Zum Jahresende gegen Indianer und Trapper

Und zum Ende des Jahres geht es noch einmal Schlag auf Schlag, mit zwei Spielen, die es in sich haben beenden die Wohnbau Moskitos das Jahr 2016. Bereits morgen, Mittwoch, den 28.Dezember 2016 gastieren die Hannover Indians am Essener Westbahnhof (20:00 Uhr – Eissporthalle Essen –West) Nur zwei Tage später beschließen die Wohnbau Moskitos das Jahr dann mit einem Auswärtsspiel, ebenfalls um 20:00 Uhr gastiert das Team von Cheftrainer Frank Gentges dann in Holland, am Stappegoorweg bei den Destil Trappers in Tilburg.

Da sind so einige Ex-Moskitos im Anflug zurück an den Westbahnhof, wenn die Hannover Indians am morgigen Mittwoch ihre Visitenkarte in Essen abgeben. Mit Carsten Gosdeck, Branislav Pohanka, Robby Hein, Jörg Noack, Nicolas Turnwald, Leon Lilik und neuerdings auch wieder Nickolas Bovenschen kommen gleich sieben Spieler in Reihen der Indians, die alle auch schon für die Wohnbau Moskitos gespielt haben. Carsten Gosdeck und „Bano“ Pohanka sind dann zusammen mit dem Ex-Neuwieder Bären Brian Gibbons, sowie mit Robert Peleikis die besten Scorer im Team der Trainer Tobias Stolikowski und Frederick Carroll. Mühsam kämpften sich die Indianer über die Weihnachtstage wieder auf Platz Acht, das ist sicher weniger als man sich am Pferdeturm vorgestellt hatte. Und auch im Spiel am letzten Freitag gegen den Tabellenletzten, FASS Berlin mussten die Zuschauer am Pferdeturm lange bangen. Erst in der 52. Minute brachte Pohanka sein Team mit dem 1:0 auf die Siegesstraße. Bevor es zwischenzeitlich noch einmal eng wurde war es am Ende wieder Pohanka der das Spiel mit einem Empty Net entschied. Und auch am zweiten Weihnachtstag taten sich die Indians lange schwer gegen das andere Berliner Team, lagen gar 0:2 hinten. Um die Stärke Pohankas weiß Chefcoach Frank Gentges sicherlich, wenn es ihm und seinem Team gelingt auch die anderen Stürmer im Griff zu behalten könnte es etwas werden mit den Punkten.

Bei den Trappers ist eigentlich alles im grünen Bereich. Nach der, ein wenig unerwarteten Meisterschaft in der letzten Saison, sind die holländischen Gäste in der Oberliga Nord wieder oben dabei. Interessant dabei ist, dass die Wohnbau Moskitos durchaus auf Schlagdistanz zum Meister sind, daher dürfte die Begegnung in den Niederlanden durchaus eine interessante Angelegenheit werden. Gerade einmal ein einziges Pünktchen trennt das Team von Frank Gentges von Platz Zwei den die Trappers derzeit innehaben. Mit Justin Larson haben die Trappers den vierbesten Scorer der Liga in ihren Reihen, auf 20 Tore und 32 Beihilfen bringt es der Kanadier bereits in der abgelaufenen Saison. Doch auch der beste holländische Stürmer muss sich nicht verstecken. Mitch Bruijsten, der in seiner Jugend auch einige Zeit in Essen verbrachte, ist derzeit brandgefährlich. Und vergessen darf man natürlich auch Diederick Hagemeijer nicht, bei ihm stehen allerdings auch schon wieder 98 Strafminuten zu Buche. Es ist angerichtet, wenn am 30.12.2016 zum letzten Spiel des Jahres das Verfolgerduell startet.

Knapper Sieg am Wurmberg

Ein knapper, aber am Ende verdienter 3:2 (0:0, 2:1, 1:1) Sieg am Braunlager Wurmberg beschert den Wohnbau Moskitos auch über die Weihnachtstage ein sechs Punkte Wochenende, und damit verbunden den fünften Sieg in Folge. Es war über weite Strecken das von Chefcoach Frank Gentges erwartet enge Spiel, was der Coach auch in der Pressekonferenz so sagte: „Es war ein hartes Spiel für uns, es war ein enges Spiel und ich denke es war ein richtig gutes Oberliga Spiel. Wir konnten in keiner Situation lockerlassen, sehr starke Mannschaft von Braunlage. Es gab Situationen da hätte das Spiel auch gedreht werden können, aber dann haben wir in Überzahl nachher den dritten Treffer gemacht, das gab so ein klein wenig Sicherheit. Wir sind mit dem fünften Sieg in Serie glücklich, bleiben oben dran, die anderen haben ein wenig Federn gelassen.“

Torlos blieben die ersten zwanzig Minuten, brenzlige 14 Sekunden 5 gegen 3 Unterzahl hatten die Wohnbau Moskitos zu überstehen. Das Spiel ging munter hin und her, doch die großen Chancen blieben aus. Das sollte sich im zweiten Drittel ändern. 53 Sekunden mussten die etwa 50 mitgereisten Essener Fans warten, da verwandelte Niklas Hildebrand ein schönes Zuspiel von Andrej Bires zur Gästeführung. Sicherheit gab diese Führung dem Team von Frank Gentges nicht in der Form, dass es spielbestimmend werden konnte, im Gegenteil, Braunlage drängte auf den Ausgleich. In der 27. Spielminute war es dann auch soweit, Erik Pipp bedient Semen Hildebrand und die Begegnung ist wieder ausgeglichen. Als Werner Hartmann sich in der 35. Spielminute eine Strafe wegen Spielverzögerung abholt wird es brenzlig, doch Dennis Thielsch sieht das anders. Er schnappt sich den Puck, spielt Jannis Ersel im Harzer Tor aus und die Moskitos führen erneut.

Die Falken starten besser in die letzten zwanzig Minuten, in der 49. Spielminute der erneute Ausgleich durch Christian Schock. Als kurz darauf Sebastian Eickmann auf die Strafbank muss wird es erneut eng für die Essener, doch die Mannschaft übersteht die Strafzeit. Dann nutzt das Team von Westbahnhof die kurzzeitige Unordnung, nachdem Braunlages Lukas Brückner gerade von der Strafbank kommt, schiebt Nardo Nagtzaam zu Julian Lautenschlager und die Wohnbau Moskitos führen wieder. Die Spannung bis zum Ende ist nun voll da, Sebastian Staudt mit einem Big Save, Lattentreffer der Falken, Auszeit und 43 Sekunden vor dem Ende nimmt Norbert Pascha seinen Keeper vom Eis. Doch die Moskitos lassen sich nicht mehr überraschen und nehmen die Punkte mit.

Tore: 0:1 (20:53) Hildebrand (Bires, Patocka) 1:1 (26:22) Hildebrand (Pipp, Brückner) 1:2 (34:45) Thielsch (Ziolkowski, Gejerhos, SH1) 2:2 (48:00) Schock (Quaile, Kostyrev) 2:3 (52:47) Lautenschlager (Nagtzaam, Erk) – Strafen: Braunlage: 6 – Essen: 10 – Schiedsrichter: Janssen, Seedo (F. Holst, W. Gerth) – Zuschauer: 1.487 – Schüsse aufs Tor: 46 zu 44

Glatte Sache gegen Timmendorf

Beide Trainer, 719 Zuschauer und der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen, der wieder einmal zu einem Spiel an den Westbahnhof gekommen war, sahen am Vorabend des Weihnachtsfestes über 35 Minuten ein zunächst etwas zähes Spiel. Dennis Thielsch brachte nach einer tollen Kombination über Niklas Hildebrand und Christoph Ziolkowski die Wohnbau Moskitos zwar in der 2. Spielminute in Führung. In der Folge, und das sahen auch beide Trainer in der Pressekonferenz so, waren die Wohnbau Moskitos das bessere Team. Sie zielten jedoch wieder einmal nicht genau genug, oder der sich steigernde Leon Hungerecker im Tor der Gäste stand irgendwie im Weg.

Es dauerte bis zur 36. Spielminute, bis die gut aufgelegten Zuschauer am Westbahnhof wieder jubeln durften, doch dann ging es Schlag auf Schlag. Zunächst Jan Barta, der auf rechts zu einem schönen Solo von Nardo Nagtzaam mitgelaufen ist, und dessen guten Pass ins lange Eck hämmert, Timmendorf war gerade wieder komplett. Nur eine Minute später dann eine schöne Kombination über Niklas Hildebrand und Hagen Kaisler, die Dominik Patocka mit einem trockenen Schuss ins lange Eck abschließt. Wiederum nur eine Minute später trifft Dennis Thielsch aus einem Winkel, der eigentlich gar nicht geht, quasi von der Torlinie geht der Puck irgendwie aber doch ins Tor und die Wohnbau Moskitos mit einer 4:0 Führung in die zweite Pause.

Mit Spielfreude geht es in den letzten Abschnitt, sehr gut setzt sich Andrej Bires durch, scheitert aber direkt vor dem Tor an Hungerecker und auch den Abpraller kann Dominik Patocka nicht verwerten. Das zieht sich wieder so durch den letzten Abschnitt, bis es zum Ende des letzten Drittels eine Kopie von Drittel Zwei gibt. Die Tore fünf, sechs und sieben fallen wieder innerhalb von knapp 2 Minuten. Zunächst ist es Niklas Hildebrand, der ganz scharf auf den im Slot stehenden Andrej Bires schießt, der braucht wirklich nur noch den Schläger hinhalten. Auch das 6:0 ein toller Treffer, nach einer schönen Kombination steht Christoph Ziolkowski am langen Pfosten und hämmert die kleine Scheibe aus ganz spitzen Winkel unter die Latte. Und auch das 7:0 ist noch einmal ein toller Treffer, Jan Barta, der sich in den letzten Spielen immer mehr gesteigert hat, von der eigenen blauen Linie mit einem tollen Pass auf den startenden Julian Lautenschlager, und der zockt gekonnt Hungerecker aus.

Der Herr Oberbürgermeister und die 719 Zuschauer schienen zufrieden, baten das Team zur Ehrenrunde. Und auch Chefcoach Frank Gentges war in der Pressekonferenz sehr zufrieden mit seinem Team: „Wir haben sehr, sehr gut gespielt, gute Aufteilung. Wir wussten, dass wir gegen Mannschaften, die in der Tabelle nicht so weit oben stehen hart arbeiten müssen. Die verteidigen mit fünf Mann ihr Tor und wenn du vor dem Torwart mit fünf Mann arbeitest, dann wird’s eng. Dann haben wir das 1:0 gemacht und dann haben sie sehr gut verteidigt, die Scheiben einfach rausgekickt, dann wird’s mit unserer jungen Mannschaft schwer. Dann hat man das Spiel gegen die Preussen im Kopf, aber wir haben das sehr gut gemacht, wir waren diszipliniert, wir waren konzentriert, hinten, und wir waren geduldig. Das mussten wir auch lernen, das war wieder der vierte Sieg in Serie, seit Halle, wir haben daraus gelernt und den Sack zugemacht. Es war in allen Belangen ein hervorragendes Spiel von uns. Mit dem Sieg haben wir fünf Spieltage vor Schluss unser Saisonziel, unter die Top-Acht zu kommen, erreicht. Für unser junges Team ist das eine sensationelle Bilanz“

Tore: 1:0 (1:46) Thielsch (Ziolkowski, Hildebrand) 2:0 (35:55) Barta (Gejerhos, Nagtzaam) 3:0 (36:20) Patocka (Kaisler, Hildebrand) 4:0 (37:25) Thielsch (Ziolkowski, Huber) 5:0 (54:42) Bires (Hildebrand, Kaisler) 6:0 (55:44) Ziolkowski (Thielsch, Hartmann) 7:0 (56:24) Lautenschlager (Barta, Granz) – Strafen: Essen: keine – Timmendorf: 10 – Schiedsrichter: de Brabander, Jean-Paul (J. Korte, S. Oosterling) – Zuschauer: 719 – Schüsse aufs Tor: 57:16

Frohe Weihnachten Euch/Ihnen allen

Die Moskitos wünschen allen Fans, allen Pressevertretern, unseren Sponsoren und Gönnern, allen Helfern und Freunden mit ihren Familien und Freunden ein frohes Weihnachtsfest. Auch unserer Mannschaft und unserem Trainer, den Helfern um das Team, mit euren Familien und Freunden ein frohes Fest.

Verwunderung im Fall Petr Gulda

Mit großer Verwunderung haben die Verantwortlichen der ESC Wohnbau Moskitos Essen die Meldung des EHV Schönheide, bezüglich der Personalie und Verpflichtung von Petr Gulda vernommen. Von Seiten der Moskitos besteht noch ein gültiger Vertrag mit Petr und eine Freigabe wurde bisher nicht erteilt. Die zunächst begonnenen Verhandlungen zwecks Kostenübernahme (Reindl-Pool, Ausrüstung, Wohnung, usw.) wurden von Seiten des EHV Schönheide bereits vor Wochen abgebrochen. Scheinbar liegt aber eine Spielberechtigung seitens des DEB vor, obwohl der Pass noch bei den Moskitos Essen liegt. Die Wohnbau Moskitos werden den Sachverhalt prüfen lassen und sich äußern, wenn ein finaler Sachverhalt vorliegt.

Weihnachten gegen Timmendorf und in Braunlage

Für Mannschaft, Trainer und Betreuer der Wohnbau Moskitos ist es, wie im Eishockey üblich, nicht viel mit freien Tagen an den bevorstehenden Weihnachtsfeiertagen. Zunächst geht es am kommenden Freitag (20:00 Uhr – Eissporthalle Essen-West) gegen den EHC Timmendorfer Strand. Das beliebte Spiel am 2. Weihnachtsfeiertag dürfen die Cracks um Jan Barta dieses Mal nicht am heimischen Westbahnhof absolvieren, sondern müssen reisen. Um 19:00 Uhr treten die Spieler von Frank Gentges im Braunlager Wurmbergstadion beim EC Harzer Falken an. Wer sich erinnert, beide Hinspiele fanden auch an einem Wochenende direkt hintereinander statt, und beide wurden am Ende wegen unterschiedlicher Ereignisse abgebrochen.

Beide Gegner sind auch in der aktuellen Tabelle der Oberliga Nord direkte Nachbarn, die Falken liegen mit 23 Zählern auf Rang 13, die Beach Boys aus Timmendorf mit 20 Punkten auf Platz 14. Neben der Sorge um den Erhalt ihrer Eissporthalle im Timmendorfer Eissport- und Tenniscenter, dürfte auch die aktuelle Tabellensituation an der Ostsee nicht unbedingt für Jubel sorgen. Bester Torschütze im Team von Trainer Dave Rich ist ein 19-jähriger, Gianluca Balla traf in seinen bisherigen 20 Saisonspielen 14 Mal und gab 9 Vorlagen. Damit steht er derzeit besser da, als der 28-jährige Kanadier Max Grassi, der es nur auf 8 Treffer, immerhin aber 14 Beihilfen brachte. Mit einer konzentrierten Leistung und der wiedererstarkten ersten Essener Angriffsreihe müsste man die Punkte am Vorabend des heiligen Abends schon am Westbahnhof behalten können.

Am Montag geht es dann an den altehrwürdigen Wurmberg nach Braunlage. Das Team von Trainer Norbert Pascha hat mit einigen knappen Ergebnissen immer wieder mal überrascht, dürfte aber insgesamt unter seinen Möglichkeiten spielen. Bester Torschütze im Team aus dem Harz ist ebenfalls kein Kontingentspieler, sondern mit 12 Treffern in 23 Spielen Tobias Schwab. Erst danach die beiden Kontingentspieler Ryan McGrath und Dylan Quaile. In den ersten Saisonspielen konnten die Falken in ihrer Heimspielstätte durchaus einige Male als Sieger vom Eis gehen, doch der letzte Heimsieg datiert vom 11. November. Allerdings wurde hier kein geringerer als Meister Tilburg bezwungen. Kann Chefcoach Frank Gentges sein Team entsprechend einstellen, darf man sich sicherlich auch am 2. Weihnachtsfeiertag ein wenig Hoffnung auf Punkte machen.

Die Wohnbau Moskitos möchten an dieser Stelle schon mal allen Pressevertretern, aber auch den Fans, Sponsoren und Helfern, die wir über die Feiertage nicht mehr erreichen, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschen.

Sechs Punkte Stich perfekt, Moskitos schlagen Hannover

Die Wohnbau Moskitos machen mit dem 1:4 (0:1, 1:0. 0:3) Sieg bei den Hannover Scorpions das 6-Punkte Wochenende perfekt und festigen ihre Position in der Liga. Dabei sorgten zwar drei Tore im letzten Drittel am Ende für die Entscheidung, doch das Team von Chefcoach Frank Gentges spielte geduldig und lauerte auf die Fehler der Heimmannschaft.

Den Beginn machte Dominik Patocka, der kurz vor Ende der ersten Pause die Führung für die Wohnbau Moskitos auf schöne Vorarbeit seiner Sturmpartner Niklas Hildebrand und Andrej Bires erzielte. Sein Trainer sprach nachher in der Pressekonferenz davon, dass es lange Zeit eng war, Hannover immer dagegenhielt und sein Team das geduldig und vernünftig gespielt habe. Die Hannover Scorpions traten nur mit 13 Feldspielern an, blieben aber mit Christoph Mathis im Tor trotzdem weiterhin für die Moskitos nicht überwindbar. Im Gegenteil, kurz vor dem Ende des zweiten Drittels glich Sachar Blank das Spiel wieder aus.

Im letzten Drittel konnten die Essener mit Überzahl beginnen und das auch direkt nutzen. Nardo Nagtzaam brachte sein Team mit seinem dritten Treffer, an seinem ersten Wochenende in Essen, direkt wieder in Führung. Nur drei Minuten später waren es wieder Nardo Nagtzaam, der für Julian Lautenschlager auflegt und es steht eine 1:3 Gästeführung auf der Anzeigetafel. Tomas Martinec, der Coach der Scorpions nimmt kurz vor dem Ende noch einmal eine Auszeit, auch seinen Goalie vom Eis. Andrej Bires ist es vorbehalten das Spiel am Ende zu entscheiden, mit einem Empty Net Goal gewinnen die Wohnbau Moskitos 4:1.

Chefcoach Frank Gentges in seinem Statement zum Spiel: „Wir haben defensiv sehr gut gestanden und bei Gleichstand und in Unterzahl eigentlich nichts zugelassen. Unsere Balance war sehr gut, was bedeutet, dass wir auch die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben.“

Tore: 0:1 (18:40) Patocka (Hildebrand, Bires) 1:1 (35:19) Blank (Strakhov, Decoste) 1:2 (41:27) Nagtzaam (Gejerhos, Erk, PP1) 1:3 (44:26) Lautenschlager (Nagtzaam, Gejerhos, PP1) 1:4 (58:20) Bires (Patocka, Niederberger, ENG) – Strafen: Hannover: 10 – Essen: 10 plus 10 Staudt – Schiedsrichter: Janssen, Seedo (J. Meyer, F. Falten) – Zuschauer: 538

Mit Neuzugang zum glatten Heimsieg

Die Wohnbau Moskitos Essen haben das Freitagsspiel gegen die Black Dragons Erfurt glatt mit 5:1 (1:0, 2:1, 2:0) gewonnen. Dabei sahen die Zuschauer eine stark verbesserte erste Essener Angriffsreihe um Neuzugang Nardo Nagtzaam, der an der Seite von Jan Barta zwei Tore und eine Beihilfe in seinem ersten Spiel am Westbahnhof verzeichnen konnte. Auch die zweite Reihe konnte mit Andrej Bires und Niklas Hildebrand zum Sieg der Wohnbau Moskitos entscheidend beisteuern.

Chefcoach Frank Gentges in seinem Statement zum Spiel: „Es war ein taktisch geprägtes Spiel beider Mannschaften, mit einem verdienten Sieg für uns. Wir waren diszipliniert, geduldig und final gut. Nardo Nagtzaam hat ein starkes Debüt gegeben, die erste Reihe hat drei Tore gemacht und keines kassiert. Das muss eigentlich auch der Maßstab sein.“

Tore: 1:0 (12:34) Nagtzaam (Lautenschlager, Barta) 1:1 (24:26) Vazan (Vostarek, Grosch) 2:1 (36:23) Bires (Hildebrand, Eickmann) 3:1 (37:12) Barta (Nagtzaam, Gejerhos) 4:1 (45:47) Hildebrand (Bires, Patocka) 5:1 (52:20) Nagtzaam (Lautenschlager, Patocka) – Strafen: Essen: 2 – Erfurt: 4 plus 10 Vostarek – Schiedsrichter: Weiss, Ramona (P. Leven, H. Pernt) – Zuschauer: 473

Neuigkeiten gibt es zum Spieler Petr Gulda. Petr Gulda hatte den Wohnbau Moskitos fristlos gekündigt, diese Kündigung wurde seitens der Wohnbau Moskitos nicht akzeptiert. Die Wohnbau Moskitos haben Gulda aufgefordert seinen Spiel- und Trainingsbetrieb wiederaufzunehmen, dem ist der Spieler nicht nachgekommen. Gulda hat Essen offenbar bereits verlassen.

Auch von dieser Stelle noch einmal die Entschuldigung, dass wir derzeit krankheitsbedingt nur in eingeschränktem Umfang informieren.

Wohnbau Moskitos verpflichten neuen Import Spieler

Die Wohnbau Moskitos haben den niederländischen Nationalspieler Nardo Nagtzaam verpflichtet. Der niederländische Mittelstürmer wurde am 09. April 1990 im Nimwegen geboren und kommt von Manchester Storm zu den Moskitos. Der Center kommt aus dem Nachwuchs der Krefeld Pinguine, hat seine sportliche Ausbildung aber bereits in Alaska und der EBEL (Österreich) fortgesetzt. Nardo Nagtzaam wird am Westbahnhof das Trikot mit der Rückennummer #73 tragen.

Der Niederländer bringt bei einer Größe von 184 cm ein Gewicht von 82 kg auf die Waage. Sein neuer Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges sagt: „Nardo ist ein spielintelligenter Mittelstürmer, der seine Mitspieler entsprechend in Szene setzt.“

Die Moskitos wünschen Nardo viel Erfolg und alles Gute am Westbahnhof.

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