Nur ein Spiel am Karnevals Wochenende

Zum Ende der Meisterrunde brauchen die Wohnbau Moskitos noch zwei Punkte um ganz sicher das Heimrecht für die Play Offs zu sichern. Dazu bietet sich nach dem vergangenen Wochenende wo die Moskitos leer ausgegangen sind, am morgigen Freitag die einzige Möglichkeit am kommenden Wochenende. Um 20:00 Uhr stellt sich in der Eissporthalle am Westbahnhof das Team der Wedemark Scorpions vor. Der Sonntag ist dann an diesem Wochenende wieder spielfrei, bevor die Meisterrunde in der kommenden Woche mit dem Auswärtsspiel in Wedemark und dem Heimspiel gegen Tilburg endet.

Das Team aus der Nähe von Hannover kann in den restlichen Spielen nicht mehr erreichen als den jetzigen achten Platz. Damit muss man in der Wedemark in die Pre Play Offs um die verbleibenden beiden Plätze in den Play Offs. Mit den beiden Kontingentspielern Michael Budd und Charlie Adams haben die Niedersachsen zwei Spieler in ihren Reihen, die durchaus in der Lage sind Spiele zu entscheiden. Diesen Umstand bewies die Mannschaft schon eindrucksvoll im Spiel am 18. November gegen die Moskitos, als den Essenern in der Wedemark fünf Tore nicht zum Punktgewinn reichten und Michael Budd alleine vier Treffer erzielen konnte. Andreas Morczinietz und Björn Bombis vervollständigen ein starkes Grundgerüst der Mannschaft.

Für die Wohnbau Moskitos also der erste Matchball um den Rivalen um Platz vier, die Hamburg Crocodiles, auf Abstand zu halten, zumal die Hamburger am Freitag Meister Herne zu Gast haben. Doch auch nach oben darf man am Westbahnhof noch ein bisschen schielen, denn die beiden Rivalen Duisburg und Tilburg müssen am Samstag gegeneinander antreten, nehmen sich also gegenseitig Punkte weg.

Gemeinsame Presseerklärung Herner EV und Moskitos Essen

Beitrag in der WDR Lokalzeit Ruhr vom 21. Februar: „Gewaltbereite Eishockey-Fans in Essen“

Mit großer Verwunderung und wachsender Verärgerung haben die Verantwortlichen der Moskitos Essen und des Herner EV am Dienstagabend (21. Februar 2017) den Beitrag der WDR Lokalzeit Ruhr verfolgt, der anlässlich des Oberliga Nord Spitzenspiels zwischen den Moskitos Essen und dem Herner EV am letzten Freitag entstanden ist.

In dem dreieinhalb Minuten langen Beitrag geht es fast ausschließlich, wie in der Anmoderation bereits verkündet, um „Randale beim Eishockey“. Die Moskitos Essen und der Herner EV beklagen nicht nur die Einseitigkeit dieser Darstellung sondern auch die Unausgewogenheit der Wort- und Bildbeiträge. Es wird ein Eindruck vermittelt, der nicht der Realität entspricht. Beide Vereine wollen nicht verneinen, dass diese Traditionsderbys zwischen Essen und Herne immer sehr emotionsgeladen sind und einzelne Vorfälle durchaus möglich sind. Dementsprechend wird immer sensibel mit der Situation auch durch den intensiven Austausch der jeweiligen Sicherheitsdienste umgegangen.

Dies findet in dem Beitrag keinerlei Berücksichtigung. Es wird stattdessen ein sehr einseitiges  Bild entfaltet und durch den Wortbeitrag eines Zuschauers untermauert, das dem neutralen Zuschauer suggeriert, speziell bei beiden Vereinen würde nur Krawall herrschen. In Anbetracht der Tatsache, dass die vier bisherigen Duelle beider Mannschaften von insgesamt 12000 Zuschauern besucht wurden, müssen beide Vereine diesen Eindruck entschieden zurückweisen.

Um es noch einmal deutlich zu machen: Beide Vereine verurteilen Gewaltausschreitungen bei Eishockeyspielen grundsätzlich und damit auch bei diesen emotionalen Derbys. Beide Vereine sind gerade bei solchen Spielen immer darauf bedacht mit unseren Ordnungs- und Sicherheitskräften, in Zusammenarbeit mit der Polizei, solche Situation zu verhindern, damit unsere Eishockeyfans sicher dem Spiel beiwohnen können. Im Sinne einer ausgewogenen Darstellung hätte dies auf jeden Fall zum Tragen kommen müssen.

Beide Vereine haben in den letzten Jahren sehr positive Arbeit in allen Bereichen geleistet. In unseren Jugendabteilungen finden viele Kinder und Jugendliche aus der Region eine sportliche Betätigung. Unsere 1. Mannschaften bieten von Woche zu Woche guten Sport und ziehen Zuschauer in unsere Spielstätten. Wir wissen, und da sind wir uns einig, bei unseren Spielen braucht niemand Angst zu haben.

Schlussendlich hätten sich beide Vereine gewünscht, dass auch die sportliche Seite außer den 10 Sekunden im Hintergrund eine Berücksichtigung gefunden hätte. Sowohl die Moskitos Essen als auch der Herner EV spielen eine überragende Saison in der Oberliga Nord und gehören zu den dominierenden Teams dieser Liga. Eine Würdigung dieser sportlichen Leistungen hätten beide Mannschaften, beide Vereine und beide Fanlager verdient.

Im Übrigen gibt es in den sozialen Netzwerken eine seltene Einigkeit zwischen beiden Fangemeinden in der Kritik bzw. Ablehnung des einseitigen und überspitzten Berichts in der WDR Lokalzeit Ruhr. Bei aller sportlicher Rivalität ist das sicherlich kein schlechtes Zeichen.

 

Uwe Vogt
Pressesprecher

ESC Moskitos Essen

Kontakt: 0162 897 5980

Klaus Picker
Pressesprecher

Oberliga-Mannschaft Herner EV

Kontakt: 017663737619

Bowlingabend mit der Mannschaft bei Joe´s Superbowling

Am gestrigen Abend folgte die Mannschaft der Moskitos einer Einladung eines Sponsors der Moskitos. Bei Joe´s Superbowling im Mühlheimer Rhein-Ruhr-Zentrum verbrachte das komplette Team mit Cheftrainer und Betreuer ein paar schöne Stunden. Doch nicht nur die Mannschaft war vor Ort, über unsere Social Media Plattform Facebook verlosten wir auch noch für sechs Fans die Möglichkeit am Bowling Abend teilnehmen zu können.

Auf insgesamt sechs Bahnen bildeten sich schnell Gruppen, die über die Zeit gemeinsam spielten und Spaß hatten. Allerdings war auch hier bei dem ein oder anderen manchmal eine gewisse Abschlussschwäche zu erkennen. Dem Spaß tat das allerdings keinen Abbruch, immer wieder flachste auch Cheftrainer Frank Gentges mit seinem Jungs und auch die Fans, die eine Teilnahme gewonnen hatten, hatten sichtlich Spaß.

Die Moskitos bedanken sich bei Joe´s Superbowling für den schönen Abend, sowohl für die Einladung, wie auch für Speisen und Getränke. Für alle, die nicht teilnehmen konnten hat unser Fotograf Uwe Schmitz ein paar schöne Bilder gemacht.

Punktgewinn am Ende verschenkt

Lange haben die Wohnbau Moskitos gekämpft, gerungen um den Ausgleich, denn das Toreschießen ging den Spielern der Essener auch in Hamburg nicht gut vom Schläger. Wie schon gegen Herne fehlte die Finalität beim Abschluss, den andere Teams derzeit besser realisieren. Die Wohnbau Moskitos hatten über weite Strecken mehr vom Spiel, holten einen 2:0 Rückstand auf, doch am Ende verlor die Mannschaft von Cheftrainer Frank Gentges zumindest den einen Punkt knapp fünf Minuten vor dem Ende als Marcel Pfänder eine Strafzeit nehmen musste und Bradley McGowan seinen dritten Überzahltreffer erzielen konnte. Mit einer 3:2 (2:1, 0:0, 1:1) Niederlage und hängenden Köpfen musste das Team den Rückweg antreten.

Ein bisschen zeichnete sich das schon im ersten Abschnitt ab, direkt die erste Strafe gegen die Wohnbau Moskitos konnten die Crocodiles vor 1.660 Zuschauern im Eisland Farmsen nutzen. Josh Mitchell verteilte klug den Puck, stellte sich seine Mitspieler so lange bis McGowan freie Schussbahn hatte, der Pass, der Schuss, das Tor. Und die Moskitos? In der Folge wanderten die Hamburger Heinze und Marek in die Kühlbox, doch in der 5:3 Überzahlzeit wird flüssig kombiniert, doch die Finalität fehlte dann am Ende. Ein Umstand den auch Chefcoach Frank Gentges in der Pressekonferenz bemängelte. Hamburg mit seiner Paradereihe machte es da deutlich besser, wieder Strafe gegen Essen. Dieses Mal schießt Schubert von der blauen Linie, McGowan steht direkt vor Staudt und fälscht zum 2:0 ab. Doch endlich können auch die Moskitos mal ein Überzahlspiel nutzen, Marcel Pfänder zieht von der blauen Linie ab, Robin Slanina ist es, der den Puck dann ins Tor abfälscht.

Im zweiten Abschnitt nehmen die Moskitos mehr Fahrt auf, fahren einige schöne Angriffe, doch entweder zielen sie zu ungenau, oder Elmar Trautmann im Tor der Gastgeber ist im Wege. So gab es zwar wieder viele Chancen für die Wohnbau Moskitos aber der Ausgleich wollte nicht fallen. So ging es auch mit dem knappen Rückstand ins letzte Drittel und es sollte so weitergehen. Die Wohnbau Moskitos erspielten sich gute Chancen, machten das Tor aber nicht. Im Gegenzug musste die Mannschaft von Frank Gentges aber auch immer aufpassen, vor allem wenn die erste Hamburger Reihe auf dem Eis war. Bis zur 55. Spielminute, nach einem Fehler im Aufbauspiel der Crocodiles stürmen Jan Barta und Julian Lautenschlager auf das Hamburger Tor, Pass Barta und Julian Lautenschlager erzielt den längst fälligen Ausgleich. Und dann gab es eben diese Situation, wo Marcel Pfänder in die Kühlbox musste. Wieder ist es McGowan, der halbrechts vor dem Tor zocken konnte und schlussendlich hämmert er dann die kleine Scheibe Sebastian Staudt aus kurzer Distanz durch die Hosenträger.

Frank Gentges sprach in der Pressekonferenz von der mangelnden Finalität seiner Spieler, im Gegensatz zur ersten Hamburger Reihe. Auch die ein oder andere Strafzeit seiner Spieler hatte ihm nicht so gefallen.

Tore: 1:0 (3:54) McGowan (Mitchell, Schubert, PP1) 2:0 (9:47) McGowan (Schubert, Mitchell, PP1) 2:1 (12:58) Slanina (Pfänder, Ziolkowski, PP1) 2:2 (54:58) Lautenschlager (Barta, Velecky) 3:2 (57:02) McGowan (Zuravlev, Schubert) – Strafen: Hamburg: 12 – Essen: 14 plus 10 Granz – Schiedsrichter: Apel, Mischa (J. Meyer, F. Falten) – Zuschauer: 1.660 – Schüsse auf das Tor: 48 zu 49

Kein Scheibenglück, ein Drittel verschlafen, aber gekämpft

Drei einfache Aussagen mit denen man den Spielverlauf des Derbys der Wohnbau Moskitos gegen den Herner EV charakterisieren könnte. Denn bei der 2:4 (0:0, 0:3, 2:1) Niederlage vor 3.070 Zuschauern am Essener Westbahnhof begannen die Wohnbau Moskitos wie aufgezogen. Der Reihe nach scheiterten Velecky, Bires und Patocka am genauen Schuss auf das von Michel Weidekamp bestens gehütete Herner Tor. Bereits in der ersten Spielminute hatten die Wohnbau Moskitos direkt zwei Chancen und so sollte es weitergehen, einzig die Scheibe wollte nicht ins Tor. Sicherlich hatten die Gäste auch ihre Möglichkeiten, doch Sebastian Staudt im Gehäuse der Wohnbau Moskitos war stets erster Sieger gegen Snetsinger, McLeod und Co. Allerdings schafften es auch die Moskitos nicht in den ersten 20 Minuten den Puck an Weidekamp vorbei zu bringen und so ging es torlos in die erste Pause.

Und wie es manchmal in so Spielen dann ist, ungenutzte Chancen rächen sich irgendwann, so auch im Megaderby. Zunächst hatte Brad Snetsinger einen seiner unnachahmlichen Momente und erzielte in der 22. Spielminute die Gästeführung. Irgendwie verloren die Moskitos den Faden, bekamen den Schläger nicht mehr dazwischen und liefen hinterher, Herne nun mit mehr gefährlichen Szenen. Und die clevere Mannschaft wusste das auch zu nutzen, wieder Snetsinger, der die Scheibe viel zu lange im Essener Drittel behaupten darf, dann der kluge Pass zu Luft, der direkt vor Staudt steht. Dieser braucht nur noch den Pass ins Tor abfälschen und die Gäste führen mit 2:0. Das war bitter für die Wohnbau Moskitos, die so gut begonnen hatten und es sollte noch schlimmer kommen, 80 Sekunden nach dem 2:0 wird Hernes Kreuzmann an der blauen Linie nicht am Schuss gehindert und hämmert die Scheibe in die Maschen. Der Essener Chefcoach nimmt erst mal eine Auszeit und ordnet sein Team.

Doch diese Mannschaft der Wohnbau Moskitos scheint das Wort „Aufgabe“ aus dem Wortschatz gestrichen zu haben. Sie kämpfte im letzten Abschnitt um jeden Zentimeter Eis und findet auch wieder ins Spiel zurück. In der 46. Spielminute zeigte Michal Velecky einen seiner unnachahmlichen Spielzüge, bedient den mitgelaufenen Julian Lautenschlager und der Anschlusstreffer mobilisiert noch einmal Mannschaft und Fans. Die Moskitos drücken weiter, wollen es jetzt noch einmal wissen und vielleicht doch noch die Wende schaffen. Und sie schaffen es tatsächlich ihrem Ziel ganz nahe zu kommen, in der 53. Spielminute spielt sich Christoph Ziolkowski sehr schön im Herner Drittel durch, passt zurück Richtung blaue Linie und Oliver Granz erzielt mit einem satten Schuss das 2:3. Doch es sollte nicht sein, 55 Sekunden setzt Chefcoach Frank Gentges alles auf eine Karte, nimmt Staudt vom Eis. Die Moskitos erspielen sich auch zwei gute Möglichkeiten, erzielen aber kein Tor. Das sollte dann Michel Ackers 9 Sekunden vor dem Ende aus dem eigenen Drittel ins leere Essener Gehäuse gelingen.

Frank Gentges, der Essener Cheftrainer war dann auch in der Pressekonferenz ein wenig angefressen: „Es war wieder ein enges Spiel, man muss die Zuschauer loben, super Atmosphäre heute, dass die Halle so voll ist haben wir uns alle hart erarbeitet. Zum ersten Drittel, da musst du mit eins, zwei Toren in die Pause gehen, wir machen die Sachen nicht, das hat man schon mal. In den letzten Spielen hatten wir Scheibenglück, dieses Glück hatten wir nicht. Im zweiten Drittel bin ich ein bisschen böse gewesen bei ein paar Situationen, das sprechen wir besser nicht an. Bei dem ein oder anderen schwirren aber auch 9 Siege in Serie im Kopf und da war die Niederlage vielleicht genau zur rechten Zeit.“

Tore: 0:1 (21:07) Snetsinger (Verelst, Ackers) 0:2 (26:58) Luft (Snetsinger, Verelst) 0:3 (28:18) Kreuzmann (Dreschmann, Hauptig) 1:3 (45:25) Lautenschlager (Velecky, Holzmann) 2:3 (52:40) Granz (Ziolkowski, Hartmann) 2:4 (59:51) Ackers (Verlst, ENG) – Strafen: Essen: 6 – Herne: 8 – Schiedsrichter: Sterkens, Ramon (N. Neutzer, J. van den Berg) – Zuschauer: 3.077 – Schüsse auf das Tor: 39 zu 26

Am Freitag steigt das Megaderby gegen Herne

Mit dem Megaderby gegen Herne (Freitag, 20 Uhr – Eishalle Essen-West) und dem Auswärtsspiel bei den Hamburg Crocodiles (Sonntag, 19 Uhr – Eisland Farmsen) biegt die Meisterrunde der Oberliga Nord so langsam auf die Zielgerade ein. Insgesamt noch fünf Spiele muss das Team von Cheftrainer Frank Gentges bestreiten, denn dann haben Spiele am Westbahnhof nicht nur Play Off Charakter, dann gibt es Play Offs auch zu sehen.

Der Tabellenführer der Oberliga Nord, der Herner EV, spielt in der Meisterrunde nicht mehr so souverän wie in der Hauptrunde. Von den bisherigen neun Spielen wurden fünf gewonnen, aber auch deren vier verloren. Am 27. Januar brachten die Wohnbau Moskitos dem Derbygegner auf eigenem Eis eine Niederlage bei, und das will das Team von Frank Gentges nach Möglichkeit auf eigenem Eis bestätigen. 18 Feldspieler und zwei Torhüter umfasst der aktuelle Kader von Trainer Frank Petrozza, und das Team spielt seit Saisonbeginn auf einem hohen sportlichen Niveau. Der Kader ist also nicht gerade groß, sodass auf den Schlüsselspielern ein enormer Druck lastet, je weiter die Saison voranschreitet. Möglicherweise also einer der Gründe warum es bei den Hernern nicht mehr so glatt läuft wie in der Hauptrunde. Den Wohnbau Moskitos kann dieser Umstand egal sein, die Mannschaft vom Westbahnhof kann mit breiter Brust ins Derby gehen. Neun Siege in Serie und eine zu erwartende große Kulisse, da werden wenig Gespräche zur Motivation notwendig sein. Und damit die große Kulisse am kommenden Freitag auch reibungslos einem hoffentlich guten Spiel mit einem Essener Sieg zusehen kann, haben die Wohnbau Moskitos noch ein paar kleine organisatorische Dinge geregelt. So wird es am Freitag bereits ab 17:30 Uhr möglich sein auf dem Vorplatz der Eissporthalle bei Bier und Bratwurst zu fachsimpeln, Bier- und Grillstand öffnen dann bereits. Wer nicht den Vorverkauf genutzt hat und am Abend noch eine Eintrittskarte benötigt, auch die Kassen öffnen bereits um 18 Uhr. Und damit der erwartete Ansturm auch reibungslos in die Halle kann, werden auch die Pforten der Eishalle eine halbe Stunde eher, also um 18:30 Uhr, öffnen.

Am Sonntag geht es dann für die Wohnbau Moskitos in die Hansestadt Hamburg, im Eisland Farmsen steht das Rückspiel der Meisterrunde gegen die Topscorer der Liga, Brad McGowan und Josh Mitchell an. Beide führen die aktuelle Liste der Oberliga Nord an und die Essener Defensive, inklusive Torhüter, müssen nach dem schweren Derby erneut hellwach sein. Ähnlich wie bei unserem Derbygegner Herne haben auch die Crocodiles keinen riesigen Kader. Die Last der Verantwortung auf dem Eis verteilt sich also überwiegend auf die Schultern von McGowan, Mitchell und Schubert. Das war in den bisherigen Spielen der Moskitos gegen die Farmsener auch manches Mal zu merken. Aufgrund der hohen Eiszeiten wirkte die Top Reihe des Gegners manchmal müde. Unterschätzen darf man die Crocodiles allerdings trotzdem nicht, Platz Fünf haben Schubert und Co. im Moment inne und so ein wenig stecken die Hanseaten auch in der Tabelle in einem Vakuum, nach unten zu den Pre-Play Off Plätzen geht es zwar rechnerisch noch, interessanter dürfte aber der Blick nach oben sein. Die Füchse Duisburg sind mit acht Punkten mehr noch auf einer möglichen Schlagdistanz. Wieder zwei Spiele bei denen das Team von Cheftrainer Frank Gentges hellwach sein muss um Erfolg zu haben, wer hätte allerdings den jungen Wilden bisher neun Siege in der Meisterrunde zugetraut?

Moskitos geben die Bewerbung für die DEL 2 ab

Auch die Wohnbau Moskitos haben fristgerecht die Bewerbung für die DEL 2 abgegeben. Doch gleichzeitig mit dieser Meldung muss man ein wenig auf die Euphorie Bremse treten. Angesichts von neun Siegen in Serie in der Meisterrunde ist die Bewerbung keinesfalls als aktuelles Ziel zu sehen, sie ist derzeit eine reine Option. Realistisch denkt man am Westbahnhof erst in zwei bis drei Jahren über die DEL 2 nach.

Vorsitzender Torsten Schumacher tritt dann auch klar einem Risiko entgegen: „Wir werden auf gar keinen Fall russisches Roulette spielen, wir machen das, weil wir uns sportlich diese Option offenhalten wollen. Unser Team spielt sportlich eine tolle Saison, wenn wir es wirklich schaffen sollten uns sportlich zu qualifizieren, dürfen wir es nicht versäumen die Voraussetzungen geschaffen zu haben. Aber wir würden diesen Sprung nur wagen, wenn wir uns sicher sein könnten, dass wir das auch finanziell und strukturell stemmen könnten. Wenn wir das nicht erreichen, werden wir das nicht um jeden Preis wahrnehmen.“

Onlineservierung ausgesetzt - Vorverkauf empfohlen

Ein organisatorischer Hinweis: Wir erhalten grad hunderte Anfragen über unsere Onlinereservierung für das Derby am Freitag gegen Herne. Diese Karten müssen, wie die normalen Karten auch, an der Aussenkasse abgeholt und bezahlt werden. Da die Onlinereservierung aber unverbindlich für den Käufer ist und auch keinerlei Entlastung der Abendkassen darstellt, haben wir uns für das Herne-Derby entschlossen, die Onlinereservierung offline zu nehmen. Alle bisherigen Reservierungen behalten natürlich ihre Gültigkeit und sind an der Abendkasse hinterlegt.

Daher noch mal die eindringliche Bitte - nutzt den Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Wohnbau Moskitos. Diese ist heute (Dienstag) und Donnerstag ab 18 Uhr. Für die Herner Fans ist morgen ab 18 Uhr ein Vorverkauf im Battram-Pro Hockey Shop​.

Zusätzlich haben wir unsere Vorverkaufsstellen (Taback Eck Wichmann, pizzaboy, BluRay Merchandising) mit frischen Karten (Stehplatz) versorgt. Adressen und Öffnungszeiten findet Ihr hier -> http://www.moskitos-essen.de/index.php/tickets/vorverkaufsstellen

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