Wohnbau Moskitos holen Maik Klingsporn zurück

Die Wohnbau Moskitos haben einen weiteren Transfer getätigt und einen alten Bekannten zurück an den Westbahnhof geholt. Von den Füchsen Duisburg kehrt Maik Klingsporn an seine alte Wirkungsstätte bei den Wohnbau Moskitos zurück. Der gebürtige Bocholter spielte von 2014 bis 2016 bereits im grün/lila Trikot und traf zwar in 63 Begegnungen nie ins Tor hinein, konnte aber immerhin 30 Vorlagen geben. Maik Klingsporn wird das Trikot mit der Nummer #57 tragen, er wurde am 22.06.1993 geboren ist 178 cm groß und wiegt 84 kg.

Sein neuer und alter Trainer Frank Gentges sagt zu seinem Transfer: „Wir haben nur sechs Verteidiger unter Vertrag, wovon Philipp Gejerhos und Nico Ehmann seit einiger Zeit gesundheitlich angeschlagen sind, da mussten wir reagieren. Maik konnte in Duisburg nicht die erhoffte Rolle spielen und war auf dem Markt. Er wird, was wichtig ist, nur eine geringe Eingewöhnungszeit benötigen und ich erwarte von ihm, dass er defensiv einen super Job macht.“

Die Wohnbau Moskitos heißen Maik an alter Wirkungsstelle Willkommen zurück und wünschen viel Erfolg bei den Moskitos.

Revanche am Gysenberg?

Mit den Spielen am Herner Gysenberg (Freitag, 20 Uhr – Eissporthalle am Gysenberg) und gegen die Hamburg Crocodiles (Sonntag, 18:30 Uhr – Eissporthalle Essen-West) geht es bei den Wohnbau Moskitos weiter. Nach dem Traumstart in die Meisterrunde mit vier Siegen, darunter unter anderem Siege im Fuchsbau in Duisburg und beim bis dahin zuhause ungeschlagenen Meister Tilburg, kommt auf das Team von Frank Gentges vor allem in Herne die nächste ganz schwere Aufgabe zu.

In dieser Saison konnten die Wohnbau Moskitos bisher noch nicht gegen Herne punkten. Zwar waren beide Spiele bisher äußerst enge Matches, doch am Ende hatte der alte Erzrivale immer leicht die Nase vorne. Nach dem Sieg in Tilburg ist den Wohnbau Moskitos im Moment aber alles zuzutrauen, und gerade das dürfte wieder einmal für eine volle Halle sorgen. Knapp 3.300 Zuschauer waren beim letzten Aufeinandertreffen der beiden Teams in der Halle am Gysenberg und sahen einen 4:2 Sieg der Petrozza Schützlinge. Frank Gentges, der Essener Chefcoach bemängelte nach dem Spiel, dass seine Kontingentspieler nicht träfen und das einen Unterschied ausgemacht habe. Mittlerweile treffen Velecky und Bires wieder, wie zum Beispiel in Tilburg, da dürfen die Fangemeinden beider Lager gespannt sein, welche Importspieler nach 60 Minuten das bessere Ende für sich haben werden. Die Herner starteten zwar mit einer 0:2 Niederlage in Tilburg in die Meisterrunde, danach gab es aber drei Siege. Unter Mitnahme der Punkte aus der Hauptrunde macht das satte 13 Punkte Vorsprung vor dem Zweitplatzierten, den Füchsen aus Duisburg. Nur einen Punkt dahinter folgt aber schon das Team vom Westbahnhof, was für zusätzliche Brisanz sorgt. Sollte Duisburg daheim gegen Leipzig Federn lassen und die Moskitos in Herne überraschen, es wäre ein großer Erfolg.

Am kommenden Sonntag geht es dann für das junge Team von Frank Gentges gegen die Krokodile aus Hamburg. Schubert, McGowan und Co. geben zum zweiten Mal ihre Visitenkarte am Westbahnhof ab. Das erste Spiel am Anfang der Saison war eine klare Angelegenheit für die Moskitos, 9:2 hieß es im zweiten Heimspiel der Saison gegen hochgehandelte Hanseaten. Doch das Team aus der Hansestadt fand sich im Laufe der Saison immer besser und festigte seinen Platz in der oberen Tabellenhälfte um am Ende sicher die Meisterrunde zu erreichen. Beim Rückspiel in Farmsen sah es da schon ganz anders aus, zwar waren die Essener der starke Gegner für Hamburg, am Ende gewannen die Hamburger aber in der Overtime. Gleichgültig, wie das Spiel am Freitag am Gysenberg ausgeht, das Spiel gegen Hamburg ist am Ende ein Sechs-Punkte Spiel gegen einen direkten Konkurrenten, wenn man, wie von Frank Gentges bereits geäußert, die Pre-Play-Offs irgendwie umgehen möchte. Zwei Punkte sind die Hanseaten hinter den Moskitos in der Tabelle, und läuft das Spiel am Freitag in Herne gegen die Moskitos, kann alles wieder komplett anders aussehen. Auch die Crocodiles verloren in der Meisterrunde bisher nur ein Spiel, und das beim torreichen 6:9 in Herne.

Für Spannung ist also auch vor dem kommenden Wochenende wieder reichlich gesorgt. Zum Klassiker nach Herne werden sicherlich viele Essener Fans mitfahren. Und nach dem tollen Abend beim Spiel gegen Leipzig mit toller Stimmung und am Ende einem sicheren Sieg wünschen sich Mannschaft und Vorstand eine Wiederholung.

Wohnbau Moskitos entzaubern auch den Meister

Eindrucksvoll, was das junge Team von Chefcoach Frank Gentges derzeit zu leisten im Stande ist. Wenn man Heimsiege in einer Meisterrunde gegen Mannschaften wie Halle oder Leipzig noch als Pflicht empfinden mag, so setzten Velcky und Co. im Eissportzentrum Stappegoor in Tilburg ein echtes Ausrufezeichen. Mit 1:5 (1:0, 0:3, 0:2) entzauberten die Wohnbau Moskitos die Trappers auf deren eigenem Eis, und das völlig verdient. Mit dem vierten Sieg im vierten Meisterrundenspiel darf man fast schon davon träumen, sogar die Pre-Playoffs vermeiden zu können.

Druckvoll und diszipliniert begann der erste Abschnitt, die Mannschaft von Bo Subr wollte auf heimischem Eis das Heft in der Hand behalten. Das Team von Frank Gentges rechnete sich nach drei Siegen in Folge in der Meisterrunde auch beim Meister Chancen aus. Pascal Grosse stand wieder für die Wohnbau Moskitos auf dem Eis und Sebastian Eickmann war Kapitän, für den immer noch verletzten Philipp Gejerhos. Die Wohnbau Moskitos spielten in den ersten Minuten intensiv mit, beide Seiten hatten Chancen, doch Tore waren zunächst Mangelware. Bis knapp drei Minuten vor der ersten Pause, in einer Phase, in der die Trappers sehr viel Druck auf das von Sebastian Staudt gehütete Tor ausübten, konnte Levi Houkes dann die Führung für die Niederländer erzielen, mit der es auch in die erste Pause ging.

Ähnlich intensiv ging es in die zweiten 20 Minuten, Tilburg immer gefährlich, doch die Moskitos setzten immer wieder brandgefährliche Stiche. Zunächst fuhren zwei Moskitos auf Ian Meierdres, doch der niederländische Keeper entschärfte den Angriff mit einem Top-Save. Dann schnappte sich Dennis Thielsch im eigenen Drittel den Puck, ließ Freund und Feind stehen und schob die Scheibe vorbei am Tilburger Keeper. Und die Wohnbau Moskitos ließen nicht nach, setzten immer wieder nach und machten den optisch besseren Eindruck. Michal Velecky, der wieder den Vorzug vor Nardo Nagtzaam bekommen hatte, brachte die Wohnbau Moskitos dann in Führung, wartete ganz lange bis Meierdres lag um den Puck dann hoch ins Tor zu schlenzen, ein Traumtor. Und damit nicht genug, bei den Trappers machte sich wohl etwas Frust breit, Jordy Verkiel saß gerade auf der Strafbank, da traf Andrej Bires im Powerplay mit einem ebenso schönen Tor gar zur 3:1 Führung der Wohnbau Moskitos.

Mit einer 5-3 Überzahl konnten die Wohnbau Moskitos in die letzten 20 Minuten starten, und sie starteten furios. Robin Slanina durfte gar den vierten Essener Treffer erzielen, Veit Holzmann hatte sehr schön aufgelegt. In den letzten Spielen in Stappegoor hatten die Moskitos oft kein Mittel gegen die starken Niederländer gefunden, ganz anders in diesem Spiel. Die Wohnbau Moskitos hatten den Kampf angenommen und spielten einen guten Spielzug nach dem anderen. Und sie hielten dagegen, Punktsieger bei einem Faustkampf zwischen Werner Hartmann und Nick de Ruijter war eindeutig der Essener Verteidiger. Beide wanderten für 2 + 2  + 10 Minuten zum Abkühlen auf die Strafbank. Die letzte Strafzeit gegen die Trappers wussten die Wohnbau Moskitos wieder zu nutzen, Hagen Kaisler mit einem satten Schuss von der blauen Linie und auf der Anzeigetafel stand ein 1:5. Tilburg bemühte sich noch um Ergebniskosmetik, doch alles was die Mannschaft von Bo Subr zustande brachte landete beim gut aufgelegten Sebastian Staudt. In der aktuellen Tabelle klettern die Wohnbau Moskitos auf Platz Drei und verdrängen die Trappers von einem der ersten drei Plätze.

Chefcoach Frank Gentges war dann auch in seinem Statement sehr zufrieden: "Vier Siege in Serie in der Meisterrunde, gegen vier Top Mannschaften ist eine hervorragende Momentaufnahme. Für Tilburg war es die erste Heimniederlage. Die Jungs sollen das genießen aber 100 Prozent fokussiert bleiben. 18 Punkte vor den Pre-Play-Offs ist ein gutes Polster, aber noch keine Gewissheit. Sollte es uns gelingen, die Pre-Play-Offs zu vermeiden, wäre es für uns eine Riesen Sache. Die beiden DNL Spieler Pascal Grosse und Geret Pruden haben unsere beiden erkrankten Verteidiger Philipp Gejerhos und Nico Ehmann gut vertreten. Gratulation auch an unseren jungen Torwart Benedict Roßberg, der beim 2:1 von Bad Nauheim die kompletten 60 Minuten im Tor stand. So stelle ich mir Kooperation vor, alle jungen deutschen Spieler profitieren davon und auch die Vereine."

Tore: 1:0 (17:15) Houkes (de Bonth, Colier) 1:1 (31:30) Thielsch (Slanina, Ziolkowski) 1:2 (37:07) Velecky (Eickmann, Patocka) 1:3 (37:44) Bires (Hildebrand, Erk, PP1) 1:4 (41:05) Slanina (Holzmann, Granz, PP2) 1:5 (52:32) Kaisler (Thielsch, Slanina, PP1) – Strafen: Tilburg: 14 plus 10 Willemse plus 10 de Ruijter – Essen: 6 plus 10 Hartmann – Schiedsrichter: Razvan Gavrilas (J. Leermakers, D. Kyei-Nimako, Denis) – Zuschauer: 2.000 – Schüsse auf das Tor: 43 zu 38

Wohnbau Moskitos bei Essen on Ice

Zum traditionellen Einrodeln, der sportlichen Eröffnung der Eisfläche auf dem Kennedyplatz in der Essener Innenstadt, traten auch zwei Moskitos an. Niklas Hildebrand und Nico Ehmann hatten auf der Rampe neben der Eisbahn viel Spaß und machten die Gaudi schnell noch vor dem wichtigen Heimspiel gegen Leipzig mit. Doch mit der Eröffnung ist es auch in diesem Jahr nur ein Einstieg auf die „Eiszeit in der Fußgängerzone“, auch an drei weiteren Terminen werden die Spieler der ersten Mannschaft der Wohnbau Moskitos, gemischt mit Spielern aus dem Jugendbereich zu Showtrainings auf dem Kennedyplatz sein.

Und die folgenden Spieler werden jeweils an den Terminen auf dem Eis sein:

Montag, 30.01.2017 von 18 Uhr bis 19 Uhr:

  • Sebastian Eickmann, Philipp Gejerhos, Nico Ehmann, Oliver Granz, Julian Lautenschlager, Dennis Thielsch

Montag, 13.02.2017 von 18 Uhr bis 19 Uhr:

  • Josef Huber, Werner Hartmann, Oliver Granz, Julian Lautenschlager, Dominik Patocka

Montag, 06.03.2017 von 18 Uhr bis 19 Uhr:

  • Jan Barta, Andrej Bires, Dominik Patocka, Niklas Hildebrand, Christoph Ziolkowski

Wir werden allerdings auch jeweils vor den einzelnen Trainings noch einmal kurz informieren.

Und nun ein paar Impressionen vom Einrodeln mit Nico Ehmann und Niklas Hildebrand:

 

Alle Bilder mit freundlicher Unterstützung und Genehmigung durch Stefanie Schwarzin / EMG

„Offensiv zu wenig, defensiv zu schwach“

Das waren die Einstiegsworte des Gästetrainers Sven Gerike auf der Pressekonferenz nach dem Spiel seiner Icefighters aus Leipzig bei den Wohnbau Moskitos Essen. Und er hatte Recht, mit 6:2 (1:0, 2:1, 3:1) und einer Schussstatistik von 46 zu 24 Schüssen hätten die Gäste sich über eine höhere Niederlage wahrlich nicht beschweren können. Bereits nach vier Minuten musste Kevin Beech im Gästetor das erste Mal hinter sich greifen. Dimitri Komnik saß auf der Strafbank und die Moskitos legten sich den Gegner zurecht. Veit Holzmann schob den Puck zu Michal Velecky, stellte sich selbst in den Slot, doch Velecky hatte anderes im Sinn, kurvte um das Tor und schob den scharfen Pass durch Freund und Feind hindurch zum langen Pfosten. Julian Lautenschlager hatte keinerlei Mühe den Puck im leeren Tor unterzubringen. Und die Essener wirbelten weiter, ein ums andere Mal hatten die Zuschauer bereits den Torschrei auf den Lippen, doch das Ergebnis hatte auch nach 20 Minuten noch Bestand.

Wie schon in vielen Spielen zuvor bringen die Wohnbau Moskitos den Puck trotz bester Chancen einfach nicht im Tor der Gegner unter, doch die Mannschaft bleibt heute geduldig und das wird belohnt. Robin Slanina schlägt mit der Scheibe am Schläger Haken quer durch das Leipziger Drittel, niemand kann ihn trennen, bis der Stürmer die richtige Position hat und den Puck zum erlösenden 2:0 in die Maschen schlenzt. Doch die Gäste haben noch nicht aufgegeben, knapp zwei Minuten später ist Edward Gale zwar bedrängt, hat aber immerhin noch Platz genug um den Puck hinter Staudt zu versenken. Fans und Mannschaft wachsen hier zusammen, und noch vor der Pausensirene steht wieder der alte Torabstand auf der Anzeigetafel. Michal Velecky schnapp sich an der blauen Linie die Scheibe, die ihm förmlich am Schläger klebt, lässt zwei Leipziger alt aussehen und gegen den platzierten Schuss hat auch Beech keine Chance.

Mit einem Doppelschlag machen die Wohnbau Moskitos dann zu Beginn des zweiten Drittels den Sack zu. Zunächst darf Robin Slanina wieder so lange im Drittel der Icefighters kurven bis der Weg zum Tor frei ist, der Puck zappelt zum vierten Mal in den Maschen. Dann dürfen Hildebrand und Patocka sich gegen Beech versuchen, den Treffer macht dann Andrej Bires, der den dritten Abpraller versenkt. Der kurzzeitige Anschlusstreffer, nachdem die Moskitos Defensive die Scheibe im eigenen Drittel nicht unter Kontrolle bekommt, nehmen die Jungs von Frank Gentges einfach so hin. Andrej Bires hat seinen zweiten Treffer auf dem Schläger, kurvt von links auf Beech zu, scheitert jedoch knapp, allerdings drückt Niklas Hildebrand den Abpraller dann doch über die Linie. Damit sind die Wohnbau Moskitos phänomenal mit drei Siegen und neun Punkten in die Meisterrunde gestartet. Die Fans haben dazu über 60 Minuten eine tolle Stimmung gemacht, von der Frank Gentges in der Pressekonferenz sagte: „Das war toll heute, das haben wir verdient, macht das bitte immer so“.

Zum Spiel sagte der Chefcoach in der Pressekonferenz: „Wir haben sehr viele Chancen gehabt, die haben wir gut rausgespielt, aber dann haben wir wieder gewartet und gespielt und gewartet wann die Tore dann fallen. Wir haben uns das alles viel zu schwer gemacht, 3-4 Mal leeres Tor gehabt, die haben wir nicht gemacht, aber da müssen wir draus lernen, das wissen wir, dass wir die Defizite haben. Aber wir bleiben von der Strafbank weg, wir sind Nummer Eins bei Gegentoren, das macht uns stark und wenn dann noch Tore abfallen, ohne Druck, dann bin ich sehr zufrieden damit. Das Spiel war sehr intensiv, ich habe das Spiel sehr stark empfunden, das war ein ganz starkes Oberliga Spiel.“

Tore: 1:0 (4:05) Lautenschlager (Velecky, Holzmann, PP1) 2:0 (35:45) Slanina (Thielsch, Granz, PP1) 2:1 (37:37) Gale (Raaf-Effertz, Weber, PP1) 3:1 (39:44) Velecky (Lautenschlager, Holzmann) 4:1 (42:33) Slanina (Ziolkowski, Pruden) 5:1 (43:24) Bires (Patocka, Hildebrand) 5:2 (44:35) Lazorko (Miethke) 6:2 (53:59) Hildebrand (Bires) – Strafen: Essen: 8 – Leipzig: 12 – Schiedsrichter: Kowert, Andreas (W. Gerth, P. Leven) – Zuschauer: 776 – Schüsse auf das Tor: 46 zu 24

Können die Moskitos den Traumstart ausbauen?

Nach dem Traumstart der Wohnbau Moskitos in die Meisterrunde der Oberliga Nord, geht es am kommenden Freitag (20 Uhr – Eissporthalle Essen-West) weiter mit dem Heimspiel der Moskitos gegen die Icefighters aus Leipzig. Am Sonntag geht es dann wieder in den Bus für das Team von Chefcoach Frank Gentges, Ziel ist die niederländische Provinz Nordbrabant. Um 19 Uhr startet dann das Spiel der Wohnbau Moskitos bei den Tilburg Trappers. Frank Gentges sagte es zuletzt bereits, es gibt jetzt nur noch starke Gegner, die Wohnbau Moskitos müssen also wie am Startwochenende der Meisterrunde mit einer starken kämpferischen und taktischen Leistung aufwarten um den Traumstart fortsetzen zu können.

Nach dem Heimspiel gegen die Saale Bulls Halle am letzten Sonntag geht es am kommenden Freitag mit einem weiteren Heimspiel weiter. Und damit es erfolgreich weitergeht braucht das Team der Moskitos jeden Zuschauer, jede Stimme und jede Unterstützung die es bekommen kann. Das jedenfalls war über die sozialen Medien aus der Mannschaft gekommen, und das wünschen sich auch Vorstand und Unterstützer der Stechmücken. Eine erfolgreiche Hauptrunde kann sicherlich mit diesem Team eine Fortsetzung finden, doch nur, wenn jetzt wirklich auch von den Rängen der Funke überspringt. Mit Euch! Für die Moskitos! Für Essen! Für die Playoffs!

Bei den Icefighters war der Start in die Meisterrunde durchwachsen. Bei den starken Crocodiles gab es zum Auftakt eine 5:2 Niederlage. Offenbar fand die Defensive der Leipziger zu keiner Zeit ein wirkliches Mittel gegen den Top-Scorer der Hanseaten, Brad McGowan. Gleich drei Treffer steuerte der Stürmer, der mittlerweile bei knapp 100 Punkten liegt, zum Erfolg der Farmsener bei. Am Sonntag machten es die Icefighter dann besser und bezwangen den Tabellenzweiten Tilburg mit 5:2. Nach einem torlosen ersten Drittel gelang den Leipzigern im zweiten Abschnitt die beruhigende Führung, um die Gäste am Ende in die Knie zu zwingen. Auf dem siebten Tabellenplatz, hat das Team von Sven Gerike zwar nach hinten (Wedemark) noch Luft, doch nach vorne sind es gerade zwei Punkte auf Halle, was natürlich eine gewisse Rivalität mit sich bringt.

Beim sportlichen Meister in Tilburg war für das Team von Frank Gentges bisher wenig zu holen. Durchaus Zeit also, dass auch hier einmal der Knoten platzen wird und die Wohnbau Moskitos auch hier einmal überraschen können. Die Niederländer sind in dieser Saison bisher auf heimischem Eis noch ungeschlagen, aber nicht unschlagbar wie das Spiel in Leipzig zeigt. Der Auftakt in die Meisterrunde war auch für Tilburg mehr als leicht. Im ersten Spiel rang das Team von Bohuslav Subr am Ende den Tabellenführer Herne mit 2:0 nieder. Für reichlich Spannung ist also gesorgt. Kann das Team vom Westbahnhof den guten Start in die Meisterrunde bestätigen und Platz Vier vor Hamburg verteidigen?

Einrodeln, wer bei den Events in Essen fit ist, kennt es vielleicht. Mit dem Einrodeln wird alljährlich die Eiszeit in der Essener Innenstadt auf dem Kennedyplatz eröffnet. Auch in diesem Jahr wird es im Herzen der City wieder eine Eisfläche geben auf der die vielfältigsten Aktivitäten stattfinden. Und auch in diesem Jahr werden die Moskitos an drei Terminen (ausführlicher Bericht folgt in den nächsten Tagen) mit Spielern der 1. Mannschaft und aus dem Jugendbereich vertreten sein. Zum morgigen Einrodeln werden zwei Spieler der 1. Mannschaft die Farben Grün/Lila vertreten. Wer also zwischen 12 und 12:30 Uhr sowieso in der Innenstadt ist sollte ein Auge auf den Kennedyplatz werfen, Niklas Hildebrand und Nico Ehmann werden mal vorbeischauen.

Sechs Punkt Auftakt in die Meisterrunde

Mit einem in dieser Höhe verdienten 4:2 (1:1, 2:0, 1:1) Sieg gegen die Saale Bulls Halle, gewannen die Wohnbau Moskitos auch das zweite Spiel der Meisterrunde. Sechs Punkte Auftakt also nach dem Sieg in Duisburg für das Team von Cheftrainer Frank Gentges.

Die Essener bekamen direkt den Druck der Gäste zu spüren und bereits in den ersten Minuten hatten Sebastian Staudt im Tor und die Essener Defensive so einiges zu tun. Es sah fast so aus als hätten sich die Gäste vorgenommen, nach ihrem glatten 6:0 Sieg vom Freitag auch die Moskitos auf eigenem Eis zu überrennen. Doch Staudt und seine Vorderleute bekamen das ganz gut hin, verteidigten ihr Gehäuse und Drittel geschickt, konzentriert und diszipliniert. Nach Vorne folgten immer wieder einzelne Stiche und einer dieser Stiche führte in der 19. Spielminute zum 1:0. Dennis Thielsch hatte an der blauen Linie gesehen, dass Robin Slanina in den Slot startete, der Pass, Slanina verlud auch noch geschickt Sebastian Albrecht und es stand 1:0. Leider währte die Freude nicht lange, denn bereits im Gegenzug übersah die Moskitos Defensive den völlig freistehenden Philipp Gunkel und mit 1:1 ging es in die erste Pause.

Das Niveau der ersten 20 Minuten konnten die Gäste im 2. Drittel nicht halten, die Moskitos ihrerseits begannen nun zu drücken und bekamen das Spiel in den Griff. Bereits in der 27. Spielminute hatte Christoph Ziolkowski eine sehr gute Gelegenheit, doch er verzog knapp. Nun begannen die Wohnbau Moskitos zu drücken, und endlich half mal das Powerplay. Michal Velecky mutterseelenalleine am langen Pfosten, beim Pass von Veit Holzmann war das Tor dann quasi leer und es stand 2:1. Mit der knappen Führung ging es in die zweite Pause.

Der letzte Abschnitt war 41 Sekunden alt, da schlägt es erneut hinter Albrecht ein, ein kluges Zuspiel von Andrej Bires schlenzt Dominik Patocka an Albrecht vorbei. Die Gäste wackeln nun, die Wohnbau Moskitos haben weitere Chancen, doch das Tor machen die Gäste dann doch. Mehrere Male kurven die Bulls um das Tor der Moskitos, einen tollen Schuss fischt Staudt noch am Pfosten weg, doch nach einem Abpraller ist es Artur Tegkaev, der den Anschlusstreffer erzielen kann. Die Antwort folgt sofort, gut eine Minute später startet Niklas Hildebrand von links ins Gästedrittel. Das starke Zuspiel von Andrej Bires nagelt Hildebrand dann auch ins Tor der Gäste. Die restlichen gut acht Minuten verteidigt das Team von Frank Gentges geschickt das eigene Drittel, hat bei einer kurzzeitigen Herausnahme von Albrecht die Chance, doch Halle kann das 5:2 durch ein Foul verhindern. Damit laufen die letzten Minuten runter, ohne dass noch etwas anbrennt.

In der Pressekonferenz sagte Frank Gentges. „Ich weiß gar nicht wie oft wir im 2. Drittel vorbeigeschossen haben, wir sind ganz klar der verdiente Sieger, da haben wir genau fortgesetzt was wir am Freitag in Duisburg gemacht haben. Wir sind von der Strafbank runtergeblieben, wir haben versucht jedes Gegentor zu vermeiden. Wir haben jetzt nur noch Top-Gegner, aber wenn wir komplett sind haben wir Chancen das ein oder andere Pünktchen einzufahren. Wir haben leider zwei Spieler mit Bandscheibenvorfall verloren, Eickmann musste schon vor dem Spiel passen, Gejerhos während des Spiels. Das zu kompensieren wird sehr schwer, aber für meine Mannschaft war der Start mit sechs Punkten optimal.“

Tore: 1:0 (18:05) Slanina (Thielsch, Erk) 1:1 (18:29) Gunkel (G. Albrecht, Zille) 2:1 (31:18) Velecky (Holzmann, Granz, PP1) 3:1 (40:41) Patocka (Bires, Ehmann) 3:2 (50:27) Tegkaev (Bacek, D. Albrecht) 4:2 (51:51) Hildebrand (Bires) – Strafen: Essen: 4 – Halle: 8 – Schiedsrichter: Weiss, Ramona (H. Pernt, M. Störmann) – Zuschauer: 663 – Schüsse auf das Tor: 32 zu 28

Mit einem Paukenschlag in die Meisterrunde

Wahrlich mit einem Paukenschlag starten die Wohnbau Moskitos in die Meisterrunde und gewinnen am Ende völlig verdient bei Favorit Füchse Duisburg mit 2:1 (1:0, 0:0, 1:1) Insgesamt wirkten die Füchse in den ersten acht bis zehn Minuten optisch wacher, doch das Team von Cheftrainer Frank Gentges bekam die Begegnung an der Wedau mit zunehmender Spieldauer immer besser in den Griff. Am Ende gewannen die Wohnbau Moskito mit einer taktischen, disziplinierten und vor allem kämpferischen Top-Leistung verdient an der Wedau.

Wie es manchmal so ist, begann auch das erste Meisterrunden Derby leicht nervös. Nach ganzen 25 Sekunden wanderte Duisburgs Raphael Joly wegen eines Ellbogen-Checks bereits in die Kühlbox. In der zweiten Spielminute gerieten sich Duisburgs Manuel Neumann und Essens Veit Holzmann in die Jahre, beide durften dann für 2 + 2 + 10 Minuten nachdenken. Gestützt auf einen bestens aufgelegten Sebastian Staudt im Tor der Moskitos überstanden die Gäste die ersten 10 Minuten ohne Gegentor. War es zu diesem frühen Zeitpunkt des Spiels schon ein wenig Resignation im Duisburger Spiel, dass der frühe Treffer nicht gelingen wollte? Das Team von Lance Nethery verlor irgendwie den Faden und die Wohnbau Moskitos wurden stärker. Die Belohnung folgte in der 11. Spielminute, als Werner Hartmann nach einem Pass aus der Ecke die Führung für die Gäste erzielen konnte.

Für die Füchse entwickelte sich das Spiel zu einem Spiel wie an einem Freitag, den 13. So recht ging nichts mehr zusammen, Angriffe fanden nicht den Mitspieler, nicht den finalen Pass. Was dennoch durch die gut gestaffelte Moskitos Defensive kam, fand einen Meister in Sebastian Staudt. Je sechs Strafminuten auf beiden Seiten gaben beiden Teams Chancen im zweiten Drittel, doch Tore fielen keine. So ging es mit der knappen Führung der Wohnbau Moskitos bis weit in den letzten Abschnitt. Die mitgereisten Fans der Wohnbau Moskitos hofften auf den Auswärtserfolg im Derby und die Fans der Füchse hofften immer noch auf den Ausgleich. Doch der Ausgleich sollte nicht mehr fallen, zu gut standen die Wohnbau Moskitos, verteidigten ihr Tor, waren von Frank Gentges gut auf das Spiel vorbereitet worden und setzten ihrerseits immer wieder ihre Stiche.

Dann wurde es noch einmal turbulent, in der 57. Spielminute brachte einer dieser Stiche den Wohnbau Moskitos die 2:0 Führung. Michal Velecky, der für Nardo Nagtzaam stürmte und bereits am ersten Essener Treffer beteiligt war, legte für Julian Lautenschlager auf, Peter Holmgren musste zum zweiten Mal hinter sich greifen. Die Freude hielt nur 30 Sekunden, da war auch Sebastian Staudt zum ersten Mal bezwungen, Tom Schmitz erzielte das Tor für die Füchse. Der übliche Ablauf folgte, Lance Nethery nahm gut eineinhalb Minuten vor dem Spielende die Auszeit und seinen Keeper vom Eis. Doch auch das brachte an diesem Abend nicht mehr den Erfolg.

Tore: 0:1 (10:28) Hartmann (Niederberger, Velecky) 0:2 (56:50) Lautenschlager (Velecky, Holzmann) 1:2 (57:20) Schmitz (Beck) – Strafen: Duisburg: 16 plus 10 Neumann – Essen: 16 plus 10 Holzmann – Schiedsrichter: Finknen, Thorsten (D. Kyei-Nimako, P. Leven) – Zuschauer: 2.065 – Schüsse auf das Tor: 36 zu 32

Für die Bilder bedanken wir uns für die freundliche Unterstützung von: http://www.feenstaub-entertainment.de/

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