, probierte noch einmal das Blatt zu wenden doch erneut Mitch Bruijsten setzte mit einem Empty Net Goal den Schlussstrich unter diese Halbfinalserie.

Cheftrainer Frank Gentges gratulierte seinem Gegenüber in der Pressekonferenz zum Gewinn der Serie und dem damit verbundenen Finaleinzug. Er war aber sehr, sehr stolz auf seine eigene Mannschaft. Mit der jüngsten Mannschaft der Liga das Halbfinale nach großem Kampf verloren zu haben sei ein toller Erfolg auf dem man aufbauen müsse. „Wenn ich das unserem Präsidenten im letzten August gesagt hätte, er hätte mir wohl nicht geglaubt, wir können alle sehr stolz auf unsere Mannschaft sein.“

Tore: 1:0 (5:56) Bruijsten (Willemse, Hagemeijer) 1:1 (8:00) Velecky (Lautenschlager, Pfänder) 1:2 (21:40) Slanina (Ziolkowski, Thielsch) 2:2 (25:43) Larson (Hagemeijer, van Oorschot, PP1) 3:2 (31:25) Hagemeijer (van Oorschot, Oosterwijk) 3:3 (37:41) Bires (Hildebrand, Patocka) 4:3 (43:59) van de Heuvel (McColgan, Bastings) 5:3 (56:44) Bruijsten (Larson, Colier) 5:4 (58:05) Slanina (Ziolkowski, Erk) 6:4 (59:01) Bruijsten (Hagemeijer, Larson, ENG) – Strafen: Tilburg: 4 – Essen: 6 – Schiedsrichter: Fischer, Sven (K. Jasik, W. Schmidt) – Zuschauer: 2.550

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