Header Banner

Wieder ein Auswärtssieg

3.014 Zuschauer am Ostersamstag, der Westbahnhof war gut gefüllt beim dritten Halbfinale zwischen den Wohnbau Moskitos und den Tilburg Trappers. Und keiner der Zuschauer brauchte sein Kommen zu bereuen, denn sie sahen ein intensives, hochklassiges Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. Dass es am Ende wieder nicht zum ersten Heimsieg in der Serie gereicht, hat lag auch daran, dass die Moskitos vor allem in den ersten 20 Minuten ihren guten Chancen nicht nutzen konnten.

Die Wohnbau Moskitos begannen da, wo sie zwei Tage zuvor in Tilburg aufgehört hatten, bereits nach wenigen Sekunden musste Martijn Oosterwijk, der den Leistenverletzten Ian Meierdres vertrat, zur Stelle sein. Die Trappers im ersten Drittel bei ihren Vorstößen stets brandgefährlich, die Moskitos Defensive und Sebastian Staudt waren aber jederzeit auf dem Posten. Auf der Gegenseite brannte es einige Male lichterloh und vor allem Dennis Thielsch und Christoph Ziolkowski hätten eigentlich treffen müssen, hatten mehrere gute Chancen aber es blieb bis zu ersten Pause beim 0:0. „Wenn sich das am Ende nicht mal rächt, so viele gute Chancen auszulassen“, war in der Pause auf der Sitztribüne zu hören.

Doch zunächst hatten die Essener Anhänger Grund zum Jubeln. Eine Minute nach Beginn des zweiten Abschnitts fuhren Sebastian Eickmann, Nardo Nagtzaam und Dominik Patocka auf das Tilburger Drittel und aus vollem Lauf hämmerte Patocka die Scheibe in die Maschen. Die Trappers antworteten nun ihrerseits mit wütenden Angriffen und Staudt und Co. mussten einige Male brenzlige Situationen überstehen. Die Trappers wurden nun stärker, wollten den Ausgleich erzwingen, doch auch die Moskitos hatten noch ihre Topchancen, aber die Chancenverwertung klappt in dieser Saison leider nicht immer so gut wie noch in Tilburg. Und dann kam schon das, was in der ersten Pause zu hören war. Die Moskitos ließen sich in der neutralen Zone den Puck abnehmen und drei Sekunden vor der zweiten Pause konnte Jordy van Ooschot den Ausgleich erzielen.

Nun wollten die Trappers im letzten Drittel alles, machten phasenweise starken Druck. In einer Situation trudelt die Scheibe vor der Torlinie am leeren Tor der Moskitos vorbei. Die Wohnbau Moskitos stemmten sich gegen eine Niederlage, doch Tore blieben aus. Fünf Minuten vor dem Ende hatten die Moskitos noch einmal ein Überzahlspiel, doch der erlösende Treffer fällt nicht. Bis zur 58. Spielminute, den ersten Schuss konnte Sebastian Staudt noch abwehren, gegen die individuelle Klasse eines Justin Larson war er dann machtlos. Chefcoach Frank Gentges nahm nun eine Auszeit und auch knapp eine Minute vor dem Ende Staudt vom Eis, doch am Ende blieb es beim knappen 1:2.

Chefcoach Frank Gentges sagte in seinem Statement: „Das Spiel hatte mit Oberliga Niveau nichts mehr zu tun, das war weitaus höher. Wir waren sehr diszipliniert, defensiv sehr stark und von den Spielanteilen und Chancen mindestens auf Augenhöhe. Der Unterschied ist, dass Tilburg vier Schlüsselspieler hat, die wir in dieser Qualität und mit dieser Routine nicht haben. Wir kompensieren das mit anderen Mitteln, aber aus so vielen Chancen müssen wir wesentlich mehr Tore machen. Wenn wir alles ausgleichen, entscheiden diese Schlüsselspieler die Spiele. Bei uns ist der jüngste Stürmer Top-Scorer in den Play Offs. Allerspätestens jetzt sind unsere erfahrenen Spieler, allen voran die Imports, gefragt. Wir werden in Tilburg wieder alles versuchen.“

Tore: 1:0 (21:34) Patocka (Nagtzaam, Eickmann) 1:1 (39:57) van Oorschot (van de Heuvel) 1:2 (57:59) Larson (Stempher) – Strafen: Essen: 0 – Tilburg: 8 – Schiedsrichter: Daniels, Eric (P. Laguzov, J. Lamberger) – Zuschauer: 3.014

Bilder mit freundlicher Unterstützung von Feenstaub Entertainment

RSS Feed
Google+
YoutubeChannel
Follow Us
Find us on Facebook