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Füchse am Ende cleverer

Das Nachbarschafts-Derby stand an und nach dem Spiel in Herne (Abbruch wegen Nebel, Wiederholung voraussichtlich am 03.10.),

ging es gegen das nächste Schwergewicht aus der Oberliga Nord, gegen die Füchse Duisburg. Die Füchse mussten am Freitag gegen die Crocodiles Hamburg ran und mit ihrem KHL erprobten Neuzugang Berzins aus Lettland erreichte die Truppe von der Wedau ein starkes 5:2.

Es war angerichtet und nachdem die langen Schlangen vor den Kassen abgearbeitet wurden und die Stehplätze ihre beeindruckende Banner-Choreo vorstellten, ging es ins erste Drittel.

1:02 Minuten gespielt, 2 Minuten Hildebrand wegen Haken, leitete ein Dauerfeuer der Füchse auf das Staudt Tor ein, ohne zählbaren Erfolg.

In den ersten Minuten bereits sehr hohes Tempo und Chancen en masse auf beiden Seiten. Der erste Abschnitt ganz im Zeichen schnellen Pässe und Torwartparaden auf beiden Seiten. Duisburg das etwas druckvollere Team und das 0:1 nach Einzelleistung in der 13. Spielminute durch den Ex-Essener Slanina. Nach den Spielanteilen und Chancen ein verdientes 1:0 für den Gast nach dem ersten Drittel.

Dennis Thielsch leitete zu Beginn des Mitteldrittels durch ein beherztes Solo die Drangphase der Moskitos ein, noch ohne Toresschluss. Eine doppelte Überzahl nach 3:32 Minuten und endlich das Tor durch Kyle DeCoste in Minute 35, völlig humorlos. Duisburg dezimierte sich erneut, aber schaffte es, unbeschadet zu bleiben. Die Stimmung sofort großartig in der Halle. Werner Hartmanns 2 Minuten durch Spielverzögerung, nach gespielten 30 Minuten ohne Resultats Änderung, doch direkt im Anschluss die nächste Strafe, diesmal musste Lucas Topfstedt raus, konnte Essen entschärfen. Ein Bandenscheck gegen Oliver Granz vom Duisburger Krämer bescherte dem eine 5+ Spieldauerdisziplinastrafe, 2+10 holte sich auch der Essener Pfänder nach einem Check von hinten ab. Es war richtig Feuer in der Partie, 6 Minuten vor Drittelende. Eine Chance nach der anderen verpassten die Moskitos in Überzahl und Duisburg musste mehr als froh sein, einen Mathis im Tor und eine Großfamilie Glückskäfer in der Tasche zu haben. Ein starkes Drittel der Essener endete mit einem schmeichelhaften 1:1.

Nach 30 Sekunden im letzten Drittel schon eine Großchance der Füchse, passend, um die Essener auf Betriebstemperatur zu bringen,nicht heiß genug, denn Duisburg netzte in der 42. Minute durch Grözinger ein. Nachdem Dominik Lascheit in der 43. Minute in die Kühlbox musste, erwartete man die Duisburger Überzahl, die jedoch ohne Folgen blieb. In der 49. Minute erneute Strafe, wegen Beinstellen nahm Werner Hartmann Platz.

Es wurde jetzt ein Spiel auf Messers Schneide und nachdem Lautenschlager durch den Fuchs Gulda förmlich gefällt wurde (Matchstrafe, Check gegen den Kopf) - Essens Pelletier erhielt übrigens 2+2 wegen unnötiger Härte - und kurz darauf Slanina nochmal 2 Minuten wegen Halten einheimste, brannte förmlich das Eis und die 4:3 Überzahl kostete den vorwiegend Moskitoanhänger Nerven, denn das Schwarze fand einfach nicht den Weg in den Fuchsbau. Ein Penalty, 1:32 Minuten vor Ende, besiegelte den starken Auftritt der Duisburger mit dem 3:1 durch Slanina.

Mit Fortune, Können und einem starken Goalie Christoph Mathis im Tor, brachten die Füchse das Ergebnis über die Zeit. Frank Gentges, der Essener Cheftrainer haderte in der Pressekonferenz noch damit, dass durch den Spielausfall am Freitag in Herne der Rhythmus seiner Mannschaft nicht gestimmt habe. Im zweiten Drittel hatte er sein Team als überlegene Mannschaft gesehen, doch die Chancenverwertung sei schlecht gewesen. Das räche sich am Ende gegen die Topteams der Liga.

Tore: 0:1 (12:08) Slanina 1:1 (24:48) DeCoste (Bires, Hildebrand, PP2) 1:2 (41:31) Grözinger (Verelst, Huebscher) 1:3 (58:28) Slanina (PS) – Strafen: Essen: 16 plus 10 Pfänder – Duisburg: 8 plus 5 + SD Krämer plus 5 + MS Gulda – Schiedsrichter: Daniels, Eric (Grewe, Marc – Kontny, Dominic) – Zuschauer: 2.018

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