Vorverkauf und Mitgliedergewinnungsaktion

Für das PlayOff-Spiel am Freitag gegen Peiting bieten wir diese Woche jeden Tag einen Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Moskitos an.

Die Öffnungszeiten sind wie folgt:

  • Montag - 18.00 bis 19.00 Uhr
  • Dienstag - 18.00 bis 19.00 Uhr
  • Mittwoch - 19.00 bis 20.00 Uhr
  • Donnerstag - 18.00 bis 19.00 Uhr

An diesen Tagen sind Karten für alle Kategorien erhältlich.

Zudem haben wir eine Mitgliedergewinnungsaktion ins Leben gerufen. Sportlich stehen wir sehr stabil, der Zuschauerschnitt steigt und auch im Hintergrund wird solide und bodenständig gearbeit. All dies sind Gründe um den Verein wieder aktiv unterstützen zu können. Werdet Mitglied beim ESC Moskitos Essen e.V.! Jedes Mitglied erhält die komplette Saison 1.-€ Preisnachlass auf die Steh- oder Sitzplatzkarte. Wir verlosen unter allen neuen Anträgen, die bis einschließlich Freitag in der Geschäftsstelle abgegeben werden, die Best-Seats zum zweiten Spiel am Dienstag gegen Peiting. Die Best Seats enthalten: 4 Sitzplatzkarten für die Sitzplätze auf dem Balkon hinter der Zeitnahme, Kissen und Decken, 1 Fäßchen (5 Liter) König Pilsener, alkoholfreie Getränke, 2 große Familienpizzen (an den Platz gebracht), Zugang zur Pressekonferenz und 4 * 15 € Gutschein für den Fanshop - mitmachen lohnt sich also. Die Gewinner werden in der zweiten Drittelpause am Freitag auf dem Eis gezogen.

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Eishockeytrainer

Kontakt:  Zdenek Kiklhorn

Telefon:  0151/52655319

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Wohnbau Moskitos erreichen das Viertelfinale

In einem, vor allem kämpferisch starken Spiel zogen die Wohnbau Moskitos am gestrigen Abend mit einem erneuten 2:1 (0:1, 1:0, 1:0) Sieg gegen die Icefighters Leipzig ins Viertelfinale der Play Offs ein. Damit geht die Serie für das Team von Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges weiter, Gegner wird im ersten Spiel am 31.03. ein Gegner aus der Südgruppe sein.

Ähnlich wie schon beim Spiel am vergangenen Sonntag in Leipzig begannen die Moskitos das Spiel etwas verhaltener, als noch im ersten Heimspiel am letzten Freitag. Und die Gäste, die wussten um ihre letzte Chance in der Serie und suchten ihr Heil im Angriff. Und das sollte zum Entsetzen der 1.444 Zuschauer auch schnell Früchte tragen, Ian Farrell hatte im Drittel der Moskitos viel zu viel Platz. Schnappte sich hinter dem Tor von Sebastian Staudt die Scheibe, kurvte von der Seite vor das Tor und als ihn immer noch keiner angreifen wollte, schoss er flach und trocken zwischen linken Pfosten und Staudts Schoner ein. Die Wohnbau Moskitos erhöhten den Druck, versuchten den Ausgleich zu erzielen und hatten am Ende des Abschnitts bereits ein Schussverhältnis von 18 zu 8. Auf ein Tor mussten die Fans am Westbahnhof aber weiterhin warten.

Auch der zweite Abschnitt begann ähnlich, die Moskitos drängten auf den Ausgleich, wollten sich die erneute Reise nach Leipzig am kommenden Freitag sparen. Die Icefighters ihrerseits blieben über die komplette Spielzeit stets brandgefährlich und hatten dabei duchaus beste Torchancen. Ein ums andere Mal musste Sebastian Staudt Kopf und Kragen riskieren um sein Team im Spiel zu halten, denn ein 0:2 in dieser Phase des Spiels, für das Team vom Westbahnhof wäre es sicherlich schwer geworden. Das spürten auch die Fans und gaben wieder einmal alles, feuerten ihr Team an und wollten auch den Ausgleich sehen. Ein Überzahlspiel half dann dabei, der Puck lief flüssig durch die Reihen der Moskitos bis Oliver Granz abzog und es hinter Cerveny einschlug. Der Westbahnhof tobte und als Dennis Thielsch kurz darauf bei einem Break den Pfosten traf, fiel fast der Führungstreffer.

Beide Teams gaben auch im letzten Abschnitt noch einmal alles, doch beide Torhüter bewahrten ihr Team vor erneutem Schaden. Sowohl Patrick Cerveny im Tor der Gäste, doch auch erneut Sebastian Staudt im Tor der Moskitos hatten wieder einen ganz starken Tag erwischt und brachten die gegnerischen Stürmer zur Verzweiflung. Gut 10 Minuten vor dem Ende die große Chance für die Wohnbau Moskitos, für 34 Sekunden hatten die Stechmücken sogar 5 gegen 3 Überzahl, konnten Cerveny aber nicht bezwingen. Der Schuss ins Viertelfinale blieb dann Andrej Bires vorbehalten. Wie Slalomstangen ließ er mehrere Leipziger Gegenspieler einfach stehen, vor dem Tor zog er den Puck auch noch an Cerveny vorbei und schob an dem am Boden liegen Keeper vorbei ins leere Tor.

Noch gut fünf Minuten waren zu diesem Zeitpunkt zu spielen, und diese sollten noch einmal an den Nerven zerren, denn Leipzig machte starken Druck, nahm kurz vor dem Ende dann den Keeper vom Eis, doch es passierte nichts mehr. Der Schuss von Andrej Bires entschied am Ende die Serie und brachte die Wohnbau Moskitos eine Runde weiter. Beide Trainer lobten in der Pressekonferenz diese Serie, die sehr stark und ausgeglichen war, Sven Gerike hätte gerne ein weiteres Spiel erzwungen. Frank Gentges war sichtlich froh Gegner Leipzig bezwungen zu haben und nahm die Glückwünsche letztlich als verdienter Sieger an.

Tore: 0:1 (3:28) Farrell (Miethke) 1:1 (35:48) Granz (Lautenschlager, Velecky, PP1) 2:1 (54:26) Bires (Velecky, Granz) – Strafen: Essen: 6 – Leipzig: 16 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (L. Beelen, S. Oosterling) – Zuschauer: 1.444 – Schüsse auf das Tor: 39 zu 26

Peter Kowitz ist verstorben

Fassungslosigkeit und tiefe Bestürzung löste am späten Montagabend beim Vorstand der Moskitos die Nachricht vom Tode von Peter Kowitz aus. Peter Kowitz, war nicht nur Sponsor bei den Moskitos, er brachte sich unter anderem auch als 2. Vorsitzender des aktuellen Vorstandes ein.

Er unterstützte den Aufbau des Vereins nicht nur finanziell, er brachte sich mit seiner Frau Tanja auch administrativ tatkräftig ein. Vor einigen Monaten musste er bereits aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten und ließ sein Amt als 2. Vorsitzender ruhen. Trotzdem war er weiterhin mit seiner Familie ständiger Gast zu den Heimspielen der Moskitos. Auch im Kreise der Helfer löste diese schwere Nachricht am heutigen Dienstag schwere Betroffenheit aus. Der Vorstand der Moskitos, aber auch die gesamte Moskitofamilie sprechen seiner Familie und seinen Freunden ihr herzliches Beileid aus und wünschen viel Kraft für die nächste Zeit. Vor dem Hintergrund solcher Nachrichten gerät das heutige Spiel ein wenig in den Hintergrund, doch es muss weitergehen, denn Peter hätte es so gewollt.

R.I.P Peter

Wohnbau Moskitos gewinnen Kampfspiel in Leipzig

Mit dem 2:1 (0:0, 1:1, 0:0, 1:0) Sieg in der Overtime haben die Wohnbau Moskitos bei den Icefighters Leipzig den zweiten Sieg geschafft. In einem hochklassigen Play Off Spiel erzielte Veit Holzmann in der Overtime mit einem satten Schuss aus halblinker Position am Ende den Siegtreffer für die Wohnbau Moskitos.

Die Wohnbau Moskitos begannen das Spiel in dem kleinen, engen Zelt in Taucha verhaltener als das Heimspiel am Freitag am heimischen Westbahnhof. Doch die Icefighters machten den Eindruck als wollten sie unbedingt die Serie ausgleichen. In einem hochklassigen Play Off Spiel setzten die Icefighters die Moskitos im ersten Drittel bereits unter Druck, und Sebastian Staudt, der auch in Taucha wieder einen Klassetag erwischt hatte, hielt die Moskitos mit einigen Paraden im Spiel. Doch die Wohnbau Moskitos erarbeiteten sich durchaus auch Chancen, allerdings stand bei den Icefighters mit Patrick Cerveny im Tor der Leipziger auch ein starker Keeper im Tor. So ging es torlos in die erste Pause.

Im Grunde begannen die zweiten 20 Minuten, wie die ersten ausgehört hatten, mit einem Unterschied. Nach drei gespielten Minuten in Abschnitt zwei trafen die Wohnbau Moskitos. Dennis Thielsch und Robin Slanina fuhren einen schnellen Angriff ins Leipziger Drittel, Thielsch mit dem finalen Pass zu Slanina und der hämmerte die Scheibe in die Maschen. In dem Bewusstsein, dass es eine weitere Niederlage für die Icefighters nicht leichter machen würde, antwortete das Team von Sven Gerike mit wütenden Angriffen und wieder stand Sebastian Staudt im Blickpunkt. Die Fans in Taucha mussten bis zur 38. Spielminute auf den ersten Treffer warten. Zunächst scheitert Tramm noch an Staudt, doch gegen den Nachschuss von Lazorko ist der Goalie der Moskitos dann machtlos, wieder ging es ausgeglichen in die Pause.

Im letzten Abschnitt setzten die Icefighters noch einmal zum Endspurt an um das Spiel in der heimischen Halle zu halten. Wieder stand die Defensive der Moskitos teilweise stark unter Druck, ließ sich aber nicht überwinden. Selbst ein Pfostenschuss der Leipziger half den Moskitos im Spiel zu bleiben und so stand es auch nach 60 Spielminuten weiterhin Unentschieden. Wieder wurde Eis bereitet, 20 weitere Minuten mit Sudden Death sollten folgen. Veit Holzmann beendete nach 9:12 der Verlängerung die Hoffnungen der Icefighters, Mit viel Geschwindigkeit fuhr er von halblinks ins Drittel von Leipzig und aus vollem Lauf hämmerte er die Scheibe dann hoch in die Maschen.

Tore: 0:1 (23:00) Slanina (Thielsch, Kaisler) 1:1 (37:39) Lazorko (Tramm, Hofverberg) 1:2 (69:12) Holzmann (Lautenschlager, Velecky) – Stafen: Leipzig: 8 – Essen: 8 – Schiedsrichter: Lenhart, Carsten (D. Hedwig, M. Preiß) – Zuschauer: 1.707

Hammerspiel bringt ersten Play Off Sieg

Pressemitteilungen sollten eigentlich informell sein. Manchmal sind sie ausschweifend, manchmal sind sie auch emotional. Diese Pressemitteilung wird auch ein bisschen emotional sein.

Freunde, als wir, als ich, vor ein paar Jahren wieder angefangen habe mit Zweifeln, mit massiven Problemen, diesem Verein noch einmal eine Chance zu geben, da war das, was gestern, und in den letzten Wochen passiert ist ein Wunder! Gestern ist es endgültig passiert, DAS, WAS IHR ALLE GEMACHT HABT WAR DER HAMMER!

Die Mannschaft pflügt nicht jeden Zentimeter Eis um, sie bearbeitet jeden KRÜMEL Eis. Und ihr kommt endlich wieder an den Westbahnhof, nein, ihr kommt nicht, das gestern war laut, Stakkato teilweise. Ein Spieler hat sich bei den Fans bedankt. Noch vor ein paar Wochen hat sich die Mannschaft beschwert. Gestern war Stimmung, gestern war Fight, wie viele das aus alten Jahren kennen.

Im Namen unseres Vereins, herzlichen Dank, das, wie es gestern war, war lange nicht! Nicht auf der Stehtribüne, nicht auf der Sitztribüne, nicht bei den Helfern und Sponsoren, gestern war sehr, sehr stark, Danke!

Sportlich war das ein Hammerspiel, die Wohnbau Moskitos wollten schnell in die Entscheidung, scheiterten jedoch immer am Keeper der Gäste. Und bereits im ersten Abschnitt machte sich Play Off Eishockey breit. Patrick Raaf-Effertz wurde nervös und kassierte eine Strafe. Doch die Moskitos spielten ihr Spiel weiter, und in der Überzahl war es Michal Velecky, der das Tor machte. Mit 1:0 ging es in den ersten Break.

Das zweite Drittel sollte nochmal intensiver werden, Dennis Thielsch fährt mit Robin Slanina ins Leipziger Drittel, der Pass im rechten Moment und Slanina nagelt das Ding durch die Schoner von Kevin Beech. Die Wohnbau Moskitos machen den besseren Eindruck, haben mehr vom Spiel und suchen nun die Entscheidung, doch es sollte etwas dauern. Die Hälfte des Spiels ist rum, da kommt Leipzigs Jakob Weber gerade von der Strafbank. Olli Granz sieht den startenden Niklas Hildebrand, der Pass kommt genau auf den Schläger der Schuss passt, wieder in den Winkel.

Bei den Gästen wird es etwas hektisch, ein wenig liegen die Nerven blank. Edward Gale bekommt eine Spieldauerstrafe. Doch nach einer Unsicherheit in der Abwehr der Moskitos gibt es auch den Anschlusstreffer. Doch die Wohnbau Moskitos lassen an diesem Abend nichts mehr anbrennen. Machen Druck auf das Leipziger Tor und gut zwei Minuten vor Drittelende findet Sebastian Eickmann, den Zentimeter neben Pfosten und Schoner und es steht 4:1.

Der letzte Abschnitt bringt massive Torchancen für die Moskitos, er bringt aber keine Tore. Er bringt aber auch Nickeligkeiten und bei einer muss der nächste Gästespieler gehen. Nach einer Auseinandersetzung mit Maik Klingsporn bekommt auch Jakob Weber einer Spieldauerstrafe, gegen die Leipzig Protest einlegt.

Tore: 1:0 (18:13) Velecky (Lautenschlager, Pfänder, PP1) 2:0 (24:31) Slanina (Thielsch, Ziolkowski) 3:0 (30:10) Hildebrand (Granz, Eickmann, PP1) 3:1 (34:14) Berger (Kolb) 4:1 (37:28) Eickmann (Bires, Barta) – Strafen: Essen 14 plus 10 Klingsporn – Leipzig: 14 plus 10 Raaf-Effertz, plus 10 Weber, plus 5 plus SPD Gale, plus SPD Weber – Schiedsrichter: Hertrich, Nicole (M. Störmann, S. Wenitigmann) – Zuschauer: 1.945 – Schüsse auf das Tor: 50 zu 34

Hinweis zur Hallenordnung

Playoffs in Essen - das ist schon etwas länger her. Daher wollen wir die aktuelle Situation nutzen um auf ein paar grundlegende Dinge aufmerksam zu machen:

Wir möchten an dieser Stelle noch mal auf unsere Hallenordnung hinweisen - die Fluchtwege sind zwingend frei zu halten (dies betrifft auch den Gang vor der Stehplatztribüne). Dies
ist eine Sicherheitsauflage der Feuerwehr und hat absolut nichts mit Schikane zu tun. Wir bitten Euch daran zu halten - Unsere Ordner sind angewiesen, diese Fluchtwege freizuhalten.

Auszug ergänzende Hallenordnung:
13. Der Durchgangsbereich im Steh-und Sitzplatzbereich ist während der gesamten Spielzeit freihalten. Dieser dient nur als Durchgang und nicht als Stehbereich. Im Sitzplatzbereich ist der Durchgang nur bei Spielunterbrechungen erlaubt.

Zudem möchten wir nochmals zum Ausdruck bringen, dass wir keinerlei politisch extreme Gruppen bei uns in der Halle zu Gast haben wollen. Politik hat beim Sport nichts zu suchen. Wir geben Politischen Gruppen keinerlei Bühne für Auftritte jeglicher Art. Gleichzeitig möchten wir nochmals anmerken, dass auch Gewalt unter Fans nicht geduldet wird. Auch hier ist unser Ordnungspersonal angewiesen, die Hallenordnung durchzuzsetzen.

Wir werden weiterhin alle Mittel nutzen um o.g. Verstöße zu verhindern.

Auszug ergänzende Hallenordnung:
 7. Es ist untersagt, Schriftstücke, Zeichnungen, Symbole oder Fahnen mit politischen, ideologischen oder werblichem Charakter sowie sämtliche Gegenstände, die kommerziellen Zielen dienen und von Dritten gesehen werden können, mitzubringen. Es ist weiterhin untersagt Fahnen und Banner die Anti Symbole oder Schriftzeichen gegen andere Sportvereine (Gegner) zieren zu präsentieren.

8.
Der ESC Moskitos Essen sprechen sich gegen fremdenfeindliche, rassistische, gewaltverherrlichende, diskriminierende, links- und rechtsextreme Tendenzen aus. Zur Wahrung ökonomischer Interessen und des öffentlichen Ansehens des Veranstalters sowie zur Vorbeugung der Gefährdung des Veranstaltungszwecks durch politische Meinungsäußerungen ist daher das nach außen erkennbare Mitführen und Verbreiten von rassistischem, fremdenfeindlichem, gewaltverherrlichendem, diskriminierendem sowie rechts- und / oder linksradikalem Propagandamaterial untersagt. Entsprechendes gilt für das nach außen erkennbare Tragen bzw. Mitführen von Kleidungsstücken, Fahnen, Aufnähern u. ä., die Schriftzüge oder Symbole mit eindeutiger fremdenfeindlicher, rassistischer, gewaltverherrlichender, diskriminierender, links- und / oder rechtsextremer Tendenz aufweisen. Hierzu zählen insbesondere auch solche themenbezogenen Schriftzeichen, bei denen verschiedenen Zahlen- bzw. Buchstabenkombinationen, die fremdenfeindliche, rassistische, gewaltverherrlichende, diskriminierende, links- und/oder rechtsextreme Haltung des Trägers deutlich machen und auch solche bestimmten Marken, die als Erkennungsmerkmal für eine solche Haltung dienen (z.B. „Thor Steinar“). Personen, die eine fremdenfeindliche, gewaltverherrlichende, diskriminierende, links- und / oder rechtsextreme Haltung, insbesondere durch ihr Verhalten oder äußeres Erscheinungsbild aufweisen, können daher auch von der Veranstaltung ausgeschlossen werden.

10. Gesänge die rassistisches, fremdenfeindliches, gewaltverherrlichendes, diskriminierendes sowie politisch radikales Gedankengut beinhalten sind verboten.

In diesem Sinne - geile Playoffs - Wir sind alles Eishockeyfans

Die gesamte zusätzliche Hallenordnung (es gilt als Grundlage noch die Hallenordnung der Eishalle) findet ihr hier -> http://www.moskitos-essen.de/index.php/medien/downloads/category/2-vereinsdokumente

Die Ruhe ist vorbei, ab jetzt ist es ernst

Die Play Offs beginnen und die Wohnbau Moskitos starten sehr motiviert in die erste Runde gegen Leipzig. Vor dem Spiel gab unser Cheftrainer und Sportmanager einen Ausblick auf die Runde:

 Die Redaktion sprach mit Cheftrainer und Sportmanager Frank Gentges über die gerade beendete Meisterrunde und die anstehenden Play-Offs.

Platz 3 nach 44 Spieltagen, punktgleich mit dem Vizemeister, die zweitwenigsten Gegentore, die zweitwenigsten Strafminuten, die bete Auswärts-Mannschaft, das jüngste Team der Liga, stetig steigende Zuschauerzahlen und aktuell 12 Siege aus 14 Spielen der Meisterrunde. Alles Fakten, einer hervorragenden Saison, Sie dürften mehr als zufrieden sein.

Das ist richtig, wir haben das Optimale aus den uns zur Verfügung stehenden Mitteln gemacht und eine mehr als hervorragende Saison gespielt. Jeder einzelne Spieler und die Mannschaft haben sich enorm weiterentwickelt. Wie ich vor der Saison gesagt habe, bleiben wir von Verletzungen und Krankheiten größtenteils verschont und es passieren keine unvorhersehbaren Dinge, können wir oben mitspielen, dass wir so weit oben landen, hat natürlich auch damit zu tun, dass Favoriten mit wesentlich größeren Etats weit unter ihren Möglichkeiten blieben.

Die Saison-Leistung aller Mannschaften spiegelt die Tabelle nach 44 Spieltagen wieder. Beim Fußball wäre die Saison jetzt zu Ende. Die anstehenden Play-Offs sind ein eigener Wettbewerb.

Bitte konkretisieren Sie das ein Bisschen.

Die Play-Offs sind größtenteils Tagesform. Teams, die über die Saison hinter den Erwartungen zurück geblieben sind, können mit ein paar guten Tagen vieles wieder gut machen, das ist jetzt ein emotionaler Vorteil für sie, das zeigen oftmals schon die Pree-Play-Offs.

Für Teams, die aufsteigen wollen, ist die Saison wie ein 400-Meter-Lauf, da ist es vollkommen egal wo Du nach 100-, 200-, 300- oder jetzt nach 350-Metern stehst, wichtig ist, dass Du nach 400-Metern vorne bist und das kann man wenn man die richtigen Mittel hat größtenteils auch planen.

Die Moskitos gehören ja sicherlich nicht zu den Teams, die um den Aufstieg mitreden wollen bzw. müssen. Wie groß ist trotzdem Ihre Vorfreude?

In erster Linie freue ich mich für mein junges Team über eine Top-Saison und darüber, dass es jetzt weiter Erfahrung sammeln kann. Auch wenn wir von den finanziellen Möglichkeiten weder mitreden können und schon gar nicht müssen, werden wir gut vorbereitet und ambitioniert sein. Wir werden sehen, wie ein so junges Team die Play-Off Gegebenheiten händeln kann.

Irgendwie wollte in den Play-Offs keiner gegen die Icefighters Leipzig spielen. Auch Sie haben das in der Pressekonferenz in Leipzig geäußert. Jetzt haben Sie die Icefighters doch erwischt. Warum will keiner gegen Leipzig spielen?

Ganz einfach, weil auf dieser Mini-Eisfläche, warum auch immer sie erlaubt ist und die nur Vorteile für Leipzig bringt, keiner spielen will, das ist ein vollkommen anderes Eishockey. Dazu kommt die Lautstärke der unglaublich guten Fans in dem Zelt dort, die mehr als ein sechster Mann bedeutet und Schiedsrichter entsprechend beeinflusst. Duisburg hat das ja letzte Saison sehr leidvoll erlebt.

Was uns betrifft, wir haben uns immer als faire Sportler präsentiert, haben nie taktiert und sind immer in Bestbesetzung angetreten. Wir hoffen, dass sich das am Ende auszahlt.

Wer ist Ihr Favorit?

Vor der Saison sind Duisburg, Tilburg, Halle und Hamburg mit den besten Möglichkeiten in die Saison gestartet. Essen und Herne haben überragend gearbeitet, Hannover Indians und Leipzig haben alleine schon auf Grund ihres Fan-Volumens enorme Vorteile und sind im Aufwind und dann kommen die Süd-Clubs, alles ist offen.

Muss ich mich auf ein Team festlegen, sage ich, Tilburg steht im Finale und der zweite Finalteilnehmer ist damit sofort aufgestiegen, da Tilburg nicht aufsteigen darf.

Ein Wort noch an die Fans.

Die der Vergangenheit geschuldete depressive Grundstimmung, die vor drei Jahren herrschte, als ich nach Essen kam und trotz hervorragender sportlicher Erfolge lange Zeit spürbar war, muss endlich ein Ende finden und ich denke wir alle sind da gemeinsam auf einem guten Weg. Es entwickelt sich was und die Entwicklung muss noch nicht zu Ende sein. Die Fans sind da ein ganz wichtiger Bestandteil, für die Zukunft und insbesondere jetzt für die Play-Offs. Aktuell bin ich sehr stolz auf die Fan- und Zuschauerentwicklung und unser junges Team spürt die Unterstützung.

Bitte steht weiter so hinter unserem jungen Team, es liefert hervorragende Arbeit ab und braucht jegliche Hilfe.

Die Redaktion bedankt sich für das Interview

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