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Starker Beginn des Viertelfinales gegen Peiting

Mit dem 5:3 (0:0, 1:1, 4:2) Sieg gegen den Ec Peiting nahmen die Wohnbau Moskitos die erste hohe Hürde im Kampf um den Einzug ins Halbfinales der Play Offs.

Dabei waren die Essener im ersten Drittel die etwas stärkere Mannschaft, setzten die Gäste früh unter Druck, ließen wenig Chancen zu und machten ihrerseits viel Druck auf das von Florian Hechenrieder gehütete Peitinger Tor. Die Gäste hätten sich in dieser Phase über einen Rückstand nicht beschweren dürfen, sogar die Latte half zeitweilig aus und bewahrte Peiting vor dem möglichen Rückstand. Sicherlich hatten auch die stets wachsamen Gäste Chancen, doch meist war es Sebastian Staudt, der für die Moskitos zur Stelle war, wenn es brenzlig wurde. So ging es mit 0:0 in die erste Pause, der zweite Abschnitt sollte mit dem ersten Stich der Wohnbau Moskitos beginnen.

Julian Lautenschlager schickt den startenden Nardo Nagtzaam auf die Reise, der zieht mit starkem Antritt von rechts ins Peitinger Abwehrdrittel und hämmert die Scheibe ins Tor, der Bann war gebrochen. Leider brachte das nicht die erhoffte Sicherheit und nur zwei Minuten später musste Sebastian Staudt ebenfalls die Scheibe aus dem Tor kratzen. In der Folge schwammen die Moskitos einige Male und hatten ihrerseits ein wenig Glück, dass es nicht bitter wurde.

Derart ausgeglichen begannen die vorerst letzten 20 Minuten, und sie begannen mit einem Paukenschlag. Julian Lautenschlager bekam auf der halbrechten Position den Puck, musste kurz gucken und haut das Ding dann einfach in die Maschen. Ganze 32 Sekunden waren im letzten Drittel zu diesem Zeitpunkt gespielt und einige der 1.893 Zuschauer dürften noch gar nicht wieder an ihrem Platz gewesen sein. Und es sollte so weiter gehen, vier Minuten später, die Wohnbau Moskitos mit Überzahl fährt Nardo Nagtzaam, der heute den erkrankten Michal Velecky vertreten musste, von rechts ins Peitinger Drittel, wartet sehr lange. Eben so lange bis der mittgelaufene Veit Holzmann auf der linken Seite ganz alleine steht, den klugen Querpass braucht Holzmann nur noch einschieben.

Und es sollte noch besser kommen, aus Essener Sicht. 10 Minuten vor Spielende schickt Christoph Ziolkowski mit einem Traumpass den startenden Robin Slanina auf die Reise, und der lässt Hechenrieder im Tor der Gäste alt aussehen. Es steht 4:1 und die Halle kocht nun, doch das Spiel war noch nicht beendet, denn Peiting kam zurück. Zunächst bekommt die Essener Defensive die Scheibe nicht unter Kontrolle, Andreas Feuerecker passt quer auf den am langen Pfosten freistehenden Simon Maier und Peiting ist wieder im Rennen. Zweieinhalb Minuten vor dem Ende haben die Gäste die Powerplay Chance, und sie nutzen diese. Dieses Mal drückt Anton Saal eine Scheibe ein die an Freund und Feind vorbeitrudelt. In den letzten zwei Minuten gibt es noch einmal das volle Programm Spannung, Strafe Essen, Lautenschlager. Chefcoach Frank Gentges nimmt eine Auszeit, Peiting bringt einen Feldspieler für Hechenrieder. Dann Strafzeit gegen Peiting, doch auch hier nimmt Coach Buchwieser bei Scheibenbesitz wieder den Torhüter vom Eis. Andrej Bires nutzt das mit seinem Empty Net Goal 10 Sekunden vor dem Ende. Damit dürfen die Moskitos mit breiter Brust, aber auch mit Respekt am Sonntag zum zweiten Spiel in den Süden fahren.

Tore: 1:0 (22:05) Nagtzaam (Lautenschlager, Holzmann) 1:1 (24:50) Maier (Miller, Morris) 2:1 (40:32) Lautenschlager (Holzmann, Nagtzaam) 3:1 (44:43) Holzmann (Nagtzaam, Erk, PP1) 4:1 (50:06) Slanina (Ziolkowski, Thielsch) 4:2 (53:26) Maier (Feuerecker, Morris) 4:3 (57:27) Saal (Morris, Krabbat, PP1) 5:3 (59:50) Bires (Gejerhos, ENG) – Strafen: Essen: 8 plus 10 Barta – Peiting:: 14 plus 10 Gohlke plus 5 plus 20 Kostourek – Schiedsrichter: Krawinkel, Markus (D. Kontny, P. Siebel) – Zuschauer: 1.893 – Schüsse auf das Tor: 44 zu 34

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