Der Wahnsinn von Tilburg!

Schlichen die Essener Zuschauer am Dienstag noch mit hängenden Köpfen aus der Eissporthalle Essen West, so waren die mitgereisten Essener Fans nur zwei Tage später völlig aus dem Häuschen. Mit einer taktischen und spielerischen Klasseleistung erzielte das Team von Cheftrainer Frank Gentges sieben Tore in Tilburg und entzauberte die Trappers beim 4:7 (2:3, 0:3, 2:1) auf eigenem Eis. Damit ist die Serie im Halbfinale nach zwei Spielen wieder völlig offen, beide Teams haben einen Auswärtssieg und es kommt auf jeden Fall zu einem vierten Spiel am Ostermontag in Tilburg (15:00 Uhr)

2.550 Zuschauer boten einen würdigen Rahmen für ein Halbfinale zweier Klassemannschaften, bei dem die Wohnbau Moskitos ganz anders ins Spiel fanden als noch im ersten Spiel am Westbahnhof. Direkt hellwach und im Spiel, entwickelten sich in den ersten Minuten gute Chancen auf beiden Seiten, doch Ian Meierdres im Tor der Trappers und Sebastian Staudt im Gehäuse der Moskitos waren hellwach. Den ersten von insgesamt 11 Treffern erzielten de Gäste aus Essen. Wie aus dem Nichts angelte sich Dennis Thielsch hinter dem Tor der Trappers die Scheibe und schob per Bauerntrick den Puck ins Tor. Doch Tilburg hätte nicht in Essen gewonnen, wenn das schon reichen würde, 10 Minuten gespielt, da spurteten Bruijsten und Hagemeijer stark auf Staudt zu, den Querpass von Bruijsten versenkt Hagemeijer zum Ausgleich. Es ist ein anderes Spiel als noch zwei Tage zuvor, die Moskitos stets gefährlich und hellwach, wiederum nur gut zwei Minuten später prallt ein Schuss von Marcel Pfänder vom Knie von Oliver Granz ab, Julian Lautenschlager schaufelte die Scheibe aus der Luft irgendwie ins Tor. Die Trappers reagierten mit wütenden Angriffen und diese hatten dann zwei Minuten vor der ersten Pause auch Erfolg. Die Moskitos bekamen den Puck nicht so recht unter Kontrolle und Levi Houkes kann das nutzen, Partie wieder offen. Doch noch im ersten Drittel die erneute Führung, zunächst scheiterte Marcel Pfänder mit einem Alleingang an Meierdres, doch auch Tilburg bekam den Puck nicht so recht unter Kontrolle, Julian Lautenschlager setzte nach und stocherte die Scheibe ins Tor.

Und dann Drittel Zwei! Ganze 41 Sekunden war es alt, und es hatte schon für jede Mannschaft eine gute Chance im Gepäck. Und nach eben jenen 41 Sekunden Chance Nummer Zwei für die Wohnbau Moskitos, schöner Pass von Marcel Pfänder auf Veit Holzmann, gemeinsam mit Michal Velecky fuhren auf das Trappers Tor und Velecky schloss unnachahmlich zur ersten Doppelführung ab. Und das war noch nicht alles, Niklas Hildebrand angelte sich an der eigenen Verteidigungslinie den Puck, setzte sich schön durch und seinen super Pass schloss Nardo Nagtzaam zum 2:5 ab. Und noch in diesem Drittel, der sechste Essener Treffer, die Moskitos machen Druck, Michal Velecky erkämpfte am linken Tilburger Torpfosten den Puck, passt sehr gut quer, am rechten Pfosten steht Robin Slanina ganz alleine und hatte dann keine Mühe mehr zu vollstrecken. Mittlerweile hatte Tilburgs Keeper Meierdres verletzungsbedingt sein Tor verlassen und Martijn Oosterwijk war ins Tor gegangen.

Mit dem Beginn des letzten Dittels durften die Trappers in Überzahl starten, und sie nutzten es auch. Danny Stempher konnte eine gute herausgespielte Überzahlsituation zum dritten Tilburger Treffer nutzen. Doch die Moskitos interessierte das an diesem Abend überhaupt nicht, Christoph Ziolkowski luchste etwa 10 Minuten vor dem Ende einem Gegenspieler die Scheibe ab, ließ noch zwei Tilburger Spieler stehen und zog dann trocken zum 3:7 ab. Der letzte Treffer des Abends blieb dann den Trappers vorbehalten, wieder in Überzahl konnte Justin Larson einen guten Pass von Mitch Bruijsten mit einem Schlagschuss abschließen.

Am Samstag, (20 Uhr – Eissporthalle Essen-West) kommt es nun zum dritten Spiel des Halbfinales. Damit sind die Karten wieder neu gemischt, die Mannschaft, die dann am Samstag gewinnt hat am Montag den ersten Matchpuck zum Erreichen des Finales. Auch in der Begegnung der beiden Südvereine Bad Tölz gegen Sonthofen steht es derzeit 1:1.

#DasistEssen #rasierenverboten #RoadtoFinal? #Brutalgut

Tore: 0:1 (5:07) Thielsch (Slanina, Hartmann) 1:1 (10:03) Hagemeijer (Bruijsten, Larson) 1:2 (12:31) Lautenschlager (Granz, Pfänder) 2:2 (18:05) Houkes (van Hulten, Stempher) 2:3 (19:15) Lautenschlager (Pfänder, Holzmann) 2:4 (20:41) Velecky (Holzmann, Pfänder) 2:5 (29:28) Nagtzaam (Hildebrand, Erk) 2:6 (32:14) Slanina (Velecky, Lautenschlager) 3:6 (40:57) Stempher (Hagemeijer, van Oorschot, PP1) 3:7 (50:26) Ziolkowski (Thielsch, Holzmann) 4:7 (55:00) Larson (Bruijsten, Hagemeijer) – Strafen: Tilburg: 16 – Essen: 16 – Schiedsrichter: Apel, Mischa (H. Pernt, P. Leven) – Zuschauer: 2.550

Das erste Halbfinalspiel geht an Tilburg

Das erste Drittel zu passiv, im zweiten Drittel den Anschlusstreffer verpasst, im letzten Drittel in einen Konter gelaufen. Das wäre die kürzeste Form um das erste Halbfinalspiel der Wohnbau Moskitos gegen die Tilburg Trappers zu beschreiben. Ein sehr guter Besuch an einem Dienstag, hier sahen 2.417 Zuschauer ein Play Off Halbfinale, bei dem die Essener entgegen den vorherigen Play Off Spielen nicht so gut ins Spiel fanden.

Im ersten Abschnitt fand das Spiel der Moskitos im Gegensatz zu den Einstiegsbegegnungen gegen Leipzig oder auch Peiting irgendwie mit angezogener Handbremse statt. Es fehlte die Schnelligkeit, der Zug zum Tor der Trappers und das eingespielte Team aus Holland nutzte das sofort aus. Einer der ersten guten Angriffe der Wohnbau Moskitos sollte sich dann auch noch zum Rohrkrepierer entwickeln, das Team kam endlich mal gut in die Angriffsformation, doch als Marcel Pfänder von der blauen Linie abziehen wollte traf die Scheibe nur das Schienbein eines holländischen Abwehrspielers. Den zurückspringen Puck nahmen Mitch Bruijsten und Diederick Hagemeijer dankbar als Kontergeschenk und versenkten zum Schrecken der Essener Fans zur frühen Führung der Gäste. Die Bemühungen der Wohnbau Moskitos auf den Ausgleich gestalteten sich eher schwierig, Ian Meierdres im Tor der Gäste hatte zunächst wenig Mühe sein Tor sauber zu halten und in der 9. Spielminute kam es für die Essener Fans noch schlimmer. Ein harmloser Bully vor dem Tor von Sebastian Staudt und der verdeckte Puck schlug halbhoch im Kasten der Moskitos ein.

Wohnbau Moskitos Cheftrainer Frank Gentges hatte wohl in der Pause die richtigen Worte gefunden, denn die Stechmücken kamen mit anderem Tempo aus der Kabine. Nun war es Trappers Keeper Meierdres, der einige Mal im Brennpunkt des Geschehens stand, doch er hielt seinen Kasten sauber. Die Spitzen der Gäste tauchten ihrerseits auch immer mal gefährlich vor Staudt auf, doch Zählbares sollte der zweite Abschnitt nicht bringen.

Gut 46 Minuten brauchten die Wohnbau Moskitos um den Puck zum ersten Mal im Gästetor unterzubringen. 21 Sekunden hatte Nick de Ruijter in der Kühlbox Platz genommen, da musste Meierdres passieren lassen. Oliver Granz mit einem knallharten Schuss von der blauen Linie, Veit Holzmann fälscht vor dem Tor ab und der Puck rutscht unter dem Jubel der Essener Fans ins Tor. Nun drängten die Moskitos auf den Ausgleich, Tilburg wurde rustikaler, ohne dass Hauptschiedsrichter Hoppe eingreifen wollte und die Gäste nahmen diesen Umstand sofort an. Robust und routiniert verteidigter Tilburg die eigene Zone und als die Essener in den letzten Minuten noch einmal den Druck erhöhte rannten die Moskitos ins offene Messer. Zunächst Justin Larson, der die Gäste mit 3:1 in Führung schießen konnte. Und als Moskitos Cheftrainer Frank Gentges dann Sebastian Staudt zugunsten eines sechsten Feldspieler opfert sind die Trappers plötzlich mit drei Stürmern gegen einen Essener Verteidiger durch und das verwaiste Essener Gehäuse stellt kein Problem mehr dar.

Insgesamt war es ein gutes Play Off Halbfinalspiel vor einer würdigen Kulisse. Im ersten Abschnitt fanden die Moskitos nur schwer ins Spiel, ab dem zweiten Drittel war es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen dem noch amtierenden Meister und den Wohnbau Moskitos. Die Auftaktniederlage im ersten Halbfinalspiel macht es sicher nicht einfacher, doch dass die Moskitos auch in Tilburg nicht chancenlos sind, haben sie in dieser Saison bereits eindrucksvoll bewiesen.

Tore: 0:1 (3:50) Hagemeijer (Bruijsten) 0:2 (8:39) van Oorschot (Larson, Hagemeijer) 1:2 (46:42) Holzmann (Granz, Pfänder, PP1) 1:3 (58:04) Larson (Bruijsten, Hagemeijer) 1:4 (58:58) Stempher (Hagemeijer, Colier, ENG) – Strafen: Essen: 2 plus 10 Eickmann – Tilburg: 6 – Schiedsrichter: Hoppe, Benjamin (T. Zerbe, T. Bergmann) – Zuschauer: 2.417

Mit der Nummer 29: „Basti“ STAUDT....

So schallt es meistens durch den Westbahnhof, wenn die Mannschaft vor den Heimspielen aufs Eis gerufen und einzeln vorgestellt wird. Und das wird auch in der kommenden Saison so bleiben, denn die Wohnbau Moskitos und Sebastian Staudt haben einen Vertrag für eine weitere Saison geschlossen. Sebastian Staudt kam vor der laufenden Saison von den Icefighters Leipzig zu den Moskitos und lieferte über die gesamte Spielzeit eine ganz starke Leistung ab. Sebastian Staudt wurde am 29.04.1988 in Krefeld geboren und verbrachte seine Jugend beim Krefelder EV. 2006 zog es ihn dann nach Bremerhaven, über die Stationen Leipzig, Schwenningen, erneut Bremerhaven, Chemnitz, Straubing und noch einmal Leipzig kam der sympathische Keeper an den Westbahnhof wo er spontan zum Publikumsliebling wurde.

Bereits in der Haupt- und Meisterrunde zeigte Sebastian Staudt starke Leistungen und war einer der besten Keeper der Oberliga. In den Play Offs hat er natürlich im Rahmen einer tollen Mannschaftsleistung einen großen Anteil am derzeitigen Erfolg der Moskitos. Auch sein Trainer ist zufrieden über die Vertragsverlängerung: „Sebastian hat bis dato meine Erwartungen absolut erfüllt. Er ist ein starker, ruhiger und mittlerweile erfahrener Torwart mit der entsprechenden notwendigen Professionalität. Von ihm können sich junge Torhüter noch eine Menge abschauen, insbesondere was die Einstellung zum Beruf betrifft."

Die Wohnbau Moskitos freuen sich über die Vertragsverlängerung mit der #29 und wünschen ihrem Keeper auch für die nächste Saison einen tollen sportlichen Erfolg.

Neben der Vertragsverlängerung von Sebastian Staudt werfen natürlich auch die am morgigen Dienstag beginnenden Halbfinalspiele gegen die Tilburg Trappers ihre Schatten voraus. Um 20 Uhr kreuzen die Wohnbau Moskitos mit den Tilburg Trappers in der Eissporthalle Essen-West die Schläger um den Einzug ins Finale der Oberliga Play Offs. Drei Siege und eine Niederlage in Tilburg stehen aus Haupt- und Meisterrunde für die Wohnbau Moskitos auf der Haben Seite, doch unterschätzen darf man die holländische Nationalmannschaft nicht. Mit ihrer doch teilweise rustikalen Spielweise kann Tilburg den Gegner durchaus aus dem Tritt bringen. Für ein Ärgernis bei den Fans der Wohnbau Moskitos sorgt derzeit auch, dass die Trappers das Kartenkontingent für Gästefans für das Rückspiel am Donnerstag in Tilburg doch stark eingeschränkt hat. Lediglich gut 200 Karten stehen den Fans der Moskitos hier zur Verfügung was bei einem Fassungsvermögen von etwa 2.500 Zuschauern nicht gerade viel ist.

Und der Cheftrainer und Sportmanager hat sich natürlich auch akribisch mit dem kommenden Gegner beschäftigt. In einem kleinen Interview gibt Frank Gentges einen Ausblick auf die kommenden Serie.

Die Redaktion sprach mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges über das anstehende Play-Offs Halbfinale gegen die Tilburg Trappers.

Die Saison geht nach einer hervorragenden Haupt- und Meisterrunde und mit zwei sensationellen 3:0 Serien-Siegen im Achtelfinale gegen die Icefighters Leipzig und im Viertelfinale gegen den EC Peiting, jetzt mit dem Halbfinale weiter. Wie groß ist die Vorfreude?

Die Vorfreude ist natürlich riesig. Wir haben uns das alles sehr hart erarbeitet und werden auch fürs Halbfinale alle uns zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen. Wie gesagt, wir werden bestmöglich vorbereitet sein, die Jungs müssen jetzt die entsprechende Balance finden.

Einzig, eine Verlautbarung, dass Peiting Protest gegen die Schiedsrichterentscheidungen im ersten Spiel eingelegt hat, stieß bei Ihnen sauer auf.

Im ersten Spiel in Essen war die Schiedsrichter Leistung größtenteils korrekt, obwohl noch einige Strafen mehr gegen Peiting hätten ausgesprochen werden müssen. Im zweiten Spiel in Peiting sind wir wie leider erfahrungsgemäß erwartet, von hinten bis vorne benachteiligt worden. Im dritten Spiel in Essen wurden wir alles andere als bevorzugt. Es spielte die mit fairste Mannschaft der Oberliga Nord gegen die unfairste Mannschaft der Oberliga Süd, das ist Fakt, der Status, den man sich über 50 Spiele aufbaut, lügt nicht und das war auch deutlich sichtbar.

Leider wurde Nardo Nagtzaam unberechtigterweise mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe bestraft und fällt für das erste Halbfinalspiel aus. Wurde Einspruch dagegen eingelegt?

Die Bilder zeigen deutlich, dass es ein Check von der Seite mit Schulter gegen Schulter und Schläger auf dem Eis war und nichts anderes, also eine Fehlentscheiden. Einspruch dagegen beim DEB einlegen lohnt sich erfahrungsgemäß nicht, das verursacht nur Kosten.

Ihr Lieblingsgegner fürs Halbfinale der EV Duisburg ist wieder mal vorzeitig ausgeschieden, sehr traurig?

Was heißt traurig, wir hätten gerne gegen Duisburg im Halbfinale gespielt, aber das haben leider schon andere vor uns erledigt.

Jetzt geht es gegen die ausländische Mannschaft Tilburg Trappers, die fast mit der kompletten holländische Nationalmannschaft sprich 22 Import-Spielern in der deutschen Oberliga spielt und nicht aufsteigen darf, die den Weg für ambitionierte deutsche Oberligisten verbauen und aus einem Finale mit eigener Beteiligung, ein Finale ohne Wert machen, da der Gegner ja automatisch aufgestiegen ist. Wie fühlt man sich da, wenn man jetzt selber im Halbfinale betroffen ist?

Dass es eine sportlich absolut perverse und unfaire Situation ist, steht vollkommen außer Frage und dass so etwas nur im deutschen Eishockey vorkommen kann scheint mittlerweile wohl auch normal. Der DEB und die Vereinsfunktionäre wollen das anscheinend so, dann soll das eben so sein, mich persönlich ermüdet das Thema nur noch. Mich interessiert nur die Entscheidung auf dem Eis, mir Gedanken über die Entscheidungen und das dumme Gerede drum herum zu machen, ist vollkommen sinnlos und raubt nur Energie.

Sie haben vor geraumer Zeit bei der Pressekonferenz in Tilburg gesagt, dass Tilburg den großen Vorteil hat, dass sie am Saisonende mit vollem Kader spielen können, da sie sich konkurrenzlos in Holland auf dem Spielermarkt bedienen können und die deutschen Vereine um den immer kleiner werdenden  Spielermarkt hart kämpfen müssen.

So ist es, ein weiterer Punkt von Wettbewerbsverzerrung.

Tilburg ist die mit Abstand unfairste Mannschaft der Oberliga, die Moskitos die zweitfairste, könnte das ein Schlüssel sein?

In der DEL und DEL 2 werden nur noch die Finals gespielt, da müssten genügend DEL-Schiedsrichter für die Oberliga Finals frei sein……Was ich bis jetzt in den eigenen Play-Offs und anderen Play-Off Spielen gesehen habe, konnten die Schiedsrichter den Spielen nicht immer Stand halten. Also ein wichtiger Punkt, der nicht zu beeinflussen ist.

Vor den Play-Offs war ihr Tipp, Tilburg steht im Finale und der Finalgegner ist damit sofort aufgestiegen. Bleibt es bei Ihrem Tipp?

Tilburg ist aktueller Meister, hat den besten Kader der gesamten Oberliga, nur zweimal diese Saison zu Hause verloren, immer ein ausverkauftes Stadion und ist somit klarer Favorit im Halbfinale.

Duisburg hat den Tipp kaputt gemacht……Wir werden alles geben.

Vorverkauf für's Halbfinale

Der ERC Sonthofen schickt den EV Duisburg in die Sommerpause. Somit stehen auch die Hablfinalpaarungen fest.

Paarung 1: EC Bad Tölz vs. ERC Sonthofen
Paarung 2: Wohnbau Moskitos vs. Tilburg Trappers

Das erste Heimspiel am Westbahnhof ist am Dienstag, den 11.04.2017 um 20 Uhr.

Folgende Vorverkaufstage werden wir in der Geschäfsstelle einrichten:

Samstag - 08.04.2017 - 13.00 bis 15.00 Uhr
Sonntag - 09.04.2017 - 13.00 bis 15.00 Uhr
Montag - 10.04.2017 - 18.00 bis 19.00 Uhr

An diesen Tagen gibt es Karten für alle Kategorieren.

Zudem werden ab morgen unsere Vorverkaufsstellen mit weiteren Stehplatzkarten ausgestattet. Gegen Nachmittag müssten alle Stellen mit genügend Karten versorgt sein. Bitte denkt daran, dass es bei den Vorverkaufsstellen NUR Stehtplatzkarten zu kaufen gibt. Für andere Kartenkategorieren müßt Ihr bitte in die Geschäftsstelle kommen. Die Adressen und Öffnungszeiten der Vorverkaufsstellen findet ihr hier.

Peiting hat erneut nichts zu bestellen.

Die Wohnbau Moskitos schicken Peiting in die Sommerpause und sind unter den letzten vier Mannschaften der Oberliga Play Offs.

In drei engen Begegnungen, aber letztlich ganz glatt in drei Spielen schicken die Wohnbau Moskitos den EC Peiting in die Sommerpause. Nach den beiden 5:3 Siegen vom letzten Freitag und dem Auswärtsspiel am vergangenen Sonntag setzten sich die Essener mit 7:3 (1:0, 2:3, 4:0) in einer engen, aber am Ende doch deutlichen Begegnung durch. Die Moskitos begannen druckvoll und setzten dem von Florian Hechenrieder gehüteten Tor sofort zu. Bereits nach gut einer Minute musste Ty Morris den Puck von der Linie des leeren Tores kratzen. Und die Gäste halfen der anfänglichen Überlegenheit der Moskitos kräftig nach, bereits nach 49 Sekunden war Milan Kostourek auf die Strafbank gewandert. Der Torjäger der Gäste war gerade wieder auf dem Eis, da mussten zeitgleich Tim Rohrbach und Brad Miller auf die Bank. Das nutzten die Moskitos, schöner Pass von Christoph Ziolkowski auf Nardo Nagtzaam und der Holländer nagelt den Puck trocken ins lange Eck. Das war es aber auch im ersten Abschnitt schon mit Toren, zwar hatten die Stechmücken noch ein paar Topchancen, aber es blieb beim dünnen 1:0.

Das sollte sich im zweiten Abschnitt dann auch zunächst rächen, gut eine Minute gespielt, da bekommt die Moskitos Defensive den Puck nicht unter Kontrolle, dieser sprang ein paar Meter vor Staudt auf den Schläger von Tim Rohrbach und der knallte den Puck unter die Latte. Zu allem Überfluss leistete sich Nardo Nagtzaam noch einen Bandencheck gegen Martin Andrä, für den ihm der Hauptschiedsrichter fünf plus Spieldauerstrafe aufbrummte. Doch nicht die Gäste nutzten den Vorteil des einen Feldspielers mehr. Der starke Marcel Pfänder schnappte sich auf der rechten Seite die Scheibe, über Oliver Granz kommt der Puck zum links mitgelaufenen Niklas Hildebrand und die Moskitos gingen in Unterzahl wieder in Führung. Einen vergleichsweise harmlosen Schubser von Sebastian Eickmann ahndet Naust mit zwei Minuten, die die Gäste erneut zum Ausgleich nutzten. Torjäger Milan Kostourek brachte die Scheibe erneut an Staudt vorbei im Essener Tor unter. Und in der 36. Spielminute kam es für die Essener gar noch schlimmer, Simon Maier kann Peiting erstmals die Führung bescheren. Doch die Moskitos dieser Saison lassen sich von sowas rein gar nicht beeindrucken, im Powerplay läuft die Scheibe ganz flüssig und plötzlich steht Robin Slanina ganz alleine vor Hechenrieder. Mit dem Rücken zum Tor nimmt er den Puck an, drehte sich und schlenzte am Peitinger Keeper vorbei zum Ausgleich, Traumtor!

Im letzten Drittel jubelten zwar zunächst die Moskitos, der Treffer fand aber keine Anerkennung, wegen hohen Stocks. Bis zur 53. Minute blieb das Spiel auf des Messers Schneide, dann ist Peiting wieder einmal in doppelter Unterzahl und Marcel Pfänder hämmerte die Scheibe mit einem satten Schuss ins Tor. Gut drei Minuten später, wieder doppelte Überzahl für die Moskitos und Michal Velecky, der den kranke Andrej Bires ersetzte wurschtelte den Puck irgendwie ins Tor. Und es sollte noch besser kommen, einen starken Konter von Marcel Pfänder schloss der mitgelaufene Niklas Hildebrand ab, verlud gekonnt Hechenrieder. Sebastian Buchwieser nahm seine Goalie noch vom Eis, probierte in den letzten zwei Minuten alles, doch dieses Mal ist dann Jan Barta für das Empty Net Goal und damit den Endstand zuständig.

Frank Gentges, der Essener Chefcoach und Sportmanager sagte in der Pressekonferenz: „Es war wie gegen Leipzig eine enge und intensive Serie. Das ist klar, die Luft wird dünner, die Mannschaften werden besser, die Qualität der einzelnen Spieler wird besser. Ich habe gelesen, dass Peiting sich gut über uns informiert hat, das haben wir auch getan und wir haben alles das, was wir aufs Eis bringen konnten, aufs Eis gebracht. Unsere Physis ist sensationell, immer im letzten Drittel zahlt sich unsere harte Arbeit aus. Und 25 Stunden im Bus sitzen, das wollte von uns keiner mehr, nichts gegen Peiting, schöne Ecke, aber da wollte nach 25 oder 26 Stunden am Sonntag keiner mehr hin. Ich denke wir haben die Serie verdient gewonnen, obwohl Peiting ein sehr guter Gegner war.“

Tore: 1:0 (3:16) Nagtzaam (Ziolkowski, Thielsch, PP1) 1:1 (21:09) Rohrbach) Miller, Andrä) 2:1 (23:11) Hildebrand (Granz, Pfänder, SH1) 2:2 (31:24) Kostourek (Feuerecker, Saal, PP1) 2:3 (35:36) Maier (Weyrich, Feuerecker) 3:3 (38:22) Slanina (Ziolkowski, Granz, PP1) 4:3 (52:41) Pfänder (Erk, Lautenschlager, PP2) 5:3 (55:53) Velecky (Slanina, Patocka, PP2) 6:3 (57:09) Hildebrand (Pfänder) 7:3 (59:13) Barta (Velecky, Hartmann) – Strafen: Essen: 10 plus 5 plus Spieldauer Nagtzaam – Peiting: 20 plus 10 Morgan – Schiedsrichter: Naust, Marc André – (P. Gogulla, M. Seeßle) – Zuschauer: 1.821

Der Süden hat seinen Schrecken verloren

Nach dem 5.3 Sieg vom Freitag im ersten Spiel gegen den Südvertreter EC Peiting am heimischen Westbahnhof kam das Team von Frank Gentges mit exakt dem gleichen Ergebnis zurück aus Bayern. Und dabei ist das umso höher zu bewerten, da die Essener zunächst mit 2:0 in Rückstand gerieten, das Spiel aber mit einer tollen Leistung drehten um am Ende beim 3:5 (2:1, 0:1, 1:3) das Tor zum Halbfinale ganz weit aufstießen.

Der EC Peiting legte los wie die Feuerwehr und setzte das von Sebastian Staudt gehütete Tor direkt von Beginn an unter Druck. Nach fünf gespielten Minuten die erste Topchance der Hausherren, doch noch stand die Null auf der Anzeigetafel. Doch auch der Hauptschiedsrichter schien an diesem Abend ein Peitinger zu sein, denn er sah schon bei den Moskitos Fouls, die er bei den Peitingern geflissentlich übersah. Über das Spiel verteilt sprechen 10 zu 18 plus 10 Strafminuten zu Ungusten der Moskitos hier schon eine deutliche Sprache. So war es dann auch eine Strafzeit gegen die Moskitos, die Peiting zum ersten Erfolg verhalf, Werner Hartmann musste raus und Simon Maier hämmerte die Scheibe aus kurzer Distanz hoch in den Winkel. Noch keine 10 Minuten waren gespielt, da sollte es für die etwa 200 mitgereisten Moskitos Fans noch schlimmer kommen, Brad Miller startet links durch bis fast hinters Essener Tor und den Rückpass versenkt Ty Morris zum 2:0. Die Wohnbau Moskitos zu dieser Zeit des Spiels viel zu passiv, viel zu ungenau, doch das sollte sich grundlegend ändern. Den Startschuss dazu gab Christoph Ziolkowski ab, einen klugen Pass von Dennis Thielsch nimmt der Essener Stürmer auf, startet von links ins Peitinger Drittel und hämmert den Puck ins lange Eck.

War den Wohnbau Moskitos im ersten Abschnitt noch die lange Anreise anzumerken, kamen sie hellwach in den zweiten Abschnitt. Bereits Sebastian Eickmann und Andrej Bires hatten zu Beginn Topchancen, doch der Ausgleich blieb Julian Lautenschlager vorbehalten. Zusammen mit Chritoph Ziolkowski und Nardo Nagtzaam fuhren die drei einen regelrechten Überfall auf das Peitinger Tor und Lautenschlager hat dann die beste Position, versenkt die Scheibe.

Robin Slanina kann dann den letzten Abschnitt gar mit der Führung für die Gäste aus Essen krönen, nach knapp drei Minuten im letzten Drittel bekommt er den Puck schön aufgelegt und zieht von der rechten Seite ab ins Tor. Doch noch war Peiting nicht besiegt, Brad Miller brachte sein Team in der 48. Spielminute noch einmal zurück ins Spiel. Doch jetzt wollten die Wohnbau Moskitos alles. Und wieder war es Robin Slanina der die Moskitos jubeln ließ. Einen Traumpass von Dennis Thielsch nimmt er auf, umkurvte einmal das Peitinger Tor und der Bauerntrick überrascht am Ende auch Hechenrieder, die Moskitos führten erneut. Peiting probierte in den letzten 10 Minuten noch einmal alles, aber die Defensive der Wohnbau Moskitos und ein erneut überragender Sebastian Staudt halten ihr Tor sauber. Nardo Nagtzaam, der wieder für den erkrankten Michal Velecky spielte, machte am Ende mit einem Empty Net Goal alles klar.

Damit können die Moskitos am morgigen Dienstag im dritten Spiel (20 Uhr – Eissporthalle Essen-West) alles klarmachen. Und dann, dann gäbe aus auch wieder ein Shakehands und eine Pressekonferenz, denn in Essen ist es immer noch Sitte, dass es in den Play Offs erst Shakehands und eine Pressekonferenz gibt, wenn der Sieger ausgekämpft wurde. Bei einem Sieg im morgigen Spiel wären die Wohnbau Moskitos im Halbfinale der Oberliga Play Offs, und da der Süden so langsam seinen Schrecken verliert.......

Tore: 1:0 (6:14) Maier (Saal, Feuerecker, PP1) 2:0 (9:53) Morris (Miller, Maier) 2:1 (13:55) Ziolkowski (Thielsch, Hildebarnd) 2:2 (36:23) Lautenschlager (Nagtzaam, Ziolkowski) 2:3 (42:47) Slanina (Thielsch, Ziolkowski) 3:3 (47:43) Miller (Morris) 3:4 (48:34) Slanina (Thielsch) 3:5 (58:20) Nagtzaam (Holzmann, Lautenschlager, ENG) – Strafen: Peiting: 10 – Essen: 18 plus 10 Thielsch – Schiedsrichter: Hascher, Alfred (T. Kalnik, L. Thür) – Zuschauer: 1.345

Starker Beginn des Viertelfinales gegen Peiting

Mit dem 5:3 (0:0, 1:1, 4:2) Sieg gegen den Ec Peiting nahmen die Wohnbau Moskitos die erste hohe Hürde im Kampf um den Einzug ins Halbfinales der Play Offs.

Dabei waren die Essener im ersten Drittel die etwas stärkere Mannschaft, setzten die Gäste früh unter Druck, ließen wenig Chancen zu und machten ihrerseits viel Druck auf das von Florian Hechenrieder gehütete Peitinger Tor. Die Gäste hätten sich in dieser Phase über einen Rückstand nicht beschweren dürfen, sogar die Latte half zeitweilig aus und bewahrte Peiting vor dem möglichen Rückstand. Sicherlich hatten auch die stets wachsamen Gäste Chancen, doch meist war es Sebastian Staudt, der für die Moskitos zur Stelle war, wenn es brenzlig wurde. So ging es mit 0:0 in die erste Pause, der zweite Abschnitt sollte mit dem ersten Stich der Wohnbau Moskitos beginnen.

Julian Lautenschlager schickt den startenden Nardo Nagtzaam auf die Reise, der zieht mit starkem Antritt von rechts ins Peitinger Abwehrdrittel und hämmert die Scheibe ins Tor, der Bann war gebrochen. Leider brachte das nicht die erhoffte Sicherheit und nur zwei Minuten später musste Sebastian Staudt ebenfalls die Scheibe aus dem Tor kratzen. In der Folge schwammen die Moskitos einige Male und hatten ihrerseits ein wenig Glück, dass es nicht bitter wurde.

Derart ausgeglichen begannen die vorerst letzten 20 Minuten, und sie begannen mit einem Paukenschlag. Julian Lautenschlager bekam auf der halbrechten Position den Puck, musste kurz gucken und haut das Ding dann einfach in die Maschen. Ganze 32 Sekunden waren im letzten Drittel zu diesem Zeitpunkt gespielt und einige der 1.893 Zuschauer dürften noch gar nicht wieder an ihrem Platz gewesen sein. Und es sollte so weiter gehen, vier Minuten später, die Wohnbau Moskitos mit Überzahl fährt Nardo Nagtzaam, der heute den erkrankten Michal Velecky vertreten musste, von rechts ins Peitinger Drittel, wartet sehr lange. Eben so lange bis der mittgelaufene Veit Holzmann auf der linken Seite ganz alleine steht, den klugen Querpass braucht Holzmann nur noch einschieben.

Und es sollte noch besser kommen, aus Essener Sicht. 10 Minuten vor Spielende schickt Christoph Ziolkowski mit einem Traumpass den startenden Robin Slanina auf die Reise, und der lässt Hechenrieder im Tor der Gäste alt aussehen. Es steht 4:1 und die Halle kocht nun, doch das Spiel war noch nicht beendet, denn Peiting kam zurück. Zunächst bekommt die Essener Defensive die Scheibe nicht unter Kontrolle, Andreas Feuerecker passt quer auf den am langen Pfosten freistehenden Simon Maier und Peiting ist wieder im Rennen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende haben die Gäste die Powerplay Chance, und sie nutzen diese. Dieses Mal drückt Anton Saal eine Scheibe ein die an Freund und Feind vorbeitrudelt. In den letzten zwei Minuten gibt es noch einmal das volle Programm Spannung, Strafe Essen, Lautenschlager. Chefcoach Frank Gentges nimmt eine Auszeit, Peiting bringt einen Feldspieler für Hechenrieder. Dann Strafzeit gegen Peiting, doch auch hier nimmt Coach Buchwieser bei Scheibenbesitz wieder den Torhüter vom Eis. Andrej Bires nutzt das mit seinem Empty Net Goal 10 Sekunden vor dem Ende. Damit dürfen die Moskitos mit breiter Brust, aber auch mit Respekt am Sonntag zum zweiten Spiel in den Süden fahren.

Tore: 1:0 (22:05) Nagtzaam (Lautenschlager, Holzmann) 1:1 (24:50) Maier (Miller, Morris) 2:1 (40:32) Lautenschlager (Holzmann, Nagtzaam) 3:1 (44:43) Holzmann (Nagtzaam, Erk, PP1) 4:1 (50:06) Slanina (Ziolkowski, Thielsch) 4:2 (53:26) Maier (Feuerecker, Morris) 4:3 (57:27) Saal (Morris, Krabbat, PP1) 5:3 (59:50) Bires (Gejerhos, ENG) – Strafen: Essen: 8 plus 10 Barta – Peiting:: 14 plus 10 Gohlke plus 5 plus 20 Kostourek – Schiedsrichter: Krawinkel, Markus (D. Kontny, P. Siebel) – Zuschauer: 1.893 – Schüsse auf das Tor: 44 zu 34

Viertelfinale gegen Peiting

Nach den Herzschlag Play Off Spielen gegen die Icefighters Leipzig bekommen es die Wohnbau Moskitos nun mit dem EC Peiting zu tun. Am morgigen Freitag stellt sich dann erstmals seit längerer Zeit wieder ein Vertreter aus dem Süden der Republik am Essener Westbahnhof vor. (20 Uhr) Sebastian Buchwieser, der jetzige Trainer der Peitinger, hat während seiner aktiven Zeit in der DEL 59 Spiele für die Moskitos bestritten. Zum Ende der jetzigen Runde wurde er mit seinem Team Vierter der Oberliga Süd. So wird die Runde gegen die Wohnbau Moskitos, die Dritter im Norden wurden, sicherlich ein heißer Fight werden und die Moskitos müssen hellwach sein, wenn es vielleicht noch eine Runde weitergehen soll. Das erste Spiel der Best of Five Runde wird dabei schon einen kleinen Einblick in die Leistungsfähigkeit der Südvereine sein.

Der Spieler mit den meisten Scorerpunkten im Team der Peitinger heißt Ty Morris. Mit 49 Punkten hat der mittlerweile mit deutschen Pass spielende Morris zwar nicht die meisten Tore, aber bei 38 Beihilfen schon ordentlich zugelangt. Gefolgt wird Morris von einem Verteidiger, Bradley Miller in der Defensive der Peitinger ist mit 13 Toren und 34 Assists auch nicht zu unterschätzen. Doch das Team von Frank Gentges darf auch nicht die deutschen Stürmer Anton Saal und Dominik Krabbat unterschätzen, beide trafen bereits 15 Mal in der laufenden Serie. Florian Hechenrieder, der Mann im Tor des EC Peiting ist ein Eigengewächs. Er hat in der Jugend des EC Peiting gespielt, kann aber auch Erfahrung aus Kaufbeuren, Riessersee und Nürnberg vorweisen.

Frank Gentges, der Cheftrainer und Sportmanager der Wohnbau Moskitos tritt dann auch ein wenig auf die Bremse: „Peiting ist eine erfahrene, homogene Mannschaft mit einigen hervorragenden Schlüsselspielern. Wir werden sehen wie unsere jungen Spieler das händeln. Was in Peiting insbesondere bei Play Off Spielen los ist, weiß man, wenn man das selbst schon mal mitgemacht hat.“

Nach dem aktuellen Stand sind mögliche Spieltermine: Freitag, 31.03.17 – 20 Uhr – Essen / Sonntag, 02.04.17 – 18 Uhr – Peiting / Dienstag, 04.04.17 – 20 Uhr – Essen / Freitag, 07.04.17 – 19:30 Uhr – Peiting / Sonntag, 09.04.17 – 18:30 Uhr – Essen.

Und noch ein paar Hinweise zum Spiel am Freitag: Aufgrund der hohen Nachfrage an Tickets im Vorverkauf und über die Webseite, haben wir uns entschlossen am Freitag einen weiteren Eingang zu öffnen. Der zweite Eingang befindet sich links neben der Aussenkasse. So wollen wir den Einlass etwas entzerren und einen schnelleren Eintritt in die Halle gewähren.

Danke an der Stelle an den Ordnungsdienst und die zusätzlichen Helfer, die diesen Plan unterstützt haben.

Die Türen öffnen wie immer eine Stunde vor Bully - also um 19 Uhr.

Die Kassen sind ab 18.30 Uhr geöffnet und Grill- sowie Getränkestand vor der Halle öffnen bereits um 18 Uhr.

Also heute noch mal den Vorverkauf in der Geschäftsstelle (ab 18 Uhr) nutzen und sich so einen kleinen Vorteil beim Einlass verschaffen

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